Tag Archives: Wiedehopf

Tree Pipit: back from Africa

BaumpieperA remembrance of a song, beautiful and both familiar and strange. It took a while until I got the clue. It was a Tree Pipit (Anthus trivialis) singing in a woodland in the heath on sunday. Singing now south of Berlin, seen 20 days ago in Cameroon. There the subspecies trivialis was still fairly common near the Ngaoundaba Ranch on the Adamawa Plateau of middle Cameroon in the beginning of April. Other migrant WP-birds were Eurasian Hoopoe (Upupa epops), Great Reed-Warbler (Acrocephalus arundinaceus), Blackcap (Sylvia atricapilla) and many Whinchats (Saxicola rubetra).

The Tree Pipit is a small passerine bird which breeds across most of Europe. It is an nondescript species, similar to the Meadow Pipit (Anthus pratensis). The Tree Pipit is brown with streakings above and has black markings on a white belly and buff breast below. It can be distinguished from the slightly smaller Meadow Pipit by its heavier bill and greater contrast between its buff breast and white belly. Tree pipits more readily perch in trees in comparison Continue reading Tree Pipit: back from Africa

Balz der Trappen in La Serena/ Estremadura

GrosstrappeIm Osten der spanischen Provinz Badajoz findet man eine weite, trockene Landschaft, deren besonderer Reiz in dem Wechsel zwischen steppenartigen Gebieten und locker bewaldeten Flächen liegt. La Serena ist ein Steppengebiet, das für Naturfotografen ein sehr lohnendes Fotoziel mit exzellenten Aufnahmemöglichkeiten darstellt. Die überwiegend baumlose Gegend wirkt auf den ersten Blick eintönig und leer. Doch wer in der weiten Landschaft steht und ganz in Ruhe über die sehr sanft gewundenen, niedrigen Hügel in die Ferne blickt, überkommt ein Gefühl der Unbegrenztheit. Zusätzlich sind die Steppen von La Serena berühmt für ihre Steppenvogelwelt. Spiessflughuhn (Pterocles alchata), Sandflughuhn (Pterocles orientalis), Steinkauz (Athene noctua), Blauracke (Coracias garrulus), Kalanderlerche (Melanocorypha calandra) und dann vor allem die Trappen. Zwergtrappe (Tetrax tetrax) und Großtrappe (Otis tarda) sind in der Steppenlandschaft das Highlight.

Das für Vogelfotografen beeindruckendes Motiv ist zweifelsohne die Balz der Männchen der Zwergtrappen und der Großtrappen. Die Balzzeit der Großtrappen beginnt in den Steppen der Serena Continue reading Balz der Trappen in La Serena/ Estremadura

Sooty falcons – killers on the islands of the Red Sea

SchieferfalkeA blast from the blue evening sky. Brown feathers in the air. The collision does take only a fracture of a second. Then the spectacle is already over and gone and a bird of prey with long, slender wings and a long tail has disappeard in the stands of low mangroves. Another migratory songbird has finished its life. A Sooty Falcon has made his job again not far from its breeding ground. These falcons start breeding in fall between August and November to make use of the bird migration in fall along the red sea coast.

The Sooty Falcon (Falco concolor) is the killer of passerine birds on the islands along the red sea coast of Egypt. When the Sooty Falcon recognizes a bird flying overhead, the Sooty falcon rapidly takes to the air, accelerating above its prey before making a low dive and seizing it in its talons. The adult birds with its mainly uniform Continue reading Sooty falcons – killers on the islands of the Red Sea

Young Whinchat on summer morning

BraunkehlchenA fresh morning. Thick layers of fog are lying over the wetlands of the Nuthe floodplain south of Berlin. The weather forecast was perfect and everywhere there were numerous motives. So I took advantage of every free minute in the morning to be outside. The meadows along the river offer a diverse habitat structure. One family of Whinchats (Saxicola rubetra) with at least 2 juveniles were seen in uncut grassland. I placed the car not far from a pole inside the meadow, hoping a young Whinchat, I had seen before, to return. After a while the recently fledged Whinchat really returned to the pole. In the first morning light, it started to preen and stretch the wings. Obviously it wanted to get rid of their youngster’s feather dress. Successful, as it seems. With a surprised look, the young Whinchat looked after the flying plume.

The area south of Berlin has a lot to offer in terms of nature. In addition to the natural richness this is a legacy of the division of Germany, which has prevented the city´s spread after the end of the 2nd World War like in no other city. This means, that even today you often have to pass the city limits only in order to stand in the middle of nature. One of these areas is the Continue reading Young Whinchat on summer morning

Tierparadies Hundsheimer Berge

BienenfresserEtwa eine Stunde donauabwärts von Wien (50 km) entfernt befindet sich das Naturreservat Hundsheimer Berge in der Nähe der Stadt Hainburg. Die Gebiet zwischen Wien und Bratislava liegt nicht weit von der slowakischen Grenze entfernt. Von dem kleinen Ort Hundsheim aus können Naturfotografen in einer weitgehend naturbelassenen Wald- und Graslandschaft mit einer artenreichen Flora und Fauna auf Fotopirsch gehen. Nach etwa einer Stunde Aufstieg erreicht man den höchsten Punkt des Naturreservats Hundsheimer Berge, das aus dem Braunsberg (346 m), dem Hexenberg (480 m) und dem Spitzerberg (288 m) besteht. Da die Wetterlage oft sehr sonnig ist, ist die beste Zeit für eine fotografisch Exkursion früh morgens bis mittags. Am Hundsheimer Berg befindet sich ein Hide, ein versteckter Besucherstand. Dieser ist vorzüglich zur Beobachtung von Bienenfressern (Merops apiaster) oder auch des Wiedehopfs  (Upupa upupa) geeignet. Bienenfresser Continue reading Tierparadies Hundsheimer Berge

Vogelfotografie im Biebrza-Nationalpark im Frühjahr

Weissbart-SeeschwalbeIm Nordosten Polens, etwa 200 Kilometer nordöstlich von Warschau, erstreckt sich eine einmalige Sumpflandschaft, die von vielen deutschen Tierfotografen inzwischen nicht mehr vernachlässigt wird. Der Biebrza-Nationalpark liegt zwar eigentlich nicht gleich vor unserer Haustür, doch stellt er für etliche Arten die westlichste Verbreitungsgrenze dar. So kann man an der Biebrza nach wie vor viele in Europa sonst schwierig zu sehende Arten wie Doppelschnepfe, Seggenrohrsänger oder Schreiadler relativ leicht sehen. Mit dem Auto schafft man die Fahrt an einem Tag. Von Berlin führt die Route über die A2 und dann ab Frankfurt/Oder weiter nach Poznan-Warschau-Bialystok.

Der Biebrza-Nationalpark, der „Europäische Amazonas” schützt ein riesiges Flußsystem mit ausgedehnten Feuchtwiesen, Wasserflächen, Sümpfen und Auwäldern. Der Park hat eine Größe von etwa 60.000 Hektar. Geprägt wird das Gebiet von dem Biebrza-Becken, einem außergewöhnlich weitläufigen Continue reading Vogelfotografie im Biebrza-Nationalpark im Frühjahr

Steppengebiet La Serena/ Spanien

ZwergtrappeWeite, trockene Landschaft so weit das Auge reicht. Wer weite Steppenlandschaften liebt und das im Blog über die Steppen um Belchite beschriebene Gebiet nicht besuchen kann oder auf dem Weg nach Portugal, einen fotografischen Zwischenstopp in der Estremadura einlegen will, dem bietet sich ein kürzerer oder längerer Aufenthalt in einem der größten Steppengebiete Spaniens mit einer erstaunlichen Artenvielfalt an. Dieses Gebiet heißt La Serena. In der Nähe der Stadt Merida kann man in Dörfern mit dem Name Castuera, Cabeza del Buey oder Puebla de Alcocer schön übernachten und von da aus die Vögel und die Landschaft erkunden. Nicht immer steht der Name Estremadura für grüne Steineichenwälder bis zum Horizont. Im Osten der spanischen Provinz Badajoz findet man eine kontrastreiche Landschaft, deren besonderer Reiz in dem Wechsel zwischen steppenartigen Gebieten und locker bewaldeten Flächen liegt. La Serena ist ein Steppengebiet, das für Naturfotografen ein sehr lohnendes Fotoziel mit exzellenten Aufnahmemöglichkeiten darstellt.

Die Steppen von La Serena sind berühmt für ihre Steppenvogelwelt. Spiessflughuhn (Pterocles alchata), Sandflughuhn (Pterocles orientalis), Kalanderlerche (Melanocorypha calandra) und dann erst Continue reading Steppengebiet La Serena/ Spanien

Overshoots im Frühjahrszug auf den britischen Inseln

GartenrotschwanzEs lohnt sich immer wieder, mal über den Tellerrand des unmittelbaren Orni-Umfelds zu schauen. So konnten auch die Birder auf der Insel im Westen des Kontinents das erste Wochenende im April als Frühling mit angenehmen Temperaturen, einem leichten Windchen und in der Regel Sonnenschein willkommen heißen. Mit den frühlingshaften Temperaturen war auch auf den britischen Inseln ein deutlicher Schub von sommerlichen Migranten verbunden: Ringdrosseln (Turdus torquatus) wurden verstärkt an ihren traditionellen Rastplätzen angetroffen; es gab einen bemerkenswerten Einflug von Gartenrotschwänzen (Phoenicurus phoenicurus) (weitgehend Männchen) und auch andere Zugvögel wie Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca), Feldschwirl (Locustella naevia), Schilfrohrsänger (Acrocephalus schoenobaenus) und Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus)  waren erstmals in diesem Jahr zu bewundern.

Mit dem zunehmenden Vogelzug aus südlichen Gefilden wuchs natürlich auch die Vorfreude auf die Vögel, die von den Briten „overshoots” genannt warden. Dies sind Zugvögel, die in dieser Zeit ihr eigentliches Verbreitungsgebiet nach Norden überschreiten und in Großbritannien und Irland in den kommenden Wochen nur sporadisch wahrgenommen werden und sich dann in ihre südlichen Brutgebiete zurückziehen. Hier konnten u.a. schon die ersten Beobachtung mit einem Rotkopfwürger (Lanius senator) bei der Windmill Farm, Cornwall gemacht werden. Schon fast „fest-gebucht“ zu diesem Zeitpunkt ist der Continue reading Overshoots im Frühjahrszug auf den britischen Inseln

Atlantischer Frühling auf Gran Canaria: Impressionen von der Frühjahrs-Studienreise 2015

LöfflerVom 22. April bis 4. Mai 2015 waren ornithologisch interessierte und naturbegeisterte Förderer und Freunde des Museum Koenig auf den Spuren atlantischer Artenvielfalt unterwegs. Ziel dieser Gemeinschaftsexkursion der AKG und des Brehm Fonds für Internationalen Vogelschutz war Gran Canaria, eine sonnenverwöhnte Insel der Kanaren. Insgesamt neun Personen hatten sich angemeldet, um unter der Leitung des bewährten Reiseführers und profunden Kenners der Kanaren, Dr. André Weller, bei traumhaftem Wetter eine Vielzahl von Lebensräumen mit zahlreichen seltenen bzw. endemischen Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen. Die Insel umfasst trocken-heiße Lebensräume wie die im Süden gelegenen Dünen von Playa del Ingles sowie die südlichen und zentralen Barrancos, aber auch feuchtere Lebensräume wie die Lagune von Maspalomas, die spektakulären Küstenfelsen von Anden Verde bis hin zu den Lorbeerwäldern im Norden. Auf einer Gesamtfläche von nur 1560 km2 bietet die annähernd kreisförmige Insel nicht nur Sonnenanbetern aus dem kältegeplagten, häufig verregneten Mitteleuropa Erholung und Entspannung, sondern wird ebenso gern von den zahlreichen Natur- und Wanderfreunden unter den jährlich immerhin ca. 4 Mio. Touristen frequentiert. Angesichts von nicht weniger als 14 Mikroklimazonen und einer Gesamthöhe von bis zu 1.950 m üNN (Pico Nieves) wird die Insel nicht zu Unrecht auch als Miniaturkontinent bezeichnet.

Bereits der relativ trockene Süden hat für naturkundlich interessierte Besucher seine Reize. Die rund 8 km langen und bis zu 5 km Kilometer breiten Dünen von Maspalomas, Continue reading Atlantischer Frühling auf Gran Canaria: Impressionen von der Frühjahrs-Studienreise 2015

Blauracken (Coracias garrulus): Fotografie in der Brutzeit

BlaurackeBlauracken (Coracias garrulus) sind nicht nur wegen ihrer rasanten, ausgelassenen Balzflüge ein bevorzugtes Fotografierobjekt. Auch im Sitzen wirken sie mit ihrer ganzen Schönheit in tintenblau, violett, himmelblau und Grautönen sehr fotogen. Ein guter Platz für sitzende Blauracken ist die nähere Umgebung der Brutröhre, wo sich Blauracken gerne auf bevorzugten sitzwarten – gerne auch mit Nahrung im Schnabel – ablichten lassen.

Wenn die Eiablage beginnt, sollte man den unmittelbaren Brutstandort insbesondere aus Gründen des Artenschutzes meiden. An der Bruthöhle sind auch keine überragenden Aufnahmen möglich. Die Blauracke schlüpft während Brut- und Fütterungsphase schnell in die Continue reading Blauracken (Coracias garrulus): Fotografie in der Brutzeit

Ziegenmelker im Revierflug

ZiegenmelkerSchweißperlen stehen auf der Stirn. Die Sonne steht tief, ist aber noch nicht untergegangen. Da hört man schon das dezente Schnurren aus dem Heidewäldchen. Noch sind die Rufe des Pirols (Oriolus oriolus) viel dominanter und spielen sich in den Vordergrund. Das rhythmische Schnurren des Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus) nimmt aber sowohl an Lautstärke wie auch an Dauer zu. Das Warten zwischen den Gesangspausen des Männchen des Ziegenmelkers wird nicht unbedingt dadurch verkürzt daß etliche aggressive Wespen und zudringliche kleine Fliegen den aufmerksamen Birder afu einer Jagdkanzel belästigen. Schließlich fängt das Männchen an, sein Revier zu patrollieren und kommt im langsamen Gaukelflug mit betontem Flügelschlag auf die Kanzel zugeflogen. Dabei sind wunderschön die weißen Flecken auf den Schwanzkanten und den Handschwingen zu bewundern. Nur kurz dauert dieses Ereignis, dann ist der Ziegenmelker auch schon im angrenzenden Eschenwäldchen verschwunden. Kurze Zeit später ist dann der Gesang des Ziegenmelkers direkt Continue reading Ziegenmelker im Revierflug

Blauracken in ihren Brutgebieten

BlaurackeWenn ab April die Blauracken (Coracias garrulus) ihre tollkühnen und ausgelassenen Balzflüge vollführen, zeigen sie laut „rackend” bei taumelnden Sturzflügen ihre ganze Schönheit. Das Tintenblau ihrer Schwingen (beim Sitzen nur ganz schwach erkennbar) raubt dem Betrachter förmlich den Atem. Es ist allerdings etwas schwer, sicher vorauszusagen, wann die Blauracken in ihren Brutgebieten zu finden sind. So treffen sie in Spanien im April ein, in Ungarn dagegen erst im Mai. In den nördlicheren Ländern wie Polen, wo die Blauracke in Auwäldern brütet, kann es noch später werden. Besonders schöne Ergebnisse kann man während der Paarbildung erzielten. Dann sind die Vögel lärmend, auffällig und verteidigen ihre Reviere gegen Rivalen, da sie oft in geringen Abständen voneinander brüten. In der Nähe der künftigen Bruthöhle kann man sie häufig allein oder als Paar auf beliebten Sitzwarten beobachten und aus dem Tarnzelt heraus fotografieren. Wichtig für den Fotografen ist, daß sich keine Leitungen im Revier der Blauracken befinden, ansonsten sitzen die Vögel mit großer Wahrscheinlichkeit darauf, was als Gegenlichtaufnahme gegen einen grauen Himmel fotografisch nicht allzu ergiebig ist. In der Gegend von Caceres in Spanien nisten die Blauracken in Nistkästen an Hochspannungsmasten. Der Beobachter wird sich darüber freuen, der Fotograf aber weiter nach „natürlicheren” Sitzwarten suchen.

Selbst mit guten Autofokus der neuesten Generation Continue reading Blauracken in ihren Brutgebieten

Brachpieper in Wannichen/ Niederlausitz

BrachpieperVon oben bieten sich einzigartige Perspektiven für eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen zwischen Himmel und Erde. Schillernde See mit rötlicher Farbe, dazwischen helle sandfarbige Töne. Am Fuß der Sanddünen breitet sich Trockenrasen aus, der in verschiedenen grünen Farbschattierungen leuchtet. Zwischen den gelben Polstern des Scharfen Mauerpfeffers leuchten lila Heide- und Karthäusernelken, Flockenblumen und Thymian, blauer Natternkopf und Sandglöckchen. Und das alles mitten in Deutschland.

Groß war allerdings doch die Überraschung einen in Deutschland sehr selten gewordenen Vogel, den Brachpieper (Anthus campestris) zu beobachten. Plötzlich saß der Vogel auf einem Pfosten des Naturerlebnisgeländes direkt Continue reading Brachpieper in Wannichen/ Niederlausitz

Schwarzstörche über Jüterbog West

SchwarzstorchEine Weile heißt es schon, mit dem Spektiv den Horizont abzusuchen. Da erscheinen auf einmal 2 größere Punkte direkt über den Bäumen, gar nicht so weit von dem Aussichtsberg im Naturschutzgebiet Forst Zinna-Jüterbog-Keilberg entfernt. Hey, das ist doch die Silhouette eines Storches – oder? Ja, in der Tat ein Schwarzstorch (Ciconia nigra). Ein Paar kreist gemächlich über den Tieflandbereichen dieses wunderschönen Reservats. Von dem Aussichtspunkt auf ca. 100m NN kann man die beiden fast auf Augenhöhe sehen. Die Schwarzstörche kommen aus den südlichen Teilen, kreisten etliche mal und waren dann nur noch als Punkte hoch am Himmel zu sehen. Dies geschah so gegen 15:00. Tolle Beobachtung. Dann tauchten gegen 16:45 noch einmal – diesmal 3 Exemplare – vom Schwarzstorch auf. Ein Individuum schien weniger kontrastreich gezeichnet und schien auf Anhieb ein Jungvogel zu sein. Dass es sich um ein diesjähriges Exemplar handelt ist aber eher Continue reading Schwarzstörche über Jüterbog West

Blauracken-Fotografie

BlaurackeMit ihren strahlenden Farben ist die Blauracke ein außergewöhnlich attraktives Motiv für Vogelfotografen. Mit rauhen Rufen markieren die Blauracken ihre Brutreviere: „Rack-rack-rack”, ein rollendes raues Krächzen in den Baumkronen. Roller heißt die Blauracke (Garrulus coracias) daher auch in England.

Die Blauracke ist ein Vogel von exotischer Farbenpracht, mal türkis, mal tintenblau, von kräftiger, krähenartiger Statur, mit mächtigem, hakigen Schnabel und der oben beschriebenen charakteristischen rauhen Stimme.

Die Blauracke (Coracias garrulus) hat etwa die Größe eines Eichelhähers (Garrulus glandarius). Sie ist aber ein Vertreter der Racken und damit mit den Krähenvögeln nicht Continue reading Blauracken-Fotografie

Rubinkehlchen (Calliope calliope) auf dem Zug

RubinkehlchenAuch ein erfolgreicher Fotomorgen kann schon am Anfang sehr produktiv sein. So geschehen an einem Spätherbsttag auf Happy Island, dem Hotspot für die Zugvogelbeobachtung an Chinas Süd-Ostküste. Ich war gegen 5:45, vom Wecker am Handy geweckt, aufgewacht. Ich packte auch das Stativ sowie das Spektiv ein. Zuerst widme ich mich dem Strand. Es sind schon die Große Brachvögel (Numenius arquata) zu sehen, die ich gestern Continue reading Rubinkehlchen (Calliope calliope) auf dem Zug

Rackenvögel in Bulgarien: ein Fototrip

BlaurackeNicht nur dem Bienenfresser (Merops apiaster) war ich bei einem Fototrip nach Bulgarien auf der Spur. Wie bereits beschrieben, war der Hauptzweck einer Reise nach Bulgarien, Bienenfresser in der Brutzeit aus sicherer Distanz aus einem Tarnzelt zu fotografieren.

Aber auch sonst hat sich der Trip gelohnt. Wie man in der Galerie sieht, ist Bulgarien Continue reading Rackenvögel in Bulgarien: ein Fototrip

Heidevogelarten in Brandenburg

Eurasian HoopoeBrandenburg, eines der neuen Bundesländer, ist viel stärker von kontinentalen Klima geprägt als die westlichen Landesteile, wo ich wohne.  Außerdem ist dieses Bundesland an der polnischen Grenze weniger dicht besiedelt. Ein guter Grund einige Landesteile Vogelparadiese zu nennen.  Brutpaare der selten gewordenen Raubwürger (Lanius excubitor) leben hier im Osten in guter Zahl. Die Raubwürger waren der Hauptgrund eine Reise Continue reading Heidevogelarten in Brandenburg

Hainburg an der Donau: Bienenfresser an der Brutröhre

BienenfresserSchon ein süd-östliches Flair weist die Stadt Hainburg, direkt an der Donau liegend, auf. Die Stadt zwischen Wien und Bratislava in unmittelbarer Nähe zur slowakischen Grenze hat aber auch einige Naturschönheiten zu bieten. Eine dieser Kostbarkeiten befindet sich nicht weit von der Donau am Hundsheimer Berg. In der Nähe der Ortschaft befindet sich ein Hide, ein versteckter Continue reading Hainburg an der Donau: Bienenfresser an der Brutröhre

Bienenfresser am Neusiedler See

BienenfresserEin südliches Flair geben die wunderschönen Vögel aus der Familie der Racken einer jeden Landschaft. Noch dazu ist der farbenprächtige Vogel ist ein wahrer Flugakrobat. Bienenfresser graben jedes Jahr neue Bruthöhlen in Löß- und sandige Lehmsteilwände. Hier lassen sich die Bienenfresser im späten Frühjahr und im Sommer am besten beobachten. Ein Muß für Continue reading Bienenfresser am Neusiedler See

Hoopoes on Fuerteventura

As the plane gained altitude and the rugged, steep cliffs of the Canary Island of La Palma disappeared more and more in the haze, I decided to come back. Was it the allure of warm semi-desert with cactus like their spurge, the rugged caldera in the northern part of the island, which had thrilled me so, or it was the most overcast, cool bay-rainforests in the center of the island? Maybe it was because of the loud booming of the frogs that filled the night in the subtropical atmosphere. Eurasian HoopoeHowever, it could also Island Canary (Serinus canaria), also commonly known as the Canaries, the endemic subspecies of our chaffinches, the La Palma Chaffinch (Fringilla coelebs palmae), the Canary Islands Pipit (Anthus berthelotii), the nasal flight calls of Cory’s Shearwater (Calonectris borealis) have been, or were there in the end, “only” the graceful Eurasian Hoopoe (Upupa epops), which unfortunately I could not take pictures again as I had planned it all along?

Anyway, in the fall of 2011, I visited the Canary Islands again a visit. This time was the turn of Fuerteventura and now the Photo luck finally seemed to be on my side:

On a remote poultry farm with a lot of rotten and rusty agricultural machines, more precisely, on and around the corresponding dunghill with its many small, hidden, white grubs, not two, three Hoopoes had gathered – no, there were not fewer than 9 individuals. Running busily back and forth, they punted “nervous” in the soft decomposition products around. The birds often pushed the beak from the side, i.e. with inclined head in the manure inside. The beak is very sensitive to tactile stimuli. The reaction is a rapid collapse of the beak. When the tactile grip managed to feel the prey the caterpillar was swallowed as a whole. Hoopoes impress between meals like by placing her bonnet and tail compartments. If they threaten, they are spreading their wings in addition. This happened often with so many competitors for food in such a small space. Then aggressive reations are inevitable. So it was not surprising that the hoopoe with his usually horizontally carried rear bonnet fanned the bonnet suddenly when a conspecific rival dared to go through the accepted distance. In an extreme case, a bird raised the optically effective defense by increasing the body by sudden turning of the wing on the ground at the same time spreading the tail.

The image shown here succeeded Continue reading Hoopoes on Fuerteventura

Fall migration at the Black Sea Coast/ Romania

Spectacular numbers of Pallid Harrier, Circus macrourus, and Red-footed Falcon, Falco vespertinus, were the highlight of the first day. Having spent 3 days in May north of Constanta at Romania´s Black Sea coast, it was decided to try our luck with birds again in the area around the village of Vadu. The target was, to increase the birdlist and to look what differences in the bird diversity we could experience. South of the Danube Delta is wide stretch of a sandy shoreline with shallow lagoons. This is part of Romania´s Black Sea coast. September– like May – is migration time. Whereas the association of the east Romanian countryside is normally with the core Danube Delta with its special birds like Pelicans, Black-necked and Red-necked Grebes, Glossy Ibises, Spoonbills, the stretch of coast just south of the Danube Delta up to the northern city limits of Constanta is an excellent birding spot not only for migrating birds, too. Two dedicated bird photographers went for the countryside area near of Vadu at the sandy coast in the 3rd week of September 2012. The area called Dobrudja with its steppe habitat more to the west was neglected this time. All breeding specialities should have gone already.

The trip date was perfect, allowing us to see good variety of species, many of them in considerable numbers, especially raptors. We also saw waders, gulls, herons, pelicans and passerines.

The Bird Diversity we enjoyed was high; exactly 90 species of birds we found in only 2,5 days. Highlights of the tour you will find in the gallery. Among others we made photos of Black-necked Grebe, Podiceps nigricollis, Dalmatian Pelican, Pelecanus crispus, Purple Heron, Ardea purpurea, Ruddy Shelduck, Tadorna ferruginea, Common Shelduck, Tadorna tadorna, Black Kite, Milvus migrans, Western Marsh-Harrier, Circus aeruginosus, Pallid Harrier, Circus macrourus, Montagu’s Harrier, Circus pygargus, Eurasian Sparrowhawk, Accipiter nisus, Red-footed Falcon, Falco vespertinus, Eurasian Hobby, Falco subbuteo, Peregrine Falcon, Falco peregrinus, Common Quail, Coturnix coturnix, Syrian Woodpecker, Dendrocopos syriacus, Red-backed Shrike, Lanius collurio, Sedge Warbler, Acrocephalus schoenobaenus, many Willow Warblers, Phylloscopus trochilus, Common Chiffchaff, Phylloscopus collybita, lots of Blackcaps, Sylvia atricapilla, only a few Common Whitethroats, Sylvia communis, many Lesser Whitethroats, Sylvia curruca, many Spotted Flycatchers, Muscicapa striata and Red-breasted Flycatchers, Ficedula parva, good numbers of Common Redstarts, Phoenicurus phoenicurus, Whinchats, Saxicola rubetra, Northern Wheatears, Oenanthe oenanthe and a single Tawny Pipit, Anthus campestris.

This tour gave us the opportunity to witness the spectacular autumn migration Continue reading Fall migration at the Black Sea Coast/ Romania

Eurasian Hoopoe

On the 14th of Oktober 2011 I drove with the car to the isthmus of Jandía. We took the curvy road inside Costa Calma village up tot he sandy plain. Up on the highest point we crossed a hiking trail. The trail is marked with red-and-white posts. Here I saw not only Houbara Bustard, Black-bellied Sandgrouse, Eurasian Thick-knee, Lesser Short-toed Lark but also in total 6 Eurasian Hoopoe, which were feeding on the ground.