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Nachschlag zum Tienschan-Laubsänger aus dem Spreewald

Tienshan-LaubsängerNachdem ein Tienshan-Laubsänger (Phylloscopus humei) im nördlichen Spreewald gemeldet worden war und viele Vogelbegeisterte sich diesen Seltenheitsgast angeschaut haben, stellt sich die Frage, wo man die Art sonst noch beobachten kann, er vielleicht dort auch besser zu fotografieren ist und ob der Tienshan-Laubsänger ggf. auch woanders als Irrgast auftritt.

Birdl-lens.com konnte auf verschiedenen Reisen diese Vogelart bereits fotografieren. Damit sind natürlich deutlich bessere Resultate bzgl. der Fotoqualität drin. So konnte die Art z.B. aus einer Tien-Shan-Fichte in der Ala Archa – Schlucht – ungefähr 40 km südlich von der Hauptstadt Bishkek in Kirgisistan fotografiert werden. Auch in einem Bergwald am Tschon Ak Suu, in der Nähe des riesigen Issyk Kul – Sees in der gleichnamigen Provinz in Kirgisistan war bird-lens.com mit den Sichtungen bzw. Fotografien eines Tienshan-Laubsängers mit seinen Jungen erfolgreich. Im nebligen Morgenlicht war ein Tienshan-Laubsänger ein Jahr später am Ruili Reservoir in der Provinz Yunnan, im Westen Chinas schön zu sehen. Die vielleicht naheliegende Vermutung, daß es sich um die in West-China brütende Unterart mandellii handeln muß, ist vielleicht gar nicht richtig, da in der Provinz Yunnan auch das Überwinterungsquartier diesen kleinen Laubsängers seine nordöstlichste Verbreitungsgrenze hat. Auch im Keoladeo Ghana NP bzw. dem Bharatpur – Park in der Provinz Rajasthan in Indien konnte ein Tienshan-Laubsänger in seinem Winterquartier hoch in einem Baum mit den Flügeln schlagend gesichtet werden. Schon gar nicht mehr so weit von der Westpaläarktis entfernt konnte schließlich ein Tienshan-Laubsänger auf einer dünnen Baumspitze Continue reading Nachschlag zum Tienschan-Laubsänger aus dem Spreewald

Pelagischer Trip in den Vereinigten Arabischen Emiraten

ArabiensturmtaucherKurz nach 14:00 Uhr geht es  mit dem Boot los. Der Fahrer ist ein einheimischer Skipper, der sonst wohl Sportfischer mit raus nimmt. Man merkt und sieht, daß Treibstoff bzw. dessen Kosten keine Rolle spielt. Die beiden dicken Yamaha-Motoren haben zusammen 600 PS (wenn ich die Aufschrift richtig lese). Direkt im Hafen sehen wir schon mal eine Sandbank mit Hemprichmöwe (Larus hemprichii), Heringsmöwe (Larus fuscus), Dünnschnabelmöwe (Larus genei), Flußseeschwalbe (Sterna hirundo) und Lachmöwe (Larus ridibundus) (teilweise schon mit der Prachtkleid-Kapuze). Bei den Großmöwen sind nun direkte Vergleiche möglich. So hat eine Großmöwe perfekt das Aussehen, das im “Gulls of Europe, Asia & North America” von Olsen et.al. für Continue reading Pelagischer Trip in den Vereinigten Arabischen Emiraten