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Pied Wheatear only 150 km south of Berlin

According to ornitho.de a Pied Wheatear (Oenanthe pleschanka) can now be seen far north of its regular distribution/ breeding area. This male individual, now molting into new plumage, can currently be seen on the Alte Elbe near Kathewitz; approx. 10 km as the crow flies from Torgau in northern Saxonia.

When I came to the place already visited and described by many ornithologists in the early morning, I first found: nothing. A truck came and unloaded a few pallets with paving stones for the new road behind the dike. That may have caused a certain restlessness and background noise, which the Wheatear might not like. I spent almost 1 hour on the spot without even seeing the Pied Wheatear.

I checked several times all the spots that came to my mind along the dike section. They should be characterized by maximally sparse vegetation and an accumulation of stones or split. In the meantime, I had already seen a, a successfully hunting Eurasian Hobby (Falco subbuteo) with some Barn Swallows (Hirundo rustica) harassing on him, a Northern Shrike (Lanius excubitor) on a plum tree along the access track and 2 Little Terns (Sternula albifrons) with captured fish in their bills .

Finally, I could see a striking white-headed, pied bird on a pallet of paving stones. Yes, this was the Pied Wheatear!  However, the bird was quite shy and disappeard already to a distance. When it Continue reading Pied Wheatear only 150 km south of Berlin

Der Nonnensteinschmätzer vom Elbedeich

Vorsichtig wird ein Federchen aus dem Brustkleid mit dem Schnabel gezogen, ein anders Federchen wird grob herausgerupft, andere Federn schüttelt sich der Nonnensteinschmätzer (Oenanthe pleschanka) einfach so aus dem Gefieder. Dann putzt er sich eine Schwanzfeder aus. Ein ins Großgefieder mauserndes Männchen ist aktuell an der Alten Elbe bei Kathewitz zu sehen; ca. 10 km Luftlinie von Torgau in südlicher Richtung entfernt.

Der Vogel mausert sein Großgefieder und betreibt daher häufige Gefiederpflege. Das könnte der Grund sein weshalb er nun schon länger – nämlich seit mindestens dem 13. Juli – vor Ort ist. Dabei sitzt er gerne auf einer Palette mit Pflastersteinen für die dortige Deichbaustelle, manchmal aber auch auf Erdhügeln daneben.

Als ich in den frühen Morgenstunden zu der bereits von vielen Ornithologen besuchten und beschriebenen Stelle kam, fand ich erstmal: Nichts.

Es kam ein LKW, der einige Paletten mit Pflastersteinen ablud für den Wegeneubau hinter dem Deich. Das mag für eine gewisse Unruhe und Geräuschkulisse gesorgt haben, die vielleicht dem Steinschmätzer nicht genehm war. Ich verbrachte fast 1 Stunde vor Ort ohne den Nonnensteinschmätzer überhaupt gesehen zu haben.

Ich kontrollierte mehrmals alle mir in Fragen kommenden Stellen entlang des Deichabschnitts, die sich durch eine maximal schüttere Vegetation und eine Ansammlung von Steinen oder Split auszeichnen sollten. In der Zwischenzeit hatte ich schon einen Raubwürger (Lanius excubitor) auf einem Pflaumenbaum entlang der Zufahrtspiste, einen erfolgreich jagenden Baumfalke (Falco subbuteo) mit den auf ihn hassenden Rauchschwalben (Hirundo rustica) sowie 2 Zwergseeschwalbe (Sternula albifrons) mit Continue reading Der Nonnensteinschmätzer vom Elbedeich