Tag Archives: Steppenweihe

Keoladeo Ghana Nationalpark: Vogelparadies in Indien

DajaldrosselLange verweilt die dunkelblau-weiße Dajaldrossel (Copsychus saularis) auf ihrem Ast in der Morgensonne. Ausgiebig kann ich Porträtfotos schießen.  Winter, Sommer und Monsun, so teilen die Einwohner Bharatpurs das Jahr ein. Im Juli und August, nach den trockenen Zeiten der Vormonate, erweckt der Monsun den Kreislauf des Lebens im Park immer wieder aufs Neue. In dieser Zeit sind Lufttemperatur und vor allem die Luftfeuchtigkeit allerdings so hoch, dass die meisten Menschen den Keoladeo Ghana Nationalpark meiden. Für die Vögel aber bedeutet der erste Regen den Startschuss für die Brutsaison. Sie balzen, paaren sich, bauen Nester, brüten die Eier aus und füttern die Nachkommenschaft.

Die ausländischen gefiederten Besucher treffen in der Regel nicht vor Ende Oktober im indischen Vogelparadies ein. Zu diesem Zeitpunkt kommen auch die ersten Zugvögel in ihr indisches Überwinterungsgebiet und gesellen sich zur ebenfalls sehr reichhaltigen einheimischen Avifauna. Im November und Dezember fallen Enten und Gänse in den Park ein, Die Luft ist erfüllt vom Schnattern der Streifengänse (Anser indicus), Schnatterenten (Anas strepera), Pfeifenten (Anas penelope), Löffelenten (Anas clypeata), Spießenten (Anas acuta) und Knäkenten (Anas querquedula). Sind dann die Greife wie Rohrweihe (Circus aeruginosus), Steppenweihe (Circus macrourus), Schikra (Accipiter badius), Adlerbussard (Buteo rufinus), Schelladler (Aquila clanga), Steppenadler (Aquila nipalensis), Kaiseradler (Aquila heliaca) und Zwergadler (Hieraaetus pennatus) auch angekommen, kommt der Naturfotograf auch mit Actionaufnahmen Continue reading Keoladeo Ghana Nationalpark: Vogelparadies in Indien

Wiesenweihen im Fläming

WiesenweiheTau liegt auf den Gräsern. Anfang Mai liegen die morgendlichen Temperaturen noch deutlich im einstelligen Bereich, bei Sonnenschein wird es später aber schon recht warm. Elegant schwebt ein Greifvogel tief über dem noch niedrigen Getreidefeld. Im Winter sind Kornweihe (Circus cyaneus) im Gebiet ebenso wie in den Niederungsgebieten Brandenburgs – wie dem Havelländischen Luch – nicht selten. Beim Näherkommen fällt dann auf, daß diese Weihe auffallend zierlicher als die Kornweihe ist und deutlich längere, schlankere und spitzere Flügel aufweist. Da wird es sich wohl um die Wiesenweihe (Circus pygargus) handeln, die im Bereich des Niederen Flämings im Süden Brandenburgs seit Ende April zu sehen ist. Als Alternative käme nur noch die Steppenweihe (Circus macrourus) in Frage. Diese Weihe ist allerdings ein seltener Irrgast auch wenn sie zunehmend auf dem Zug oder auch übersommernd in Deutschland festgestellt wird. So wurde eine immature Steppenweihe (Circus macrourus) seit dem 14. Mai 2015 aus dem Havelländischen Luch gemeldet. Damals konnten bei einem Besuch des Turms bei Buckow, mitten im Havelländischen Luch, Beobachtungen eines jagenden Exemplars, ein Männchen im 2. Kalenderkleid, über einen längeren Zeitraum gemacht werden.

Der Flug der Wiesenweihe ist elegant und leicht. Besonders während des Patrouillierens schlägt Continue reading Wiesenweihen im Fläming

Vogelzug in Israel

FalkenbussardEs ist noch stockdunkel, als wir uns in der Lobby des Hotels von Eilat treffen. Wenig später stehen wir schon auf einer Landstraße am Berghang des Mount Yoash. Ein frischer Frühlingsmorgen, die aufgehende Sonne im Osten. Schnell ist es taghell. Ein weiterer Tag an der Südspitze Israels, dem südlichen Hotspot für die Zugvogelbeobachtung westpaläarktischer Vögel. Früh am Morgen muß man aber auch raus, um die besten Stehplätze zu ergattern.

Der Falkenbussard (Buteo buteo vulpinus), oder im Englischen Steppe Buzzard, ist in Eilat einer der ersten Greife, die ziehen. An guten Tagen beginnt der Zug bereits vor 8:00 Uhr. Dann passieren die Vögel die Stadt zwischen Sholmo und Mount Yoash in etwa 300-400 Meter NN. Im Laufe des Vormittags verschiebt sich der Zug normalerweise ein wenig nach Nordwesten auf das Gebiet zwischen Mount Yoash und Moon Valley. Der Vogelzug kann sich aber auch nach Südosten, direkt nach Eilat verlagern, wenn im Negev schlechtes Wetter herrscht. Der Wespenbussard (Pernis apivorus) bildet Ende Mai den Abschluß des Zugvogelgeschehens im Frühjahr. Rund eine Million Vögel dieser Art ziehen innerhalb von nur Continue reading Vogelzug in Israel

Bilder der Immature Steppenweihe von Buckow

SteppenweiheDie bereits seit dem 14. Mai aus dem Havelländischen Luch gemeldete, immature Steppenweihe (Circus macrourus) entwickelt sich immer mehr zum ausgewachsenen Männchen. Bei einem Besuch des Turms bei Buckow im Havelländische Luch konnten weitere Beobachtungen des jagender Übersommerers (ein Männchen im 2. Kalenderkleid) wieder über einen gewissen Zeitraum gemacht werden. Die im Mai noch gut erkennbaren und im Blog über die immature Steppenweihe beschriebenen, hell durchscheinenden Handschwingenspitzen, die helle Hinterkante der inneren Handschwingen, die dunkle Unterseite der Armschwinge, die helle, nur leicht gestreifte Brust- und Bauchpartie und vor allem der auffallende durchgängig helle Kragen, sind nun fast komplett durchgemausert. Nun fällt an der sehr hell wirkenden Weihe der nur noch gesprenkelt grau-braune Kopf mit einem nur noch dezent angedeuteten hellen Kragen auf. Die keilförmigen Flügelspitzen sind nun auch immer besser zu erkennen. Sie sieht jetzt (fast) wie die im Buch „Greifvögel“ von Benny Génsbøl und Walther Thiede beschriebene junge Weihe auf Seite 281 (G) aus. Da am Vortag auch ein Männchen – wohl adult – der Kornweihe (Circus cyaneus) zu Continue reading Bilder der Immature Steppenweihe von Buckow

Wiesenweihen im Jagdflug im Havelländischen Luch

WiesenweiheGemeinsam fliegende Wiesenweihen (Circus pygargus) im Jagdgebiet kann man gelegentlich – meist aber aus weiter Distanz – sehen. Vor allem in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden kurz vor der Dämmerung kann die Jagd mehrerer Wiesenweihen beobachtet werden. Besonders ergiebig ist das Gebiet des Havelländischen Luchs bei Buckow. Beobachtungstürme bei Buckow und bei Garlitz bieten Beobachtern hervorragende Möglichkeiten, den Weihenflug aus erhöhter Perspektive und relativ nah mitzuerleben. Dabei sind im Spätsommer alle möglichen Kleider beider Geschlechter schön im Flug von Beobachtungstürmen zu bewundern. Ein elegant nur einen Meter über der Graslandschaft daher gleitendes Männchen in eine immaturen Kalenderkleid im frühen Morgenlicht ist ein phantastisches Schauspiel im Havelland. Das Havelländische Luch bei Buckow – westlich von Berlin – stellt eine einzigartige Niederungslandschaft dar. Eigentlich bekannt als das Trappengebiet Deutschlands, stellt es im Sommer das Bruthabitat für Vögel der Agrarlandschaft zur Verfügung.

Schön sind Wiesenweihen beim niedrigen Suchflug, dann plötzlichen Halt während des Flugs mit anschließendem Sturzflug Continue reading Wiesenweihen im Jagdflug im Havelländischen Luch

Junge Ringeltaube auf Holunderstrauch

RingeltaubeDer Blick sucht die Weite des Havelländische Luch bei Buckow  ab. Weihen, vor allem Rohrweihen(Circus aeruginosus) und Wiesenweihen (Circus pygargus) finden hier ein perfektes Jagdgebiet. Vor allem in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden kurz vor der Dämmerung kann die Jagd mehrerer Weihenarten beobachtet werden. Beobachtungstürme bei Buckow und bei Garlitz bieten Beobachtern hervorragende Möglichkeiten, den Weihenflug aus erhöhter Perspektive und relativ nah mitzuerleben. Aber auch sonst stellt diese einzigartige Niederungslandschaft einen guten Lebensraum für Vögel dar. Direkt am Beobachtungsturm bei Buckow steht ein Holunderstrauch der Art Schwarzer Holunder (Sambucus nigra). Er ist keine 8 Meter vom Turm entfernt und oben schon recht kahl. Mit seinen vertrockneten, flechtenbewachsenen Zweigen bietet er auf Augenhöhe mit dem Beobachtungsfenster des Turms einen guten Platz, um aufgebaumte Vögel aus erhöhter Perspektive und sehr nah zu erleben. Dieser Holunder scheint ein ganz besonderer Anziehungspunkt zu sein.

Meist sind es Singvögel, die die erhöhte Warte nutzen. Eine Überraschung war dann aber doch, daß plötzlich auf der Holunderspitze eine dunkel wirkende Taube saß. Wie sich beim zweiten Blick herausstellte, handelte es sich um eine junge Ringeltaube (Columba palumbus). Arttypisch ist Continue reading Junge Ringeltaube auf Holunderstrauch

Immature Steppenweihe im Havelländischen Luch

Steppenweihe_A9T0831Eine immature Steppenweihe (Circus macrourus) wird schon seit einigen Tagen – vielleicht schon seit dem 14. Mai – aus dem Havelländischen Luch auf ornitho.de gemeldet. Bei einem Besuch des Turms bei Buckow, mitten im Havelländischen Luch, konnten heute an Pfingstmontag sehr interessante Beobachtungen von einem jagendem Exemplar, wohl ein Männchen im 2. Kalenderkleid, über einen längeren Zeitraum gemacht werden. Im Flug waren wie schon bei den Beobachtungen an den Vortagen die hell durchscheinenden Handschwingen-Spitzen, die helle Hinterkante der inneren Handschwingen, die dunkle Unterseite der Armschwinge, die helle, nur leicht gestreifte Brust- und Bauchpartie und vor allem der kontrastreich abgesetzte, durchgängig helle Kragen sehr einprägsam.

Wie schon bei der vorherigen Beobachtung dieses Irrgastes aus dem Osten der Paläarktis – vom Schröcker Feld bei Weimar – mußte man sich eine Weile gedulden. Die Weihe startete das erste Mal kurz vor 10:00 (9:55) am Zaun des Trappengeheges und bestrich auf den Jagdflügen Continue reading Immature Steppenweihe im Havelländischen Luch

Hobbies pull over the Nyika Plateau – Malawi

BaumfalkeThe Nyika National Park, in the north-western corner of Malawi is the largest National Park in Malawi. It spreads over 3,000 sq km. On the Nyika Plateau at an altitude of approx. 2,000 m asl and above you can find typical grassland and mountainous vegetation. Wide gently rolling grasslands alternate with valleys covered with fern. There are areas where light gray, often almost white boulders intersperse among the grass. Miombo woodland can still be found on the slopes of Continue reading Hobbies pull over the Nyika Plateau – Malawi

Awash NP: Weihen im Winterquartier in Äthiopien

SteppenweiheNachdem ich die Steppenweihe (Circus macrourus), einen wundervoll, elegant fliegenden Greifvogel schon bei Reisen im Monat September auf ihrer Zugroute entlang der Schwarzmeerküste in der Nähe südlich des Donau-Delta und an der Schwarzmeerküste in Rumänien sowie an der Wolga in Russland gesehen hatte, war ich gespannt, ob es mir gelingen würde, diese Vogelart auch während ihres Aufenthalts im Winterquartier in Äthiopien zu sehen. Vorher hatte ich Steppenweihen in Afrika bereits in ihren Winterquartieren in Südafrika (Krügerpark) und Continue reading Awash NP: Weihen im Winterquartier in Äthiopien

Baumfalken ziehen über das Nyika Plateau – Malawi

BaumfalkeAm späten Nachmittag hatte ich mich mit meinem Landrover Discovery aufgemacht, das Grasland zu erkunden. Der Ausflug Mitte März war mit Sichtungen von Steppenweihen (Circus macrourus), Wachtel (Coturnix coturnix), Stanley oder Kafferntrappe (Neotis denhami) und sogar einigen Klunkerkranich (Burgeranus carunculatus) schon sehr erfolgreich gewesen. Nun ist es gut 17:00 als ich mich auf den Rückweg mache. Im Westen hat sich eine Riesenwolkenbarriere aufgebaut. Aus einem Teil regnet es in Strömen heraus. Über mir ist aber noch alles perfekt in Blau. Leider wird aber durch die Wolkenbank die Sonne abgeblockt. Ein Trupp von 6 sehr elegant flach über die Graslandschaft fliegenden Greifen fasziniert mich. Sehen ja aus, wie Falken, denke Continue reading Baumfalken ziehen über das Nyika Plateau – Malawi

Steppenweihe – Weihentreff auf dem Schröcker Feld bei Marburg

SteppenweiheSeit mindestens Samstag, den 19. Juli 2014, hält sich auf dem Plateau östlich von Marburg, das Schröcker Feld genannt wird, eine männliche Steppenweihe (Circus macrourus) auf. Die Weihe wirkte sehr hell, fast weiß, hatte aber – wie auf dem Foto des fliegenden Männchens der Steppenweihe erkennbar – einen schmutzigen Anflug auf Continue reading Steppenweihe – Weihentreff auf dem Schröcker Feld bei Marburg

Zusammenfassung der Ostervogelbeobachtung in Estland

Sperbereule Auch in Estland gibt es so etwas wie unser Birdrace. Während das deutsche Birdrace aber am Wochenende 3./4. Mai stattgefunden hatte, wurden die estnischen Vogelbeobachtungstage am 19.-20. April – also zu Ostern – abgehalten. Zusammenfassung der Ostervogelbeobachtung | looduskalender.ee. Dabei wurden immerhin 187 Arten festgestellt. Es gab 198 Beobachtungsgruppen an Continue reading Zusammenfassung der Ostervogelbeobachtung in Estland

Keoladeo-Nationalpark, ein Paradies auch für westpaläarktische Vögel

Black Redstart maleKann man auch in Indien eine Geschäftsreise und Vogelbeobachtung verbinden? Das Land ist groß, die Entfernungen ebenfalls und das meiste an Business spielt sich in einem Ballungsraum – Neu Delhi – ab. Obwohl nach der indischen Volkszählung von 2011 angeblich in dem Gebiet Neu-Delhis nur knapp 250. 000 Menschen leben, sind es doch zumindest im Großraum Delhi mehrere Millionen. Natur muß da zurückstehen. In der Nähe befindet sich allerdings Keoladeo. Der ist laut wikipedia ein Nationalpark im indischen Bundesstaat Rajasthan. Er wird auch Bharatpur Bird Sanctuary oder Keoladeo Ghana Bird Sanctuary genannt. Der Nationalpark liegt etwa 50 km westlich von Agra bei der Stadt Bharatpur und kilometermäßig nicht allzu weit südlich der Stadt Neu Delhi, der Hauptstadt Indiens. Ein Geschäftstrip nach Neu Delhi gestattete noch ein paar Tage in einem Schutzgebiet. Ich entschied mich für das Keoladeo Ghana Bird Sanctuary.

Von Deutschland führte die Reise zuerst nach Neu Delhi. Ich übernachtete in der Stadt, hatte 4 anstrengende Tage in Geschäftsmeetings bei konstant laufender Klimaanlage in abgedunkelten Räumen und machte mich dann am Wochenende auf zu meinem wohlverdienten Relax-Ziel, dem Keoladeo-Nationalpark bei Bharatpur.

Doch vor dem Vogelgenuß wird es erst noch mal anstrengend. Es sind zwar nur gut 200 km bis zum Keoladeo Ghana Bird Sanctuary. Aber die haben es in sich. Mindestens 3 Stunden – eher 4 Stunden – ist man auf staubigen, vollgestopften Landstraßen unterwegs. Dann ist man aber auch in Keoladeo, Indiens Paradies für Wasservögel. Er ist für Indien, was der Okawango für Botswana und die Everglades für Amerika bedeuten. Die örtliche Bevölkerung kennt Keoladeo als “Ghana”. In ihrer Sprache bedeutet dieses Wort “Wald” oder “Dickicht”. Keoladeo war ursprünglich das private Entenjagdrevier des Maharajas von Bharatpur. In der Sumpflandschaft überwintern viele Wasservögel aus Afghanistan, Turkmenistan, China und Sibirien. Angeblich über 364 Vogelarten. Die Stadt Bharatpur wurde früher regelmäßig während der Monsunzeit überschwemmt. Bei Deichbauarbeiten am sogenannten Ajan-Damm entstand dann durch das Abtragen des für den Dammbau verwendeten Erdreichs eine Mulde, die sich mit Wasser füllte und zum Keoladeo-See wurde. Um 1900 wurde der Keoladeo-See als Jagdrevier hergerichtet. Der flache See wurde mit Dämmen unterteilt. Mittels Schleusen ließ sich der Wasserstand auf dem gewünschten Niveau einstellen. Schießplätze, Verstecke und Wege wurden geschaffen. Keoladeo wurde zu einem der besten Entenjagdgebiete der Welt. Mit einer geänderten Einstellung zu Tieren und Jagd wurde aus dem Revier für die Entenjagd ein Schutzgebiet, das auch 1956 als solches eingerichtet wurde. Zum Nationalpark wurde der Park 1982 per Gesetz erklärt.

In der Zeit des Monsuns von Juli bis September ist überall Brutzeit in diesem ausgedehnten Sumpfgebiet. Bald gibt es allerorten die verschiedensten Jungvögel von Ibis und Storch, Reiher, Kormoran und Purpurhuhn zu sehen. Aber der berühmteste und sehnlichst erwartete Besucher des Keoladeo kommt erst, wenn der Winter ihn aus den nördlichen Regionen in südlichere Gefilde zwingt. Es handelt sich um den seltenen Nonnenkranich (Grus leucogeranus), auch Schneekranich genannt. Dessen Vorkommen bis auf wenige EinzeIexemplare zusammengeschrumpft. Ich habe ihn leider nicht mehr zu Gesicht bekommen, denn nur wenige Tage vor Continue reading Keoladeo-Nationalpark, ein Paradies auch für westpaläarktische Vögel

Harriers on wintering grounds in Awash NP – Ethiopia

Having seen the Pallid Harrier (Circus macrourus), a species of a graceful flying raptor already during trips in September on its migration route along the Black Sea coast near the town of Constanta south of the Danube delta at the Black Sea coast of Romania and north of Astrakhan along the Volga river in Russia I was keen to see this “near-threatened” species during a stay in Ethiopia, too. Before, I had seen Pallid Harriers already on their wintering grounds in South Africa (Kruger Park) and Tanzania (Serengeti). But literature said, that Pallid Harriers occur in Ethiopia during passage and some overwinter, albeit in small numbers. A good bet to try it in the arid environment of the Rift Valley, as Pallid Harriers main wintering grounds are open grasslands and agricultural areas in the savannah belt in Africa, south of the Sahara. But J. Terraube et al. (2011) in an examination of “Broad wintering range and intercontinental migratory divide within a core population of the near-threatened Pallid Harrier” showed that birds wintering in Ethiopia spent the winter in the most anthropized habitats, a mix of pastures and agricultural areas at the vicinity of several villages.

In that combination the perfect place to look for, was in my opinion the Awash National Park. This is because the Park’s location in a region of semi-arid grassland and its accessability only 2 hours drive from our stay near Debre Zeit. We spend a phantastic time in the park, seeing 90 species of birds in just 8 hours (from 9 to 5). In the afternoon we had our first harrier in the eastern part of the central Ilala Sala Plain. A 1st winter individual of Montagu’s Harrier (Circus pygargus), could be seen in Flight gliding gracefully over the savannah of the Ilala Sala Plain. We followed the harrier in a pick-up for a minimum of 5 minutes allowing excellent (and close) shots of the flying birds as you can see in the gallery. One and a half an hours later a male harrier could be seen very well. But again, a Montagu’s Harrier (Circus pygargus) as you see on the image of the blog. But then, after 30 minutes more, there was sitting another harrier. This time you could see a pale collar behind Continue reading Harriers on wintering grounds in Awash NP – Ethiopia

Fall migration at the Black Sea Coast/ Romania

Spectacular numbers of Pallid Harrier, Circus macrourus, and Red-footed Falcon, Falco vespertinus, were the highlight of the first day. Having spent 3 days in May north of Constanta at Romania´s Black Sea coast, it was decided to try our luck with birds again in the area around the village of Vadu. The target was, to increase the birdlist and to look what differences in the bird diversity we could experience. South of the Danube Delta is wide stretch of a sandy shoreline with shallow lagoons. This is part of Romania´s Black Sea coast. September– like May – is migration time. Whereas the association of the east Romanian countryside is normally with the core Danube Delta with its special birds like Pelicans, Black-necked and Red-necked Grebes, Glossy Ibises, Spoonbills, the stretch of coast just south of the Danube Delta up to the northern city limits of Constanta is an excellent birding spot not only for migrating birds, too. Two dedicated bird photographers went for the countryside area near of Vadu at the sandy coast in the 3rd week of September 2012. The area called Dobrudja with its steppe habitat more to the west was neglected this time. All breeding specialities should have gone already.

The trip date was perfect, allowing us to see good variety of species, many of them in considerable numbers, especially raptors. We also saw waders, gulls, herons, pelicans and passerines.

The Bird Diversity we enjoyed was high; exactly 90 species of birds we found in only 2,5 days. Highlights of the tour you will find in the gallery. Among others we made photos of Black-necked Grebe, Podiceps nigricollis, Dalmatian Pelican, Pelecanus crispus, Purple Heron, Ardea purpurea, Ruddy Shelduck, Tadorna ferruginea, Common Shelduck, Tadorna tadorna, Black Kite, Milvus migrans, Western Marsh-Harrier, Circus aeruginosus, Pallid Harrier, Circus macrourus, Montagu’s Harrier, Circus pygargus, Eurasian Sparrowhawk, Accipiter nisus, Red-footed Falcon, Falco vespertinus, Eurasian Hobby, Falco subbuteo, Peregrine Falcon, Falco peregrinus, Common Quail, Coturnix coturnix, Syrian Woodpecker, Dendrocopos syriacus, Red-backed Shrike, Lanius collurio, Sedge Warbler, Acrocephalus schoenobaenus, many Willow Warblers, Phylloscopus trochilus, Common Chiffchaff, Phylloscopus collybita, lots of Blackcaps, Sylvia atricapilla, only a few Common Whitethroats, Sylvia communis, many Lesser Whitethroats, Sylvia curruca, many Spotted Flycatchers, Muscicapa striata and Red-breasted Flycatchers, Ficedula parva, good numbers of Common Redstarts, Phoenicurus phoenicurus, Whinchats, Saxicola rubetra, Northern Wheatears, Oenanthe oenanthe and a single Tawny Pipit, Anthus campestris.

This tour gave us the opportunity to witness the spectacular autumn migration Continue reading Fall migration at the Black Sea Coast/ Romania

Migration of raptors over the Macin Mountains National Park

Because Macin Mountains is famous as an important migration hotspot for raptors in autumn, we decided to visit this site after a visit in May again at the end of September.

An excellent choice. Arriving only at around 11:00h the activity of the “normal” birds were low. But the highlight, we were looking for, was the migration of flying raptors anyway. This time of the day was just right – as you can see in the gallery. We did manage to observe two adult, White-tailed Eagle, Haliaeetus albicilla in a heavy fight with a pair of Common Raven, and a juvenile individual just flying slowly overhead. Short after a Long-legged Buzzard, Buteo rufinus, hovered over our observation point in search of prey.

Long-legged Buzzard, Buteo rufinus, is one of the largest buzzards of Europe and is the most common bird of prey in the Macin Mountains National Park. He usually builds his nest on cliffs. Other breeding raptors of that area include Short-toed Eagle, Booted Eagle, Levant Sparrowhawk and Saker Falcon. But of the rarer breeding raptors we did not see one, but one (or more) migrating Pallid Harrier, Circus macrourus , were seen hovering on the cliff along. We were surprised to see so often (or so many) Pallid Harriers here in Macin again – as we were happy to see the migration of Pallid Harrier along the Black Sea coast north of Constanta. An Eurasian Sparrowhawk, Accipiter nisus, could be observed in a furious air combat with a Eurasian Hobby, Falco subbuteo.

Common Buzzard, Buteo buteo, and Lesser Spotted Eagle, Aquila pomarina, were seen just migrating against the steel-blue sky in the wonderful mountainous scenery. It was a brilliant afternoon with not to many images today and large crops to some of them. But the birds which were photographed were top quality.

Of course we did not find any of the breeding songbirds we found in May. As you can read in a blog or see in the gallery at that time we had two species of Continue reading Migration of raptors over the Macin Mountains National Park