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Neotropic Cormorants along the Transpantaneira/ Brazil

BrasilscharbeA few kilometers the Transpantaneira officially begins, a bridge give views to a very open countryside. There is busy fighting in the low water beside the bridge. It is fascinating to observe the fish-catching Neotropic Cormorants (Phalacrocorax brasilianus). A feast for the eyes are the Cormorants, who playfully fetch the fish out of the water, hold them with their beak tips, do throw fish at 20m before my eyes and devour them. Again and again one appears, sometimes it has even impaled a fish with his lower beak. The fish are not big; it could be a small catfish species. Nevertheless, the Neotropic Cormorants obviously take an extensive play with the prey. It seems that a mutual fish hunt is also carried out in the group, with several individuals swimming in a row on the water. This is all associated with a lot of excitement in the group and mutual assertiveness gives nice action packed pictures.

The Neotropic Cormorants inhabits the Americas from the southern USA to Tierra del Fuego. The species is quite easy to determine. Features indicative of an Neotropic Cormorant are a pointed rear surface of the featherless skin connecting the lower jaw of the beak with the bird’s neck, a long, wedge-shaped tail and a rather small beak with little pronounced thickening at the top. Like all cormorants, the Neotropic Cormorants prefers to prey trailing fish under water and then catching it. The hunt is often done in groups, Continue reading Neotropic Cormorants along the Transpantaneira/ Brazil

Collared Plover on a sandbar in the Pantanal

Azararegenpfeifer oder Schlankschnabel-RegenpfeiferA tiny white-gray-brown bird runs swiftly ahead of me on the sands of the Rio São Lourenço, which is called Rio Cuiabá as well. It is a Collared Plover (Charadrius collaris). I lie down on the sand and let the bird come. It walks here, sometimes there. But over time the wader gets closer and closer. I decide to take a few photos with the 4.0 / 500 on the monopod from the plover, but also from the other waders on the sandbanks. Who knows when to find them again?

In addition to the Pied Lapwings (Vanellus cayanus) I dedicate a lot of time especially to the Collared Plover. With their chestnut-brown neck, gray-brown mottled coat and pure white bottoms, they are very rich in contrast. There is also a black chest band. The male I photograph has a white forehead bounded by a black frontal strip and at the bottom by a black eyestripe. Strikingly are the long pinkisj legs. Collared Plovers differ from most similar species of plovers by the narrow black breast band.

Actually, I wanted to make my way back today via the Transpantaneira. A rain front is announced. If the road is soaked and I have to drive with snow chains, I must pull these down before each bridge, because otherwise I will irrevocably disassemble the bridge and my land cruisers, too. The chains get caught in no time in the fixing iron or in the protruding nails.

Other sympatric Charadrius plovers occurring in similar habitats look very similar. One of them is Snowy Plover (Charadrius nivosus), the American representative of our Kentish Plover (Charadrius Continue reading Collared Plover on a sandbar in the Pantanal

Schlangenhalsvögel am Anhinga Trail in den Everglades

SchlangenhalsvogelIm Wassergraben entlang des Besucherweges wimmelt es von Fischen. Plötzlich taucht ein spitzer, dolchartiger Schnabel dicht vor uns aus dem Wasser auf. Ihm folgt ein langes Stück Hals. Wie eine Schlange gleitet der Schlangenhalsvogel (Anhinga anhinga)  geräuschlos durchs Wasser. Sein wasserdurchlässiges Gefieder mindert den beim Tauchen störenden Auftrieb und unterdrückt jegliches Plätschern. Eine Weile sehen wir den schlanken Vogelkörper noch unter uns durch das ziemlich klare Wasser dahingleiten. Jetzt gilt es aufzupassen. Geschickter noch, auf jeden Fall aber spektakulärer als Kormorane (Phalacrocorax carbo) stellen sie unter Wasser Fischen nach. Wie eine Harpune setzen Schlangenhalsvögel ihren spitzen Schnabel ein. Der lange Hals, der vor dem Zustoßen S-förmig zurückgebogen wird, funktioniert wie eine angespannte Feder und erlaubt unter Wasser blitzschnelles Zustoßen, um den anvisierten Fisch zu durchbohren. Am Anhinga-Trail in Floridas Everglades bieten sich ideale Voraussetzungen, um die schwarzen Fischjäger zu beobachten. Continue reading Schlangenhalsvögel am Anhinga Trail in den Everglades

Diademkiebitze im Pantanal

DiademkiebitzEin auffällig schwarz-weiß gezeichneter kleiner Watvogel steht am südlichsten Ende der Transpantaneira direkt vor dem Wasser. Es ist der Diademkiebitz (Vanellus cayanus). Dieser Kiebitz hat inzwischen einen neuen wissenschaftlichen Namen bekommen: Hoploxypterus cayanus. In Porto Jofré direkt am Nordufer des Rio Cuiabá (auf manchen Karten heißt dieser Flussabschnitt auch Rio São Lourenço) endet nach 145 Kilometern die Transpantaneira. Außer ein paar Häusern, einem einfachen Campingplatz, Anlegestellen für Boote und dem riesigen Gelände des Hotel Pantanal Norte gibt es hier nicht viel zu sehen. Auf dem Fluss dümpeln ein paar Hausboote am gegenüber liegenden Ufer. Flink läuft der weiß-schwarze Vogel vor mir auf dem Sand des Rio São Lourenço. Immer wieder hält er inne und scheint zu zögern, sich wieder in Bewegung zu setzen. Ich lege mich auf den Sand und lasse den Vogel kommen.  Mit der Zeit kommt der Diademkiebitz immer näher. Ich beschließe noch im Sand liegen zu bleiben und ein paar Fotos mit dem 4,0/500 auch von den anderen Watvögeln auf der Sandbank zu machen.

Neben den Diademkiebitzen widme ich besonders viel Zeit den Azararegenpfeifern (Charadrius collaris). Diese werden in der neueren Literatur Schlankschnabel-Regenpfeifer genannt werden. Sie sind mit ihrem kastanien-braunen Nacken, dem grau-braun melierten Mantel und der rein weißen Unterseiten sehr kontrastreich gezeichnet. Dazu kommt noch ein schwarzes Brustband. Das Männchen, das ich fotografiere, hat eine weiße Stirn, die von einer schwarzen Stirnleiste und unten von einem Continue reading Diademkiebitze im Pantanal

Azararegenpfeifer auf Sandbank im Pantanal

Azararegenpfeifer oder Schlankschnabel-RegenpfeiferFlink läuft ein winziger weiß-grau-brauner Vogel vor mir auf dem Sand des Rio São Lourenço. Es ist ein Azararegenpfeifer (Charadrius collaris). Ich lege mich auf den Sand und lasse den Vogel kommen.  Er läuft mal hier hin, mal da hin. Aber mit der Zeit kommt er immer näher. Ich beschließe doch noch ein paar Fotos mit dem 4,0/500 auf dem Einbein vor allem von dem Azararegenpfeifer, aber auch von den anderen Watvögeln auf den Sandbänken zu machen. Wer weiß, wann man da mal wieder fündig wird.

Neben den Diademkiebitzen (Vanellus cayanus) widme ich besonders viel Zeit den Azararegenpfeifern, die in der neueren Literatur Schlankschnabel-Regenpfeifer genannt werden. Sie sind mit ihrem kastanien-braunen Nacken, dem grau-braun melierten Mantel und der rein weißen Unterseiten sehr kontrastreich gezeichnet. Dazu kommt noch ein schwarzes Brustband. Das Männchen, das ich fotografiere, hat eine weiße Stirn, die von einer schwarzen Stirnleiste und unten von einem schwarzen Augenstreif Auge begrenzt wird. Richtig auffallend sind die langen Beine sind rosafarben. Azararegenpfeifer unterscheiden sich von den meisten ähnlichen Spezies der Regenpfeifer durch das schmale schwarze Brustband.

Eigentlich wollte ich mich heute auf den Rückweg über die Transpantaneira machen. Ein Regengebiet ist angekündigt. Wenn der Weg eingeweicht ist und ich mit Schneeketten fahren muß, kann ich diese vor jeder Brücke runterziehen, weil ich sonst die Brücke und meine Landcruiser unwiderruflich zerlege. Die Ketten verhaken Continue reading Azararegenpfeifer auf Sandbank im Pantanal

Olivenscharben kämpfen mit Fisch

BrasilscharbeWenige Kilometer hinter der Fazenda beginnt offiziell die Transpantaneira. Wenig später in der Nähe einer Brücke, die durch sehr offenes Geländer führt, faszinieren mich besonders die fischfangenden Olivenscharben (Phalacrocorax brasilianus), die auch Brasilscharben genannt werden. Eine Augenweide sind die Olivenscharben , die spielend die Fische aus dem Wasser holen, diese meist mit der Schnabelspitze festhalten, die Fische keine 20m vor meinen Augen zurechtschmeißen und dann verschlingen. Immer wieder taucht einer auf, manchmal hat er einen Fisch sogar mit dem Unterschnabel aufgespießt. Die Fische sind nicht groß; es könnte sich um eine kleine Welsart handeln. Trotzdem lassen sich die Olivenscharben ein ausgiebiges Spiel mit der Beute nicht nehmen. Es scheint, daß auch eine gemeinsame Fischjagd in der Gruppe ausgeführt wird, wobei mehrere Individuen in einer Reihe auf dem Wasser schwimmen. Das ist alles mit viel Aufregung in der Gruppe und gegenseitigem Behauptungswillen verbunden gibt schöne actionreiche Bilder.

Die Brasilscharbe oder Olivenscharbe (im Englischen Neotropic Cormorant) ist – wie nicht anders zu erwarten – eine Vogelart aus der Familie der Kormorane. Die hauptsächlich braun oder schwarz gefärbte Art besiedelt den amerikanischen Kontinent von den südlichen USA bis Feuerland. Die Art ist recht einfach zu bestimmen. Merkmale, die auf  eine Olivenscharbe hinweisen, sind eine spitze Hinterseite der federloser Haut die den unteren Unterkiefer des Schnabels mit dem Hals des Vogels verbindet, einen langen, keilförmigen Schwanz und ein eher kleiner Schnabel mit wenig ausgeprägter Verdickung an der Spitze. Wie alle Kormorane fängt Continue reading Olivenscharben kämpfen mit Fisch

Pied Lapwing on sandbank near Porto Jofré/ Pantanal

DiademkiebitzA Lapwing is standing on a sandbar on the north bank of the Rio Cuiabá (on some maps, this section of the river also Rio São Lourenço). It is a conspicuous black and white colored small wader which obviously uses the southernmost end of the Transpantaneira as his homeground. The Pied Lapwing (Vanellus cayanus) is quite a common bird on sandy shores along the rivers of the Pantanal in central Brazil. In the meantime, this lapwing has gotten a new scientific name: Hoploxypterus cayanus. The north bank of the Rio Cuiabá at Porto Jofré is the end of a 145 kilometers stretch of the Transpantaneira. Apart from a few houses, a simple campsite, boat moorings and the huge grounds of Hotel Pantanal Norte, there is not much to see here. On the river a few houseboats dangle on the opposite shore. Swiftly the white-black bird runs in front of me on the sand of the Rio São Lourenço/ Rio Cuiabá. Again and again the small wader pauses and seems hesitant to start moving again. I lay down on the sand and let the bird come. Over time, the Pied Lapwing gets closer and closer. I decide to stay in the sand and take a few photos with the 4.0 / 500 also from the other waders on the sandbank.

In addition to the Pied Lapwing I dedicate a lot of time especially to the Collared Plover (Charadrius collaris). With their chestnut-brown neck, gray-brown mottled coat and pure white bottoms, they are very rich in contrast. There is also a black chest band. The male I Continue reading Pied Lapwing on sandbank near Porto Jofré/ Pantanal

Helmeted Manakin in Pantanal

HelmpipraThe Helmeted Manakin  (Antilophia galeata) is one of the most striking and colorful birds of Brazilian forests. Several species of Manakins occur from the Amazon or Atlantic Forest, but the Helmeted Manakin –  the soldadinho in Portugues – is an exclusive species of riparian forests of the central-western Brazilian and the forests of the Pantanal lowland, with only a small distribution area in Bolivia and Paraguay.

As in most species of the family, the male is very flashy. Body all black, contrasting with the living red of the top of the head and back. A longer feathery wad is held high or over the beak, being marked by the shape and giving clue to the common name of the bird. The female and the young males are uniform green except for the beak, legs and eyes. The forehead feathers are Continue reading Helmeted Manakin in Pantanal

Yellow-billed Cardinal in Pantanal

MantelkardinalDespite being at the edge of its eastern distribution, the Yellow-billed Cardinal (Paroaria capitata) is so common in the Pantanal,  that you hardly can miss it. Besides being one of the most colorful birds of the Pantanal, it is also one of the most common along the rivers, corixos and bays of the Pantanal plain. Form groups of up to a few dozen in feeders, such as at the farm Pouso Alegre and on the salted meat blankets drying in the sun.

The Yellow-billed Cardinal inhabits the riverside in various strata of vegetation. During the flood season, they join the rising waters, reaching places far from the rivers. They colonize farmhouses and other structures created by human action, remaining year-round in the place when there is food. They catch insects, other invertebrates and seeds on the ground. They live in groups throughout the year, although there are strong disputes between them for space or food.

Male and female are identical, with the characteristic red of the head contrasting with the rest of the colors and with the yellow bill.

Young birds come out of the nest with their backs and bill gray. The head is brown. The juvenile birds are sticking to their parents in flocks as of December. In the following months, they begin to change their plumage until they have moulted in the definitive colors. Continue reading Yellow-billed Cardinal in Pantanal

Der Rostzügel-Todityrann am Nest

Rostzügel-TodityrannEin Aufenthalt auf der Farm Pouso Alegre Lodge, direkt an der sogenannten Transpantaneira, nur 33 km südlich des Zugangs zum Pantanal bei Pocone gelegen, hat manche Überraschung bereit. Eines Morgens nehme ich auf meinem Morgenspaziergang Bewegung direkt entlang des Weges wahr. Ein kleiner Vogel mit einem quer-liegenden Grashalm verschwindet schnell im Dickicht. Ich kann dann die Stelle sehen, in die der im englischen Rusty-fronted Tody-Flycatcher genannte Rostzügel-Todityrann (Poecilotriccus altirostris) fleißig sein Nistmaterial einträgt. Es scheint sich um ein erhöhtes Cerrado-Inselchen zu handeln, das gut mit dicht stehenden Stämmchen verschlossen ist. Trotzdem verschaffe ich mir Zugang zu diesem nur 3 Meter im Durchmesser messenden „Wäldchen“. Ich stehe wenig später praktisch direkt vor seinem hängenden Nest. Nur wenig später kommt der Vogel auch schon mit weiteren trockenen Grashalmen. Wie man in der Gallerie-Sequenz zum Rostzügel-Todityrann sieht, kommt ein Vogel wenig später dann sogar mal mit einer toten Spinne, die ebenfalls beim Nestbau verwendet werden soll. Später stellt sich Continue reading Der Rostzügel-Todityrann am Nest

Blue-crowned Motmot in Pantanal

Blauscheitel-MotmotThe Blue-crowned Motmot (Momotus momota) is so common in the Pantanal,  that you hardly can miss it. Besides being one of the most colorful birds of the Pantanal, it is also one of the most spectacular birds of the Pantanal by the colorful and unique shape of the tail feathers. The bird is specialized in hunting insects and small vertebrates from a fixed landing.

The song is similar to that of an owl, most often emitted in the lightening and darkening, although it can be heard at any time of day and night. It starts with a short, severe, accelerated call (understood as udu or hard). When another Blue-crowned Motmot responds, they accelerate the singing and increase the number of “udus”.

Although it activates its calls all day, it is impressive how difficult it is seeing it in the shadows of the vegetation, despite the intense color of the body and head, besides the size of the tail. The bright green of the plumage is yellowish on the belly and chest. Around the red eyes, a large black mask is ending in two ends. Ripping the entire mask, the intense cobalt blue is lighter and more extensive on the Continue reading Blue-crowned Motmot in Pantanal

Dull-capped Attila in Pantanal

RostattilaThe Dull-capped Attila (Attila bolivianus) has rufous-brown upperparts and tail and it has a gray-brown crown. The underparts and  the rump are rufous as well. Remarkable is the white iris. Also known as the White-eyed Attila, the Dull-capped Attila is principally an uncommon inhabitant of seasonally flooded forests, including on river islands, as well as gallery woodland in the Brazilian Pantanal, where it feeds alone or in pairs, and sometimes joins mixed-species foraging flocks. Nonetheless, the species is probably most frequently detected by virtue of its loud whistled song. Mainly rufous-brown, the White-eyed Attila is most easily identified by the pale yellowish-white iris. The bird forages in the canopy and subcanopy of varzea forest and old second growth. It is similar to the Cinnamon Attila but is distinguished by a gray-brown crown and – as said already – the white iris.

The Dull-capped Attila is uncommon and widespread also in Amazonia where it is known to range on the south side of the Amazon and lower Marañon River.

The location of the photo-shot was taken on the farm Pouso Alegre. This is a pousada which is very well situated 7 km away from the Transpantaneira. The location is only 33 km south of Pocone in the northern Pantanal. The whole pousada is a great Continue reading Dull-capped Attila in Pantanal