Tag Archives: Larus argentatus

Handa, eine Vogelinsel Schottlands

SchmarotzerraubmoeweGischt schäumt meterhoch, die Luft ist bis zur Sättigungsgrenze in Salzschwaden getränkt. Vehement donnern die von Stürmen über Tausende von Kilometern getriebenen und aufgewühlten Brecher des Nordatlantiks an die wildzerklüfteten Gestade, die unbezwingbar und majestätisch senkrecht in die Höhe ragen. Eben noch hatte man bei stiller See den kleinen Fischerhafen von Tarbet im County Lairg, Highland verlassen. Die Überfahrt auf die Vogelinsel ist von kurzer Dauer. Der Landeplatz ist ein unberührt wirkender, einsamer Sandstrand. Dies ist aber die meerabgewandte Ostseite. Auf der Westseite sieht die Welt ganz anders aus. Sonnenstrahlen brechen durch die dichte Wolkendecke und geben der wilden Szenerie einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz. Die Luft ist erfüllt von den durchdringenden Rufe einer unzählbaren Schar Kälte, Sturm und Wasser trotzender Meeresvögel, die hier an Schottlands Westküste ihre Brutkolonie eingerichtet haben.

Der Besucher ist zuerst einfach nur überwältigt, wenn die ersten Sonnenstrahlen der wilden Szenerie aus Moosen und Felsen einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz abgeben. In der Ferne sind die anrollenden Brecher des Atlantiks zu hören. Übertönt Continue reading Handa, eine Vogelinsel Schottlands

Harter Winter – gute Vogelaufnahmen

ZwergsägerJe härter der Winter, desto schwieriger ist die Futtersuche. An der Ostseeküste gilt das für die Vogelwelt besonders dann, wenn auf dem Blankensee, an den Havelseen oder gar der Ostsee das Wasser zufriert und offene Stellen selten werden. Dann überwinden die Vögel ihre natürliche Scheu und versuchen, in den Häfen auf Beutefang zu gehen. Für Fotografen ist das eine gute Gelegenheit, zu reizvollen Motiven zu kommen.

Vor einigen Jahren hatte der lang anhaltende Frost die Ostsee in eine arktische Winterlandschaft verwandelt. Viele seltene und dem Menschen gegenüber eher scheue Vogelarten hatten ihre Zurückhaltung aufgegeben und waren in den windgeschützten Häfen aufgetaucht. Dort gab es noch einige wenige eisfreie Wasserflächen, an denen die Vögel an Nahrung gelangen konnten.

Nach angenehmen Temperaturen um Weihnachten sorgten ab Sylvester Temperaturen von bis zu – 20 ° Grad Celsius für eine kältestarre Eiswüste. Zwangsweise fand sich eine vielfältige Vogelwelt in den Häfen ein. Pfeifenten (Anas penelope) und Stockenten Continue reading Harter Winter – gute Vogelaufnahmen

Die Thayermöwe in der WP erkennen: Erfahrung sammeln für die Westpaläarktis in Alaska

ThayermöweDie Thayermöwe (Larus thayeri) ist eigentlich eine nearktische Art. Sie brütet an der Westküste der Hudson Bay und auf den arktischen Inseln Kanadas, die aber recht verbreitet im Winterhalbjahr an der Westküste Nordamerikas von British Columbia bis herunter nach Kalifornien zu beobachten ist.

Für Alaska wird die Art als „casual“ für die Zeit von Ende September bis Mai (meistens aber im Herbst) von den Aleuten beschrieben. Es war eine kleine Sensation ein einjähriges Weibchen während der Zugvogelbeobachtungen in Gambell auf St. Lawrence Island zu beobachten. Die Art ließ sich sehr gut im Wasser im Vergleich zu anderen Großmöwen bewundern und drehte zum Abschluß eine schöne Flugrunde um die Beobachter wobei viele der arttypischen Merkmale zu sehen waren.

Auch in der Westpaläarktis können immer wieder Möwen anderer Erdteile beobachtet werden. So war eine Vega Gull, also eine Ostsibirienmöwe (Larus vegae), am 10. Januar 2016 in der Nähe des Hafens von Duncannon, in der Grafschaft Wexford entdeckt worden. Der Artikel von Killian Mullarney beschreibt sehr schön, wie der Autor in einer großen Ansammlung von Möwen in der Nähe Continue reading Die Thayermöwe in der WP erkennen: Erfahrung sammeln für die Westpaläarktis in Alaska

Schmarotzerraubmöwen auf der Vogelinsel Handa/ Schottland

Schmarotzerraubmöwe

Erste Sonnenstrahlen geben der wilden nördlichen Szenerie einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz. Das dumpfe Donnern der Wellenbrecher wird übertönt von durchdringenden Lauten, den Rufen einer unzählbaren Menge hier brütender Meeresvögel. Das ist Natur pur! Der Ort? Handa!

Handa Island bietet hier an ihren unwegsamsten und bedrohlichsten Klippen eine sichere Kinderstube für viele Arten von Alken, Möwen und auch für den Eissturmvogel (Fulmarus glacialis).  Die Insel an der Nord-Westküste ist ca. 50 Kilometer vom sturmumbrausten schottischen Nordkap entfernt gelegen. Ein wild zerklüftetes, vier Quadratkilometer großes und bis auf 150 Meter ansteigendes Eiland.

An einer Ansammlung von Häusern, die sich um einen kleinen Hafen gruppieren haben ortsansässige Fischer einen Fährverkehr eingerichtet. Es lassen sich vornehmlich interessierte Naturtouristen und passionierte Vogelkundler auf dieser Insel absetzen. Als wir eines schönen Morgens im Juli ankommen, stehen schon einige Autos und auch die dazu gehörigen Menschen drum herum. Sie sind offensichtlich aus einem eindeutigen Grund hier. Die Spektive, Ferngläser und dicken Objektive sprechen eine eindeutige Sprache. Wir habe Glück und kommen mit dem ersten Boot mit. Traumhaftes Licht am frühen Morgen. Einige dicke Wolken, ansonsten Continue reading Schmarotzerraubmöwen auf der Vogelinsel Handa/ Schottland

Zugvögel auf dem Weg in die Arktis: Gambell Anfang Juni

DickschnabellummeHörbar und spürbar nimmt das Flugzeug Kontakt mit dem Boden des Rollfelds auf. Aus den Fenstern können wir die Berge der sibirischen Küste im Norden sehen. Ich schätze die Entfernung auf 70 km oder so. Die Wetterprognose sagte aus, daß wir Winde mit Geschwindigkeiten von 30-70 km / h aus dem Norden bekommen würden. Nicht unbedingt ein gutes Zeichen, um Vögel auf der Insel zu beobachten. Schon während wir das Flugzeug verlassen, bläst uns der Wind brutal und eiskalt ins Gesicht. Langsam machen wir uns mit dem Gepäck auf den Weg zum Hotel, dem Sivuqaq Inn. Überall liegen Kieselsteine bis in den Ortsbereich. Das sieht nicht alles andere als wanderfreundlich aus. Zum Glück dürfen wir ab jetzt ATV (All-Terrain-Vehicles) verwenden.

Das Dorf Gambell scheint keinerlei Vegetation aufzuweisen. Auf Anhieb wirken viele der Häuser baufällig. Die Außenverkleidung der Holzhäusern sieht man die Auswirkungen der Meeresluft wirklich an. Wir machten uns auf den Weg in Richtung Strand, der zuerst durch den sogenannten “boatyard” geht. Immerhin ein Gebiet mit etwas Gras, in dem viele Bootsrümpfe zu sehen sind, die entweder nie vollständig zusammengebaut worden sind oder sich bereits wieder im Zerfallsprozess befinden. Als wir den Strand erreichen, bekommen wir die Auswirkungen des Sturms Continue reading Zugvögel auf dem Weg in die Arktis: Gambell Anfang Juni

Osterausflug auf die Greifswalder Oie

TrauerenteSeeenten wie Eisenten (Clangula hyemalis), Trauerenten (Melanitta nigra) oder Bergenten (Aythya marila) im Tiefflug über der Ostsee. Noch dazu im Prachtkleid. Dies alles ist auf einem Ausflug mit der MS „Seeadler“ der Apollo-Reederei auf die Greifswalder Oie – der nord-östlichen Insel Deutschlands – möglich. Die Insel liegt nördlich von Usedom im nördlichen Vorpommern mitten in der Ostsee.

Wie bereits in anderen Blog über das Zuggeschehen beschrieben, lohnt es sich im Frühjahr und Herbst die ziehenden Trupps nicht nur der Singvögel genauer abzusuchen. In gemischten Ententrupps können sich nämlich auch andere Vertreter der Melanitta -Seeenten aufhalten. Das sollte über Ostern mal von Peenemünde aus getestet werden. Bei herrlichstem Wetter ging es pünktlich um 9.45 Uhr mit der MS „Seeadler“ hinüber zur Greifswalder Oie. Als die MS „Seeadler“ den Peenestrom verlassen hatte und den Peenemünder Haken passiert sind in der Ferne schon ziehende Mittelsäger (Mergus serrator),  Kormorane (Phalacrocorax carbo), Pfeifenten (Anas penelope), Reiherenten (Aythya fuligula), Eisenten, Trauerenten und Lachmöwen (Chroicocephalus ridibundus bzw. Larus ridibundus) zu sehen.

Schnell passieren wir die Insel Runde und sehen in der Ferne schon die Oie. Da die See nicht zu rau ist, ist es möglich die Continue reading Osterausflug auf die Greifswalder Oie

Ostsibirienmöwe: Erstbeobachtung in der Westpaläarktis

OstsibirienmöweEine Vega Gull, also eine Ostsibirienmöwe (Larus vegae), ist am 10. Januar 2016 in Irland, in der Nähe des Hafens von Duncannon, in der Grafschaft Wexford entdeckt worden. Der Birdguides-Artikel von Killian Mullarney beschreibt sehr schön, wie der Autor in einer große Ansammlung von Möwen in der Nähe von Duncannon diesen Irrgast entdeckte. In den Vormonaten hatte er neben den vielen Silbermöwen (Larus argentatus) bereits einige Mittelmeermöwen (Larus michahellis), eine Ringschnabelmöwe (Larus delawarensis) und eine Steppenmöwe (Larus cachinnans) im ersten Winterkleid. Letztere Beobachtung ist eine Besonderheit, da Steppenmöwen als sehr seltene Vögel in Irland betrachtet werden. Die Möwen werden an den Fischerhafen durch die große Schwärme von Sprotten angelockt, die lokale Fischer in großen Mengen an Land zogen. Am Morgen des 10. Januar hatte er die Gelegenheit ein paar Stunden am kleinen Fischerhafen von Duncannon zu verbringen. Einer Stelle ist besonders produktiv, da hier an Polarmöwen (Larus glaucoides) und Eismöwen (Larus hyperboreus) manchmal verweilen und aus der Nähe betrachtet werden können.

Am Morgen des 10. Januar hatte er die Gelegenheit ein paar Stunden am kleinen Fischerhafen von Duncannon zu verbringen. Einer Stelle ist besonders produktiv, da hier Polarmöwen (Larus glaucoides) und Eismöwen (Larus hyperboreus) manchmal verweilen und Continue reading Ostsibirienmöwe: Erstbeobachtung in der Westpaläarktis

Flötenregenpfeifer in Carolina/ USA

FlötenregenpfeiferDer Flötenregenpfeifer (Charadrius melodus) ist ja bisher nicht in der Westpläarktis beobachtet worden. Aber so ganz auszuschließen – vielleicht ist er auch einfach nur übersehen worden – ist das nicht und er ist anyway ein Top Bird. Der Vogelbeobachter, der den Flötenregenpfeifer aber mal ohne langes Warten auf diesen Alert sehen möchte, sei ein Trip nach North Carolina empfohlen. Gute Beobachtungsmöglichkeiten werden u.a. für die Halbinsel bei Chincoteague beschrieben. Das nahebei gelegene Chincoteague Refuge umfasst mehr als 14.000 Hektar Strand, Dünen, Sumpf und Strandwald. Es wurde zwar eigentlich gegründet, um Rast- und Überwinterungsmöglichkeiten für Zugvögel zu schaffen, hier brütet aber auch der Piping Plover, der Flötenregenpfeifer. Es hat eine sehr anständige Populationszunahme von 790 Regenpfeifer-Paare im Jahr 1986 auf 1.890 im Jahr 2007 Regenpfeifer-Paare gegeben. Trotzdem wird der Lebensraum durch Störungen von Menschen und intensivierten Prädationsdruck weiterhin stark limitiert.

Für meinen ersten Versuch statte ich dem Chincoteague Refuge ein Frühmorgensbesuch ab. Schon um 5:00 bin ich unterwegs. Die Parkplätze hier sind zwar sehr Continue reading Flötenregenpfeifer in Carolina/ USA

Handa, a Scottish bird island

SkuaSpray foam feet high. The air is impregnated to the saturation limit in puccinellia. Metre-high waves crash against the craggy, rocky shores that extend indomitable and majestic into the air. Just having left the small fishing port of Tarbet in County Lairg, Highland in a calm sea, a beautiful sound between a rocky coast and a rocky island enchants the visitor. The crossing to the bird island is short-lived. The landing site is an unaffected looking, lonely sandy beach. But this is the east side facing away from the Atlantic sea. On the west side, the world looks very different. Sun rays breaking through the cloud cover giving the wild scenery wrapped in warm colors a melancholy charm. The air is filled with the piercing cries of a countless multitude of seabirds. Despite cold, wind and water they have set their breeding colony on Scotland’s west coast.

The visitor is first simply overwhelmed when the first rays of the wild scenery of moss and rocks give off warm colors wrapped in melancholy charm. In the distance the Continue reading Handa, a Scottish bird island

Vogelreichtum auf schottischer Inselwelt

KrähenscharbeFelsnadeln, die aus dem schäumenden Meer emporsteigen. Abweisend auf den ersten Blick, doch voller Leben, wenn man in den Sommermonaten in die Nähe kommt. Wenn von Schottland die Rede ist, muß man unbedingt auch auf den Vogelreichtum der Inselwelt vor der Küste hinweisen. Orkney, Shetland oder St. Kilda sind weltbekannt, aber nicht so einfach und schnell zu erreichen, wie die kleinen Inseln nur einige Meilen vor der schottischen Ostküste nahe Edinburgh. Am bekanntesten ist sicher der berühmte Boss Rock oder die Isle of May. Kurz hinter der schottischen Grenze in England, sind die Farne Islands ein perfektes Ziel für Naturfotografen. Jede dieser Inseln kann für einige Stunden pro Tag betreten werden und bietet hervorragende Fotomöglichkeiten. Der Bass Rock ist der namensgebende Vogelfelsen für den Basstölpel (Morus bassanus). Außer auf Helgoland kenne ich nirgends bessere Fotomöglichkeiten für diese Art. Die Isle of May einige Meilen vor Anstruther beherbergt vor allem Tordalken (Alca torda), Papageitaucher (Fratercula arctica), Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis) und Trottellummen (Uria aalge).  Ein vergleichbares Artenspekturm gilt für die Farne Islands. Hier kommen zusätzlich noch Continue reading Vogelreichtum auf schottischer Inselwelt

Hornöya: Bastion der Alken auf Varanger

TordalkKaum hat das Boot den kleinen Fischerhafen von Vardö verlassen, ist die Vogelinsel auch schon zu sehen. Sonnenstrahlen brechen durch die dichte Wolkendecke und geben der wilden Szenerie einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz. Das Tuckern des Bootsmotors und das Rauschen der Wellen wird übertönt durch die durchdringenden Rufe einer unzählbaren Schar Wind, Wasser und Kälte trotzender Meeresvögel, die hier am Ende Europas ihre Brutkolonie eingerichtet haben.

Dem Varangerreisenden ist nicht nur das Halbinselinnere sondern ein Besuch des Vogelfelsens Hornöya (Hornøya) östlich von Vardö unbedingt anzuraten. Gut erreichbar mit einem durch ortsansässige Fischer betriebenen Fährverkehr, lassen sich vornehmlich interessierte Naturtouristen und passionierte Vogelkundler auf Hornöya aber auch auf den Vogelfelsen Ekkeröy bei Vadsö und Reinöya bei Vardö absetzen. Die Vermittlung des Bootes für die kurze Überfahrt ist einerseits beim Verkehrsamt Vardö möglich. Andererseits kann man für den Vogelfelsen Ekkeröy bei Vadsö wohl auch direkt im Hafen nachfragen. Die Abfahrtszeiten sind teils ungewöhnlich und die Überfahrt an Sonn- und Feiertagen kann sehr teuer sein.

Schnell legt das Boot an einer Treppe im Fels an. Ein gutes Gleichgewichtsgefühl sollte man mitbringen, wenn man Continue reading Hornöya: Bastion der Alken auf Varanger

Lesser Black-backed Gull in Mehamn, Finmark in early May

HeringsmöweLesser Black-backed Gull (Larus fuscus) is said to be on its northern limit in Finmark/ northern Norway. It is described as a scarce and sparse breeding bird in Finmark. First breeding records date back to the 1960s. The bird breeds in small colonies normally in western Finmark and the Porsanger Fjord. The population in Finmark has decreased greatly in recent years. This gull migrates far away by the Black Sea and the Caspian Sea and arrives on its breeding grounds at Finmark in mid May. There is probably 1 subspecies involved. It is L. f. fuscus – the Baltic Lesser Black-backed Gull which breeds in northern Norway, Sweden & Finland to the White Sea. An alternative might be L. f. heuglini –Heuglin’s Gull which Continue reading Lesser Black-backed Gull in Mehamn, Finmark in early May

Polarmöwe bei Lauvsnes in Nord-Trondelag / Norwegen

PolarmöwePolarmöwen (Larus glaucoides) sind trotz ihres hocharktischen Brutgebiets immer mal wieder in Europa zu beobachten. Meistens werden Beobachtungen im Winterhalbjahr nicht allzu weit von der Küste entfernt gemeldet. Die letzte Polarmöwe konnte ich in Oldenburg / Niedersachsen entdecken.

Diesmal war ich aber im März an der Westküste Norwegens erfolgreich. Polarmöwen überwintern wohl doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit an der Westküste Norwegens und sind dann auch zwischen den Schären bei Flatanger zu entdecken. Allerdings nehmen nur wenige Vogelbeobachter in dieser Jahreszeit die Mühe auf sich, hierhin zu fahren. Es sind Continue reading Polarmöwe bei Lauvsnes in Nord-Trondelag / Norwegen

Seeadler in Nord-Trondelag / Norwegen

SeeadlerNach einem sehr erfolgreichen Seeadler-Ausflug im November 2013 ging es auch diesmal wieder in  das Schärengebiet um Flatanger.  Natürlich ging es  vordergründig um die Fotografie von Seeadlern (Haliaeetus albicilla) beim Fischfang aber es lohnt sich immer, auch nach anderen Vögeln in der Gegend Ausschau zu halten.

Der Morgen startete fast windstill und mit Raureif. Die Sonne kommt aber erst gegen 8:30 über den Berg bei Lauvsnes. Morgen soll es in der Region Flatanger regnen mit Schneeflocken darin, dann die Folgetage weiter regnen. Also ist heute die perfekte Ausflugstag. Schnell sind wir an dem kleinen Motorboot-Hafen von Lauvsnes. Schon am Bootsanleger grüßen von Ferne die ersten Möwen. Schnell fliegen die ersten Möwen an das Boot heran. Weite See, blauer Himmel, nur ein paar Schleierwolken. Dazu Continue reading Seeadler in Nord-Trondelag / Norwegen

Varanger: Vogelarten auf dem Hochfjell und an der Küste in Nordnorwegen

Papageitaucherwie in dem Blog über das quirlige Odinshühnchen bereits beschrieben, gibt es insgesamt auf Varanger mehr als 300 Vogelarten. Das Hochfjell bietet andere Arten als die Küste rund um den Fjord. Der Fjell ist ein Gebirgszug, der im Inneren zu durchaus beeindruckender Höhe – bis ca. 500 Meter – ansteigt und ein wahrhaftes Tundragesicht zeigt. Bekassine (Gallinago gallinago), Zwergstrandläufer (Calidris minuta), Meerstrandläufer (Calidris maritima) und Mornellregenpfeifer (Charadrius morinellus) sollten für den Continue reading Varanger: Vogelarten auf dem Hochfjell und an der Küste in Nordnorwegen