Bienenfresser – Populationsentwicklungen in Deutschland

Sie legen Tausende von Kilometern zwischen Winterquartier und Brutgebiet zurück. Sommer wird es und längst sind die meisten Zugvögel aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt. Ihr Brutgeschäft ist voll im Gange. Eine Vogelart aber denkt schon jetzt wieder an den Rückflug: die Bienenfresser (Merops apiaster). Erst in der zweiten Maihälfte treffen die buntschillernden Vögel in unseren Breiten… Continue reading Bienenfresser – Populationsentwicklungen in Deutschland

Waldbrand und Spechte

In alle Richtungen ragen kahle Baumstümpfe in den niedrigen grauen Himmel, nackte Zweige hängen aus den Resten von Baumkronen und wedeln irgendwann zu Boden. Die versengten Baumstämme sind die schwarz wie die Nacht. Doch schon nach kurzer Zeit wachsen winzige Weidenröschen (Epilobium sp.) und andere Pionierarten, die an den Spitzen versengt sein mögen, ansonsten aber… Continue reading Waldbrand und Spechte

Waldbrand und die Folgen für Vögel

Viele Vögel brauchen Strukturvielfalt. Umso mehr desto besser. Das könnten Flächen nach einem Waldbrand bieten. So sind Wendehals (Jynx torquilla), Baumpieper (Anthus trivialis) und Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) Vögel, die den Waldrand schätzen und diese offeneren Bereiche als Revier nach einem Brand beanspruchen könnten. Mitten in einem ehemaligen Kiefernstangenwald könnte dann der monotone, schwirrende Gesang des… Continue reading Waldbrand und die Folgen für Vögel

Gartenrotschwanz an Nistkasten

Bisher war der Rückzugsort für den Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) der Wald hinter dem Haus gewesen. Immer wieder war sein abgehackter Gesang zu hören gewesen. Ein Männchen hatte sich im Mai offensichtlich für einen alten Nistkasten am Waldrand erwärmen können. Anfangs patrollierte der Gartenrotschwanz immer um den Nistkasten und versuchte einen Partner ebenfalls für die Stelle… Continue reading Gartenrotschwanz an Nistkasten

Kernbeißer beobachten

Ich verbrachte einige Zeit in der Sächsischen Schweiz am Großen Winterberg. Dort befindet sich in idyllischer Lage eine Jugendherberge, die mit großen Rotbuchen (Fagus sylvatica) und Ulmen (Ulmus glabra) umstanden ist. Die Herberge ist ziemlich alt und die Bäume standen ganz in der Nähe. Nah genug, um von einem Balkon direkt in das Kronendach der… Continue reading Kernbeißer beobachten

Interessantes zur Brutbiologie des Kernbeissers

Ein Blick aus dem Dachfenster einer Pension im ungarischen Bükk-Gebirge: ein Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) steht auf einer Dachrinne direkt am Fenster. Es ist erstaunlich wie viele Kernbeißer sich im weiteren Verlauf an den Winterfutterplätzen in dem verschneiten Städtchen herumtreiben. Das ist man von Deutschland so nicht gewohnt. in Großbritannien sind sogar die Bestände des Kernbeißers… Continue reading Interessantes zur Brutbiologie des Kernbeissers

Sandbrachschwalbe im Süden Sri Lankas

Winzige Sandkörner wirbeln hoch. An der Südküste Sri Lankas windet es schon wieder sehr anständig. Sand und Salz liegt in der Luft. Die Kombination aus Wind, Sandverwehungen und praller Sonne läßt nicht viele Besucher den schönen Strand nur 100 Meter vom Hotel in den Dünen entfernt, genießen. Zuerst geht es an ein paar glattgeschliffenen Felsen… Continue reading Sandbrachschwalbe im Süden Sri Lankas

Vogelvielfalt nach Waldbrand

Mitten in einem ehemaligen Kiefernstangenwald ist der monotone, schwirrende Gesang des Feldschwirls (Locustella naevia) am frühen Morgen aus den hohen gelb-grauen Pfeifengras schön zu hören. Ein Gesang, der noch vor 1 Jahr auf dieser Fläche praktisch unmöglich zu hören war. In Brandenburg verbrannten 2018 über 1.600 ha Wald, darunter auch große zusammenhängende Flächen. Nach einem… Continue reading Vogelvielfalt nach Waldbrand

Der Wiedehopf, der Wiedehopf

“huhuhuhu, huhuhu, huhuhu”. Kurz hintereinander ist der typische Ruf zu hören. Zwar in einiger Entfernung doch gut hörbar, waren es die Rufe des Wiedehopf (Upupa epops) die das erste Mal am 20. April hinter den Gebäuden der alten LPG zu hören waren. Der Wiedehopf, der Wiedehopf, Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der bringt der Braut nen… Continue reading Der Wiedehopf, der Wiedehopf

Uhus in Taunus-Steinbrüchen

Der Einstellung der Jagd und Auswilderungs- und Ansiedlungsaktionen in den letzten Jahrzehnten ist es zu verdanken, dass der Taunus heute zu einem der am dichtesten mit Uhus (Bubo bubo) besiedelten Regionen in Deutschland gehört. Oft liegen die Steinbrüche, die von den großen Nachtjägern bewohnt werden, nur wenige Kilometer auseinander. Dabei besiedeln die Eulen nicht nur… Continue reading Uhus in Taunus-Steinbrüchen

Streuobstwiesen: eine Heimat für den Kleinspecht

Eine Kinderstube unterm Blütendach finden Kleinspechte (Dryobates minor) in Mitteleuropa nur noch selten, denn Streuobstwiesen und andere, für die kleinen Spechte geeignete Lehensräume gibt es kaum noch. Die strukturreiche Landschaft des Vordertaunus bei Bad Soden macht da jedoch eine Ausnahme. Hier wohnen noch etliche Brutpaare in alten Baumhöhlen und zur Brutzeit bietet die Obstblüte eine… Continue reading Streuobstwiesen: eine Heimat für den Kleinspecht

Der Dümmer, ein bedrohter Lebensraum in Niedersachsen

Im zeitigen Frühjahr steigen über den Wiesen immer wieder Große Brachvögel (Numenius arquata) auf, um trillernd ihre Revieransprüche anzuzeigen. Der flötende Ruf des Brachvogels ist ein unverwechselbarer Bestandteil dieses Landschaft. In der Ferne kann man einige Uferschnepfen (Limosa limosa) beobachten, wie sie mit ihren langen Schnäbeln im Boden nach Futter stocherten. Die feuchten Niedermoorböden am… Continue reading Der Dümmer, ein bedrohter Lebensraum in Niedersachsen