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Wimpelträger balzt vor Nebel in immergrüner moosbewachsenen Kulisse des Tari Gap

WimpelträgerVon der Ambua Lodge starten wir gegen Nachmittag mit dem Bus in höhere Lagen, über den Wolken. Dies ist die Region, die in der Literatur Tari Gap genannt wird. Von der Straße aus wollen wir u.a. den Wimpelträger (Pteridophora alberti), auch bekannt als „König von Sachsen“ beobachten. Wir sind noch nicht aus dem Tor heraus, da fängt der Regen schon an. Unser Guide entscheidet, in noch höhere Lagen zu fahren, um so dem Regen wetter-technisch zu entkommen. Bald haben wir den heutigen Höhepunkt verhört. Es ist ein im englischen King-of-Saxony Bird-of-paradise genannter Vogel, der sogenannte Wimpelträger. Der Wimpelträger trägt seinen Balzgesang von hoher Warte, aus der buschigen Krone eines Baumriesen vor. Der Wimpelträger beeindruckt durch zwei lange Schmuckfedern am Kopf, die er zum Balzen mit großen Muskeln bewegen kann. Sie erinnern mit ihrer auffälligen Strukturierung an Wimpel und sind von weitem gut zu sehen. Seine beiden überlangen Kopffedern nach vorne gestellt schmettert er sein eintöniges Lied, ähnlich eines Feldschwirls (Locustella naevia) hoch oben im Regenwald. Zuerst können wir ihn nur zwischen Blättern am Rande einer Baumreihe gesehen. Dann lässt er sich sogar herab, auf einen kahlen Baum zu fliegen und von dort ausgiebig zu Wimpeln. Hin und her, vor und zurück bewegt er seine zwei langen Schmuckfedern; das ist echt toll! Später führt uns unser Local-Guide weiter auf der Straße entlang des Regenwaldes wo wir die Schmalschwanz-Astrapia (Astrapia mayeri) mit ihren leuchtend weißen Schwanzfedern sehen Continue reading Wimpelträger balzt vor Nebel in immergrüner moosbewachsenen Kulisse des Tari Gap

Lawes’s Parotia in Ambua Lodge/ Papua-New Guinea

Blaunacken-ParadiesvogelAt 5:00 a.m. the night in the mountain hotel is over. 5:30 a.m. breakfast is announced. Afterwards we are guided straight to a fruiting tree to observe Birds-of-paradise at the bungalow no. 7. The inconspicuous green and black berry tufts lure Birds-of-paradise again and again. Here you might find the Lawes Parotia (Parotia lawesii). We are rewarded very fast. A female feeds intensively in the low canopy of the fruiting tree.

The species belonging to the genus Parotia is probably one of the most sophisticated dancers among birds and even among the Birds-of-paradise. The males of these petite birds compete on the ground and cultivate “their” place with great effort. The males are considered polygynous, i.e. they are having two or more mates, either simultaneously or successively. Parotias have promiscuous males that entertain terrestrial courts seasonally. The male cleans his arena of leaves and twigs and decorates it with snakeskin, mammal dung, chalk, fur, feathers and bones. Any leaf that falls on the empty arena is removed immediately, so nothing disturbs the upcoming performance. Sometimes the decoration of neighboring courts is stolen. When females arrive and sit down on a branch above the arena, the male begins its unique ballerina dance. With splayed feathers, which actually remind of a skirt, he trip on the floor back and forth. He shakes his head and moves his six wire-like feathers of the head, which he has now pointed forward. Then the Continue reading Lawes’s Parotia in Ambua Lodge/ Papua-New Guinea