Tag Archives: Fringilla coelebs

Sparrowhawk feeding on a House Sparrow

SperberIf you operate a winter bird feeder, you can easily make beautiful and interesting nature observations from the window. For this reason I also feed, and not because I expect it to have a nature conservation effect. Many of our endangered birds aren’t there in winter anyway. They are in the warm south and would not come to the bird feeder in the garden even if they were fed in summer.

However, there are species that come to the feeding ground not because of the sunflower seeds, but because of the small birds that want to eat them. The Eurasian Sparrowhawk (Accipiter nisus) should be mentioned here, which regularly appears in villages and at farms in winter and prey on them. So also at my feeding place.

This feeding place consists of a small house that I place on a crossbeam on a fruit tree and provide this with sunflower seeds. The birds can simply drop from the lowest branch of a tree nearby onto the table in front of the house. Most frequent guests are Marsh Tit (Poecile palustris), Great Tit (Parus major), Eurasian Blue Tit (Cyanistes caeruleus), Common Chaffinch (Fringilla coelebs), European Greenfinch (Chloris chloris), Eurasian Bullfinch (Pyrrhula pyrrhula), many House Sparrow (Passer domesticus), Eurasian Tree Sparrow (Passer montanus) and one or the other Coal Tit (Periparus ater). I enjoy sitting at the window with the last cup of coffee from Continue reading Sparrowhawk feeding on a House Sparrow

Masseninvasion des Bergfinken in winterlicher Apaj-Pussta

BergfinkDas erste Ziel war Matrafüred, ein Wintersportort und ein Erholungsort in der Mátra im Norden Ungarns. Für westeuropäische Verhältnisse bemerkeswert war schon die geringe Scheu von Misteldrosseln (Turdus viscivorus) in den Obstbäumen auf die wir von unserer Pension praktisch auf Augenebene schauen konnten. Die Misteln zogen die Misteldrosseln magisch an. Daher ja auch der Name. Auch der ein oder andere Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) trieb sich in den Obstbäumen herum. Für Westdeutsche auch das ein eher seltener Anblick. Ansonsten sass der Kernbeißer auf einer Regenrinne direkt vor unserem Dachfenster im Ort Matrafüred. Mit einem praktisch unmerklichen Aufhellblitz konnte ich ihn excellent und sehr scharf ablichten.

Nachdem es einige Tage geschneit hatte, wurde es zusehends trockener, aber auch deutlich kälter. Temperaturen unter -10° C waren keine Seltenheit. Einige Tage später, einen Tag nach dem Neujahrstag 1999, unternahm ich einen Ausflug von Budapest die Donau herunter in den NP Kiskunság. In der sogenannten Apaj-Pußta konnte ich eine Masseninvasion des Bergfinken (Fringilla montifringilla) bewundern. Die Luft war erfüllt von den Rufen der Finken. Über abgeernteten Sonnenblumenfeldern waren Schwärme zu sehen, die denen von Staren (Sturnus vulgaris) im Herbst in nichts nachstehen. In den blätterlosen Büschen nahebei hielten sich hunderte, ja tausende, von Bergfinken zur Rast auf. Ein eindrucksvoller Eindruck, den ich danach nicht mehr erleben durfte. Besonders auffallend war, dass die Bergfinken in artreinen Trupps unterwegs zu sein schienen. Jedenfalls habe ich – anders als es hierzulande der Fall ist – keine Buchfinken (Fringilla coelebs) dazwischen gesehen.

Um die wachsende Nachfrage nach Top- Aufnahmen der selteneren Arten der Paläarktis befriedigen zu können, hat bird-lens.com gezielt Reisen in die schönsten Naturlandschaften Brandenburgs oder Berlins aber auch an entfernte Orte unternommen. Dies alles um exzellente Fotos der Vögel der Westpaläarktis machen zu können. Die Ausbeute an Bildern auch von seltenen westpaläarktischen Vögeln ist sehr gut. Das Bild, das Sie im Blog sehen, ist nur ein erster Eindruck, was Sie in hinter dem Reiter “Picture Shop” sehr bald finden werden. Geben Sie bird-lens.com einfach Bescheid, wenn Sie das Bild einer Vogelart benötigen, bevor neue Bilder online sind.

Zugvogelbeobachtung am Tötschberg/ Eifel

Es war noch dämmrig, als ich in dem auf ca. 246m NN gelegene Bergkuppe Bürvenicher Berg direkt gegenüber vom Tötschberg ankam. Vor mir die Weite der Zülpicher Börde, die hier zu den Eifelbergen beginnt zu steigen.

Eingeleitet wurde der Vormittag mit einem Trupp von 3 Roter Milanen (Milvus milvus), die im aktiven Flug tief über den ansteigenden Äckern „Strecke“ machen wollten.

Der Vormittag zog sich mit vielen Zugbeobachtungen u.a. von Singdrosseln (Turdus philomelos) und Misteldrosseln (Turdus viscivorus) hin. Besonders war aber der Einflug eines jungen Habichtweibchens (Accipiter gentilis), das elegant über den Acker kreiste und sich dann in einer trockenen Holunderspitze niederließ. Das fand überhaupt nicht die Zustimmung eines Turmfalkenpaars (Falco tinnunculus), das daraufhin den Junghabicht vehement attackierte.

Auffallend waren die vielen Feldlerchen (Alauda arvensis), die ihre typischen Kontaktlaute im Flug riefen, schon von weitem im Osten zu beobachten waren und sich dann an dem Berg eine Ehrenrunde leisteten. Diese wurde gerne zum hin -und herfliegen genutzt. Dabei kam es dann auch immer wieder zu Flugmanöver und Interaktion en einzelner Exemplare, die einen gewissen Spaßfaktor zu zeigen schienen.

Der Buchfink (Fringilla coelebs) war im Untersuchungszeitraum die Continue reading Zugvogelbeobachtung am Tötschberg/ Eifel

Kernbeißer beobachten

KernbeißerIch verbrachte einige Zeit in der Sächsischen Schweiz am Großen Winterberg. Dort befindet sich in idyllischer Lage eine Jugendherberge, die mit großen Rotbuchen (Fagus sylvatica) und Ulmen (Ulmus glabra) umstanden ist. Die Herberge ist ziemlich alt und die Bäume standen ganz in der Nähe. Nah genug, um von einem Balkon direkt in das Kronendach der umstehenden Bäume zu fotografieren. Große Buchen und Ulmen laden Finken mit ihren frischen grünen Blättern Anfang Mai geradezu ein. Schnell war ein Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) in einem Trupp Finken zu beobachten. Im Frühjahr mit dem Laubaustrieb fressen Kernbeißer frische Blätter genauso wie Buchfinken (Fringilla coelebs), Grünfinken (Chloris chloris) und Eurasische Gimpel (Pyrrhula pyrrhula).

Auch ein Blick aus dem Dachfenster einer Pension im ungarischen Bükk-Gebirge zeigte eines frühen Morgens einen Kernbeißer, der auf einer Dachrinne direkt am Fenster steht. Es war erstaunlich wie viele Kernbeißer sich bei einem Stadtrundgang an den Winterfutterplätzen in dem verschneiten Städtchen herumtrieben. Das ist man von Deutschland so nicht gewohnt. in Großbritannien Continue reading Kernbeißer beobachten

Buchfink mit Nistmaterial im Kiefernwald

Vor lauter Haaren – oder sind es Kiefernnadeln – sieht man den Besitzer fast nicht. Es ist ein Männchen eines Buchfink (Fringilla coelebs), das Nistmaterial für sein Nest gesammelt hat. Damit sieht der Buchfink wie mit einem ausladenden Schnurbart versehen aus.

Kurz vorher hatte ich dieses Buchfink-Männchen – vielleicht war er der Besitzer des Territoriums traf an einem schönen Vormittag in einem Waldstück bei Brandenburg auf ein anderes Männchen. Dieses Männchen saß regungslos etwas eingeschüchert ca. 1 Meter entfernt auf dem nächsten Ast. Es war offensichtlich ein Eindringling. Der Territoriumsbesitzer schwankte mit nach vorne gehaltenem Kopf vorwärts und abwärts und dann wieder zurück. Die weinrote Brust wurde durch diese Bewegung sehr schön betont. Das auffälligste Merkmal war aber der erweiterte weiße Schulterfleck auf den Flügeln, der zur Hälfte geöffnet und seitlich verlängert war. Die Flügel waren dabei leicht unten geneigt. Dies verlieht dem Vogel ein merkwürdig abgeflachtes Aussehen verlieh. Während des Schwankens stieß der Vogel schnelle, komprimierte, hohe Rufe, man kann sie fast als Liedphrasen bezeichnen, aus. Diese erschienen denen Lauten eines Rotkehlchen (Erithacus rubecula) sehr ähnlich.  Der Eindringling schien gebührend beeindruckt und nahm bald reißaus und wurde anschließend noch verfolgt. Anschließend konnte ich auch das Weibchen des Buchfinks Continue reading Buchfink mit Nistmaterial im Kiefernwald

On confrontation: the Firecrest (Regulus ignicapilla)

The leaves in the riparian forest are still sparse. The warm spring sun shines beautifully down to the ground. Everything is full of life. Now it is important to find the perfect breeding site and the right territory – and above all to keep it. A Firecrest (Regulus ignicapilla) enters the territory of a conspecific. The high ” si si si see see see seeeh seeeh “, basically always on the same pitch, is the hallmark of the Firecrest and betrays the intruder early. The owner of the territory immediately flies to the intruder to a neighboring branch. The distance is only a few centimeters. In contrast to the Eurasian Nuthatch (European) (Sitta europaea), however, which I saw the day before, the birds do not collide directly with one another or even wedge each other into the ground.

They seem a bit more civilized. But the two Firecrests are also busy with an impressive display, in which they sing repeatedly, then raise the golden cap and, above all, flap their wings wildly. They continue to sing what the beak has to offer. As far as the beak is torn open, the little bird – for its standards – must produce a hell of a noise.

Both birds are so busy with each other that I can approach within 3 meters and take pictures of the Firecrest on branches and even on the litter of last year’s leaves.

An impressive „discussion“ that can be captured in a great series of pictures of the quarreling Firecrests that can be admired in the gallery!

The scene of the dispute is located in the southern part of Continue reading On confrontation: the Firecrest (Regulus ignicapilla)

Kleiber, verbissen im Kampf

Ein Frühlingstag in einem Auenwald in meiner Heimatstadt. Noch ist der Laubaustrieb gering. Wunderschön scheint die warme Frühlingssonne bis auf den Boden. Alles ist voller Leben. Überall ruft und singt es. Immer wieder ist Bewegung auf Zweigen und Ästen und an den Baumstämmen zu beobachten. Die Vögel bereiten sich auf die Brutsaison vor. Die Temperaturen lassen das Temperament der Vögel ebenfalls steigen. Eine bemerkenswerte Aggressivität ist in der Luft.

Viele Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) – ein Trupp mit mindestens 6 Exemplaren – wechselt immer wieder vom sonnendurchfluteten Boden zu den lichten Wipfeln. Im wunderbarem Sonnenschein fliegt mit typischem Ruf ein Buntspecht (Dendrocopos major) ein. Ein Kleiber (europ.) (Sitta europaea) erdreistet sich in das Revier eines Artgenossen einzudringen. Der Revierinhaber – bzw. derjenige, der sich dafür hält – fliegt den Eindringling sofort unvermittelt an. Beide Vögel prallen gegen die Rinde einer dicken Eiche. Sie stürzen beide zu Boden. Dort „verbeißen“ sie sich ineiander, hauen mit ihren spitzen Schnäbeln aufeinander, die Flügel flatternd. Dann wieder bleiben beide – wie ermattet – im trockenen Laub liegen. Sie sind so Continue reading Kleiber, verbissen im Kampf

Die Fotografie von Kernbeißern: gar nicht so leicht

Als eine der größeren, farbenprächtigen Singvögel zeichnen sich Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) durch ihre leuchtenden braun-orange-grauen Farben und ihre ungewöhnlich großen Schnäbel mit den kräftigen Kiefern aus. Kernbeißer sind wahre Schönheiten. Bekannt sind sie für die Fähigkeit mit ihren Schnäbeln, die Kerne von Weißdorn, Kirsche und sogar Zwetschgenkrerne „knacken“ zu können. Wie alle Finken benutzen Kernbeißer die Schneide an der Rückseite ihres Schnabels, um einen Kern zu halten, während sie ihn aufbrechen und gekonnt das Innere des Kerns mit ihren Zungen herausziehen.

Kernbeißer lieben es, sich von Samen der Hainbuche oder Weißbuche (Carpinus sp.) zu ernähren. Wenn Sie ein geeignetes Gebiet finden, steuern sie mit Vorliebe die Bäume an, die im Spätherbst mit Samen beladen sind. Häufig sind dann zwar viele Kernbeißer zu sehen, die durch die Äste huschen. Aber es ist normalerweise schwierig, sie durch die (restlichen) Blätter hindurch klar zu sehen. Die Vögel verhalten sich sind normalerweise eher unauffällig; trotz ihres farbenfrohen Gefieders. Außerdem verbringen sie große Teile des Jahres hoch in Baumkronen, wo sie vom Boden aus naheliegenden Gründen, schwer zu beobachten Continue reading Die Fotografie von Kernbeißern: gar nicht so leicht

Grauschnäpper: hungriges Junges lässt sich füttern

GrauschnäpperDie Brutzeit ist vorbei. Nun sammeln sich die Eltern mit ihren Jungen, um diese in das Geheimnis des Nahrungserwerbs einzuweihen. So jagt wohl ein ganzer Familienverband von Grauschnäppern (Muscicapa striata) immer wieder aus einem Eichenhain aus Stieleichen (Quercus robur) hinaus auf eine Pferdeweide. Besonders die Drähte der Weide wurden gerne als Warte genommen. Von den Jungen als Ruheplatz, von den Eltern als Beuteübergabeplatz. Die wohl noch nicht lange flügge gewordenen Jungen der Grauschnäpper lassen sich weniger durch die Streifen – die der lateinische Artzusatz „striata“ nahelegt – als vielmehr durch die hellen Tupfer auf dem ansonsten grauen Gefieder schon aus einiger Entfernung gut auszumachen. Die adulten Grauschnäpper fliegen immer wieder die Ruhewarten der Jungen an, um sie mit Nahrung zu versorgen. Bei einem fast 2-stündigen Shooting kann ich u.a. kleine Laufkäfer, Aaskäfer, Spinnen und Schnaken als Nahrung erkennen. In der Realität erfolgt die Beuteübergabe mit einer ziemlichen Geschwindigkeit. Außerdem stellt sich das Junge meist gierig und flügelschlagend vor den Elter, der dann auch prompt die Nahrung herauszurücken hat. Erst in der Momentaufnahme der Fotos erkennt man Einzelheiten – und dann auch die Art der übergebenen Nahrung. Nach der Nahrungsübergabe balancieren Jung und Alt noch eine Weile parallel zueinander auf dem Draht bevor es dann zum nächsten Jagdflug wieder losgeht. Die Jungen sind vielleicht nur faul – oder verwöhnt. Jedenfalls wechseln sie ihre Warte auch von Zeit zu Zeit und scheinen das Fliegen schon vollumfänglich gelernt zu haben. Auch die Pfosten der Weide werden als Sitzwarten gern gesehen.

Im Sommer machen sich die Vögel rar. Sie singen fast gar nicht mehr und einige Altvögel mausern nun in ihr Winterkleid. Die Jungen haben ebenfalls keinen Anlaß sich übermäßig zu exponieren. Trotzdem lohnt es sich auch im Sommer die Vielfalt der gefiederten Continue reading Grauschnäpper: hungriges Junges lässt sich füttern

Grauschnäpper und Gartenrotschwanz in Eichenhain am Waldrand

GartenrotschwanzEin niedriger Hain mit Stieleichen (Quercus robur), der über und über mit seinen Früchten, mit nicht ganz reifen Eicheln behangen schien, war an diesem warmen, aber bedeckten August-Sommertag der Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Vögeln. Hier konnten 10 verschiedene Singvogelarten beobachtet werden. So jagte ein Familienverband von Grauschnäppern (Muscicapa striata) immer wieder aus dem Eichenhain und dem dahinter stehenden Kiefernwald hinaus auf eine Pferdeweide. Auch die Pfosten der Weide waren gern gesehene Jagdwarten. Am Waldrand fiel wenig später auch ein junger Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) auf. Dafür daß der Gartenrotschwanz in der Minderzahl war, konnte er sich gegenüber den Grauschäppern (sicher mind. 8 Exemplare) ganz gut durchsetzen. Trotzdem war die Konkurrenz – auch intraspezifisch – um die beste Jagdwarte unverkennbar. Immer wieder gab es Verfolgungsjagden, die in der Mehrzahl Artgenossen galt, ansonsten aber auch schon mal eine andere Vogelart betrag. Ein adulter und ein junger Pirol (Oriolus oriolus) stellten sich dann auch ein. Im hinteren Bereich waren es Buchfinken (Fringilla coelebs) und ein junger Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes), die sich zwischen Continue reading Grauschnäpper und Gartenrotschwanz in Eichenhain am Waldrand

Beobachtung eines leuzistischen Neuntöters

NeuntöterBei der Absuche eines bekannten Zugvogelgebiets im Nordwesten von Zypern beobachtete im Randbereich des als Campingplatz benutzten nur spärlich parkähnlich bewachsenen Gebietes einen „weißen“ Würger, der schon auf den ersten Blick kein Raubwürger (Lanius excubitor) sein konnte. Trotz der hellen Färbung. Die geringere Größe und insbesondere der Habitus ließ keinen Zweifel aufkommen, daß es um einen abnorm gefärbten Neuntöter (Lanius collurio) handeln mußte.

Die Grundfärbung des Vogels war weiß. Deutlich traten aber hell-braune Streifen an den Flanken zum Vorschein. Sowohl der Rumpf, als auch die Arm- und Handschwingen sowie der Schwanz war einfarbig weiß. Die Beine waren hell gefärbt. Die schwache Steifung wies auf ein Weibchen eines Neuntöters hin.

Der Vogel nutzte verschiedene Sitzwarten innerhalb einer kleinen Hecke. Von dort aus machte er erfolgreiche Nahrungsausflüge in die nahen, spärlich bewachsenen aber insektenreiche Brachflächen. Die Näherung mit dem Auto akzeptierte er immerhin bis auf ca. 15 Meter. Beim 3. Versuch näher zu kommen, zog er sich mit den typischen harten „Teck-teck“-Rufen in das Innere der Hecke Continue reading Beobachtung eines leuzistischen Neuntöters

Buchfink mit Insektenflügel am Schnabel

Auf dem Zug kommen Buchfinken (Fringilla coelebs) häufig in großen Ansammlungen vor, die neben vegetarischer Nahrung auf umgebrochenen Feldern auch immer wieder zu wilden Flügen auf schwärmende Insekten nach Fliegenschnäpperart aufbrechen. Dazu werden kurze Flüge aus einem Strauch unternommen. Für das menschliche Auge sind nur viele schwärmende Insekten in der Luft zu sehen.

Das Handbuch der Vögel Mitteleuropas im Band 14/II (5. Teil). Passeriformes von Urs N. Glutz von Blotzheim, weiß da mehr. Der Jagdflug soll wohl vor allem Dipteren dienen. Die Fluginsekten scheinen recht klebrig gewesen zu sein. Viele der Bilder der Anfang April in einem Holunder aufgenommenen Buchfinken weisen einen klebrigen Überzug oder Film auf den Schnäbeln auf. Das würde auch das recht häufige Schnabelputzen an den Holunderzweigen erklären.

Das schöne Bild des Blogs zeigt jedenfalls einen Flügel, der sich nicht beabsichtigt an der Spitze des Schnabels klebt. Wenig später hatte Continue reading Buchfink mit Insektenflügel am Schnabel