Tag Archives: Eurasian Sparrowhawk

Young female Goshawk attacked by Kestrel in the Eifel

While observing the bird migration on the Bürvenicher Berg at the edge of the Eifel, I could see a young Northern Goshawk (Accipiter gentilis) flying elegantly low over a field. Striking were the size and the flight pattern on top, which was determined by a brown color and the rather broad, curved wings at the rear edge. A powerful bird that then perched in a dry elderberry tip. Immediately a male of a pair of Eurasian Kestrels (Falco tinnunculus), which had been sitting on its perch significantly further down the slope, started calling. The young female hawk was not impressed by this. Thereupon the young Goshawk was vehemently attacked first by the male, then also by the female Eurasian Kestrel. Above all, the male of the Kestrel rose regularly in the morning sky, then hit the edge of the forest with the elderberry with flung wings, caught himself in the fall less than 3 meters above the Goshawk and circled around and in close contact the bare branches of the bush. The young female Goshawk did recognize that it was the subject of the attacks, regularly turned her head in the direction of the attacker, then sometimes up in the sky. All in all, however, she remained extremely unimpressed and did not let her morning perch scare her away.

The female of the Kestrel could also be heard quite loudly, but did not step into such a vehement attack and stayed largely away from the flight action. In an unobserved moment the female Goshawk Continue reading Young female Goshawk attacked by Kestrel in the Eifel

Blackbird with a thick maggot in the beak

AmselA thick, fat maggot has been washed out of the earth on the former compost heap. The male Eurasian Blackbird (Turdus merula) had only briefly scratched the surface with its yellow beak and had already very skillfully removed a thick maggot – probably a large beetle larva – from a dark-black layer of earth. It is astonishing how unerringly the Blackbird approaches two sites and then, after scratching no more than three times, one prey is exposed. Nevertheless, the bird is careful and only grabs the maggot by the black head at first and then quickly drops it again. After the Eurasian Blackbird has obviously convinced itself of the relative harmlessness of the prey after several procedures, the maggot is grabbed and tumbled at the head-body transition. Finally hunger outweighs fear and the maggot disappears upside down in the Thrush’s beak.

Now only the House Sparrow (Passer domesticus) are interested in the feeding place. Somewhat unpleasant, the otherwise successful Eurasian Blackbird joins in from time to time and pursues the House Sparrows. Sometimes – when the Sparrows are outnumbered – the Eurasian Blackbird also have to pull out. Blackbird are what are commonly called “normal” birds. But her behavior always offers surprises and is also good for a few nice action shots. Before that, it was nice to see a furious chase of a Eurasian Blackbird to drive away a Eurasian Jay (Garrulus glandarius) that might have come too close to the nest. The Titmice (Parus sp.) appreciated it as well.

It was a pretty fresh morning after it had finally rained in southern Brandenburg in the night. In the morning it was only around 8 °celsius degrees. Later in the sun it was warmer of course; around 16 ° C. A wood chopper is always headed Continue reading Blackbird with a thick maggot in the beak

Sperber am Futterhäuschen

Ein grauer Tag im zeitigen Frühjahr. Plötzlich saust ein brauner Schatten vor dem Küchenfenster am Flieder entlang. Zuerst denken wir an eine Täuschung, dann aber kommt wieder etwas Bräunliches diesmal hinter den Buxbaum-Hecken (Buxus  sp.) hervorgeflogen, umkreist einige Male einen Buxbaum und auch das Futterhäuschen und landet schließlich auf einem Dreibock, der die Verankerung des jungen Apfelbäumchens unterstützen soll. Es ist ein Sperbermännchen (Accipiter nisus), das auf dem Querbalken sitzt. Obwohl das Küchenfenster nur 4 Meter entfernt ist, gönnt sich der Sperber erstmal eine Rast.

Dort bleibt er dann auch sitzen. Ich kann es nicht fassen. So lange sitzt der doch sonst nicht so exponiert. Die Dorfstraße ist keine 8 Meter entfernt und es fahren Autos hin und her. Das will ich mir nicht entgehen lassen und hole meine Canon 1DX Mark III und das Canon EF 600mm f/4L IS II USM Objektiv, das auf dem Beifahrersitz Continue reading Sperber am Futterhäuschen

Buntspecht am Futterplatz mit der Canon EOS 1DX Mark III

Ein schöner frischer Morgen, in der Früh um 0°, später bei Sonnenschein dann so 6°C. Ein Holzhackplatz wird immer wieder von einem Buntspecht (Dendrocopos major) angesteuert, weil er dort Sonnenblumenkörner zu finden meint. Eine gute Gelegenheit, erste Erfahrungen mit der automatisierten Nachverfolgung durch den neuen Autofokus in der Canon EOS 1DX Mark III zu machen.

Ich stelle im AF-Bereich-Auswahlmodus auf das letzte Register, die sogenannte „Automatische AF-Wahl“ bei der der gesamte AF-Bereich, durch einen Rahmen eingegrenzt, für die Fokussierung verwendet wird. Das scheint bei dem Buntspecht ganz gut zu funktionieren. Voraussetzung ist eine Voreinstellung im Register Servo-AF-Ausgangsfeld. Dort hatte ich auf das manuell ausgewählte AF-Messfeld (in dem Fall mittig-zentriert) als Ausgangs-Fokuspunkt gestellt.

Wenn man mit diesem Ausgangs-Fokuspunkt auf den Kopf des Buntspecht (insbesondere die Augen) scharf gestellt hat, führt die Canon EOS 1DX Mark III sehr schön die Schärfe auch unter Verwendung auch mehrerer AF-Punkte (s. Bild) auch wenn sich der Specht über den gesamten Holzblock bewegt und unter normalen Umständen schnell aus der Schärfenebene herausbewegen würde.

Später kommen noch Singvögel. Die guten Ergebnisse beim Continue reading Buntspecht am Futterplatz mit der Canon EOS 1DX Mark III

Der Sperber und die Canon 1DX Mark III: allererste Erfahrungen

SperberIn der dusteren Dämmerung eines Winterabends sitzt plötzlich ein Sperbermännchen (Accipiter nisus) auf einem rostigen Brückengeländer. Eigentlich wollte ich vorbei fliegende Kraniche (Grus grus), Silberreiher (Ardea alba) oder Seeadler (Haliaeetus albicilla) von einem Beobachtungsturm an den Teichen bei Stangenhagen im südlichen Brandenburg mit der neuen Canon 1DX Mark III fotografieren. Die letzte halbe Stunde des Tages ist häufig besonders ergiebig. Außerdem kann man damit die Performance bei LowLight, das Rauschverhalten der Canon 1DX Mark III ausprobieren.

Als der Sperber regungslos auf dem Brückengeländer sitzt, versuche ich sofort auf ihn zu fokussieren. Das gelingt mir nicht auf Anhieb. Vielleicht, weil ich als AF-Messfeldauswahl die in einer großen Zone ausgewählt hatte. Als ich Einzelfeld AF stelle, stellt die Kamera scharf und läßt den ruhig sitzenden Sperber auch nicht mehr los. Der Vogel scheint konzentriert auf ein Blickfeld, das sich auf gleicher Höhe befindet. Vielleicht ist er aber auch durch die geringe Lichtintensität beeinträchtigt. Jedenfalls bekommt er meine Aktivitäten aus dem Turm – Höhenunterschied so 4 – 5 Meter – herunter nicht mit und läßt sich so gut in mehreren Schritten fotografieren. Ich starte – noch von den Flugaufnahmen – von einer 1/ 500sec und gehe in Stufen herunter auf 1/30 sec. Beim Silent Continue reading Der Sperber und die Canon 1DX Mark III: allererste Erfahrungen

Sperber im Anflug

SperberDas wunderschöne Flugfoto eines Sperber (Accipiter nisus), der frontal auf mich zufliegt, ist atmosphärisch was Besonderes. Die wundervolle Flugaufnahme dieses schlanken weiblichen Sperbers, die in Brandenburg im Winter aufgenommen wurde, ist mein Gewinner des Fotos der Woche. Bei diffusem Winterlicht aufgenommen, ist dies keine knackende Action-Aufnahme. Der Sperber weist insgesamt eine leichte Bewegungsunschärfe und eine ausgeprägte Unschärfe in den Flügeln auf. Die Aufnahme wirkt eher aus ihrer Stimmung heraus. Sie gibt den Eindruck, den der Beobachter hat wenn ein Sperber fliegt, sehr gut wider. Manchmal ist es schwer sich vorzustellen, wie schön ein Sperber aussieht, da er häufig still auf einem Ast sitzt und Menschen herankommen läßt, um dann mit großer Geschwindigkeit und unter Nutzung jeglicher Deckung davon zu fliegen. In diesem Bild aber können die Farben des Vogels, das starrende Auge und die Federdetails insbesondere des Schwanzes gut erkannt werden. Ein unauffälliger Hintergrund rundet das Ganze ab.

Das besondere Foto wurde mit einem 600-mm-Objektiv an einer Canon EOS-1D X aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte mit 1/320 Sec und offener Blende bei ISO 4000. Es ist fraglich ob sich bei einer Continue reading Sperber im Anflug

Sperber – Männchen im Portrait

SperberEin wunderbares Portrait eines Sperber (Accipiter nisus), der frontal auf einem morschen Ast leicht aufgeplustert sitzt, ist mein persönliches  Foto dieser Woche. Das reizende Portrait dieses schlanken männlichen Sperbers hat sogar einen leicht komischen Einschlag. Der Sperber scheint vor sich hin zu dösen; von dem aggressive-furiosen Gesichtsausdrucken anderer Fotos ist diese Aufnahme weit entfernt. Anders als so viele Sperber- Bilder in diesen Tagen war dies keine Aufnahme, die durch das Küchenfenster aufgenommen wurde. Diese Aufnahme  wurde im Dezember aus einem Versteck im Osten Ungarns geschossen. Das Versteck liegt in der Nähe der Stadt Debrecen in einem wunderschönen alten Eichenwald. Vor dem Hide ist ein Trinkbecken aufgestellt und eine gut beschickte Futterstelle zog Spechte und einige Singvögel an, hauptsächlich Meisen. In diesem Jahr war es ein schneearmer Winter. Die Temperaturen und die Farben der gefallenen Blätter erzeugten ein Gefühl des Herbstes. Hervorragende Bedingungen zum Fotografieren. Das Versteck ist mit einem speziellen Fotoglas versehen. Damit sitzt man als Fotograf einerseits mittendrin und doch unsichtbar für die Vögel, die extrem nah herankommen. Die Qualität des Fotos, das durch das Schießen Continue reading Sperber – Männchen im Portrait

Sperber: der unsichtbare Greif

Nach einem langen Winter treiben mich die ersten Frühlingstemperaturen im März nach draußen. Zwischen den Feldern und über einem Wald läßt mich ein Geräusch aufhorchen. Es ist eine Art pulsierendes, primitives, hohes Kreischen. Fast kein Vogelruf. Durch die noch nackten Baumkronen sehe ich die Quelle des Geräuschs direkt über mir am grauen Himmel. Mein erster Anblick eines Sperbers (Accipiter nisus) in diesem Jahr in der Nähe meines Hauses.

Im letzten Licht eines klaren Maiabends kommt eine zweite Sichtung hinzu. Diese ist nicht weit von der ersten entfernt. Ein Sperberpaar offenbart sich in einem spektakulären Kunstflug von 10 Minuten Länge. Die Geschwindigkeit im Wellenflug und die fließende Bewegung des Vogels faszinieren ungemein.

Im Sommer, als die Geräusche im Wald durch dichte Belaubung gedämpft werden, höre ich ähnliche Rufe wieder. Diesmal werden sie häufiger und beharrlicher gerufen und von mindestens zwei Vögeln erzeugt. Vorsichtig bewegte ich mich über holprigen und mit Ästen bestandenen Untergrund auf die Geräuschquelle zu. Immer wenn ich meinte, am Ort zu sein, hatten sich die Rufe weiter in das Waldesinnere zurück verzogen. Umso mehr ich Continue reading Sperber: der unsichtbare Greif

Stare im Apfelbaum

StarEin lautes Zwitschern ist selbst durch das geschlossene Autofenster zu hören. Dicht hängen schwarze Vögel mit leuchtendem Gefieder auf den Früchten in einem Obstgarten, der einige hochstämmige Apfelbäume aufweist. Es muß sich um einen Trupp handeln der in die Hunderte geht. Es sind Stare (Sturnus vulgaris), die sich auf ihren Nahrungsinvasionen hier mal kurz niedergelassen haben. Einige Stare balancieren auf den leuchtend roten Äpfeln und versuchen, ein Stück aus der harten Schale heraus zu picken. Andere stehen auf Zweigen und Ästen in den niedrigen Kronen der Apfelbäumen und warten, bis sie selber an der Reihe sind. Es ist ein Gewusel, dass es einem schwindelig werden kann. Doch plötzlich saust ein Sperber (Accipiter nisus) heran und der scheinbar unkoordinierte Trupp verschwindet mit einem lauten Rauschen.

Der niedere Fläming ist von weiten Ackerflächen geprägt. Sanft gewellte Hügel auf einer Höhe von ca. 100m NN ziehen sich bis zum Horizont. Nur vereinzelt ist eine Baumreihe oder ein Wäldchen in der Agrarsteppe zu entdecken. Einzel stehende Bäume auf den Feldern sind noch weniger. Auch die alten Streuobstwiesen sind längst aufgegeben. Nur an den Randlagen der kleinen Ortschaften findet man noch eine Vielzahl von Bäumen – meist Obstbäumen – und Sträuchern. Die Stare werden also so schnell keine Alternativen zu diesem Garten mit seinen Apfelbäumen finden.

Stare sind weit verbreitet und bei Gärtnern nicht immer beliebt. Wenn ein ganzer Schwarm dieser lebhaften Vögel in einen Continue reading Stare im Apfelbaum

Where and how to photograph Hawfinches

Right now, there is a large invasion of Hawfinches (Coccothraustes coccothraustes) recorded for Great Britain. The peak took place in fall 2017, and good numbers have remained during the winter months. With fewer than 1,000 breeding pairs in Britain, Hawfinch populations are critically low and the bird is Red-listed as a Bird of Conservation Concern, according to the RSPB.

On the continent – especially in the eastern parts, Hawfinches are not as rare as in the western part of Europe. But to photograph them, is tricky enough.

Hawfinches are notable for their bright brown-orange-grey colors and for their unusually large beaks and strong jaws. Hawfinches are real beauties. Famous are their beaks, which can shear open hawthorn, cherry and even damson stones. Like all finches, Hawfinches use the cutting edge at the back of their bills to hold a stone while they crack it open and skilfully extract the kernel with their tongues.

Hawfinches love to feed on hornbeam seeds. If you find a suitable Continue reading Where and how to photograph Hawfinches

Where to photograph seabirds in flight in the UK

EissturmvogelIn the age of digital full-frame cameras with a very fast autofocus, flight-shot photography is possible that used to be (almost) unthinkable only some years ago. Ducks starting trembling over the water were (and are) still quite easy. But who managed to photograph a flying Eurasian Sparrowhawk (Accipiter nisus)? Other land birds were usually only photographed at take-off. Seabirds, on the other hand, provide the best conditions to make shoot excellent aerial images quite easy. These birds are numerous, they are tall and therefore do not move too fast. At hatching, they appear on land – albeit often on fairly inaccessible shores. Besides, they are not shy at all in flight and approach sometimes on short distances.

These are a lot of reasons why seabirds are still favored by bird photographers today. They are the Continue reading Where to photograph seabirds in flight in the UK

Graveyard Blackbirds in the snow

Amsel, MännchenIt is cold in Germany. There had been snow the last few nights before. But now it thaws again. The air is cold and clear. The main part in a vast park cemetery is still as packed with a 5 cm thick layer of snow. Only the paths are cleared temporarily by a snow plow. Ok, this is already not a real winter, but there is snow and in between comes out even the sun. Ideal conditions for a walk in the park of the cemetery. On careful examination, there are encountered many blackbirds constantly in the cemetery over the winter. The population of the Eurasian Blackbird (Turdus merula) seem to have increased again now with snow. Everywhere you see a dark bird flit from a side of the road to the other. Under each second (coniferous) trees the ground is intensively scratched. A regularity is not really visible. However, there seems to be a preference for conifers, under which twigs are intensively inverted. A short picking in the substrate and again…..

A park cemetery, which is not too neat is ideal. Winter food for Blackbirds but also Common Chaffinches (Fringilla coelebs) – besides what lies under leaves and scatter – is offered e.g. by the Barberry. The Barberry (Berberis vulgaris) is a nearly 3 meters tall, Continue reading Graveyard Blackbirds in the snow