Riesentrappe und Steinschmätzer in der ostafrikanischen Steppe der Taita Hills

Im frühen Frühling kehrt das Leben in die trockene Savannen- und Buschlandschaft im Taita Hills Wildlife Sanctuary zurück. In voller Blüte stehende Knopf-Dorn Akazien prägen die Landschaft in ihrer gelben Pracht. Markantes Merkmal dieser Akazienart ist der Stamm mit seinen knopfartigen Auswüchsen und seine oft lichte Baumkrone. Aber auch Vögel erleben einen neuen Energieschub. Eines… Continue reading Riesentrappe und Steinschmätzer in der ostafrikanischen Steppe der Taita Hills

Limikolen im fränkischen Wiesmet

Ein wohlklingender, weit tragender und flötender Gesang trägt weit über die Wiesen im Morgentau. Großer Brachvogel (Numenius arquata), Uferschnepfe (Limosa limosa) und Kiebitz (Vanellus vanellus) staksen durch die nassen Wiesen, Bekassinen (Gallinago gallinago) stochern in den Feuchstellen im fränkischen Wiesmet. Diese Vögel gehören zu den selten gewordenen Wiesenbrütern, die in den feuchten Wiesen rund um… Continue reading Limikolen im fränkischen Wiesmet

Kahnschnäbel im Pantanal

Das Boot tuckert langsam durch das ruhige Gewässer, damit man die zahlreichen Reiher, Eisvögel, Kormorane, Greifvögel und Singvögel gut beobachten kann, die sich im Gebüsch und in den Bäumen am Ufer aufhalten. Da ist plötzlich der seltsame Kahnschnabel (Cochlearius  cochlearius) tief im  Gebüsch am Rio Pixaim zu sehen. Morgens um 6:00 Uhr, wenn es noch… Continue reading Kahnschnäbel im Pantanal

Kampfläufer an der Nuthe

Die Dammwiesen zwischen Thyrow und Christinendorf sind schon seit den Regenfällen des Frühwinters überschwemmt. Die Kanäle können die Wassermassen nicht in den Amtgraben und dann weiter zur Nuthe weiterleiten. Ein Glück für die Kampfläufer (Philomachus pugnax). Gestern konnten bei einem Abendbesuch der weit überstauten Flächen ein Trupp von mindestens 26 Kampfläufern, einige davon schon in… Continue reading Kampfläufer an der Nuthe

Land unter Wasser im Nationalpark Slonsk

Still weiden nur noch wenige Bauern ihre Kühe und Pferde in der breiten Flußaue. Auf vielen, schon lange nicht mehr bewirtschafteten Flächen im heutigen Nationalpark breiten sich verstärkt Krautdickichte und Weidenbüsche aus. Der einfachste Zugang zum Nationalpark führt von Kostrzyn aus über die Landstraße 133 bis nach Slonsk, einem größeren Dorf, das einst Stadtrecht besaß.… Continue reading Land unter Wasser im Nationalpark Slonsk

Diademkiebitze im Pantanal

Ein auffällig schwarz-weiß gezeichneter kleiner Watvogel steht am südlichsten Ende der Transpantaneira direkt vor dem Wasser. Es ist der Diademkiebitz (Vanellus cayanus). Dieser Kiebitz hat inzwischen einen neuen wissenschaftlichen Namen bekommen: Hoploxypterus cayanus. In Porto Jofré direkt am Nordufer des Rio Cuiabá (auf manchen Karten heißt dieser Flussabschnitt auch Rio São Lourenço) endet nach 145… Continue reading Diademkiebitze im Pantanal

Olivenscharben kämpfen mit Fisch

Wenige Kilometer hinter der Fazenda beginnt offiziell die Transpantaneira. Wenig später in der Nähe einer Brücke, die durch sehr offenes Geländer führt, faszinieren mich besonders die fischfangenden Olivenscharben (Phalacrocorax brasilianus), die auch Brasilscharben genannt werden. Eine Augenweide sind die Olivenscharben , die spielend die Fische aus dem Wasser holen, diese meist mit der Schnabelspitze festhalten,… Continue reading Olivenscharben kämpfen mit Fisch

Eiderenten im Frost: ein arktisches Abenteuer

Ruhig schwimmen die buntesten Enten der Welt bei Temperaturen von -10 °C im Februar keine 10 Meter vor mir im Hafenwasser vorbei. Fotografieren an der Nordspitze Europas bei -10 °C klingt verrückt. Auf jeden Fall ist es ein echtes Arktisches Abenteuer. Birder in Mitteleuropa sind froh, mal den ein oder anderen hocharktischen Irrgast, einen der… Continue reading Eiderenten im Frost: ein arktisches Abenteuer

Sperber – Männchen im Portrait

Ein wunderbares Portrait eines Sperber (Accipiter nisus), der frontal auf einem morschen Ast leicht aufgeplustert sitzt, ist mein persönliches  Foto dieser Woche. Das reizende Portrait dieses schlanken männlichen Sperbers hat sogar einen leicht komischen Einschlag. Der Sperber scheint vor sich hin zu dösen; von dem aggressive-furiosen Gesichtsausdrucken anderer Fotos ist diese Aufnahme weit entfernt. Anders… Continue reading Sperber – Männchen im Portrait

Sperlingskauz in Rochauer Heide

In der winterlichen Dämmerung liegt die Rochauer Heide in eintöniger Ruhe. Mittendrin ist vom Straßenlärm der B 87 nichts zu hören. Die Eichen stehen kahl und die Kiefern und Fichten geben mit ihrem Grün die einzige Abwechslung im grau-braun des Waldes. Dann – gegen 17:30 – an diesem Februarabend ist der eintönige, helle Ruf eines… Continue reading Sperlingskauz in Rochauer Heide

Alpenschneehuhnfotografie im Winter

Der Höhepunkt des Alpenschneehuhn-Jahres, zumindest für mich, kommt im Winter, wenn Alpenschneehühner (Lagopus muta) rein weiß werden. Die Farbe des Gefieders des Alpenschneehuhn ist eng mit der Änderung der Taglänge verbunden, so dass das Gefieder auch in Jahren mit wenig oder keinem Schnee weiß wird. In einem vorherigen Blog wurde bereits kurz beschrieben, wie man… Continue reading Alpenschneehuhnfotografie im Winter

Kamerunrötel an Ameisenstraße am Mount Kamerun

In der Nacht war ein schweres Gewitter mit heftigen Regengüssen über Douala und die südwestliche Provinz niedergegangen. Nun treiben sich am frühen Morgen ein paar Vögel auf dem Wanderweg herum. An einer offenen Stelle haben sich einige Spezialisten eingefunden, die einen Ameisenzug plündern. Anders als in Südamerika scheinen diese Vögel aber auch tatsächlich die Ameisen… Continue reading Kamerunrötel an Ameisenstraße am Mount Kamerun