Tag Archives: Canon EOS 1D X Mark III

WFT-E9 & Canon EOS 1DX Mark III: erste Erfahrungen

Nachdem ich erfolgreich zu meiner Canon EOS 1DX Mark III den passenden Wireless File Transmitter erworben hatte und mich über durch das Handbuch – selbstverständlich als pdf-Datei – gekämpft, mich mit den Nicht-Kamera-Fachausdrücken (wie FTP-Server, Browser Remote, Kamerazugangspunkt, WPS, Kommunikationsfunktion) und auch noch den Unterschied zwischen Kamerazugangspunkt und dem Begriff „Zugangspunkt“ erkannt hatte,

wollte ich nun natürlich die Funktionalität und Performance des WFT-E9 anhand der ferngesteuerten LiveView über EOS Utility ausprobieren.

Zuerst aber mal Grundsätzliches zum LiveView. Die Canon EOS 1DX III schafft im Livebild 20 Bilder pro Sekunde mit dem elektronischen Verschluss. Das ist absolut eindrucksvoll. Hier kommen die neuen Speicherkarten des Typs CFExpress zur Geltung. Bei ersten Versuchen konnte ich ohne Ende im RAW-Format mit 20 Bildern/s schießen. Der interne Speicher, der sogenannte Buffer, ist sehr schnell wieder frei. An Kapazitätsgrenzen bin ich noch nicht gestoßen. LiveView macht aus der Kamera praktisch eine spiegellose EOS-1.

In ersten Versuchen – da noch mit dem eingebauten WLAN- war ich davon beeindruckt, wie die AF Geschwindigkeit und die selbst im Fernsteuerungsbetrieb geringe – wenn auch erkennbare – Continue reading WFT-E9 & Canon EOS 1DX Mark III: erste Erfahrungen

WFT-E9 & Canon EOS 1DX Mark III: Vorbereitung

Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen. Die Canon EOS 1DX Mark III läßt sich mit diesem Wireless File Transmitter über 150 m Reichweite mit einer Geschwindigkeit von 5 GHz fernsteuern. Der Preis ist allerdings heftig für den neuen – extra für diese EOS 1 – Kamera konzipierten – WFT-E9 und liegt bei gut 700,- Euro. Trotzdem konnte ich  nicht widerstehen.

Inzwischen ist der WFT-E9 auch lieferbar, was er das erste halbe Jahr nach Einführung der  nagelneuen EOS 1 DX noch nicht war.

Gleich nach dem Auspacken geht es an das Handbuch – selbstverständlich als pdf-Datei verfügbar. Das ist auch notwendig, denn je nach der gewählten Option springt man innerhalb des Manuals teils über mehrere 10 Seiten. In Papierform kann das sehr zeitaufwändig werden. Unübersichtlich ist es so oder so.

Zuerst einmal schwirrt der Kopf vor lauter Nicht-Kamera-Fachausdrücken. Jetzt ist der Kommunikations-Nerd gefragt. FTP-Server, Browser Remote, Kamerazugangspunkt, WPS, Kommunikationsfunktion,  Nachdem ich mich im Handbuch durch die sage und schreibe mehr als 210 Seiten Kommunikationseinstellungen des WFT-E9-Handbuchs durchgearbeitet hatte, mußte ich mich erstmal sortieren. Wann verwende ich den Kamerazugangspunkt-Modus und wann sollte ich über einen Zugangspunkt ansteuern?

Der Begriff des Zugangspunkts bezeichnet WLAN-Terminals, also WLAN-Zugangspunkte wie eine Fritz-Box, die eine WLAN- Continue reading WFT-E9 & Canon EOS 1DX Mark III: Vorbereitung

Canon EOS 1DX Mark III mit dem neuen WFT-E9

Die eingebauten Kommunikationsvor-richtungen in der Canon EOS 1DX Mark III bauen schon recht schnell eine Verbindung zu einem Smartphone oder einem Laptop-Computer auf. Ausprobiert hatte ich das ja schon beim mir vor Ort. Ferngesteuertes Betrachten, Editieren, Retuschieren und Übertragen von Aufnahmen ist nicht mein Wunsch. Aber die damit verbundene praktische Fernbedienung mit vorheriger Fernbetrachtung durch die Kamera nutze ich gern. Auf dem Display des Laptop wird genau das angezeigt, was ich sonst durch den Sucher oder auf dem rückseitigen Kameradisplay sehen würde. Mit der EOS Utility Software werden Fotoaufnahmen mit vielen Einstellmöglichkeiten (sogar mit Lupenfunktion) eingestellt und dann ausgelöst.

Schon kurz nach dem Kauf der Canon EOS 1DX Mark III interessierte ich mich allerdings für eine Erweiterung der Kommunikationsvorrichtung. Die Canon EOS 1DX Mark III läßt sich nämlich mit einem sogenannten Wireless File Transmitter über 150 m Reichweite mit einer Geschwindigkeit von 5 GHz fernsteuern. Das sind deutlich größere Entfernungen mit weniger Interferenzstörungen als über den integrierten Ethernet-Anschluss oder die integrierte WLAN-Schnittstelle des Kamera-Body.

Der WFT-E9 bietet mehr Reichweite und Zuverlässigkeit. Dies ist sehr praktisch insbesondere in einem mit vielen Störsendern „verschmutzten” Umfeld wie im innerstädtischen Bereich mit Handys.

Der Preis ist allerdings heftig für den neuen – extra für diese EOS 1 – Kamera konzipierten – Wireless File Transmitter und liegt bei gut 700,- Euro. Trotzdem konnte ich  nicht widerstehen.

Inzwischen ist der WFT-E9 auch lieferbar, was er das erste halbe Jahr nach Einführung der  nagelneuen EOS 1 DX noch nicht war.

Gleich nach dem Auspacken geht es an das Handbuch – selbstverständlich als pdf-Datei verfügbar. Das ist auch notwendig, denn je nach der gewählten Option springt man innerhalb des Manuals teils über mehrere 10 Seiten. In Papierform kann das sehr zeitaufwändig werden. Unübersichtlich ist es so oder so.

Zuerst einmal schwirrt der Kopf vor lauter Nicht-Kamera-Fachausdrücken. Jetzt ist der Kommunikations-Nerd gefragt. FTP-Server, Browser Remote, Kamerazugangspunkt, WPS, Kommunikationsfunktion,  Nachdem ich mich im Handbuch durch die sage und schreibe mehr als 210 Seiten Kommunikationseinstellungen des WFT-E9-Handbuchs durchgearbeitet hatte, mußte ich mich erstmal sortieren. Wann verwende ich den Kamerazugangspunkt-Modus und wann sollte ich über einen Zugangspunkt ansteuern?

Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden mit der neuen Canon Kamera und ihren kommunikativen Funktionen. Demnächst muß ich wohl mal mit dem neuen WFT-E9 zu Hause an der Vogelfütterung mit einem Weitwinkel-Objektiv arbeiten.

Habichtmutter wacht am Nest

HabichtAn einem schönen, etwas kühlen Junimorgen habe ich das Nest mit den Habicht-Jungen (Accipiter gentilis) noch einmal aufgesucht. Schon bei der Näherung sah ich im ersten Morgenlicht die Habichtmutter in voller Größe offen auf einem trockenen Kiefernast ganz in der Nähe des Horstbaums sitzen. Der weibliche Habicht ist ein wirklich beeindruckender, kräftiger Vogel.

Wenn er sitzt, kann man natürlich seine langen, breiten Flügeln und den langen, abgerundetem Schwanz nur erahnen. Schön ist aber der braungrau-schiefergraue Mantel, der Kopf mit der schwarzen Kappe und dem ausgeprägten, weißen Überaugenstreif zu erkennen. Langsam drehte sich das Habichtweibchen zum Beobachter. Nun ist auch die auffällige hellgraue Unterseite mit ihren feinen horizontalen Streifen zu sehen. Die breiten, dunklen Bänder auf dem Schwanz sind unauffällig, aber trotzdem im Morgenlicht schön zu erkennen. Wachsam hält das Weibchen den Beobachter mit seiner dunkelgelb-orange Iris im Blick.

Ein Buntspecht (Dendrocopos major) kommt angeflogen und passiert den Habicht hoch in den Kiefernspitze und ruft dabei ganz aufgeregt. Warum er den Weg in Seitweite des Habichts nehmen muß, ist nicht klar. Ein Nest scheint er jedenfalls auf dieser Strecke nicht ansteuern zu wollen. Die hohen kicksenden Rufe des Spechts ziehen jedenfalls die Aufmerksamkeit der Habichtmutter auf sich. Continue reading Habichtmutter wacht am Nest

Blackbird with a thick maggot in the beak

AmselA thick, fat maggot has been washed out of the earth on the former compost heap. The male Eurasian Blackbird (Turdus merula) had only briefly scratched the surface with its yellow beak and had already very skillfully removed a thick maggot – probably a large beetle larva – from a dark-black layer of earth. It is astonishing how unerringly the Blackbird approaches two sites and then, after scratching no more than three times, one prey is exposed. Nevertheless, the bird is careful and only grabs the maggot by the black head at first and then quickly drops it again. After the Eurasian Blackbird has obviously convinced itself of the relative harmlessness of the prey after several procedures, the maggot is grabbed and tumbled at the head-body transition. Finally hunger outweighs fear and the maggot disappears upside down in the Thrush’s beak.

Now only the House Sparrow (Passer domesticus) are interested in the feeding place. Somewhat unpleasant, the otherwise successful Eurasian Blackbird joins in from time to time and pursues the House Sparrows. Sometimes – when the Sparrows are outnumbered – the Eurasian Blackbird also have to pull out. Blackbird are what are commonly called “normal” birds. But her behavior always offers surprises and is also good for a few nice action shots. Before that, it was nice to see a furious chase of a Eurasian Blackbird to drive away a Eurasian Jay (Garrulus glandarius) that might have come too close to the nest. The Titmice (Parus sp.) appreciated it as well.

It was a pretty fresh morning after it had finally rained in southern Brandenburg in the night. In the morning it was only around 8 °celsius degrees. Later in the sun it was warmer of course; around 16 ° C. A wood chopper is always headed Continue reading Blackbird with a thick maggot in the beak

Canon EOS 1DX Mark III: Erfahrungen mit dem ferngesteuerten LiveView über EOS Utility

Nachdem ich mich im Handbuch für die Canon EOS 1DX Mark III durch die sage und schreibe mehr als 230 Seiten Kommunikations-einstellungen durchgearbeitet hatte, wollte ich neben der Steuerung über ein Smartphone auch die Funktionalität mit dem ferngesteuerten LiveView über EOS Utility  (früher mal EU abgekürzt) ausprobieren.

Canon EOS-Serie bringt mit dem Programm “EOS Utility” ein recht leistungsfähiges Software-Paket für diese Aufgabe mit. Wenn eine Verbindung mit einem Laptop – wie auch immer – hergestellt ist, ist es möglich, sich das Geschehen auf dem Monitor der Kamerarückwand auf den (meist deutlich größeren) Monitor des Laptops zu holen. Damit kann die Scharfstellung per Live-View am Computerbildschirm ebenso erfolgen wie auch ggf. Änderungen in der Aufnahme-/ Belichtungssteuerung. EOS Utility ermöglicht, die Kamera vom Computer aus entweder über ein USB-Kabel, über die WLAN – Antenne in der Canon EOS 1DX Mark III oder über den separaten Wireless File Transmitter WFT-E9 zu betreiben. Der WFT-E9 ist zur Zeit noch nicht im Handel erhältlich. Lieferdatum im Zeichen von Corona: unbekannt!

Das der Kamera bei Lieferung beiliegende USB-Schnittstellenkabel nach dem USB 3.1 Gen 1 Standard ist gerade mal 30 cm lang. USB 3.1 Gen 1 – Kabel werden auch im Elektronikhandel regulär nicht Continue reading Canon EOS 1DX Mark III: Erfahrungen mit dem ferngesteuerten LiveView über EOS Utility

Buntspecht am Futterplatz mit der Canon EOS 1DX Mark III

Ein schöner frischer Morgen, in der Früh um 0°, später bei Sonnenschein dann so 6°C. Ein Holzhackplatz wird immer wieder von einem Buntspecht (Dendrocopos major) angesteuert, weil er dort Sonnenblumenkörner zu finden meint. Eine gute Gelegenheit, erste Erfahrungen mit der automatisierten Nachverfolgung durch den neuen Autofokus in der Canon EOS 1DX Mark III zu machen.

Ich stelle im AF-Bereich-Auswahlmodus auf das letzte Register, die sogenannte „Automatische AF-Wahl“ bei der der gesamte AF-Bereich, durch einen Rahmen eingegrenzt, für die Fokussierung verwendet wird. Das scheint bei dem Buntspecht ganz gut zu funktionieren. Voraussetzung ist eine Voreinstellung im Register Servo-AF-Ausgangsfeld. Dort hatte ich auf das manuell ausgewählte AF-Messfeld (in dem Fall mittig-zentriert) als Ausgangs-Fokuspunkt gestellt.

Wenn man mit diesem Ausgangs-Fokuspunkt auf den Kopf des Buntspecht (insbesondere die Augen) scharf gestellt hat, führt die Canon EOS 1DX Mark III sehr schön die Schärfe auch unter Verwendung auch mehrerer AF-Punkte (s. Bild) auch wenn sich der Specht über den gesamten Holzblock bewegt und unter normalen Umständen schnell aus der Schärfenebene herausbewegen würde.

Später kommen noch Singvögel. Die guten Ergebnisse beim Continue reading Buntspecht am Futterplatz mit der Canon EOS 1DX Mark III

HEIF, das neue Bildformat und die Canon EOS 1DX Mark III

Das CR3 RAW-Dateiformat findet nun auch Einzug in die EOS-1D Serie. Die Aufnahme im RAW kann unkomprimiert erfolgen mit 16.384 Abstufungen per Farbkanal und damit einem hohen Dynamikumfang wird die Bildqualität gegenüber den Vorgänger-Modellen verbessert. Mit der EOS-1D X Mark III muss man aber nicht zwingend in RAW aufzeichnen, um Bilddateien mit einem größeren Dynamikumfang zu erhalten.

Canon betont selber die Schnelligkeit des Workflows bei der Dateienübertragung mit JPEG und – ab jetzt – HEIF Dateien.

Canon bietet bei ihrem Top-Modell erstmals HEIF als Option an. Zuerst wird man aber vergeblich nach dem HEIF-Format suchen. Wie bei den Vorgängermodellen erscheint in der 2. Registerkarte „Aufnahme“ allein die Möglichkeit zwischen RAW und JPEG zu wählen.  Das HEIF-Format kann erst angegeben werden, wenn [HDR-Aufnahme Einstellungen] auf [Aktivieren] gesetzt ist. Dann ist aber auch nur die Größe L möglich.

Auf Anhieb denkt man, daß das neue Bildformat HEIF (High Efficiency Image File Format), was im Deutschen so viel wie „Bilddateiformat mit hoher Effizienz“ bedeutet,  näher verwandt mit JPEG ist. Das ist es nicht, es ist eine eigene Entwicklung. HEIF-Dateien speichert die Canon EOS 1 DX Mark III mit einer Bandbreite von 10 Bit Farbe (statt 8 Bit bei JPEG). Farbtiefen Continue reading HEIF, das neue Bildformat und die Canon EOS 1DX Mark III

Heidelerche singt den Frühling ein

Zuerst hört man nur einen zarten Gesang im Tal. Dann wird die Melodie immer klarer. Jemand begrüßt trotz strammen Westwind den Frühling an diesem sonnigen Spätwinter-Nachmittag. Es ist eine Heidelerche (Lullula arborea), die im weiteren Verlauf der Wanderung aus einem lichten Kiefernwald schön zu hören ist. Als wir den Waldrand passiert haben, wird der Gesang immer stärker und klarer. Da ist sie dann auch in ca. 40 m Höhe vor dem stahlblauen Himmel des Hohen Fläming auch zu sehen. Immer wieder schwirrt der Flügel, dann aber schwebt sie – teils mit angezogenen Flügeln – im Wind und hält dabei den Kopf gegen die Windrichtung. Sie fliegt auf dem Punkt; direkt über uns. Dabei wird fleißig gesungen. Trotz der Höhe in der sich der kleinen Vogel herumtreibt, muß ich ihn dabei mal mit meiner neuen Canon EOS 1DX Mark III am Canon EF 400mm f/4 DO IS II USM fotografieren. Ich will dabei auch feststellen, wie gut der Autofokus sich an dem unscheinbaren „Punkt“ am kontrastarmen blauen Himmel abarbeitet.

Der Versuch, mit der Imitation des Fluggesangs die Heidelerche zum Singen in tieferen Sphären zu veranlassen, scheitert. Die Heidelerche läßt sich durch den künstlichen Gesang gar nicht groß beeindrucken.

Die Canon EOS 1DX Mark III hat sich bei diesem – sicher nicht besonders anspruchsvollen – Test gut bewährt. Dazu muß man allerdings wissen, daß ich bei dem Vorvorgängermodell, der EOS 1 DX, das Verhalten des Autofokus als besonders störend Continue reading Heidelerche singt den Frühling ein

Canon 1DX Mark III: erste Erfahrungen, u.a. mit dem Autofokus

Als DHL das Paket geliefert hatte, mußte ich mir direkt einen ersten Eindruck verschaffen. Daß die Canon 1DX Mark III in der Autofokus-Performance und dem Rauschverhalten deutlich zugelegt hat, habe ich bereits in einem Blog über die Canon EOS 1DX Mark III und den Sperber geschrieben. Im Vergleich zur EOS 1DX hat die Mark III insgesamt beeindruckend zugelegt. Die nächsten Tage sollten zeigen, wie sich die Canon 1DX Mark III ansonsten schlägt.

Meine Canon EOS 1D X ist nun etwas in die Jahre gekommen. Ich hatte irgendwann auch die nächste Generation dieses Profimodells, die Canon EOS 1D X Mark II, ausprobieren und testen wollen, dann aber doch vom Kauf Abstand genommen. Über die Jahre hatte ich festgestellt, daß mich sowohl die D1 X (als auch die Canon EOS 1D Mark IV davor) fast immer voll überzeugte, aber eben auch nur fast immer. Nun war ich davon überzeugt, daß es inzwischen doch technische Verbesserungen in der AF-Verfolgung geben müsste. Trotz iTR AF in der Canon EOS 1D X waren die Ergebnisse gerade vor strukturierten Hintergrund nicht wirklich überzeugend. Fliegende Vögel stellen die Technik eben nicht nur aufgrund ihrer Geschwindigkeit sondern auch aufgrund der vielfältigen, unklaren Strukturen vor einige Herausforderungen. Im Praxistest erschien mir der Fortschritt Canon EOS 1D X Mark II im Vergleich zu der Canon EOS 1D X aber nicht so überwältigend, daß ich unbedingt hätte wechseln müssen. Nun ist die Canon EOS 1D X sieben Jahre alt und hat einige 100.000 Aufnahmen „auf dem Buckel“. Ich Continue reading Canon 1DX Mark III: erste Erfahrungen, u.a. mit dem Autofokus

Der Sperber und die Canon 1DX Mark III: allererste Erfahrungen

SperberIn der dusteren Dämmerung eines Winterabends sitzt plötzlich ein Sperbermännchen (Accipiter nisus) auf einem rostigen Brückengeländer. Eigentlich wollte ich vorbei fliegende Kraniche (Grus grus), Silberreiher (Ardea alba) oder Seeadler (Haliaeetus albicilla) von einem Beobachtungsturm an den Teichen bei Stangenhagen im südlichen Brandenburg mit der neuen Canon 1DX Mark III fotografieren. Die letzte halbe Stunde des Tages ist häufig besonders ergiebig. Außerdem kann man damit die Performance bei LowLight, das Rauschverhalten der Canon 1DX Mark III ausprobieren.

Als der Sperber regungslos auf dem Brückengeländer sitzt, versuche ich sofort auf ihn zu fokussieren. Das gelingt mir nicht auf Anhieb. Vielleicht, weil ich als AF-Messfeldauswahl die in einer großen Zone ausgewählt hatte. Als ich Einzelfeld AF stelle, stellt die Kamera scharf und läßt den ruhig sitzenden Sperber auch nicht mehr los. Der Vogel scheint konzentriert auf ein Blickfeld, das sich auf gleicher Höhe befindet. Vielleicht ist er aber auch durch die geringe Lichtintensität beeinträchtigt. Jedenfalls bekommt er meine Aktivitäten aus dem Turm – Höhenunterschied so 4 – 5 Meter – herunter nicht mit und läßt sich so gut in mehreren Schritten fotografieren. Ich starte – noch von den Flugaufnahmen – von einer 1/ 500sec und gehe in Stufen herunter auf 1/30 sec. Beim Silent Continue reading Der Sperber und die Canon 1DX Mark III: allererste Erfahrungen