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Fotografie von Seevögeln: Wann und wo

BasstölpelSeevögel sind generell sehr dankbare Fotoobjekte. Die Möglichkeiten die Kombination aus Brutgeschäft und Luftkämpfen vor steilen Klippen fotografisch zu nutzen, ist außergewöhnlich. Manchmal führt an den besten Gebieten ein schmaler Pfad dicht am Brutfelsen entlang. Wenn dann morgens die Sonne scheint, herrschen ideale Bedingungen für Aufnahmen von brütenden und anfliegenden Seevögeln wie Gryllteisten (Cepphus grylle), Trottellummen (Uria aalge), Tordalken (Alca torda), Papageitaucher (Fratercula arctica), Sturmmöwen (Larus canus), Mantelmöwen (Larus marinus), Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla), und Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis). Der Vorteil ist, daß die Vögel im Flug überhaupt nicht scheu sind.

Der Futterneid ist groß. Mit Kampfszenen ist immer zu rechnen. Möwen packen sich manchmal an den Schnäbeln und fallen kreisend 20 bis 30 Meter abwärts. Aufnahmen von wie Pfeile ins Wasser stoßender Basstölpel (Morus bassanus) sind vom Boot aus möglich. Von St. Abb’s an der Ostküste Englands kann man beim Continue reading Fotografie von Seevögeln: Wann und wo

Basstölpel; eine Erfolgsgeschichte

BasstölpelVor dem ausnahmsweise mal stahlblauen Himmel schweben weiße Schneeflocken. Ebenfalls weiße Flecken leuchten in der Morgensonne beim Anblick auf die Brutkolonien der weißgefärbten Basstölpel (Morus bassanus) auf dem Felsen im Meer. Schemenhaft erhebt sich der längst erloschene Vulkan aus dem ansonsten Dauernebel in der Trichtermündung des Flusses Forth bei Edinburgh vor der schottischen Ostküste. „Bass Rock” heißt dieser nur ca. 20.000m² große Steilfelsen. Er hat einer Vogelart den Namen gegeben, die hier seit Urzeiten in großer Zahl zu Hause ist, dem Basstölpel. Knapp 50.000 der gut gänsegroßen Vögel teilen sich den immer knapper werdenden Platz auf dem steilen Felsen.

Das war nicht immer so. Noch vor wenigen Jahrzehnten lebten nicht einmal halb so viele Basstölpel auf dem Bass Rock, nur gut 20.000 Tiere. Auch an anderen Stellen seines Verbreitungsgebietes hat dieser Vogel ebenfalls stark zugelegt, überall sind die Brutkolonien dieser Vogelart im Wachsen begriffen. Auch an anderen Stellen seines Verbreitungsgebietes hat dieser Vogel stark zugelegt. Continue reading Basstölpel; eine Erfolgsgeschichte

Siberian Rubythroat (Luscinia calliope) in May on the Pribilofs

RubinkehlchenLooking for Vagrants at Hutchinsons Hill, the northernmost tip of the island of St. Paul, resulted in a perfect male Siberian Rubythroat on the 24th of May 2016. A group of 10 birders travelled to the Pribilofs with High Lonesome and we had already exiting observations with great adventure with great leaders and excellent organization. When we arrived in Hutchinsons Hill, we first walked in line along the hill. But besides an Arctic Fox and the abundant Lapland Longspur (Calcarius lapponicus) and Snow Bunting (Plectrophenax nivalis), we did not see something. Suddenly, our leader shouted out: “ Siberian Rubythroat”, and again  “ Siberian Rubythroat”. Immediately the group was highly alerted. The 2nd leader had to push a bit for discipline because everybody wanted to get perfect views and – even more important – excellent photos. Finally the Siberian Rubythroat could be pinned-down in a combination of green vegetation – probably sellery – and dried grass. The views in the scope were short but striking. Then the bird flew away. Without hope, we started sitting and wait for more vagrants to come. After a while, someone got a glimpse on a brownish bird, which turned out to be a Northern Wheatear (Oenanthe oenanthe). We congratulated Continue reading Siberian Rubythroat (Luscinia calliope) in May on the Pribilofs