Tag Archives: Common Buzzard

Aus dem Versteck Seeadler beobachten

SeeadlerSeit Tagen habe ich Seeadler (Haliaeetus albicilla) an einem brandenburgischen See beobachtet, um ihre bevorzugten Ruheplätze zu finden. Einige immature Jungadler (etwa 3 bis 4 Jahre alt), mit fast weißem Schwanz trainieren spielerisch in der Luft ihr Reaktionsvermögen. Im Herbst streifen oftmals Trupps unverpaarter, halbwüchsiger Seeadler herum. Ich habe mir die nicht ganz leichte Aufgabe gestellt, an einem Bade- oder Trinkplatz der Adler Fotos zu machen – und das ohne die sonst üblichen Hilfsmittel wie einen eingerichteten Luderplatz. Wenn man sich so etwas vorgenommen hat, sollte man schon mit Sicherheit wissen, dass die Adler auch wirklich in die Nähe des Versteckes kommen, sonst wären die langen Vorarbeiten umsonst. Der Bau eines Schilfversteckes soll es sein. Der Aufbau muss aber zu einer Zeit geschehen in der die Adler nicht auftauchen. Ein misstrauischer Blick von Zeit zu Zeit hin und wieder gen Himmel ist sicher hilfreich. Schließlich ist das Versteck perfekt der Landschaft angepasst. Nun heißt es, einige Tage verstreichen zu lassen. Dann kann man den ersten Ansitztag im Versteck wagen.

Als erstes kam ein Mäusebussard (Buteo buteo) in der Nähe des Versteckes vorbei. Wenig später noch andere  Vögel. Darunter ein Kolkrabe (Corvus corax) und ein Trupp Nebelkrähen (Corvus cornix). Seeadler waren aber nicht unter den Besuchern vor dem Versteck. Ich muß es also an den nächsten Tagen noch einmal probieren.

Nachdem der Seeadler zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland vom Aussterben bedroht war, haben sich die Bestände dank zahlreicher Schutzmaßnahmen heute glücklicherweise wieder erholt. Ein Drittel aller deutschen Seeadler lebt in Mecklenburg- Continue reading Aus dem Versteck Seeadler beobachten

Anhänglicher junger Mäusebussard wird von Wiesenweihen vertrieben

Noch hängt Nebel über den abgeernteten Feldern und Wiesen. Im Windpark drehen sich die riesigen Rotoren bedächtig. An einem schönen Spätsommertag Anfang August war ich gerade an einem ehemaligen Wiesenweihen-Brutplatz angekommen und beobachtete einerseits ein Junges der Wiesenweihe (Circus pygargus) auf einem goldbraunen Stoppelfeld, zwei Jungen bei Flugübungen und die anderen, bräunlichen Jungen flatternd auf der Kante des Schutzgatters, da hörte ich die eindringliche Rufe eines männlichen Vogels. Wenig später war auch das Weibchen des dort ansässigen Brutpaares in der Luft zu sehen. Eigentlich meinte ich nur einige Großvögel, wohl ein Mäusebussard (Buteo buteo) und 2 Nebelkrähe (Corvus cornix) in der Luft zu sehen. Schnell erkannte ich aber einen weiteren, bräunlichen Greif, der sich dem Nest ungebührlich genähert hatte und recht neugierig Kontakt mit der Wiesenweihen-Familien aufzunehmen schien. Der langgezogene Kopf und die intensive Bänderung auf der Unterseite ließ mich zuerst an einen jungen Wespenbussard (Pernis apivorus) denken. Der Bussard war ausgesprochen hartnäckig und versuchte anhänglich mit den Jungweihen gemeinsam zu fliegen. Weder die Eltern noch die begehrten jungen Wiesenweihen wollten sich darauf einlassen und der junge Mäusebussard wurde von Wiesenweihen nach einigen akrobatischen Luftmanövern vor allem von dem weiterhin rufenden Männchen vertrieben. Auch ein Junges Continue reading Anhänglicher junger Mäusebussard wird von Wiesenweihen vertrieben

Ospreys attack White-tailed Eagle at the nest

FischadlerTheir nests are never far from water. The bulky structures are often high on a pylon for the power supply. Sometimes the nests are scattered over the landscape, sometimes they are not far from a road or a village. A nest of the Osprey (Pandion haliaetus) not far from a parallel main road made me linger early one morning. The early summer day was still very fresh. It was pleasantly cool. The air was filled with singing birds. The roaring calls of the Common Cranes (Grus grus) could be heard as well as the melodious song of the Eurasian Golden Oriole (Oriolus oriolus).

When dawn allowed for the first light, male and female of the Osprey initially sat on the nest. Then a partner flew to a power pole about 100 meters away. Suddenly the Osprey sitting on the nest went up, then his partner. With high shouts they flew purposefully towards a wood. The reason was quickly recognized. A White-tailed Eagle (Haliaeetus albicilla) had made its way to the lake along the edge of the wood. The proximity to the nest was not tolerated. The White-tailed Eagle was repeatedly attacked by the Ospreys. The alternating attacks were obviously considered by the White-tailed Eagle to be so uncomfortable or even threatening that it threw itself on its back a few times in the air and stretched its catch towards the Osprey. At some point the White-tailed Eagle had disappeared Continue reading Ospreys attack White-tailed Eagle at the nest

Kaiseradler im Randowbruch zwischen Grünz, Zehnebeck und Zichow

KaiseradlerNach einem wunderschönen aber recht kühlen Morgen hatte sich der Himmel mit hochnebelartiger Bewölkung zugezogen. Ein Plattenweg führte nach Süden zu Wiesen, die am Vortag gemäht worden waren. Massen an Schreitvögeln nutzte die Chance, sich zwischen den gemähten Halmen den ein oder anderen Happen – meist Mäuse – zu sichern. An Graureiher (Ardea cinerea) standen sicher 30 Exemplare auf einem Hektar Wiese, dazu sicher 20 Weißstörche (Ciconia ciconia) und einige Kraniche (Grus grus). Auch Greife, darunter Rohrweihen (Circus aeruginosus), Mäusebussarde (Buteo buteo) und Schreiadler (Clanga pomarina) warteten im Hintergrund auf ihre Chance.

Nur ein Vogel, eine Besonderheit, war noch nicht aufgetaucht. Die ersehnte Sichtung des immaturen Kaiseradlers – wohl ein Weibchen im 5. Kalenderjahr – konnte noch nicht vermeldet werden. Ein Blick entlang einer Baumreihe ließ mich stutzen. Ein Greif mit einer weit auf den Rücken reichenden blonden „Mähne“ saß in einer Esche an einer gemähten Wiese. Ja, das war Sissi, der Kaiseradler (Aquila heliaca), der nun schon im 2. Jahr im sommerlichen Randowbruch zu finden ist. verlaufen. Wenig später, der Tag war noch jung und nur wenige Beobachter waren im Gebiet, konnte ich den Kaiseradler zusammen  mit einem subadulten Seeadler (Haliaeetus albicilla) auf einer Wiese sitzen sehen.

Hoch kreisend tauchte der Kaiseradler später am Tag kurz gegen 10:00 (das verpaßte ich leider) um dann gegen 14.10 und 15.00 Uhr Continue reading Kaiseradler im Randowbruch zwischen Grünz, Zehnebeck und Zichow

Eichelhäher im Flug

EichelhäherEichelhäher (Garrulus glandarius) besiedeln Deutschland als Brutvögel nahezu flächendeckend. Der Eichelhäher ist vor allem ein sesshafter Vogel und kein ausgeprägter Zugvogel, was man schon an seinem ruderartigen Flugstil und den breiten, runden Flügeln erkennen kann. Der Körper ist eher für das kurzzeitige, geschickte Fliegen von Baum zu Baum gemacht, weniger zur Überbrückung größerer Distanzen. Auch wenn er Wälder bevorzugt, trifft   man ihn ebenso in innerstädtischen Grünanlagen und Gärten an. Im Winter werden auch Futterstellen besucht. Zur Brutzeit sind Eichelhäher heimlicher. Sie verraten sich dann oft  durch einen leisen Gesang mit vielen Imitationen. Gerne wird der Mäusebussard (Buteo buteo) nachgeahmt. Ansonsten machen sie sich mit lauten, rätschenden Rufen bemerkbar. Die Kombination ihrer Größe und der bräunlichen Färbung mit dem hellblau-schwarzweißen Flügelfeld machen sie weitgehend unverwechselbar.

Wenn der Eichelhäher doch mal fliegt, zeigt sich der ansonsten braune Vogel sehr farbenprächtig. Dabei ist das Oberschwingenmuster komplex, aber im Wesentlichen durch kleinere teils verdeckte weiße Handdecken und blaue Flächen mit einer feinen, schwarzen Umrandung auf den Mittleren Armdecken geprägt. Das Blau fällt im Flug besonders auf.

Es ist aber bekannt, daß in einigen Jahren im Herbst, wahrscheinlich Continue reading Eichelhäher im Flug

Imperial Eagle near border of Eastern Germany

KaiseradlerA fresh summer morning with a steel-blue sky opened the day. In front of the steel-blue sky over the Zichow forest in the Randowbruch only 10 km away from the polish border, raptors are circling up in the air. One of them is strikingly different. Red Kites (Milvus milvus) circle around him and – after a while – attack him. Finally it is clear: the highly thought-after immature Imperial Eagle (Aquila heliaca) is found.

After a beautiful but quite cool morning, the birding day had gone so far without the long-awaited sighting of the Imperial Eagle. The day was – now at 10:30 am – although still young already very productive. But the exceptional vagrant had not yet emerged. Bad luck: on Tuesday and Wednesday of the week, the Eagle of the Randowbruch between Zichow and Zehnebeck could not be detected within five hours of up to 4 observers.

Otherwise, it was already a beautiful, productive birding day. Almost no sighting of a regular bird of prey remained unfulfilled. So many Red Kites – especially young birds – ,Black Kites (Milvus migrans), young and adult White-tailed Eagles (Haliaeetus albicilla), Eurasian Marsh-Harriers (Circus aeruginosus), Common Buzzards (Buteo buteo), at least 4 Lesser Spotted Eagle (Clanga pomarina), one or the other Eurasian Kestrel (Falco tinnunculus) and as a nice highlight a deep passing Eurasian Hobby (Falco subbuteo).

Shortly before a sighting of an Aquila-Eagle was still uncertain. Continue reading Imperial Eagle near border of Eastern Germany

Kornweihe (Circus cyaneus) im Flug

KornweiheEine wunderbare Flugaufnahme einer weiblichen Kornweihe ist mein persönliches  Foto dieser Woche. In einer auffallenden Pose zeigt das Bild alle Oberseitenmerkmale dieses tollen und nicht immer leicht aufzuspürenden Greifvogels. Allein eine solche Beobachtung hätte diesen Tag zu einem besonderen Birder-Tag gemacht.

Das Bild zeigt eine weibliche Kornweihe im zeitigen Frühjahr über einem Stoppelfeld im Morgenlicht kreisend. Die Aufnahme ist gut belichtet und befindet sich vor einem unauffälligen strukturierten Hintergrund, der den Vogel in einer typischen Situation in seinem Überwinterungsgebiet zeigt. Dies ist eine schöne Aufnahme, die ein bisschen auch dadurch wirkt, daß der sich der ganze Vogel im langsamen Nahrungsflug in Richtung Kamera gedreht hat.

Das besondere Foto wurde mit einem 600-mm-Objektiv an einer Canon EOS 5 D Mark III aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte mit 1/640 Sekunde, f4,0 bei ISO 400.

Ein schönes Gebiet, um im Winter Kornweihen zu beobachten ist neben den Belziger Landschaftswiesen in der Planeaue westlich von Bad Belzig das Havelländische Luch bei Buckow. Buckow befindet sich westlich von Berlin. Das Havelländische Luch stellt eine einzigartige Niederungslandschaft dar. Landläufig bekannt als das beste Gebiet Deutschlands um Großtrappen zu beobachten, stellt dieses Gebiet im Winter Überwinterungshabitate vor allem für Greife zur Continue reading Kornweihe (Circus cyaneus) im Flug

Im Reich des Wachtelkönigs

RotschenkelSeltsam, rätschende Geräusche kommen nachts aus den Wiesen im Warthevorland. Das ist die Stimme des Wachtelkönigs (Crex crex), der auch Wiesenralle genannt wird. Dies ist eine der seltensten und gefährdetsten Vogelarten Deutschlands.

Den Wachtelkönig, der nur selten in der dichten Vegation auszumachen ist, aber dennoch der berühmteste Brutvogel des Odertals ist, sah ich in den letzten zwei Jahren gleich drei Mal auf einem Plattenweg von einem Grasdickicht ins andere huschen. Im Unteren Odertal werden in jedem Jahr um die 100 rufende Männchen gezählt. Das dürfte für Polen die weitaus größte und gleichzeitig stabilste Population sein. Die Wiesenbrüter im Unteren Tal der Warthe genießen einen Vorteil, der Naturfotografen die Arbeit schwer macht: In dem weiten Gebiet finden sie fast überall Pfützen, Wasserstellen und nahrungsreiche Uferzonen. Somit sind sie nach der Brutzeit nicht auf bestimmte Plätze angewiesen. Ich habe tagelang an vorher erkundeten Stellen in einem Tarnzelt gesessen, ohne zu einem vernünftigen Foto zu kommen, weil die Motive selbst für 400 mm- oder 500 mm-Brennweite unerreichbar waren. Am anderen Ende des Tümpels flogen Löffelenten (Anas clypeata) ein, Graureiher (Ardea cinerea) verjagten Artgenossen, Rotschenkel (Tringa totanus) führten ihre Jungen auf eine überschwemmte Wiese, Flußuferläufer (Actitis hypoleucos) sprinteten durchs Flachwasser, eine Großfamilie von Graugänse (Anser anser) führte die Jungen ins Wasser und Rehe wanderten Continue reading Im Reich des Wachtelkönigs

Junge Rohrweihe am Köder

RohrweiheEin traumhafter Hochsommermorgen mit Morgennebel über den Feldern. Die Tage im Sommer scheinen manchmal vogelleer. Doch am frühen Morgen ist die Aktivität unübersehbar.  Die Reste eines Rehs liegt gut 25 Meter vor dem tonnenförmigen Hide. Gespannt warte ich auf die Ankunft des Schreiadlers (Aquila pomarina). Diese mittelgroßen Greife sind im Osten Deutschland, vor allem in Vorpommern, eine nicht so ungewöhnliche Erscheinung. Es ist aber nicht leicht, ein Exemplar aus nächster Nähe zu fotografieren. Zuerst tut sich gar nichts. Dann aber beobachte ich einige Pferde, die den Köder ausgiebig beäugen. Sie stehen nebeneinander in „sicherer“ Entfernung und halten den Köder gut im Blick. Irgendetwas scheint faszinierend und angsteinflößend gleichzeitig zu sein. Irgendwann steht auf einmal eine junge Rohrweihe (Circus aeruginosus), die direkt auf dem Köder Platz nimmt. Nachdem sie sich versichert hat, daß außer den Continue reading Junge Rohrweihe am Köder

Harter Winter – gute Vogelaufnahmen

ZwergsägerJe härter der Winter, desto schwieriger ist die Futtersuche. An der Ostseeküste gilt das für die Vogelwelt besonders dann, wenn auf dem Blankensee, an den Havelseen oder gar der Ostsee das Wasser zufriert und offene Stellen selten werden. Dann überwinden die Vögel ihre natürliche Scheu und versuchen, in den Häfen auf Beutefang zu gehen. Für Fotografen ist das eine gute Gelegenheit, zu reizvollen Motiven zu kommen.

Vor einigen Jahren hatte der lang anhaltende Frost die Ostsee in eine arktische Winterlandschaft verwandelt. Viele seltene und dem Menschen gegenüber eher scheue Vogelarten hatten ihre Zurückhaltung aufgegeben und waren in den windgeschützten Häfen aufgetaucht. Dort gab es noch einige wenige eisfreie Wasserflächen, an denen die Vögel an Nahrung gelangen konnten.

Nach angenehmen Temperaturen um Weihnachten sorgten ab Sylvester Temperaturen von bis zu – 20 ° Grad Celsius für eine kältestarre Eiswüste. Zwangsweise fand sich eine vielfältige Vogelwelt in den Häfen ein. Pfeifenten (Anas penelope) und Stockenten Continue reading Harter Winter – gute Vogelaufnahmen

Greifvögel am Rehluder

MäausebussardObwohl es gerade erst dämmert, ein zarter roter Streifen am Horizont zu sehen ist, ist das Rätschen der Elstern unüberhörbar. Das Reh – ein Verkehrsopfer – liegt gut 25 Meter vor dem tonnenförmigen Hide. Angespannt warte ich auf die Ankunft des Seeadlers (Haliaeetus albicilla). Diese großen Greife sind zumindest im Osten Deutschland eine nicht ungewöhnliche Erscheinung. Trotzdem ist es nicht leicht, ein Exemplar aus nächster Nähe zu fotografieren. Zuerst aber beobachte ich ausgiebig einen Trupp mit gut 5 Elstern (Pica pica), der sich zänkisch und trotzdem erfolgreich dem gefrorenen Kadaver widmet. Irgendwann kommt auch mal ein junger Mäusebussard (Buteo buteo), der allerdings vorsichtig auf dem daneben liegenden Baumstamm Platz nimmt. Nachdem sich die tiefstehende Morgensonne anfangs durchsetzt und mit ihrem warmen Streiflicht für eine ganz besondere Lichtstimmung sorgt, zieht sich der Himmel anschließend zu. Drinnen bullert der Gasofen, draußen ist es 2° C kalt. Es fängt an mit großen Flocken zu schneien. Ein Traum wie das tote Reh immer weißer wird und sich die schwarz-weißen Vögel im dichten Schneetreiben verköstigen. Die Lage der Futterstelle und die Artenzusammensetzung ist aber auch perfekt.

Von den guten Fotografiermöglichkeiten konnte ich mir auf Continue reading Greifvögel am Rehluder

Elstern im Schneetreiben am Köder

Alles ist wie mit einem weißen Mantel zugedeckt. Unter der Schneedecke zeichnen sich die Umrisse eines Rehs ab. Zuerst ist nur das Rätschen der Elstern (Pica pica) unüberhörbar. Das Reh – ein Verkehrsopfer – liegt gut 25 Meter vor dem tonnenförmigen Hide. Die Elstern müssen sich direkt neben dem Hide in der Weißdornhecke befinden. Dann traut sich die Erste. Im tiefen Flug mit einem eleganten Schwanzaufstellen kurz vor der Landung, geht die Elster kurz vor dem Kadaver nieder. Vorsichtig nähert sie sich dem braunen Etwas. Dicke Schneeflocken geben der Szenerie einen melancholischen Grundtenor. Schnell steht die Elster auf dem Reh. Ein beherztes Picken in die aufgerissene Wunde und der erste rote Fleischhappen ist im Schnabel zu sehen. Das läßt die Artgenossen nicht ruhen. Eine nach der anderen kommt die ganze Sippe angeflogen. Immer wieder steht mal die eine oder die andere Elster auf dem Reh und holt sich ihren Anteil. So beobachte ich ausgiebig den Trupp, der wohl insgesamt Continue reading Elstern im Schneetreiben am Köder