Die Extremadura: Paradies für Naturfotografen

WiesenweiheDie Steppen und die weitläufige Dehesas von Caceres und Trujillo sind berühmt für ihre Steppenvogelwelt. Triel (Burhinus oedicnemus), Spiessflughuhn (Pterocles alchata), Sandflughuhn (Pterocles orientalis), Schlangenadler (Circaetus gallicus), Wiesenweihe (Circus pygargus), Großtrappe (Otis tarda), Kalanderlerche (Melanocorypha calandra) und die Zwergtrappe (Tetrax tetrax) teilen sich die Früchte der Steineichen mit den schwarzen iberischen Hausschweinen. Viele Vögel, die im restlichen Europa selten oder ganz verschwunden sind, lassen sich in dieser fast menschenleeren Gegend noch sehr gut beobachten.

Die Extremadura oder auch Estremadura im Südwesten Spaniens übt schon immer eine magische Anziehungskraft auf Naturliebhaber aus. Nirgendwo sonst in Europa findet man eine höhere Artenvielfalt an Pflanzen und vor allem an Vögeln. Besonders viele Greifvogelarten kreisen in der Thermik über den Gebirgsketten und Ebenen,  die mit immergrünen Stein- und Korkeichen bedeckt sind und besonders im Sommer an die afrikanische Savanne erinnern. Über 80.000 Kraniche (Grus grus) verbringen den Winter in der Extremadura. Viele andere Tiere haben ebenfalls hier Zuflucht gefunden. Im Frühling findet man riesige Blütenteppiche aus blauem Natternkopf, violettem Schopflavendel, grellgelben Wucherblumen und rotem Mohn und überall hängt der betörende Duft der

Lackzistrosen in der Luft. Der Reiz liegt in der Abgeschiedenheit und der Vielfalt verschiedener Lebensräume der Extremadura.

Ein Nachteil dieser abgelegenen Gegend ist, daß man aus Mitteleuropa einen langen Weg mit dem Auto auf sich nehmen muß. Flugplätze sind auch recht weit entfernt, sodaß auch der Mietwagen keine wirklich überzeugende Alternative ist. Als Unterkunft habe ich immer Pension in den Dörfern vorgezogen. Spanische Städte sind laut und lärmend. Gerne wird noch lange auf der Piazza gefeiert und schon früh am Morgen der Laubbläser und die Kehrmaschine bedient. Wer um 3:00 Uhr nachts zur Trappenbalz aufsteht, der braucht seinen Schlaf. Der ist auf dem Dorf eher zu finden. Allerdings findet er in der Estremadura nur eine geringe touristische Infrastruktur.

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