Category Archives: Beiträge auf Deutsch

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Aus dem Versteck Seeadler beobachten

SeeadlerSeit Tagen habe ich Seeadler (Haliaeetus albicilla) an einem brandenburgischen See beobachtet, um ihre bevorzugten Ruheplätze zu finden. Einige immature Jungadler (etwa 3 bis 4 Jahre alt), mit fast weißem Schwanz trainieren spielerisch in der Luft ihr Reaktionsvermögen. Im Herbst streifen oftmals Trupps unverpaarter, halbwüchsiger Seeadler herum. Ich habe mir die nicht ganz leichte Aufgabe gestellt, an einem Bade- oder Trinkplatz der Adler Fotos zu machen – und das ohne die sonst üblichen Hilfsmittel wie einen eingerichteten Luderplatz. Wenn man sich so etwas vorgenommen hat, sollte man schon mit Sicherheit wissen, dass die Adler auch wirklich in die Nähe des Versteckes kommen, sonst wären die langen Vorarbeiten umsonst. Der Bau eines Schilfversteckes soll es sein. Der Aufbau muss aber zu einer Zeit geschehen in der die Adler nicht auftauchen. Ein misstrauischer Blick von Zeit zu Zeit hin und wieder gen Himmel ist sicher hilfreich. Schließlich ist das Versteck perfekt der Landschaft angepasst. Nun heißt es, einige Tage verstreichen zu lassen. Dann kann man den ersten Ansitztag im Versteck wagen.

Als erstes kam ein Mäusebussard (Buteo buteo) in der Nähe des Versteckes vorbei. Wenig später noch andere  Vögel. Darunter ein Kolkrabe (Corvus corax) und ein Trupp Nebelkrähen (Corvus cornix). Seeadler waren aber nicht unter den Besuchern vor dem Versteck. Ich muß es also an den nächsten Tagen noch einmal probieren.

Nachdem der Seeadler zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland vom Aussterben bedroht war, haben sich die Bestände dank zahlreicher Schutzmaßnahmen heute glücklicherweise wieder erholt. Ein Drittel aller deutschen Seeadler lebt in Mecklenburg- Continue reading Aus dem Versteck Seeadler beobachten

Hortobágy pussta: Seeadler-Fotografie

SeeadlerDie letzten Winter in Ungarn sind zunehmend schneearm gewesen. So auch bei einem Aufenthalt im Dezember 2012. Dieser Monat war sogar praktisch schneefrei. Eine Reise in den östlichen Teil Ungarns, die Hortobágy Pussta, ermöglichte trotzdem großartige Fotos an Fütterungsstationen in diesem riesigen Gebiet. Dort besuchte ich die sogenannten Adlerhides. Diese wurden von einem lokalen Anbieter speziell für die Fotografie von Seeadlern (Haliaeetus albicilla) aufgestellt und werden vermietet. Die besten Bilder finden Sie in einer Galerie der Seeadler oder in der Galerie des „Picture Shop“. Die Vertecke befinden sich in den verschiedenen Teilen des Nationalparks Hortobágy, einige in der Nähe von Waldflächen, die regelmäßig von den Adlern zur Rast und als Schlafplätze genutzt werden. Andere sind in der Mitte des offenen Steppenlebensraums aufgestellt. Um die Adler an diese Fütterungsstationen zu locken, stellten die Ranger des Nationalparks und ein Reiseveranstalter Fischkadaver zur Verfügung. Diese Fütterungsstandorte zogen auch Möwen und Krähen an.

Ein besonderer Wintergast ist der Seeadler auch im Kiskunsag Nationalpark. Mitten im Park und auch in der Nähe brüten einige Paare. Die Anzahl der Seeadler, die allerdings im Winter gesichtet Continue reading Hortobágy pussta: Seeadler-Fotografie

Bird Island, Empfang im Paradies der Feenseeschwalbe

FeenseeschwalbePlötzlich blinkt die gelbe Anzeigentafel zur Landung. Vor uns im blauen Dunst tauchen die Umrisse einer Insel aus dem Meer auf. Blendend weißer Sand umsäumt die grüne Palmeninsel, und aus dem türkisfarbenen Meer rollen silbrige Wellenkämme an den Strand. In einem eleganten Schlenker schwebt die kleine Propellermaschine über dem türkisblauen Korallenmeer ein.

Die Insel nimmt Gestalt an und kommt rasch näher. Der Flieger dreht noch schnell eine weitere Kurve damit er gegen den Wind landen kann, dann setzt er schon zur Landung auf der holprigen Graspiste an.

Bird Island ist ein flaches, nur mit Palmen bewachsenes Koralleneiland, das früher eine Plantage beherbergte. Neben Denis Island ist es die einzige Koralleninsel der Seychellen, die bewohnt ist. Diese Insel liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Mahe und ist mit unserem Flugzeug in 45 Minuten zu erreichen. Die Insel Bird ist berühmt wegen ihrer vielen Seevögel, die hier brüten. Auch der wunderschönen Feenseeschwalbe (Gygis alba) wegen sind wir unterwegs zu dieser abgelegenen Koralleninsel. Außerdem ist jetzt Zugzeit. Vielleicht können wir hier weitab von den Zuglinien entlang der ostafrikanischen Küste doch den einen oder anderen Zugvogel sehen. Dass dem so ist, kann ich anhand der Fotos in der Gallery gut zeigen.

Für den Flug nach Bird Island sind wir vom Taxi in unserer Hotelanlage im Süden Mahes abgeholt und zum kleinen Flughafen von Mahe gebracht worden. Die Formalitäten sind schnell erledigt. Beim Gepäck gibt es aber doch ein Problem. Es sind maximal 10kg Continue reading Bird Island, Empfang im Paradies der Feenseeschwalbe

Sichelstrandläufer auf dem Herbstzug

SichelstrandläuferBei einer Beobachtung des Zuggeschehens an einem Kiesabbaugebiet bei Bebra Ende August 2020 stellte ich 5 Limikolen im Schlichtkleid fest, die auf einer Schlammfläche mit dem Kopf im Gefieder standen. Irgendwann fing einer der grauen Vögel an, seinen langen Schnabel zu nutzen, um sich das Brustgefieder zu putzen. Die anderen taten es ihm nach. Nun war der lange, gebogene Schnabel gut erkennbar.

Es handelt sich um den Sichelstrandläufer (Calidris ferruginea). Im Herbst ist von dem rostrote Brutgefieder des Sichelstrandläufers (fast) nichts mehr vorhanden. Der Sichelstrandläufer ist ein Brutvogel der Tundren Sibiriens. In Mitteleuropa ist er insbesondere während des Herbstzuges ein regelmäßiger Durchzügler. Weil an den Gewässern in den meisten Vogelschutzgebieten in der Regel größere Schlamm- und Schlickflächen fehlen, die der Sichelstrandläufer während der Zugzeit als Nahrungshabitate aufsucht, ist die Art hier sehr selten zu beobachten. Größere Ansammlungen kann man so nur im Wattenmeer beobachten. Die Sichelstrandläufer, die durch Europa ziehen überwintern wohl vor allem in Süd- und Westafrika und Südwesteuropa.

Umso erfreulicher war der Nachweis von gleich 5 Individuen in einem Kiesabbaugebiet bei Bebra im September 2020. Ein Film zeigt die Gruppe der Sichelstrandläufer bei der Rast, der Gefiederpflege und der Nahrungssuche an einem Spülsaum. Hier fanden die Vögel zumindest vorübergehend geeignete Rastplätze auf ihrem Zugweg Continue reading Sichelstrandläufer auf dem Herbstzug

Blauschwanzpitta in Thailand

BlauschwanzpittaNachmittags wartet Yotin mit seinem schweren 4X4-Truck von Ford schon auf mich und wir fahren wieder in den Park. Die Karte für 200 Baht ist noch gültig und ich kann sofort durchgehen. Sein Mitarbeiter, ein echter Minenhund, hat jetzt eine wirklich todsichere Stelle gefunden. So versichert mir zumindest Yotin. Sie sei noch näher am Weg und ich zweifele ob das stimmen kann. Als wir nach kurzer Fahrt ankommen, sieht das Gelände beiderseits der Piste jedenfalls sehr dicht aus. Die Dornen der Palmen lassen jedenfalls ansonsten wenig Eindringlinge rein. Wir zwängen uns durch ein Loch in der grünen Wand. Schnell sitzen ich und Yotin in dem neuen Hide und siehe da – die Pitta kommt. Es ist allerdings die Blauschwanzpitta (Pitta guajana). Ein wunderschönes Männchen macht sich vor uns am Laub zu schaffen. Yotin hatte mir noch eingeschärft, mich nur ja nicht zu bewegen und Geräusche zu machen. Die Pitta sei sehr aufmerksam und scheu. Davon ist nichts zu merken. Ich kann so fast ein 16 Gigabyte an Fotodateien durchjagen und ich belichte bis runter auf 1/8 Sec. Absolut super. Nach mindestens einer Stunde – genau habe ich nicht geguckt – verlasse ich das Versteck wieder. Yotin widmet sich schon wieder anderen Vögeln. Er hat den Strichelschneidervogel (Orthotomus atrogularis) kurz gesehen und den Dickschnabel-Mistelfresser (Dicaeum agile) gehört.

Der Grund in den Khao Pra Bang Khram-Park zu kommen, ist die Möglichkeit, die sehr seltene Goldkehlpitta (Pitta gurneyi), zu entdecken. Diese kommt sonst nur in wenigen Tieflandregenwäldern in Myanmar und Thailand vor. So war der Continue reading Blauschwanzpitta in Thailand

Bartlaubsänger in Stadtrandsiedlung von Berlin

BartlaubsängerAnfangs war es nur ein Verdacht. Ein kleiner Phylloscopus – Laubsänger konnte nur sehr kurz von hinten gesehen werden. Dann setzte der Vogel zum Sprung in das Staudendickicht an und zeigte seine rahmfarbenen Flanken und einen weißlichen Bauch. Auch die gelben Beine waren schön zu sehen. Danach konnte der zwischenzeitlich als Bartlaubsänger (Phylloscopus schwarzi) identifizierte Vogel aber sehr gut beobachtet werden. Der Bartlaubsänger in der Stadtrandsiedlung von Berlin bei Wartenberg bzw. Malchow erwies sich als recht ruffreudig und war im weiteren Verlauf immer wieder mal schön zu sehen. Der Vogel hielt sich aber häufig und lange in Hochstauden wie in Brennnessel und Goldrute Nahrung suchend auf. In der Dämmerung, so ab ca. 18:00 Uhr waren dann keine Sichtbeobachtungen mehr möglich. Allein ein kurzer Ruf aus Hochstauden war noch zu vernehmen. Die später hinzugekommenen Ornis konnten den Vogel nach Sonnenuntergang leider an der gleichen Stelle nur noch einmal deutlich rufen hören. Gezeigt hat er sich nicht mehr.

Der Bartlaubsänger ist ein gar nicht so seltener Irrgast im westlichen Europa. Meist wird er jedoch an exponierten Orten an der Küste entdeckt. Ihn praktisch direkt an der Hauptstadt zu Continue reading Bartlaubsänger in Stadtrandsiedlung von Berlin

Zugvogelbeobachtung am Tötschberg/ Eifel

Es war noch dämmrig, als ich in dem auf ca. 246m NN gelegene Bergkuppe Bürvenicher Berg direkt gegenüber vom Tötschberg ankam. Vor mir die Weite der Zülpicher Börde, die hier zu den Eifelbergen beginnt zu steigen.

Eingeleitet wurde der Vormittag mit einem Trupp von 3 Roter Milanen (Milvus milvus), die im aktiven Flug tief über den ansteigenden Äckern „Strecke“ machen wollten.

Der Vormittag zog sich mit vielen Zugbeobachtungen u.a. von Singdrosseln (Turdus philomelos) und Misteldrosseln (Turdus viscivorus) hin. Besonders war aber der Einflug eines jungen Habichtweibchens (Accipiter gentilis), das elegant über den Acker kreiste und sich dann in einer trockenen Holunderspitze niederließ. Das fand überhaupt nicht die Zustimmung eines Turmfalkenpaars (Falco tinnunculus), das daraufhin den Junghabicht vehement attackierte.

Auffallend waren die vielen Feldlerchen (Alauda arvensis), die ihre typischen Kontaktlaute im Flug riefen, schon von weitem im Osten zu beobachten waren und sich dann an dem Berg eine Ehrenrunde leisteten. Diese wurde gerne zum hin -und herfliegen genutzt. Dabei kam es dann auch immer wieder zu Flugmanöver und Interaktion en einzelner Exemplare, die einen gewissen Spaßfaktor zu zeigen schienen.

Der Buchfink (Fringilla coelebs) war im Untersuchungszeitraum die Continue reading Zugvogelbeobachtung am Tötschberg/ Eifel

Weißbrauenbülbül beim Baden

WeißbrauenbülbülDie Tropfen spritzen meterweit. Ausgiebig hat der Weißbrauenbülbül (Pycnonotus luteolus) schon in dem seichten Springbrunnen gebadet. Die Federn sind völlig durchnässt. Ob der Nichtschwimmer ist, weiß man nicht; wasserscheu ist er jedenfalls nicht. Auch in Sri Lankas Süden ist richtige Abkühlung wichtig. Auch Vögel sollen versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Zuerst kommt der Weißbrauenbülbül auf den Keramikrand, sichert und nippt vom Wasser in der Schale. Die Kühle tut gut. Dann stellt sich der Vogel mitten in den flachen Beckenbereich hinein. Das Wasser geht dem stehenden Vogel maximal bis zum Bauch. Dann heißt es den Kopf eintauchen, das Wasser in einer Drehbewegung hochschleudern und warten bis die Wassertropfen wieder herunter kommen. Dann noch einmal von der anderen Seite: Kopf hinunter, nach links und rechts hoch reißen, still stehen und duschen. Anschließend mit nassem Bauchgefieder eine Weile im Wasser knien und Luft holen. Geschafft!

Für Vögel ist die Reinigung und Pflege des Gefieders eine wichtige Hygienemaßnahme und notwendige Gesundheitsvorsorge. Der Weißbrauenbülbül nimmt beispielsweise ausgiebige Wasser und Continue reading Weißbrauenbülbül beim Baden

Verhalten überwinternder Gänse am Niederrhein

Irgendwann ab Mitte Oktober hört man am Niederrhein die ersten weit entfernten Rufe der Bläßgänse (Anser albifrons), die aus ihren sommerlichen Brutgebieten zum Überwintern an den Niederrhein ziehen. Meist nachts kommen sie in hoch fliegender Keilformation fast unsichtbar, aber gut hörbar in die Rheinauen unterhalb von Duisburg bis nach Holland geflogen. Der Aufenthalt der vielen 10.000 arktischen Wildgänse in den Wintermonaten ist nicht nur ein akustisches sondern auch ästhetisches Schauspiel.

Gänsetrupps können neben den Bläßgänsen auch aus Kurzschnabelgänsen (Anser brachyrhynchus), Nonnen- bzw. Weißwangengänsen (Branta leucopsis) und Saatgänsen (Anser fabalis) bestehen. Im Überwinterungsgebiet halten die Tiere einen festen Tagesrhythmus ein. Sie schlafen an wenigen Stellen im Gebiet. Diese Konzentrationsflächen werden von den Biologen „Schlafplätze“ genannt. Diese Schlafplätze müssen einige Kriterien erfüllen. Sie müssen nah am Wasser und damit in der Nähe des Rheins liegen und sie müssen weitgehend störungsfrei und übersichtlich sein. Sind die Bedingungen erfüllt, können sich an einem Schlafplatz bis zu 50.000 Gänse versammeln. Beim ersten Tageslicht fliegen dann zehntausende Gänse in einem Zeitrahmen von circa 20 Minuten ab. Das heißt bis zu 50.000 Gänse fliegen in dieser Zeit auf, verlassen den Schlafplatz und suchen ihre Continue reading Verhalten überwinternder Gänse am Niederrhein

Fitis im Schwirrflug auf Helgoland

Der Rand des sogenannten Mittellands auf Helgoland ist immer mal wieder gut für Überraschungen. Besonders oberhalb des Krankenhauses kann man wunderbar in die am Hang stehenden Bäume gucken. Ich warte auf die ziehenden Vögel, die sich möglicherweise im dichten Blattwerk ausruhen und dann langsam die Spitzen der Zweige erklimmen, um von dort den Weiterflug in die Winterquartiere anzutreten. Zuerst kommt nichts. Dann aber erscheint ein Fitis (Phylloscopus trochilus). Anstatt sich still zu verhalten, schwirrt der Vogel aber einige Mal an den schon bunten Blättern eines niedrigen Ahorns. Diese Nahrungstechnik dient dazu kleine fliegende oder auf der Blattunterseite verborgene Insekten aufzuspüren. Die Art der Futtersuche ist eine echte Spezialität nicht nur des Fitis, sondern auch einiger weiterer Phylloscopus-Laubsänger. Mitglieder dieser Gattung fangen manchmal fliegende Insekten in der Luft, aber häufiger schweben sie unter Laub oder unter den Zweigen, um nach Beute zu suchen. Insekten, die an diesen Orten verborgen sind, werden normalerweise von schwereren Vogelarten mit weniger geschickten Suchtaktiken übersehen

Der Vogel ist überhaupt nicht unscheinbar während seines Fluges. Vielleicht sollte er doch vorsichtiger sein und sich besser in dichterer Vegetation aufhalten. Immer wieder finden nämlich zur Zugzeit Überfälle des Sperbers (Accipiter nisus) statt; einer davon war am Vortag erfolgreich mit einem Rotkehlchen (Erithacus rubecula).

Es werden immer mal wieder verschiedene Arten von Laubsänger der alten Welt beobachtet, die sich in der Art und Weise von Pollen und Nektar ernähren. Diese Angewohnheit wird normalerweise während der Continue reading Fitis im Schwirrflug auf Helgoland

Rotbauchkuckuck läßt sich locken

RotbauchkuckuckIm Hintergrund ist immer wieder eine markante Stimme zu hören. Diese gehört dem Rotbauchkuckuck (Cacomantis castaneiventris), der aber wohl sehr heimlich sein soll und nur selten zu sehen ist. Zuerst nehmen aber andere Vögel unsere Aufmerksamkeit in Anspruch. Dazu gehören Greisenkrähen (Corvus tristis), Orangebrust-Zwergpapagei (Cyclopsitta gulielmitertii), Einfarbsalangane (Aerodramus vanikorensis), Gelbhaubenkakadu (Cacatua galerita), Borstenkopf (Psittrichas fulgidus), Papuaweih (Aviceda subcristata), Langschwanzweih (Henicopernis longicauda) und Rostbachhabicht (Accipiter hiogaster). Die Greife sind natürlich nur im Vorbeiflug vor dem grauen Himmel  zu sehen. Auch eine Brahminenweihe (Haliastur indus) ist mla schön zu sehen. Endlich – es sind wohl gut 2 Stunden vergangen – kann ich den Rotbauchkuckuck immer noch hören. Die Entfernung zur Schallquelle scheint kürzer geworden sein. Der Rotbauchkuckuck muß also wohl deutlich näher, sicher in dem Gebüsch in dem abschüssigen Hang direkt neben der Piste zu finden sein. Ich spiele den Ruf des Rotbauchkuckuck mit meinem Rekorder ab, um ihn zu locken. Immer noch ist der Rotbauchkuckuck Continue reading Rotbauchkuckuck läßt sich locken

Feldrohrsänger auf Helgoland

Über ornitho.de wurde für Helgoland ein Feldrohrsänger (Acrocephalus agricola) gemeldet. Wir sind ganz in der Nähe des Südhafengeländes wo sich der Feldrohrsänger in einem mit Stauden bewachsenen Schutthaufen herumtreiben soll. Der Vogel sei aber recht unscheinbar und würde sich gerne in dichter Vegetation aufhalten. Wir müssen da natürlich direkt hin obwohl der Überfall eines Sperbers (Accipiter nisus) – erfolgreich wohl mit einem Rotkehlchen (Erithacus rubecula) mich schon fast zur Verzweiflung bringt. Wir sehen schon von weitem Birder, schwer behangen mit Objektiven, Stativen und Spektiven, aus einem Brachland direkt hinter einer stark frequentierten Baustelle hervorkommen. Ich spreche einen der Vogelfreunde an. Ja, der Feldrohrsänger ist – wie versprochen – noch da und sei sogar recht kooperativ. Als wir hinkommen ist noch ein anderer Fotograf zugange, was an der auf dem Boden liegenden Tasche zu erkennen ist. Ich kann den Vogel richtig schön frei aufnehmen. Als wir den richtigen „Eingang“ gefunden haben, sitzt der Fotograf schon auf lauert mit seiner Ausrüstung einem Vogel mitten im dichten Kohl auf. Es ist der Feldrohrsänger: eindeutig. Klar als Acrocephalus- Rohrsänger zu erkennen und daher auf jeden Fall fotografisch Continue reading Feldrohrsänger auf Helgoland