Tag Archives: RSPB

Common Swift and Northern House-Martin: a bad year in Germany?

MehlschwalbeYou could read in May several times in the media that there were fewer Common Swifts (Apus apus) and Northern House-Martins (Delichon urbica) this year than in previous years. For example, a conservation organization reported on the results of the “Stunde der Gartenvogel”, which is equivalent  the RSPB Big Garden Birdwatch number of these fast-flying insectivores declined by 40% less compared to 2006, when the first garden birds count (Stunde der Gartenvogel) was heralded.

But is it possible to deduce the extent of the loss of insect-eating birds from a momentary impression?

Meanwhile, both species are already longer in the country and the breeding season is almost over. Thus, the number of Common Swift has already passed its zenith again and since the beginning of August, no adult or this year’s specimens are present at some colonies in Brandenburg. House-Martins will be still present for several weeks but have bred already as well.

Thus, there are now good preconditions for answering the question Continue reading Common Swift and Northern House-Martin: a bad year in Germany?

Wiesenweihen über Fläminghügeln

WiesenweiheErst seit ein paar Tagen schweben wieder weiß-graue schlanke Greifvögel über den Hügeln des Fläming. Zuerst wurden Männchen der Wiesenweihe (Circus pygargus) gesichtet. Über den gelb-blühenden Rapsfeldern ist nun der fantastische Flug der grazilen Weihen zu sehen. Mal hoch oben in Luft, dann wieder tief über den Feldern. Sofort nach Ankunft startete das Männchen mit seinen Tänzen in der Luft. Jetzt kommt es darauf an, daß das Paar eine enge Bindung bildet und sich auf das Geschäft des Nistplatzfindens, Nestbaus und der Brut stürzen kann. Dazwischen werden die Wiesenweihen gefordert sein, den ein oder anderen frechen Eindringling, wie eine Rabenkrähe (Corvus corone) oder einen Schwarzen Milan (Milvus migrans) zu verjagen.

Die Wiesenweihe legt eine Gelege mit zwischen 3 und 7 Eiern (in der Regel vier) über einen Zeitraum von einer Woche. Nur das Weibchen bebrütet die Eier über einen Zeitraum von 27 bis 40 Tagen. Derweil füttert das Männchen das Weibchen über diesen Zeitraum und im Anschluß während der Jungenaufzucht. Wenn die Umstände günstig sind und es sich um ein großes Gelege handelt, wird auch das Weibchen zu jagen beginnen. Ansonsten wird sie Continue reading Wiesenweihen über Fläminghügeln

Schutzprojekt für den Papageitaucher

PapageitaucherDer Papageitaucher (Fratercula arctica) ist für viele Vogelfreunde der Inbegriff des koloniebrütenden Seevogels. Und richtig. In den großen Seevogelklippen des Nordens sieht man Papageitaucher oft in mehr oder weniger großen Gruppen auf Felsvorsprüngen stehen. Widmet man sich diesem Vogel eine Weile, sieht man, wie ein Papageitaucher nach dem anderen in hummelartigem Schwirrflug angeflogen kommt und sich dann gerne zu seinen Artgenossen gesellt.

Diese bei den Touristen besonders beliebte, recht kleine Vogelart behauptet sich in einer dichtgedrängten Vogelwand dadurch, daß Papageitaucher in selbstgegrabenen Wohnhöhlen siedelnd. Diese befindet sich meist 1 bis 4 Meter unter der Oberfläche. Unter Tage ziehen Papageitaucher ihren Nachwuchs auf. Mit Füßen und Schnabel wird eine komfortable Wohnung geschaffen, die sicher vor Angriffen größerer Vögel ist. Wie bei den anderen Alken (z.B. den Lummen) hat sich auch beim Papageitaucher aus der Kombination aus Nistplatzsicherheit und Feinddruck eine spezielle Anpassung entwickelt, die der Art eine Überlebenschance sichert.

Obwohl in vielen Kolonien noch recht häufig, ist es bekannt, dass einige britische Papageitaucher-Populationen schon deutliche Rückgänge erlitten haben. Das gleiche gilt für die Populationen Continue reading Schutzprojekt für den Papageitaucher

Handa, a Scottish bird island

SkuaSpray foam feet high. The air is impregnated to the saturation limit in puccinellia. Metre-high waves crash against the craggy, rocky shores that extend indomitable and majestic into the air. Just having left the small fishing port of Tarbet in County Lairg, Highland in a calm sea, a beautiful sound between a rocky coast and a rocky island enchants the visitor. The crossing to the bird island is short-lived. The landing site is an unaffected looking, lonely sandy beach. But this is the east side facing away from the Atlantic sea. On the west side, the world looks very different. Sun rays breaking through the cloud cover giving the wild scenery wrapped in warm colors a melancholy charm. The air is filled with the piercing cries of a countless multitude of seabirds. Despite cold, wind and water they have set their breeding colony on Scotland’s west coast.

The visitor is first simply overwhelmed when the first rays of the wild scenery of moss and rocks give off warm colors wrapped in melancholy charm. In the distance the Continue reading Handa, a Scottish bird island