Papuahornvögel im Überflug in Papua

PapuahornvogelPapuahornvögel (Aceros plicatus) fliegen imposant über die Szenerie am Ok Menga – Tal. Nach einem frischen Morgen und einem heftigen Regenguß in der Nacht geht es zum Ok Menga – Tal am Rande des Regenwalds um eine Exkursion vom Rand der Minenstraße zu starten. Der Platz an der Straße in Richtung Kiunga hat es zu einer gewissen Berühmtheit gebracht. Die Fahrt geht über ca. 12 km Schlaglochpiste vom Feinsten steil bergauf. Am Ziel, am Rande des Regenwaldes, wird der Fluß gestaut. Der Verlauf muß offensichtlich andauernd mit einem Bagger in Schuß gehalten wird. Hier sind wir nicht unbedingt in einer Gegend, die man ein kleines Vogelparadies am Rande des Regenwaldes nennen würde. Aber man kann sehr schön von der Straße ins Tal und in die gegenüberliegenden Hänge gucken.

Hier sehen wir auf Anhieb eine Greisenkrähe (Corvus tristis). Im Hintergrund ist immer wieder eine markante Stimme zu hören. Diese gehört dem Rotbauchkuckuck (Cacomantis castaneiventris), der aber wohl sehr heimlich ist und selten zu sehen ist. Unten an dem Damm ist leider nicht die hier gelegentlich vorkommende Salvadoriente (Salvadorina waigiuensis) zu sehen. Immerhin sehen wir etwas weiter oben sind 2 sehr agile Orangebrust-Zwergpapagei (Cyclopsitta gulielmitertii) bei der ausgiebigen Suche nach Nahrung in einem überhängenden Baum. Die Winzlinge sind sehr schön bei ihrer aufreibenden Arbeit zu bewundern. Am Himmel sind dann auch Einfarbsalangane (Aerodramus vanikorensis) zu sehen. Wenig später wird unsere Aufmerksamkeit von einem Greif in Anspruch genommen. Es ist eine Brahminenweihe (Haliastur indus), die exponiert auf einem Baum sitzt. Zu dem frühen Zeitpunkt der Reise hatte sie uns noch große Aufmerksamkeit abnötigt. Später ist sie praktisch der gemeinste Greif. Wenn ich bedenke, was ich mir nach diesem Greif in China und Indien die Augen ausgeguckt habe. Es ist bedeckt und ziemlich schwül. Daß ich mit meinem Hut rumlaufe, trägt nicht unbedingt zur Linderung der Temperaturen bei.

Zuerst verbringen wir die Zeit oberhalb der Baustelle am Kraftwerk, dann laufen wir die Straße bis zu einem sehr eindrucksvollen Tunnel in Naturstein herunter und gucken vom Straßenrand nach den Vögeln. Da gibt es viel zu sehen. Die Zeit vergeht wie im Flug. Es ist nun gut 17:30 und die Temperatur beträgt ausweislich meiner Suunto-Uhr nur 26 Grad. Aber die Luftfeuchtigkeit hat es in sich. Es wird nun zusehends dunkler und wir warten auf den Einflug des Borstenkopfs (Psittrichas fulgidus), der hier ganz zuverlässig vorbeikommen soll. Leider sehen wir keinen. Dafür sind 2 wunderschöne Gelbhaubenkakadu (Cacatua galerita) hoch in einem dicken Urwaldriesen an einem steilen bewaldeten Hang über uns zu sehen. Nun wissen wir auch, warum sich die Papuahornvögel bei unserer Ankunft gezeigt hatten. In dem Hangwald treibt sich auch ein Paar des Papuahornvogels an ihrem Brutbaum herum.

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