Tag Archives: Calidris alpina

American Golden Plover near Tarifa at the Playa de los Lances

WanderregenpfeiferAs the morning dawns on an early October day at the Playa de los Lances, west of Tarifa at the southern tip of Spain, only two fighting sanderlings (Calidris alba) con be observed and photographed. Apart from that, there are Common Ringed Plover (Charadrius hiaticula), Kentish Plover (Charadrius alexandrinus), Bar-tailed Godwit (Limosa lapponica), Dunlin (Calidris alpina) and at least one or two Curlew Sandpiper (Calidris ferruginea) in the estuaries of the periodic water courses to take pictures. In addition there are some Black-bellied Plover (Pluvialis squatarola) and one European Golden-Plover (Pluvialis apricaria). Wait a moment!?

A Golden Plover here at the tidal seam? This is a very unusual habitat! The golden plover, I have to be suspicious and necessarily see if this was not an American Golden Plover (Pluvialis dominica), possibly even from 29.9 from an Ian Ford and then again from 3.-4.10 as a juvenile copy at Playa de los Lances, Tarifa was seen by David Cuenca Espinosa. And indeed, the exact image analysis actually results in a juvenile American Golden Plover (Pluvialis dominica), which runs along the beach in the first sun. Good to see the large hand primary projection and the protruding feathers over Continue reading American Golden Plover near Tarifa at the Playa de los Lances

Das Bingenheimer Ried – ein Vogelparadies

BlaukehlchenInmitten eines einzigartigen Naturraumes in Mittelhessen liegt der Auenverbund Wetterrau. 4 Flüsse, die alle vom Vogelsberg kommen, bilden die Aue. Die breiten Bänder der Flussauen der Wetter, der Horloff, der Nidder und der Nidda bilden den Auenverbund, der sich mit dem Fluss Nidda – bei Frankfurt in den Main entwässert. Mitten drin liegt in die Horloffaue. Ein besonderer Schatz ist das 87 Hektar große Naturschutzgebiet „Bingenheimer Ried“, dessen herausragende Bedeutung für brütende, rastende oder überwinternde Wat- und Wasservögel weit über die Grenzen Hessens bekannt ist. Das Gebiet ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel wie unter anderem dem Kranich (Grus grus) und ist auch ein Brutgebiet von nationaler Bedeutung. Im Norden des Gebiets befindet sich die „Kuhweide“, die durch Feuchtwiesen, Schilfflächen und niedrige Sträucher gekennzeichnet ist. Die Gegend ist besonders interessant während der Zugzeiten für Watvögel. Aufgrund seiner Lage auf der Zugroute vieler Wasservogelarten und verschiedenen Biotopelementen bestehend aus Feuchtwiesen, Röhrichten, Seggenrieden, Flachwasserbereichen, Wiesenbrachen und Gräben gehört das Gebiet zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten Hessens. So verwundert es nicht, dass seltene Arten wie Großer Brachvogel (Numenius arquata), Uferschnepfe (Limosa limosa), Wasserralle (Rallus aquaticus), Tüpfelsumpfhuhn (Porzana porzana) Blaukehlchen (Luscinia svecica), Löffelente (Anas clypeata), Knäkente (Anas querquedula), Rohrweihe (Circus aeruginosus) und Kuckuck (Cuculus canorus) hier brüten. Auch der Weißstorch (Ciconia ciconia) brütet Continue reading Das Bingenheimer Ried – ein Vogelparadies

Strandläufer auf dem Streng am Rietzer See

AlpenstrandläuferEine bemerkenswerte – für das Binnenland ungewöhnliche – Vielzahl von Watvögeln war über ornitho.de für den sogenannten Streng am Rietzer See, westlich von Potsdam und südlich der Stadt Brandenburg, gemeldet worden. Hervorzuheben war vor allem die Meldung von Knutts (Calidris canutus),  die im Binnenland erst recht eine Ausnahme sind. Kurz entschlossen ging die Sonntags-Exkursion also zum Rietzer See.

Der Rietzer See ist ein mehr als 1.000 Hektar großes Naturschutzgebiet. Das Naturschutzgebiet liegt in der Gemeinde Kloster Lehnin etwa sechs Kilometer südöstlich der Stadt Brandenburg an der Havel und gut 20 Kilometer westlich von Potsdam.

Im südwestlichen Bereich eines Überschwemmungsgebiets – des Strengs – befindet sich ein Beobachtungsturm, von dem aus ein weiter Teil der Fläche beobachtet werden kann. Schon nach wenigen Minuten nach unserer Ankunft war ein Trupp von gut 6 Alpenstrandläufern (Calidris alpina) am schlammigen Ufer zu beobachten. Die Alpenstrandläufer hatte ich schon vor einigen Jahren auf dem Niederen Fläming auf dem Zug beobachten können. Intensiv und hastig stechen sie ihren Schnabel in den feuchten Schlamm und bevorzugen die ganz flachen überstauten Bereiche, die wahrscheinlich über und über mit Insekten auf der Schlamm- und Wasserfläche bedeckt sind. Auch die feuchten Schlammflächen werden gerne angenommen. Wenig später kommen 2 Regenpfeifer dazu. Diese werden zuerst als Flussregenpfeifer Continue reading Strandläufer auf dem Streng am Rietzer See

Das Wattenmeer: Alpenstrandläufer im Streit

Im Mai letzten Jahres war ich eine Woche auf der Insel Norderney, im ostfriesischen Wattenmeergebiet. Die Küste und die Dünenlandschaft mit der dort heimischen Flora und Fauna sind für Fotografen immer ein lohnendes Ziel. Ich befand mich gerade am Strand. Ein Trupp durchziehender Alpenstrandläufer (Calidris alpina) landete nicht allzu weit von dem im feuchten Sand liegenden Fotografen. Plötzlich veranstalteten zu meiner Rechten einige Strandläufer einen erstaunlichen Lärm.

Zwei von ihnen waren in einen handfesten Streit verwickelt. Die Rivalen stellten sich aufrecht und machten sich damit deutlich größer als sie sonst scheinen. Dann sprangen sie abwechselnd hoch, riefen ihre eindringliche Rufe aus und attackierten sich bis das Wasser hoch aufspritzte. In der kurzen Zeit, die der Kampf anhielt, nutzte ich die Gelegenheit, die Szene festzuhalten als der unterlegene Rivale fluchtartig das “Feld” verlassen hatte und der Gewinner noch mit erhobenen Schwingen auf der Arena herum lief. Einige Sekunden später war alles wieder ruhig, als wäre nichts passiert. Es war einmal mehr so ein glücklicher und völlig überraschender Moment für einen Naturfotografen, für den es sich lohnt, ständig die Kamera bereitzuhalten und den Finger am Auslöser zu lassen.

Will man Vögel fotografieren, ist Mai die beste Zeit auf der Insel Norderney, denn das Brutgeschäft ist dann in vollem Gange. Unter anderen haben hier Flußseeschwalben (Sterna hirundo), Austernfischer (Haematopus ostralegus) und Großer Brachvögel (Numenius arquata) ihre Nistplätze. Jeden Morgen machte ich mich schon vor Sonnenaufgang auf zu einem bei Ebbe trocken fallenden Wattengebiet auf der Südseite der Insel. Hier lassen sich zahlreiche typische Brutvogelarten besonders gut beobachten, denn sie zeigen kaum Scheu vor Menschen. Ein Damm verhindert allerdings, dass man den Tieren zu nahe kommt. Eigentlich konzentrierte ich mich hauptsächlich auf die hemmfliegenden Flußseeschwalben, die mit Continue reading Das Wattenmeer: Alpenstrandläufer im Streit

Wanderregenpfeifer am Playa de los Lances, Tarifa

WanderregenpfeiferAls der Morgen an einem frühen Oktobertag am Playa de los Lances westlich von Tarifa an der Südspitze Spaniens anbricht, sind zuerst nur 2 kämpfende Sanderlinge (Calidris alba) zu fotografieren. Eindrucksvoll wie sie hier ihren Turnierkampf austragen. Ansonsten sind Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula), Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus), Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica), Alpenstrandläufer (Calidris alpina) und immerhin auch ein oder zwei Sichelstrandläufer (Calidris ferruginea)in den Ästuaren der periodischen Wasserläufe in Folge einsetzender Ebbe zu sehen und auch zu fotografieren. Dazu kommen noch einige Kiebitzregenpfeifer (Pluvialis squatarola) und ein Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria). Moment mal!?

Ein Goldregenpfeifer hier am Gezeitensaum? Das ist doch ein sehr ungewöhnliches Habitat!?!

Beim diesem Goldregenpfeifer muß ich doch stutzig werden und unbedingt schauen, ob es sich hier nicht um einen American Golden Plover (Pluvialis dominica) handelte, der ggf. schon ab dem 29.9 von einem Ian Ford und dann noch mal vom 3.-4.10 als juveniles Exemplar am Playa de los Lances, Tarifa von David Cuenca Espinosa gesehen wurde. Und tatsächlich die genaue Bild-Auswertung ergibt tatsächlich einen juvenilen Wanderregenpfeifer (Pluvialis dominica), der da am Strand entlang läuft. Gut ist die große Handschwingenprojektion und die über die Schwanzspitze herausragenden Flügelspitzen zu erkennen. Der Überaugenstreif ist ebenfalls viel kontrastreicher als beim normalen Goldregenpfeifer.

Keine Wolken nur Sterne sind über mir und den Bergen von Tarifa zu Continue reading Wanderregenpfeifer am Playa de los Lances, Tarifa

Meerstrandläufer auf Wangerooge

MeerstrandläuferDer erste Gang nach der Ankunft auf die Insel führt zum Hauptstrand. Eigentlich nicht Weltbewegendes. Aber die Meerstrandläufer (Calidris maritima) zwingen mich doch in die Knie. Geduldig wartend an einer Buhne lassen sie sich aus wenigen Metern mit Steinwälzern (Arenaria interpres) im westlichen Bereich des Hauptstrands beobachten und fotografieren. Interessant dabei war vor allem, wie nah man sich den Vögeln nähern konnte bzw. wie nah sie an einen herankommen.

Bekannt bei Birdern ist Wangerooge wegen seiner Kurpromenade und der tiefen Wasserrinne, die nicht weit vom Sandstrand in Ost-West-Richtung verläuft. Einige Bänke oberhalb des Strands sind überdacht. Hier läßt es sich also wind- und wettergeschützt aushalten, wenn man sein Spektiv aufgebaut hat und sich die Augen ausguckt beim Pelagic Birding, dem Seawatchen. Die Tage nach Herbststürmen sind geradezu optimal. In den letzten Jahren ließen sich immer wieder heißbegehrte Arten wie Balearensturmtaucher (Puffinus mauretanicus), Atlantiksturmtaucher (Puffinus puffinus), Gelbschnabel-Sturmtaucher (Calonectris borealis) und natürlich der Dunkler Sturmtaucher (Puffinus griseus). Der Eissturmvogel (Fulmarus glacialis) ist dagegen schon fast eine „normale“ Sichtung. Für den Wellenläufer (Oceanodroma leucorhoa) ist die Continue reading Meerstrandläufer auf Wangerooge

Vogelzug in Nordjütland

AlpenstrandläuferStumm stehen in der Morgendämmerung frierende Birder mit spektakulär aufgebauten Spektivkombinationen auf den Dünen und anderen exponierten Stellen am äußersten „Zipfel” von Vendsyssel im Norden Dänemarks. Im Westen die Nordsee, im Osten die Ausläufer der Ostsee. Hier treffen Kattegat und das Skagerrak aufeinander.

Von Küste zu Küste sind es nur 4 bis 5 Kilometer, aber der landschaftliche Kontrast zwischen den wilden Dünen im Westen und dem flachen, relativ üppigen Wald- und Heideland, das sich bis zur Küste des Kattegat hinzieht, ist trotzdem beeindruckend. Die Landstraße verläuft hier nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt, und die Flächen zwischen Straße und Strand sind öffentlich.

Die Natur bewegt sich am nördlichen Ende Jütlands in einem ständigen Kreislauf zwischen Geben und Nehmen. An der Westküste vor Gammelskagen bröckelt die Küste ab, doch nördlich davon lagert sich das weggespülte Material wieder an, so daß Continue reading Vogelzug in Nordjütland

Vielfältige Lebensräume auf Rhodos

ZwergdommelEine Blumenwiese in einem Olivenhain wirkt wie aus einem Van Gogh entsprungen. Die natürliche Szenerie auf dieser größte Inseln des Dodekanes präsentiert sich dem Betrachter harmonisch und vielfältig: lange Sandstrände, steinige Garrigue und schattige Schluchten, dichte Macchia und satt grüne Nadelwälder, ausgedehnte Oliven- Haine sowie dichte Teppiche bunter Wildblumen. Besonders im Innern finden sich, anders als auf den meisten übrigen griechischen Inseln, zahlreiche Wälder und Gehölze.

Nur wenige Kilometer vor der türkischen Küste liegt Rhodos in der südöstlichen Ägäis. Die Insel wird von einer in Längsrichtung verlaufenden Bergkette dominiert. Der Ataviros stellt mit 1215 m NN die höchste Erhebung der Insel dar. Mit breitem Abstand folgen der Akramitis (825 m) und der Profitis Ilias (798 m). Diese Berge zählen zusammen mit dem nahe gelegenen Kap Armenistis zu den bedeutendsten Naturräumen Griechenlands. Die Berge von Rhodos sind Teil des Dinarianischen Bogens, der sich über die Inseln Gythera, Karpathos und Kreta, den Peloponnes bis nach Continue reading Vielfältige Lebensräume auf Rhodos

Kampfläufer auf dem Frühjahrszug an der Warthe

KampfläuferDie ersten Kampfläufer (Calidris pugnax) stehen wie aufgereiht entlang einer Betonstraße. Zwar noch nicht ganz im Prachtkleid, aber doch schon imposante Persönlichkeiten.

Es herrscht traumhafter Sonnenschein. Die Nachmittagssonne ist nach einem bewölkten Tag doch noch heraus gekommen. Trotzdem oder gerade deswegen herrscht aber ein strammer Ostwind, der einem warme Kleidung nahelegt. Die Kampfläufer stehen praktisch direkt auf der Piste, denn tatsächlich ist das Wasser so hoch, daß diese als letzte in der näheren Umgebung noch trocken geblieben ist. im weiteren Verlauf plätschert das Wasser sogar über die Betonplatten. Gerade das Wechselspiel von trockenen und nassen Stellen zieht die Kampfläufer ebenso an, wie die vielen Lachmöwe (Larus ridibundus). Ich versuche mich langsam mit dem Wagen zu nähern. Doch fast alle Kampfläufer fliegen im letzten Moment ab – spätestens wenn die Scheibe herunter gelassen wird. Vielleicht ist es besser, sich den Kampfläufer auf einer niedrigeren Ebene zu nähern. Gesagt, getan.

Beim nächsten Mal halte ich weiter entfernt vom Kampfläufer, der mich aufmerksam mustert, aber nicht wegfliegt. Vorsichtig öffne ich Continue reading Kampfläufer auf dem Frühjahrszug an der Warthe

Meeresbuchten im Wattenmeer

SäbelschnäblerDas Besondere des niedersächsischen Wattenmeeres sind vor allem die Ostfriesischen Inseln und die drei großen Meeresbuchten Dollart, Leybucht und Jadebusen. Jede Insel, jede Bucht und jeder Küstenabschnitt ist für sich eine Reise wert. Wer Naturfotografie im Wattenmeer betreiben will, hat also die Qual der Wahl.

Ein sehr interessantes Gebiet um Vögel zu sehen und zu fotografieren befindet sich in der Leybucht. Die Leybucht bei Greetsiel ist wohl sogar eines der interessantesten Gebiete Ostfrieslands. Sie zeigt auch, daß Watt nicht gleich Watt ist. Je nach Lage zum Meer kann man verschiedene Watttypen unterscheiden. Die sogenannten Buchtenwatten sind im Dollart, der Leybucht und im Jadebusen zu finden,

Eine Reihe von künstlichen Biotopen auf der Straße von Hauen zum berühmten Pilsumer Leuchtturm bietet die Möglichkeit, in den frühen Morgenstunden gute Vogelaufnahmen zu machen. Säbelschnäbler und Lachmöwen brüten dort. Mit etwas Glück sieht man auch Löffler auf der Nahrungssuche Zur Zugzeit sammeln sich Ringelgänse (Branta bernicla), Graugänse (Anser anser), Nonnengänse oder Weißwangengänse (Branta leucopsis) und Bläßgänse, auch Blessgans genannt, (Anser albifrons). Nordöstlich von Greetsiel liegen seewärts die Gebiete „Buscher Heller“ und „Mittelplate“. Dort brüten in den Salzwiesen insgesamt 1.000 Paare Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta). Das dürfte das größte Brutvorkommen Continue reading Meeresbuchten im Wattenmeer

Land im Takt der Gezeiten: das Wattenmeer

BrandgansIm Takt der Gezeiten offenbart sich dem Naturfotografen die Weite der Nordseelandschaft mit einem ständig wechselnden Gesicht. Dem ewigen Zusammenspiel der Kräfte von Sonne und Mond, Ebbe und Flut, Wind und Wellen verdankt das Wattenmeer seine Existenz. Zahllose Brut- und Zugvögel finden in der weiten Wattlandschaft einen geeigneten Lebensraum. Norderney, die am dichtesten besiedelte Insel im deutschen Wattenmeer, ist Heimat der letzten Kornweihen (Circus cyaneus) Deutschland und wird zu Recht als Vogelparadies bezeichnet. Seeschwalben, Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta), Rotschenkel (Tringa tetanus), Ringelgänse (Branta bernicla), Graugans (Anser anser) und viele andere Wasservögel sind dort zu finden, ebenso wie der seltene Eurasische Löffler (Platalea leucorodia) oder Raubvögel wie Turmfalken (Falco tinnunculus), Rohrweihen (Circus aeruginosus) und Bussarde. Die Vögel sind aus ihren Überwinterungsgebieten in Südeuropa und Afrika zurück und haben ihre Brutgebiete auf Norderney wieder sicher erreicht.

Auf den Wiesen brüten der Kiebitz (Vanellus vanellus) und der Austernfischer (Haematopus ostralegus). Die Rotschenkel (Tringa tetanus) rufen von ihrer Sitzwarte auf den Zaunpfosten entlang der Salzwiesen.

Die Ostfriesischen Inseln liegen zwischen dem Dollart und dem Continue reading Land im Takt der Gezeiten: das Wattenmeer

Der Rickelsbüller Koog, das nördlichste Naturschutzgebiet Deutschlands

SingschwanDas Vogelparadies zwischen Wiesen und Watt deint zehntausenden Zugvögel als Rastgebiet. Zugvögel verbringen alljährlich in dem 535 Hektar großen Naturschutzgebiet an der deutsch-dänischen Grenze mindestens einige Tage, um „aufzutanken“. Rund 150 verschiedene Arten sind hier schon beobachtet worden, darunter Alpenstrandläufer (Calidris alpina), Große Brachvögel (Numenius arquata) und Austernfischer (Haematopus ostralegus). Auf offenen Flächen bauen Wiesenvögel wie Wiesenpieper (Anthus pratensis) und Feldlerche (Alauda arvensis) ihre Nester, und im Schutze des Schilfes leben Enten. Ab Ende März besetzen die Brutvögel den Koog. Etwa 50 verschiedene Brutarten sind bisher nachgewiesen, darunter auch so seltene Arten wie Lachseeschwalbe (Gelochelidon nilotica), Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus) und Grauammer (Emberiza calandra). Zu den gefiederten Gästen, die das ganze Jahr im Koog bleiben, gehören Kiebitz (Vanellus vanellus) Austernfischer, Rotschenkel (Tringa totanus) und Stockenten(Anas platyrhynchos). Was den Ricksbüller Koog besonders attraktiv macht, ist seine Vernetzung mit den umgebenden Naturräumen wie etwa dem dänischen Margrethe-Koog oder dem Wattenmeer vor dem Landesschutzdeich.

Der Rickelsbüller Koog ist ein idealer Ausgangspunkt für die Vogelbeobachtung und Exkursionen am Rande des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.   Das Naturschutzgebiet Continue reading Der Rickelsbüller Koog, das nördlichste Naturschutzgebiet Deutschlands