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Hortobágy pussta: Seeadler-Fotografie

SeeadlerDie letzten Winter in Ungarn sind zunehmend schneearm gewesen. So auch bei einem Aufenthalt im Dezember 2012. Dieser Monat war sogar praktisch schneefrei. Eine Reise in den östlichen Teil Ungarns, die Hortobágy Pussta, ermöglichte trotzdem großartige Fotos an Fütterungsstationen in diesem riesigen Gebiet. Dort besuchte ich die sogenannten Adlerhides. Diese wurden von einem lokalen Anbieter speziell für die Fotografie von Seeadlern (Haliaeetus albicilla) aufgestellt und werden vermietet. Die besten Bilder finden Sie in einer Galerie der Seeadler oder in der Galerie des „Picture Shop“. Die Vertecke befinden sich in den verschiedenen Teilen des Nationalparks Hortobágy, einige in der Nähe von Waldflächen, die regelmäßig von den Adlern zur Rast und als Schlafplätze genutzt werden. Andere sind in der Mitte des offenen Steppenlebensraums aufgestellt. Um die Adler an diese Fütterungsstationen zu locken, stellten die Ranger des Nationalparks und ein Reiseveranstalter Fischkadaver zur Verfügung. Diese Fütterungsstandorte zogen auch Möwen und Krähen an.

Ein besonderer Wintergast ist der Seeadler auch im Kiskunsag Nationalpark. Mitten im Park und auch in der Nähe brüten einige Paare. Die Anzahl der Seeadler, die allerdings im Winter gesichtet Continue reading Hortobágy pussta: Seeadler-Fotografie

Die Fotografie von Kernbeißern: gar nicht so leicht

Als eine der größeren, farbenprächtigen Singvögel zeichnen sich Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) durch ihre leuchtenden braun-orange-grauen Farben und ihre ungewöhnlich großen Schnäbel mit den kräftigen Kiefern aus. Kernbeißer sind wahre Schönheiten. Bekannt sind sie für die Fähigkeit mit ihren Schnäbeln, die Kerne von Weißdorn, Kirsche und sogar Zwetschgenkrerne „knacken“ zu können. Wie alle Finken benutzen Kernbeißer die Schneide an der Rückseite ihres Schnabels, um einen Kern zu halten, während sie ihn aufbrechen und gekonnt das Innere des Kerns mit ihren Zungen herausziehen.

Kernbeißer lieben es, sich von Samen der Hainbuche oder Weißbuche (Carpinus sp.) zu ernähren. Wenn Sie ein geeignetes Gebiet finden, steuern sie mit Vorliebe die Bäume an, die im Spätherbst mit Samen beladen sind. Häufig sind dann zwar viele Kernbeißer zu sehen, die durch die Äste huschen. Aber es ist normalerweise schwierig, sie durch die (restlichen) Blätter hindurch klar zu sehen. Die Vögel verhalten sich sind normalerweise eher unauffällig; trotz ihres farbenfrohen Gefieders. Außerdem verbringen sie große Teile des Jahres hoch in Baumkronen, wo sie vom Boden aus naheliegenden Gründen, schwer zu beobachten Continue reading Die Fotografie von Kernbeißern: gar nicht so leicht

Where and how to photograph Hawfinches

Right now, there is a large invasion of Hawfinches (Coccothraustes coccothraustes) recorded for Great Britain. The peak took place in fall 2017, and good numbers have remained during the winter months. With fewer than 1,000 breeding pairs in Britain, Hawfinch populations are critically low and the bird is Red-listed as a Bird of Conservation Concern, according to the RSPB.

On the continent – especially in the eastern parts, Hawfinches are not as rare as in the western part of Europe. But to photograph them, is tricky enough.

Hawfinches are notable for their bright brown-orange-grey colors and for their unusually large beaks and strong jaws. Hawfinches are real beauties. Famous are their beaks, which can shear open hawthorn, cherry and even damson stones. Like all finches, Hawfinches use the cutting edge at the back of their bills to hold a stone while they crack it open and skilfully extract the kernel with their tongues.

Hawfinches love to feed on hornbeam seeds. If you find a suitable Continue reading Where and how to photograph Hawfinches