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Mount Kupé Bushshrike – eine Erfolgsgeschichte

HalsbandwürgerEin frischer, sonniger Februarmorgen in den Bakossi Mountains. Nach einem erfolglosen ersten Tag auf Suche haben wir am Ende des 2. Tages dann insgesamt 7 Individuen des Halsbandwürgers (Telophorus kupeensis) „encountered“; davon 4 Sichtungen und 3 weitere Exemplare, die an anderer Stelle nur gehört wurden. Nach intensiver Suche am Morgen war endlich ein territoriales Paar des Halsbandwürgers (Telophorus kupeensis) – im englischen als Serle’s Bushshrike oder Mount Kupe Bushshrike bekannt – gefunden.

Die Vögel sind sogar recht niedrig im Waldinnern – schon fast im Unterholz –zu finden. Auf den (wenigen) Fotos, die in den Image-Datenbanken zu finden sind, wird dieser nur sehr lokal vorkommende Buschwürger nur im Kronendach im Gegenlicht wiedergegeben. Wir übersteigen Lianen und umgestürzte Baumstämme und stehen dann knapp unter der Oberkante eines Bergkamms.  Etwas weiter unterhalb am Abhang treibt sich das Paar des Serle’s Bushshrike (Mount Kupe Bushshrike) in nicht mehr als 1 Meter Höhe im nicht zu dichten, aber moos- und flechtenbewachsenen Unterholz herum.

Zuvor war aber harte Arbeit zu erledigen. Die erste für den Halsbandwürger bekannte Stelle erweist sich als unergiebig. Wir laufen den immer enger werdenden Pfad weiter. Es ist nun 8:00 und sehr angenehm im Wald. Die Sonne bestrahlt schon die ersten Hänge. Am 2. Spot halten wir, um die Stimme des Halsbandwürgers abzuspielen und ihn vielleicht hervor zu locken. Dort hatte ihn der lokale Guide auf jeden Fall schon einige Male gesehen. Zuerst sehen wir aber wieder „nur“ einen Bergtrogon (Apaloderma vittatum), im dichten Blätterdach. Plötzlich: In weiter Ferne antwortet der Halsbandwürger mit seinen typischen rauchig-kratzigen Continue reading Mount Kupé Bushshrike – eine Erfolgsgeschichte

Remarks to wintering Solitary Sandpipers (Tringa solitaria) in the Pantanal

EinsiedelwasserläuferDuring scientific research in the northern Pantanal between the 20th of December 2012 and the 10th of January 2013 I often observe Solitary Sandpipers along the muddy ditches on a farm. Of the two subspecies of the solitary sandpiper recognized the subspecies present probably was Tringa solitaria solitaria which usually has a more well-defined streak between the eye and the bill which are clearly visible on the images shot. On the other hand Tringa solitaria cinnamomea typically lacks these streaks, being more finely spotted and speckled instead. First I saw the Solitary Sandpiper (Tringa solitaria) on the muddy fringes of small pools, where you could see them from wooden bridges crossing these waters. There were no more but 3 individuals which you could see at one time. In between 10 days the water level rose by about half a meter. After that you only saw Solitary Sandpipers on muddy pieces of grassland between leaves of grass. These patches were characterized by highly degraded grassland, where cattle used to feed on quite recently.

The Solitary Sandpipers were never numerous and obviously preferred the open muddy shores of various types of pools. In „Birds of Brazil, The Pantanal & Cerrado of Central Brazil“ von J. Gwynne, Continue reading Remarks to wintering Solitary Sandpipers (Tringa solitaria) in the Pantanal