Fischender Schwarzmilan

Gemächlich kann man einen Schwarzen Milan (Milvus migrans) in ca. 40 Meter Höhe über den See fliegen sehen. Direkt vor mir am Bohlensteg fängt der Schwarze Milan an zu kreisen; den Kopf gesenkt. Weiter hinten über dem See sind weitere Schwarzmilane zu sehen, die über den See steigen. Einzelne Vögel beginnen einen kreisenden Sinkflug, um… Continue reading Fischender Schwarzmilan

Der singende Feldschwirl

Der Frühling kündigt sich spätestens dann mit Macht an, wenn man am frühen Morgen an taubehängten Wiesen einen schwirrenden Gesang vernimmt. Da ist der Feldschwirl (Locustella naevia) nicht weit. Der Gesang scheint aus der Unendlichkeit zu tönen, doch er scheint auch ganz nah. Auch Richtungseinschätzungen sind nur sehr schwer zu machen. Wenn man einen ausdauernden… Continue reading Der singende Feldschwirl

Ringdrossel im Nordpolder der Warthe

Die Recherche im Vorfeld ergab zwar für Anfang April eher unterdurchschnittliche Wasserstände für die Oder. Ob die Wiesen an der Oder trotzdem schon überschwemmt waren? Über den Nordpolder bei Witnica wollte ich mich gemächlich dem Gebiet der Warthemündung nähern und dann zum bekannten Plattenweg nördlich des kleinen Dörfchens Przyborow bis zur Postomia fahren. Neben einem… Continue reading Ringdrossel im Nordpolder der Warthe

Vögel in der Enipeas-Schlucht am Olympus/ Nordgriechenland

Der Name Enipeas kommt von einer Meeresgottheit. Nach der griechischen Mythologie ist es die Schlucht Enipeas, wo der Musiker Orpheus von Mänaden verschlungen wurde. Sie waren die unsterblichen weiblichen Anhänger des Dionysos, der Gott des rituellen Wahnsinns und der Ekstase. Es ist kein Wunder, dass der Waldweg mit Holzbrücken, der den Enipeas-Fluss überquert, geheimnisumwittert ist.… Continue reading Vögel in der Enipeas-Schlucht am Olympus/ Nordgriechenland

Riesentrappe und Steinschmätzer in der ostafrikanischen Steppe der Taita Hills

Im frühen Frühling kehrt das Leben in die trockene Savannen- und Buschlandschaft im Taita Hills Wildlife Sanctuary zurück. In voller Blüte stehende Knopf-Dorn Akazien prägen die Landschaft in ihrer gelben Pracht. Markantes Merkmal dieser Akazienart ist der Stamm mit seinen knopfartigen Auswüchsen und seine oft lichte Baumkrone. Aber auch Vögel erleben einen neuen Energieschub. Eines… Continue reading Riesentrappe und Steinschmätzer in der ostafrikanischen Steppe der Taita Hills

Limikolen im fränkischen Wiesmet

Ein wohlklingender, weit tragender und flötender Gesang trägt weit über die Wiesen im Morgentau. Großer Brachvogel (Numenius arquata), Uferschnepfe (Limosa limosa) und Kiebitz (Vanellus vanellus) staksen durch die nassen Wiesen, Bekassinen (Gallinago gallinago) stochern in den Feuchstellen im fränkischen Wiesmet. Diese Vögel gehören zu den selten gewordenen Wiesenbrütern, die in den feuchten Wiesen rund um… Continue reading Limikolen im fränkischen Wiesmet

Kahnschnäbel im Pantanal

Das Boot tuckert langsam durch das ruhige Gewässer, damit man die zahlreichen Reiher, Eisvögel, Kormorane, Greifvögel und Singvögel gut beobachten kann, die sich im Gebüsch und in den Bäumen am Ufer aufhalten. Da ist plötzlich der seltsame Kahnschnabel (Cochlearius  cochlearius) tief im  Gebüsch am Rio Pixaim zu sehen. Morgens um 6:00 Uhr, wenn es noch… Continue reading Kahnschnäbel im Pantanal

Kampfläufer an der Nuthe

Die Dammwiesen zwischen Thyrow und Christinendorf sind schon seit den Regenfällen des Frühwinters überschwemmt. Die Kanäle können die Wassermassen nicht in den Amtgraben und dann weiter zur Nuthe weiterleiten. Ein Glück für die Kampfläufer (Philomachus pugnax). Gestern konnten bei einem Abendbesuch der weit überstauten Flächen ein Trupp von mindestens 26 Kampfläufern, einige davon schon in… Continue reading Kampfläufer an der Nuthe

Land unter Wasser im Nationalpark Slonsk

Still weiden nur noch wenige Bauern ihre Kühe und Pferde in der breiten Flußaue. Auf vielen, schon lange nicht mehr bewirtschafteten Flächen im heutigen Nationalpark breiten sich verstärkt Krautdickichte und Weidenbüsche aus. Der einfachste Zugang zum Nationalpark führt von Kostrzyn aus über die Landstraße 133 bis nach Slonsk, einem größeren Dorf, das einst Stadtrecht besaß.… Continue reading Land unter Wasser im Nationalpark Slonsk

Diademkiebitze im Pantanal

Ein auffällig schwarz-weiß gezeichneter kleiner Watvogel steht am südlichsten Ende der Transpantaneira direkt vor dem Wasser. Es ist der Diademkiebitz (Vanellus cayanus). Dieser Kiebitz hat inzwischen einen neuen wissenschaftlichen Namen bekommen: Hoploxypterus cayanus. In Porto Jofré direkt am Nordufer des Rio Cuiabá (auf manchen Karten heißt dieser Flussabschnitt auch Rio São Lourenço) endet nach 145… Continue reading Diademkiebitze im Pantanal

Olivenscharben kämpfen mit Fisch

Wenige Kilometer hinter der Fazenda beginnt offiziell die Transpantaneira. Wenig später in der Nähe einer Brücke, die durch sehr offenes Geländer führt, faszinieren mich besonders die fischfangenden Olivenscharben (Phalacrocorax brasilianus), die auch Brasilscharben genannt werden. Eine Augenweide sind die Olivenscharben , die spielend die Fische aus dem Wasser holen, diese meist mit der Schnabelspitze festhalten,… Continue reading Olivenscharben kämpfen mit Fisch

Eiderenten im Frost: ein arktisches Abenteuer

Ruhig schwimmen die buntesten Enten der Welt bei Temperaturen von -10 °C im Februar keine 10 Meter vor mir im Hafenwasser vorbei. Fotografieren an der Nordspitze Europas bei -10 °C klingt verrückt. Auf jeden Fall ist es ein echtes Arktisches Abenteuer. Birder in Mitteleuropa sind froh, mal den ein oder anderen hocharktischen Irrgast, einen der… Continue reading Eiderenten im Frost: ein arktisches Abenteuer