All posts by Thomas Schulz

Photography of bathing White-tailed Eagles

SeeadlerFor days I have been watching White-tailed Eagles (Haliaeetus albicilla) on a lake in the middle of Brandenburg to find their preferred resting places. Some immature young eagles (around 3 to 4 years old), with almost white tails, playfully train their reactions in the air. In autumn, flocks of unpaired, immature White-tailed Eagles roam around. I have set myself the not-so-easy task of taking photos at a bathing or drinking spot of ​​the White-tailed Eagles. A and that without the usual support as a bait facility. If you have set yourself up for something like this, you should know for sure that the eagles will really come close to the hide, otherwise the long preparatory work would be in vain. It decided for the construction of a reed hiding place. The construction must take place at a time when the White-tailed Eagles do not appear. A suspicious look at the sky from time to time is certainly helpful. After all, the camouflage hide is perfectly adapted to the landscape. Now it is time to let a few days pass. Then you can dare to spend the first day in hiding.

The first day in the hide. After a while bird activity rose. First, a common buzzard (Buteo buteo) came near the hiding place. A little later other birds. Including a Common Raven (Corvus corax) and then Continue reading Photography of bathing White-tailed Eagles

Raubseeschwalben, die größten Seeschwalben der Welt

„Among the vast hordes of sea birds nesting in the great colonies of the southern Atlantic and Gulf coasts, this king of all the terns may be seen climbing into the air on its long, strong wings, its big red bill wide open, yelling out its loud raucous cry of defiance. As the dominant, ruling spirit in the colonies it scorns the companionship of humbler fowl, holds itself aloof, and lives a little apart from the others. The largest, the strongest and the fiercest of the terns, it well deserves the name, imperial tern.

Dies schrieb Arthur Bent 1921 in seinen ” Life histories of North American gulls and terns: Order Longipennes ” über die nordamerikanischen Möwen und Seeschwalben welches im Bulletin des United States National Museum veröffentlicht wurde.

Übersetzt heißt es „Unter den riesigen Horden von Seevögeln, die in den großen Kolonien des Südatlantiks und der Golfküste nisten, kann man diesen König aller Seeschwalben auf seinen langen, starken Flügeln in die Luft steigen sehen, seinen großen roten Schnabel weit offen und schreiend sein lautes, kratzendes Trotzgeschrei. Als dominanter, herrschender Geist in den Kolonien verachtet er die Kameradschaft der kleineren, bescheidenerer Vögel, hält sich fern und lebt ein wenig getrennt von den anderen [Arten]. Als größte, stärkste und wildeste Seeschwalbe verdient sie den Namen Kaiserseeschwalbe.

Diese Seeschwalbe wurde von dem Ornithologen Pallas Hydroprogne caspia, auf deutsch Raubseeschwalbe getauft, da sie erstmals Continue reading Raubseeschwalben, die größten Seeschwalben der Welt

Woodpeckers and their breeding cavities

SchwarzspechtSpring is marked by striking drums that reverberate loudly through the forest. In addition to their drumming, the calls, which can be heard especially in spring and autumn and allow the species to be distinguished from afar, are noticeable. Like no other bird family, the woodpeckers in Central Europe represent the forest habitat.

It is the same when, in early spring, powerful hammer blows sound far through the morning forest. All that is missing are the occasional, far-reaching calls to confirm the assumption. The Black Woodpecker (Dryocopus martius) marks its territory.

In his “Handbuch der Vögel Mitteleuropas”, Urs N. Glutz von Blotzheim describes in detail the preferences of Black Woodpeckers with regard to their breeding trees. The black woodpecker is quite picky about cave trees. For the creation of breeding and sleeping caves, the Black Woodpecker primarily prefers old beeches. This predilection usually makes the Black Woodpecker a typical inhabitant of deciduous forests in Central Europe.

Almost all woodpeckers build caves and thus open up resting, breeding and food sources for a variety of animal species. They are therefore of particular importance for the forest ecosystem. Numerous fascinating adaptations to the tree as shelter and food source characterize this group of birds, as well as their high cognitive abilities. The self-made caves, specially set up forges as a simple form of tool use, ring marks on trees, and the almost omnipresent chopping marks bear witness to the presence of woodpeckers in our forests. Bird-lens.com has written about woodpeckers in their breeding burrows for some species. So for the Black Woodpecker breeding in poplar tree, Middle Spotted Woodpecker (Dendrocopos medius) or the Lesser Spotted Woodpecker in orchards.

Each species has its own preferences. Smaller woodpeckers often use dead trees that are already quite rotten to build their caves. The Continue reading Woodpeckers and their breeding cavities

Papuahornvögel im Überflug in Papua

PapuahornvogelPapuahornvögel (Aceros plicatus) fliegen imposant über die Szenerie am Ok Menga – Tal. Nach einem frischen Morgen und einem heftigen Regenguß in der Nacht geht es zum Ok Menga – Tal am Rande des Regenwalds um eine Exkursion vom Rand der Minenstraße zu starten. Der Platz an der Straße in Richtung Kiunga hat es zu einer gewissen Berühmtheit gebracht. Die Fahrt geht über ca. 12 km Schlaglochpiste vom Feinsten steil bergauf. Am Ziel, am Rande des Regenwaldes, wird der Fluß gestaut. Der Verlauf muß offensichtlich andauernd mit einem Bagger in Schuß gehalten wird. Hier sind wir nicht unbedingt in einer Gegend, die man ein kleines Vogelparadies am Rande des Regenwaldes nennen würde. Aber man kann sehr schön von der Straße ins Tal und in die gegenüberliegenden Hänge gucken.

Hier sehen wir auf Anhieb eine Greisenkrähe (Corvus tristis). Im Hintergrund ist immer wieder eine markante Stimme zu hören. Diese gehört dem Rotbauchkuckuck (Cacomantis castaneiventris), der aber wohl sehr heimlich ist und selten zu sehen ist. Unten an dem Damm ist leider nicht die hier gelegentlich vorkommende Salvadoriente (Salvadorina waigiuensis) zu sehen. Immerhin sehen wir etwas weiter oben sind 2 sehr agile Orangebrust-Zwergpapagei (Cyclopsitta gulielmitertii) bei der ausgiebigen Suche nach Nahrung in Continue reading Papuahornvögel im Überflug in Papua

Uhus und ihre Jungen

Uhu - JungesIm zeitigen Frühjahr ist der typische, rhythmische Ruf bzw. Gesang eines Uhus (Bubo bubo) zu hören. Ich dachte sofort an einen aufgelassenen Steinbruch. Dicke weiße Kotspritzer in einer Felsnische bestärkten mich in dem Verdacht. Auch Federn und Reste von Kröpfungen waren zu entdecken. Taubenfedern, Krähenfedern, Bunspechtfedern und Waldkauzfedern waren zu erkennen. Kein Zweifel, der Uhu hatte ein Terrain erobert. Wenig später stand fest, daß ein Uhupaar brütet. Erstaunlich war, dass die Brut in einem Gebiet stattfand, in dem es teilweise unruhig zuging. Das Gelände des Steinbruchs zog immer wieder Moto-Cross-Fahrer an und auch Mineraliensammler fanden sich hin und wieder ein. Das alles schien den Uhu nicht sehr zu stören. Trotzdem wurde natürlich durch die örtliche Naturschutzgruppe darauf geachtet, dass diese Störungen minimal blieben.  Zuerst noch im Privatbesitz eines Abbaubetriebs wurde der Steinbruch mittlerweile von einem Naturschutzverein angekauft, so dass in Zukunft solche Störungen vermieden werden können.

Auch in den folgenden Jahren war das Uhu-Paar erfolgreich. 2017 wurden zwei Junge aufgezogen und in diesem Jahr sind es wieder 2 Jungtiere. Natürlich kann man noch nicht voraussagen, ob alle überleb en werden. Aber es zeigt sich ganz deutlich, daß der Uhu wieder zu einem festen Faunen-Bestandteil dieser Gegend geworden ist.

Erstaunlich war, dass der Uhu einer alten Brutnische über die Continue reading Uhus und ihre Jungen

Wiehengebirge und Teutoburger Wald

SchwarzspechtDer Schwarzspecht (Dryocopus martius) liebt Buchen. Deutschland ist ein Buchenland. Es gibt zahlreiche Waldtypen der Rotbuche (Fagus sylvatica) wie zum Beispiel Hainsimsen-Buchenwald, Perlgras-Buchenwald, etc. Früher – in ausgedehnten Urwäldern – war die Rotbuche die vorherrschende Baumart. Leider sind noch verbliebene Buchenwälder fast alle kulturell verändert oder forstlich genutzt. Oft fehlen Alt- und Totholzstrukturen. Über 200 Jahre alte Buchenbestände und Einzelbuchen sowie größere zusammenhängende Flächen sind sehr selten. Ausgedehnte Buchenwälder mit einsamen Waldpfaden, schattig kühle Tieflandbäche, die sich durch die Täler schlängeln, orchideenühersäte Kalk-Halbtrockenrasen, verwunschene Moore und leicht geschwungenen Hügel sind im Osnabrücker Land, dem Teutoburger Wald und dem Wiehengebirge zu finden.

Der Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald und Wiehengebirge ist nun über 50 Jahre alt. Er umfasst eine Fläche von 1.220 km² und hat den Kunstnamen „TERRA.vita“ angenommen. Er erstreckt sich auf den Höhenzügen weit nordwestlich von Osnabrück beginnend bis Bückeburg und Bielefeld

Verantwortlich für die Vielfalt der Lebensräume sind im Wesentlichen zwei Faktoren: die Grenzlage des Naturparks am Continue reading Wiehengebirge und Teutoburger Wald

Der Wiedehopf, der Wiedehopf

Wiedehopf, europ.“huhuhuhu, huhuhu, huhuhu”. Kurz hintereinander ist der typische Ruf zu hören. Zwar in einiger Entfernung doch gut hörbar, waren es die Rufe des Wiedehopf (Upupa epops) die das erste Mal am 20. April hinter den Gebäuden der alten LPG zu hören waren.

Der Wiedehopf, der Wiedehopf, Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der bringt der Braut nen Blumentopf/Wiederalala .. .. Jeder kennt die Zeilen aus dem Lied die Vogelhochzeit. Doch nur wenige haben den Wiedehopf schon mal zu Gesicht bekommen. Lange bekam auch ich den vor allem in Mitteleuropa bedrohten Vogel auch nicht vor die Linse. Nur in Südeuropa oder in Afrika – wo die Winterquartiere des Vogels liegen – ist der Wiedehopf noch häufig. Für aufwändige Fotoarbeiten fehlen dann aber häufig die Voraussetzungen und auch die Zeit. Nun konnte ich in den sandigen Heidegebieten Südbrandenburgs ein Schwerpunktvorkommen des Wiedehopfs ausmachen. Ich habe mehrfach am Stück bis zu 5 Stunden gut getarnt angesessen. Wichtig ist, nicht zu stören. Foto direkt an der Brutröhre sind daher tabu.

Die Balz des Wiedehopf ist durch wenig laute und trotzdem weit hörbare Rufreihen gekennzeichnet. Diese sind, mit etwas Übung schnell zu erkennen. Reagiert ein Weibchen auf die Balzrufe des Männchens, versucht er es mit Futterübergaben zu beeindrucken, auf die oft Verfolgungsflüge folgen. Dabei sind Wiedehopfe gut zu erkennen, da sie teils lange Flügel über offenes Gelände vornehmen und mit den kontrastreich schwarz-weiß gebänderte Flügeln auffallen. Der Wiedehopf scheint in Nähe seiner Bruthöhle Lieblingsansitze zu Continue reading Der Wiedehopf, der Wiedehopf

Vögel im El Bofedal de Parinacota im Lauca Nationalpark

Kurzschnabel-FlamingoParque Nacional Lauca heißt der Park im spanischen. Eine Entdeckungsreise kann in der Küstenstadt Arica beginnen. Hier folgt man der Straße nach Bolivien durch das Valle de Lluta. Die Reise beginnt in Meereshöhe und erreicht nach einem steilen und spektakulären Anstieg auf 3.500 m das Dorf Putre. Putre ist ein typisches Andendörfchen, mit prähispanischem Charakter. Die Bewohner leben von der im Terrassenanbau betriebenen Landwirtschaft. Putre ist der ideale Ort, um die Nacht zu verbringen und sich damit schonend an die extreme Höhe und den reduzierten Sauerstoffgehalt zu gewöhnen. Von Putre aus sind es noch gut 100 Kilometer bis zum Lauca Nationalpark. Die kurvige Carretera Internacional CH 11 fühlt durch wunderschöne, scheinbar endlose Steppen, vorbei an verschneiten Vulkanen und Sumpfgebieten. Man passiert das malerische Dorf Parinacota, das für seine Kirche aus dem 17 Jahrhundert bekannt ist. Im Umfeld weiden Alpakas der Aymara-Indianer. Ganz in der Nähe ist ein Feuchtgebiet zu finden. Es ist das „El Bofedal de Parinacota“. Das Feuchtgebiet liegt in direkter Nachbarschaft zum malerischen Dorf. Hier trifft man zahlreiche Vogelarten an, wie zum Beispiel die Schopf-Ente (Anas specularioides), die Andengans (Chloephaga melanoptera), die Andenmöwe (Larus serranus), den Lerchentyrann (Muscisaxicola maculirostris) und natürlich die Flamingos. Unter ihnen Continue reading Vögel im El Bofedal de Parinacota im Lauca Nationalpark

Graukehl-Höhenläufer (Thinocorus orbignyianus) am Salar del Surire im Lauca Nationalpark

Graukehl-HöhenläuferDie Salar de Surire befindet sich im Lauca Nationalpark und bietet eine erstaunliche Flora und Fauna. Auf einer Fläche von fast 15.000 Hektar kann man bei einem Besuch der Lagune vor allem alle 3 in Chile vorkommenden Flamingos sehen. Das Klima ist extrem. Die Durchschnittstemperatur beträgt zwar zivilisierte 12ºC. Aber während es während des Tages bis zu 20ºC warm werden kann, sind es während der Nacht Temperaturen von 3ºC bis zu – 25ºC. Niederschläge fallen wenige, im Winter in Form von Schnee.

Ich suche auch hier nach dem Punaregenpfeifer (Charadrius alticola). Der Puna-Regenpfeifer kommt in  Feuchtgebiete auf einer Höhe von 3.000 – 4.500 m NN vor. Er bevorzugt saline Seen (permanente Salzseen), Brackwasser oder alkalische Sümpfe. Ich finde ihn aber leider nicht. Dafür ist der Graukehl-Höhenläufer (Thinocorus orbignyianus) um die Seenkante erstaunlich häufig. Der Kordillerenläufer (Attagis gayi) war dagegen in den vorgelagerten, schütter bewachsenen Berghängen zu finden. Gut und recht häufig zu finden ist dagegen der Braunmantelämmerling (Phrygilus dorsalis). Eine echte Überraschung so weit hier oben – und so weit von seinen erwarteten Zugrouten entlang der pazifischen Küste entfernt, Continue reading Graukehl-Höhenläufer (Thinocorus orbignyianus) am Salar del Surire im Lauca Nationalpark

Great Bittern back on stage in Great Britain

Rohrdommel Great Bittern (Botaurus stellaris) has experienced its most successful year for breeding in Great Britain in 2016. At least, an annual national survey carried out by RSPB mentioned this. This is pointed out in an article in birdguides about the breeding success in the UK.

This breeding success is welcome news for these bulky brown-streaked herons, who’ve endured a tumultuous history in Britain and Ireland. In the late 19th century Bittern had vanished from Britain. They were prized as a medieval banquet dish and consequently hunted intensively. The loss of their reedbed habitat contributed to their decline.

Bittern started to re-colonize England at the beginning of the twentieth century, but due to the continuing loss of habitat, their numbers declined from the middle of the century. By 1997, there were only 11 territorial males across the country

To mark their territory and advertise themselves to potential partners, male Bitterns make a distinctive ‘booming’ sound in the Continue reading Great Bittern back on stage in Great Britain

Bird Island, zu Besuch im Paradies der Feenseeschwalbe

FeenseeschwalbeMit atemberaubenden Flugkünsten umkreisen Weißschwanz-Tropikvögel (Phaethon lepturus) Palmen, ehe sie sich zur Rast darin niederlassen. In großen Schwärmen segeln Rußseeschwalben (Sterna fuscota) am Himmel über der Insel. Jetzt Ende Oktober ist die Brut praktisch schon vorbei und überall sind die Jungen zu sehen. Mit ohrenbetäubenden Schreien ziehen sie Tag und Nacht ihre Kreise über der Lichtung des Palmenwaldes. Es gibt aber auch die nahen Verwandten, die Zügelseeschwalben (Sterna anaethetus) hier. Sie sind aber bei weitem nicht so häufig und eher auf den Granitinseln der Seychellen anzutreffen. Zum Rauschen der Brandungswellen gesellt sich das Geschrei tausender Seevögel, die im azurblauen Himmel segeln. Einige Vertreter sind in der Galerie der Vögel von Bird Island zu bewundern. Einige sitzen auf unserer Veranda und auf den Blättern der Palmen.

Die aufdringlichsten Vögel sind die kleinen Sperbertäubchen (Geopelia striata) im englischen zutreffend Zebra Dove genannt und die rotbrüstigen Männchen der Madagaskarweber (Foudia madagascariensis), die Madagascar Red Fody genannt werden, denn sie sitzen jeden Morgen auf unserem Frühstückstisch und picken die Reste des Toastbrotes aus dem Brotkörbchen oder vom Tisch.

Die anmutige schneeweiße Feenseeschwalbe (Gygis alba) ist sicher einer der Stars unter den Vogelarten hier. Mit schwarzglänzenden Augen und einem schwarzen Schnabel, der an der Wurzel blau ist, Continue reading Bird Island, zu Besuch im Paradies der Feenseeschwalbe

Mittelspechte im Auwald

Vogelstimmen tönen durch den frühlingshaften Wald. Darunter ein merkwürdig quäkender Ruf. Er gehört dem Mittelspecht (Dendrocopus medius). Auf den ersten Blick könnte man ihn mit dem etwas größeren Buntspecht verwechseln. Aber die rote Kopfplatte und das rosa überhauchte Bauch- und Flankengefieder lassen doch eine sichere Unterscheidung zu. Der Mittelspecht ist ein typischer Auwaldvogel, der seine Bruthöhlen am liebsten in starken Ästen alter Stieleichen anlegt. Gerne legt der Mittelspecht seine Bruthöhle in Stämmen oder starken Ästen von geschädigtem oder faulem Holz an. Dort legt er ab Mitte April 5-6 weiße Eier Auch bei der Nahrungsbeschaffung spielen alte Eichen für ihn eine wichtige Rolle, denn in ihren Baumkronen und der reich strukturierten Borke leben unzählige Insekten.

Der Mittelspecht ist neben reich gegliederten Laubwäldern (vorzugsweise mit Eichen) auch auf ein mildes Klima angewiesen. In Bezug auf seine Nahrungsaufnahme hat der Mittelspecht ein deutlich anderes Verhaltensrepertoire als beispielsweise der Buntspecht (Dendrocopos major). So stochert der Mittelspecht eher Continue reading Mittelspechte im Auwald