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Gelbschnabeltokos im Nationalpark Pilanesberg/ Südafrika

Südlicher GelbschnabeltokoDunst schwebt über dem Wasser. Es ist morgen kurz nach Sonnenaufgang. In den umliegenden Büschen herrscht schon lautstarkes Treiben. In dem Galeriewald um den Tidodi Damm tummeln sich zahlreiche Vögel wie der Südlicher Gelbschnabeltoko (Tockus leucomelas). Die umliegenden Bäume bilden einen kleinen Galeriewald, der viele Vögel wie Gelbschnabeltoko, Graukopfliest (Halcyon leucocephala) oder Haubenbartvogel (Trachyphonus vaillantii) anzieht. Zum Teil kann man sie schon mit einem 70-200 mm-Zoom ausreichend groß fotografieren. Ein wirklich sehr romantisches Wasserloch ist der Tidodi-Damm.

Eine Alternative ist der Malatse-Damm entlang des Dithabaneng Drive. Dieser Damm bietet die Möglichkeit, Schreiseeadler (Haliaeetus vocifer) und andere Vögel wie Ibisse und Löffler an ihren Schlafplätzen zu fotografieren.

Nicht weit vom Malatse-Damm liegt der Dithabaneng-Damm. Wenn das Wasser hoch steht, kann man mit dem Wagen direkt an das Ufer fahren. Das Licht ist morgens wie abends ideal zum Fotografieren. Es lohnt sich am Nachmittag das Ruighoek-Wasserloch anzufahren. An diesem kleinen Damm befindet sich ein relativ tief liegender Ansitz.

Aus der Froschperspektive kann man am Wasserloch der Kwa Maritane Lodge fotografieren. Das Wasserloch der Kwa Maritane Lodge ist wohl mit Abstand die beste Möglichkeiten aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu fotografieren. Das Versteck ist unterirdisch angelegt und erlaubt einen einmaligen Blickwinkel auf die Tiere. Die Bilder erhalten so eine besonders dramatische Wirkung. Hier kann man zum Beispiel trinkende Afrikanischer Continue reading Gelbschnabeltokos im Nationalpark Pilanesberg/ Südafrika

Tor zu Afrikas Tierwelt: South Luangwa Nationalpark/ Sambia

BindenfischeuleEndlich wird die Ankunft auf dem kleinen Mfuwe Flughafen über Bordlautsprecher angesagt. Hier gibt es vielleicht die letzte Gelegenheit zum Geldwechseln. Die Abholung durch den Tour Operator erfolgt zuverlässig. Nach etwa 20 km, vorbei an kleinen Ansiedlungen und sehr afrikanisch anmutenden Straßenläden, steht man endlich an der Pforte ins Reich der Tiere. Um 30 US-Dollar pro Person und 15 Dollar je Fahrzeug wird man am Parkeingang ärmer. Achtung. Es gibt auch eine Gebühr für „Commercial Filming & Sound Recording“, die ebenfalls 60 US-Dollar/Person/Tag beträgt. Mit aufwändiger Kameraausrüstung sollte man also eine gewisse Zurückhaltung an den Tag legen und sich nur als gewöhnlicher Tourist ausgeben. Aber auch andere afrikanische Nationalparks lassen sich Profitätigkeiten sehr teuer bezahlen.

Diesseits der Grenze des Nationalparks und des Luangwa-Flusses gibt es zahlreiche Lodges; auch wenn auf der offiziellen Karte auf Anhieb nur die Kapani Lodge ausgewiesen wird. Dazu gibt es einfachere Camps und Campingplätze in traumhafter Lage am Luangwa-Fluss. Die werden garantiert – meist nachts – auch von Elefanten- und Hippos besucht. Am anderen Flussufer sonnen sich Krokodile, tummeln sich Paviane und Impalas. Der Ruf des Schreiseeadlers (Haliaeetus vocifer) ist dann der endgültige Beweis. Das ist Afrika!

Eine absolute Empfehlung ist das Croc Valley Camp mit Continue reading Tor zu Afrikas Tierwelt: South Luangwa Nationalpark/ Sambia