Tag Archives: Phoenicurus ochruros

Alpenschneehühner im Berner Oberland

AlpenschneehuhnDas Alpenschneehuhn (Lagopus mutus) ist ein reizvolles, aber in Mitteleuropa auch ein Motiv für Vogelfotografen, das man sich erarbeiten muß. Alpenschneehühner sind in Deutschland praktisch nur in den höchsten Lagen, so zum Beispiel am Hohen Ifen und Gottesacker im Allgäu und am Gebirgsstock um die Kreuzspitze westlich von Garmisch-Partenkirchen oder vor allem um die westliche Karwendelspitze (alles im südlichen Bayern) zu finden.

Um hier Erfolg zu haben, sollte man unbedingt mit der ersten Seilbahn hoch auf die Bergstationen (z.B. auf das Kreuzeck) fahren, um die Rauhfusshühner zu suchen.

Eine Alternative ist das Berner Oberland. Am schweizerischen Niederhorn und am Gemmenalphorn finden sich lohnende Fotoreviere für Alpenschneehühner, in denen es außerdem noch Steinböcke gibt. Anfang Juni gibt es dort bereits viele schneefreie Stellen, so daß man bis zu den Schneehühnern wandern kann. Zu dieser Zeit lassen sich balzende Hähne beobachten, die mit lauten ratschenden Rufen ihr Revier verteidigen. Die Hennen, deren Gefieder sich im Juni vom weißen Winterkleid zum dunkelbraunen Brutgefieder umfärbt, sind viel weniger auffällig.

Als Ausgangspunkt für einen Besuch bei den Alpenschneehühnern bietet sich das etwa 200 Meter NN über dem Thuner See Continue reading Alpenschneehühner im Berner Oberland

Vögel im Holunder im Garten

MönchsgrasmückeDer Holunderstrauch der Art Schwarzer Holunder  (Sambucus nigra) in meinem Garten direkt vor meinem Arbeitszimmerfenster ist ein ganz besonderer Anziehungspunkt. Nicht nur für Vögel sondern auch für Insekten und kleine Säugetiere wie Mäuse. In dem Holunder habe ich schon Vögel von der Größe einer Ringeltaube (Columba palumbus) bis hin zu den kleinsten Singvogelarten wie dem Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus) gesehen. Insgesamt sind es 25 Arten. Darunter Eichelhäher (Garrulus glandarius), Sumpfmeise (Poecile palustris), Schwanzmeise (Aegithalos caudatus), Kleiber (Sitta europaea), Fitis (Phylloscopus trochilus), Zilpzalp (Phylloscopus collybita), 4 Arten von Sylvia – Grasmücken, Grauschnäpper (Muscicapa striata), Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros), Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), Heckenbraunelle (Prunella modularis), Girlitz (Serinus serinus), Stieglitz (Carduelis carduelis), Bluthänfling (Carduelis cannabina) und beide Spatzenarten.

Zwei interessante Sachverhalte, die zeitlich aufeinander fallen, lassen den Holunder zum Vogelparadies werden. Zum einen Continue reading Vögel im Holunder im Garten

Sparrowhawk at Wallcreeper cliff in Alquezar in Northern Spain

Sperber-MännchenFor long I have been looking for Wallcreepers (Tichodroma muraria). Observations – or even photos – from the Wallcreeper are my dream. I’ve been days hiking in the Alps in the Karwendel mountains, in the Tien Shan in Kyrgyzstan, in the Carpathian Mountains. I was hiking at high altitudes and took a lot of efforts, but up to now I missed these high mountain dwellers. Since I am not alone. The Wallcreeper is actually one of the most sought-after birds in Europe. The Internet although is a help. One problem is that there are many places where Wallcreeper supposedly live. The catch is to find a reliable site. The trip and the spending should be worth it. This is true not only for breeding areas but particularly for wintering grounds. So I was glad to find an article by Dave Gosney from 19th of find March 2008  on “Birding abroad”. The article Continue reading Sparrowhawk at Wallcreeper cliff in Alquezar in Northern Spain

Sperber an Mauerläuferwand in Alquezar/ Aragon

SperberSchon lange habe ich Mauerläufer (Tichodroma muraria) im Visier. Fotos – oder überhaupt Beobachtungen – vom Mauerläufer sind mein Traum. Ich war schon Tage zu Fuß im Karwendel, im Tien Shan, in den Karparten unterwegs, bin teilweise in großer Höhe gewandert und habe diesen Hochgebirgsbewohner dann doch verpasst. Da bin ich nicht allein. Der Mauerläufer ist überhaupt einer der begehrtesten Vögeln in Europa. Das Internet ist da allerdings ein Hilfe. Ein Problem ist, daß es (zu) viele Orte gibt, wo Mauerläufer angeblich leben. Der Haken ist einen zuverlässigen Ort zu finden. Die Reise soll sich ja lohnen. Dies gilt wohl nicht nur für Brutgebiete sondern insbesondere für Überwinterungsplätze. So war ich froh, einen Artikel von Dave Gosney vom 19. März 2008  zum Thema „Birding abroad” zu finden. Der Artikel lautet: „Finding Wallcreepers in the Sierra de Guara“.  Die Sierra de Guara ist eine Bergkette südlich Continue reading Sperber an Mauerläuferwand in Alquezar/ Aragon

Abenteuer: eine Autofahrt zum Keoladeo-Nationalpark

Indian RollerEs ist November. Diesmal steht eine Reise nach Arunachal Pradesh an. Durch Verzögerungen beim Inlandsflug sind noch 3 Tage übrig. Jetzt kann man natürlich die Zeit in Neu Delhi , der Hauptstadt Indiens, verbringen. Angeblich leben auf dem Gebiet Neu-Delhis nur knapp 250. 000 Menschen, doch sind es doch zumindest im Großraum Delhi mehrere Millionen. Natur muß da zurückstehen. Trotzdem gibt es praktisch innerhalb der Stadtgrenzen einige interessante Gebiete, wie z.B. Sultanpur, und in der Nähe befindet sich auch noch Keoladeo, ein Nationalpark im indischen Bundesstaat Rajasthan, der bereits Gegenstand eines Blogs war. Er wird auch Bharatpur Bird Sanctuary genannt. Der Nationalpark liegt nicht allzu weit südlich der Stadt Neu Delhi. Da ich schon einiges über dieses Vogelparadies gelesen hatte, entschied ich mich für das Keoladeo Ghana Bird Sanctuary.

Von Deutschland führte die Reise zuerst nach Amman, dann nach einem Zwischenstop nach Neu Delhi. Eigentlich hatte ich mit dem Hotelbesitzer des Birder´s Inn, direkt am Parkeingang gelegen, über das Internet ausgemacht, daß ich gegen einen Aufpreis vom Flughafen abgeholt werde. Als ich gegen 8:00 mit der Passkontrolle und dem Gepäck durch bin und das Geld in indischer Währung abgehoben habe, muß ich mich aber doch auf die Suche nach einem Taxi nach Bharatpur machen. Der Abholdienst mit seinem Jimney ist nämlich nicht da. Ein Taxi-Vermittler spricht mich an. Ich handle ihn auf 3.500 IR – also knapp 42,- € – für die reine Fahrt in Continue reading Abenteuer: eine Autofahrt zum Keoladeo-Nationalpark

Adventure: driving to the Keoladeo National Park

Sarus Crane, pair on field

It is November. A trip to Arunachal Pradesh in north-eastern India is scheduled. Due to delays in domestic flights I find out, that there are still three days left . Now you can spend the time in New Delhi, the capital of India, of course. According to some strange statistics the human population of New Delhi barely exceeds 250,000 people, but there are still at least several million in the Delhi area. Nature must stand back there. Nevertheless, there are practically some interesting areas within the city limits, such as Sultanpur, and in the vicinity is also Keoladeo, a national park in the Indian state of Rajasthan, which has been object of a blog on www.bird-lens.com already.. It is also known as Bharatpur Bird Sanctuary. The national park is not too far south of the city of New Delhi. Since I had already read about this bird paradise, I opted for the Keoladeo Ghana Bird Sanctuary.

From Germany, the first part of the trip went to Amman, then after a stopover to New Delhi. Actually I had arranged with the hotel directly located at the park entrance – the Birder’s Inn – that I get a lift from the airport at additional costs. The Birder’s Inn is quite recommended on the Internet for a stay in the area. When I accomplished the passport control, baggage claim and the retriev of money in Indian currency at an ATM, I must go and look for a taxi to Bharatpur. The pick-up service is in fact not there. A taxi agent speaks to me. I start in a bargain and get him down to 3,500 IR – this is roughly 42,- Euro – for the one-way driving southward. Then I think to use the morning hours for some more birding nearer to the airport. That is still on the way and a good location might be Sultanpur. Ok, that for additional costs. So in total now again Continue reading Adventure: driving to the Keoladeo National Park

Keoladeo-Nationalpark, ein Paradies auch für westpaläarktische Vögel

Black Redstart maleKann man auch in Indien eine Geschäftsreise und Vogelbeobachtung verbinden? Das Land ist groß, die Entfernungen ebenfalls und das meiste an Business spielt sich in einem Ballungsraum – Neu Delhi – ab. Obwohl nach der indischen Volkszählung von 2011 angeblich in dem Gebiet Neu-Delhis nur knapp 250. 000 Menschen leben, sind es doch zumindest im Großraum Delhi mehrere Millionen. Natur muß da zurückstehen. In der Nähe befindet sich allerdings Keoladeo. Der ist laut wikipedia ein Nationalpark im indischen Bundesstaat Rajasthan. Er wird auch Bharatpur Bird Sanctuary oder Keoladeo Ghana Bird Sanctuary genannt. Der Nationalpark liegt etwa 50 km westlich von Agra bei der Stadt Bharatpur und kilometermäßig nicht allzu weit südlich der Stadt Neu Delhi, der Hauptstadt Indiens. Ein Geschäftstrip nach Neu Delhi gestattete noch ein paar Tage in einem Schutzgebiet. Ich entschied mich für das Keoladeo Ghana Bird Sanctuary.

Von Deutschland führte die Reise zuerst nach Neu Delhi. Ich übernachtete in der Stadt, hatte 4 anstrengende Tage in Geschäftsmeetings bei konstant laufender Klimaanlage in abgedunkelten Räumen und machte mich dann am Wochenende auf zu meinem wohlverdienten Relax-Ziel, dem Keoladeo-Nationalpark bei Bharatpur.

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Doch vor dem Vogelgenuß wird es erst noch mal anstrengend. Es sind zwar nur gut 200 km bis zum Keoladeo Ghana Bird Sanctuary. Aber die haben es in sich. Mindestens 3 Stunden – eher 4 Stunden – ist man auf staubigen, vollgestopften Landstraßen unterwegs. Dann ist man aber auch in Keoladeo, Indiens Paradies für Wasservögel. Er ist für Indien, was der Okawango für Botswana und die Everglades für Amerika bedeuten. Die örtliche Bevölkerung kennt Keoladeo als “Ghana”. In ihrer Sprache bedeutet dieses Wort “Wald” oder “Dickicht”. Keoladeo war ursprünglich das private Entenjagdrevier des Maharajas von Bharatpur. In der Sumpflandschaft überwintern viele Wasservögel aus Afghanistan, Turkmenistan, China und Sibirien. Angeblich über 364 Vogelarten. Die Stadt Bharatpur wurde früher regelmäßig während der Monsunzeit überschwemmt. Bei Deichbauarbeiten am sogenannten Ajan-Damm entstand dann durch das Abtragen des für den Dammbau verwendeten Erdreichs eine Mulde, die sich mit Wasser füllte und zum Keoladeo-See wurde. Um 1900 wurde der Keoladeo-See als Jagdrevier hergerichtet. Der flache See wurde mit Dämmen unterteilt. Mittels Schleusen ließ sich der Wasserstand auf dem gewünschten Niveau einstellen. Schießplätze, Verstecke und Wege wurden geschaffen. Keoladeo wurde zu einem der besten Entenjagdgebiete der Welt. Mit einer geänderten Einstellung zu Tieren und Jagd wurde aus dem Revier für die Entenjagd ein Schutzgebiet, das auch 1956 als solches eingerichtet wurde. Zum Nationalpark wurde der Park 1982 per Gesetz erklärt.

In der Zeit des Monsuns von Juli bis September ist überall Brutzeit in diesem ausgedehnten Sumpfgebiet. Bald gibt es allerorten die verschiedensten Jungvögel von Ibis und Storch, Reiher, Kormoran und Purpurhuhn zu sehen. Aber der berühmteste und sehnlichst erwartete Besucher des Keoladeo kommt erst, wenn der Winter ihn aus den nördlichen Regionen in südlichere Gefilde zwingt. Es handelt sich um den seltenen Nonnenkranich (Grus leucogeranus), auch Schneekranich genannt. Dessen Vorkommen bis auf wenige EinzeIexemplare zusammengeschrumpft. Ich habe ihn leider nicht mehr zu Gesicht bekommen, denn nur wenige Tage vor Continue reading Keoladeo-Nationalpark, ein Paradies auch für westpaläarktische Vögel

Vogelzug am Stockert in der Eifel

Haubenmeise in SchleheEin schöner Tag im Herbst. Indian Summer wie er im Buche steht. Diesmal soll es in die Eifel gehen, zu einem Berg, der Stockert genant wird und südlich von Euskirchen gelegen ist. Hier kann man den Vogelzug der am Tag ziehenden Vogelarten sehr gut beobachten. Es war noch dunkel, als ich ankam. Das erste Vogelgezwitscher konnte aber bereits gehört werden. Es waren vor allem Meisen, deren Rufe noch in den Bäumen zu hören waren. Dann ging es sehr schnell. Innerhalb weniger Minuten waren die Büsche voll. Natürlich waren vor allem Kohlmeisen (Parus major) und Blaumeisen (Cyanistes caeruleus) in den Schlehen und Hagebutten zu sehen. Ein wunderbarer Kontrast zu den blauen und roten Früchten, die übervoll an den Zweigen hingen. Die Zugunruhe hatte offensichtlich auch zwei Spezies von Meisen gepackt, die in der Regel nicht mit der offenen Landschaft, sondern eher mit Nadelbäumen in Wäldern in Verbindung gebracht werden. So waren gut 5 Tannenmeisen (Periparus ater) und auch mindestens 3 Haubenmeisen (Lophophanes cristatus) zu beobachten, die für eine Weile auf den Ästen einer Schlehe ausgeruhten. Nur kurz – ca. 2 Minuten – dann waren sie wieder weg.

Beim Beobachten und Fotografieren war klar zu erkennen, dass das Zuggeschehen in vollem Gange ist. Gesang und andere territoriale Verhaltensweisen waren selten zu sehen und beschränkten sich wenn auf den frühesten Morgen. Was für ein wunderschöner, früher Morgen an einem sonnigen Tag. Allerdings ziemlich kalt in den ersten Stunden. Dazu ein wahres Vergnügen – auch unter dem Gesichtspunkt der Ornithologie. Zusätzlich Continue reading Vogelzug am Stockert in der Eifel

Bird migration at the Stockert in the Eifel hills

Crested Tit, resting in sloe

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A beautiful autumn day. Indian Summer, as written in the books. This time it is to go to the Eifel to hill Stockert south of Euskirchen where bird migration at day can be observed. It was still dark when I arrived. The first bird whispers were heard already . It was mainly chickadees whose calls were audible. Then it went very quick. Within minutes, the bushes were full. Of course, especially Great Tit (Parus major) and Blue Tit (Cyanistes caeruleus ) were seen in the sloe (or Blackthorn), Prunus spinosa, and rosehip, Rosa canina, bushes. A wonderful contrast to the blue and red fruits that hung plentiful on the branches everywhere. Migration unrest obviously hit two species of tits too that are usually not associated with the open countryside but with conifers in the forests. There were some Coal Tits (Periparus ater) and Crested Tit (Lophophanes cristatus), which rested for a while on the branches of a sloe . Only short – about 2 minutes – then they were gone again.

When photographing it was obvious to see that migration is in full swing. Singing and other territorial habits were rare and restricted to the earliest morning. This early morning on a sunny day (but quite cold in the first hours) was a real pleasure – also from the point of ornithology. In addition Continue reading Bird migration at the Stockert in the Eifel hills

Keoladeo National Park, a paradise also for Western Palearctic birds

White-throated Kingfisher (Halcyon smyrnensis)Is it possible to combine business and birding in India? The country is large, the distance too and most business is performed in a metropolitan area – New Delhi. Although supposedly in the area of New Delhi only 250,000 people live after the Indian census of 2011, but there are at least several million in the greater Delhi area . Nature must stand back there. Nearby , however, is Keoladeo . According to wikipedia is a national park in the Indian state of Rajasthan. Keoladeo is also known as Bharatpur Bird Sanctuary or Keoladeo Ghana Bird Sanctuary. The National Park is located about 50 km west of Agra near the town of Bharatpur and not too far south of the city of New Delhi, the capital of India. As a business trip to New Delhi allowed for a few days off for birding, I opted for the Keoladeo Ghana Bird Sanctuary.

From Germany first the trip went to New Delhi. I stayed in the city, had four grueling days in business meetings with constantly running air conditioning in darkened rooms and then went on a weekend to my well-deserved relaxation destination, the Keoladeo National Park in Bharatpur. But before the bird’s enjoyment there are more exhausting times to cope with. Although there are only about 200 km to the Keoladeo Ghana Bird Sanctuary. But they are strenuous. At least 3 hours – rather 4 hours – you are traveling on dusty, crowded highways in almost constant traffic jam. But then you’re on your final destination: in Keoladeo, India´s paradise for water birds. It is for India which for Botswana is the Okavango and the Everglades mean for America. The local population knows Keoladeo as “Ghana” . In their language the word means “forest” or “jungle”. Keoladeo was originally the private duck hunting ground of the Maharajas of Bharatpur. In the swamps many water birds from Afghanistan, Turkmenistan, China and Siberia are wintering. Supposedly over Continue reading Keoladeo National Park, a paradise also for Western Palearctic birds

Fall migration at the Black Sea Coast/ Romania

Spectacular numbers of Pallid Harrier, Circus macrourus, and Red-footed Falcon, Falco vespertinus, were the highlight of the first day. Having spent 3 days in May north of Constanta at Romania´s Black Sea coast, it was decided to try our luck with birds again in the area around the village of Vadu. The target was, to increase the birdlist and to look what differences in the bird diversity we could experience. South of the Danube Delta is wide stretch of a sandy shoreline with shallow lagoons. This is part of Romania´s Black Sea coast. September– like May – is migration time. Whereas the association of the east Romanian countryside is normally with the core Danube Delta with its special birds like Pelicans, Black-necked and Red-necked Grebes, Glossy Ibises, Spoonbills, the stretch of coast just south of the Danube Delta up to the northern city limits of Constanta is an excellent birding spot not only for migrating birds, too. Two dedicated bird photographers went for the countryside area near of Vadu at the sandy coast in the 3rd week of September 2012. The area called Dobrudja with its steppe habitat more to the west was neglected this time. All breeding specialities should have gone already.

The trip date was perfect, allowing us to see good variety of species, many of them in considerable numbers, especially raptors. We also saw waders, gulls, herons, pelicans and passerines.

The Bird Diversity we enjoyed was high; exactly 90 species of birds we found in only 2,5 days. Highlights of the tour you will find in the gallery. Among others we made photos of Black-necked Grebe, Podiceps nigricollis, Dalmatian Pelican, Pelecanus crispus, Purple Heron, Ardea purpurea, Ruddy Shelduck, Tadorna ferruginea, Common Shelduck, Tadorna tadorna, Black Kite, Milvus migrans, Western Marsh-Harrier, Circus aeruginosus, Pallid Harrier, Circus macrourus, Montagu’s Harrier, Circus pygargus, Eurasian Sparrowhawk, Accipiter nisus, Red-footed Falcon, Falco vespertinus, Eurasian Hobby, Falco subbuteo, Peregrine Falcon, Falco peregrinus, Common Quail, Coturnix coturnix, Syrian Woodpecker, Dendrocopos syriacus, Red-backed Shrike, Lanius collurio, Sedge Warbler, Acrocephalus schoenobaenus, many Willow Warblers, Phylloscopus trochilus, Common Chiffchaff, Phylloscopus collybita, lots of Blackcaps, Sylvia atricapilla, only a few Common Whitethroats, Sylvia communis, many Lesser Whitethroats, Sylvia curruca, many Spotted Flycatchers, Muscicapa striata and Red-breasted Flycatchers, Ficedula parva, good numbers of Common Redstarts, Phoenicurus phoenicurus, Whinchats, Saxicola rubetra, Northern Wheatears, Oenanthe oenanthe and a single Tawny Pipit, Anthus campestris.

This tour gave us the opportunity to witness the spectacular autumn migration Continue reading Fall migration at the Black Sea Coast/ Romania