Tag Archives: Habicht

Junger Habicht mit Gelbem Knopf

HabichtBei meinen Aufnahmen von den jungen Habichten (Accipiter gentilis) mitten im Kiefernwald kann ich inzwischen alle Geschwister beobachten. Einer der jungen Habichte macht nun schon seit ein paar Tagen seine ersten Ausflüge. Sie führen ihn immer weiter weg. Die beiden anderen Geschwister weisen nun auch das braun-graue Federkleid mit den markanten schwarzen Strichen auf Brust und Bauch auf. Auffällig ist bei beiden die weiße Dunenstelle auf der Brust. Manchmal ist von den Geschwistern nichts zu sehen. Dann haben sie sich wohl auf den Nestboden gedrückt. Aber manchmal stehen sie schon im Nest oder gar auf dem Rand des Nestes und sind dann vollständig zu beobachten.

Einer der Jungvögel zeigt auf einer Seite ein schauerliches Gesicht. Der Wangenknochen scheint verschoben und drückt das Auge leicht nach oben. Viel schlimmer ist aber daß der junge Habicht auf der rechten Seite anstatt eines Schnabel praktisch nur ein Loch zeigt. Von einem Vogelkenner habe ich mir sagen lassen, daß es sich wohl um eine Krankheit, den sogenannten Gelben Knopf, handelt. Der Gelbe Knopf ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Trichomonadose, die durch den Einzeller Trichomonas gallinae verursacht wird. Bei dem Gelber Knopf oder Gelber Kropf genannten Phänomen handelt es sich um eine Parasitose. Der Parasit Continue reading Junger Habicht mit Gelbem Knopf

Junge Habichte im Regen

HabichtHeute Nachmittag geht ein starkes Gewitter über die Nuthe-Nieplitz-Niederung im südlichen Brandenburg nieder. Ein guter Anlaß die jungen Habichte an und in ihrem Nest aufzusuchen und zu schauen wie die jungen Habichte (Accipiter gentilis) im Kiefernwald mit dem vielleicht ungewohnten Nass umgehen. Als ich ankomme, fliegt sofort ein Vogel aus einer Kiefer auf. Es ist wohl der junge Habicht, der vorgestern schon einen ersten Ausflug gemacht hatte. Er kommt wenig weiter wieder herunter. Wieder sitzt er etwas entfernt neben dem Nest hoch in einer Kiefer. Sein braun-graues Federkleid mit den markanten schwarzen Strichen auf Brust und Bauch ist zwar unauffällig genug gefärbt, um ihn vor einer Kiefer nicht zu stark in Erscheinung treten zu lassen. Nun aber sitzt er ganz frei auf einem Ast und ist gut zu erkennen. Schnell ist auch das Nest wieder gefunden. Von den Geschwistern ist nicht viel zu sehen. Sie hocken noch auf dem Nest und haben sich wahrscheinlich auf den Nestboden gedrückt. Kein Wunder: Das Wetter ist zwar eher schwül-warm, aber feucht und eher ungemütlich.

Einer der Nesthocker, wird nun langsam aktiv. Ein anderes Geschwister sitzt – ebenfalls im braun-grauen Federkleid mit auffallend weißen Dunen auf der Brust – auf der Nestkante und schaut herunter. Es ist erkennbar, daß beide Junghabichte alles andere als erbaut von dem Wetter waren. Die feuchte Schwüle Continue reading Junge Habichte im Regen

Junger Habicht im Nebel

HabichtJetzt geht es Schlag auf Schlag. In der Nacht hatte es geregnet. Die Frühe war nebelverhangen. Perfekte Bedingungen, um auch mal kontrastarme Aufnahmen von den jungen Habichten (Accipiter gentilis) mitten im Kiefernwald zu machen. Der junge Habicht, der gestern schon einen ersten Ausflug gemacht hatte, saß diesmal etwas weiter als gestern, also ca. 10 Meter, neben dem Nest hoch in einer Kiefer. Sein braun-graues Federkleid mit den markanten schwarzen Strichen auf Brust und Bauch war unauffällig genug gefärbt, um ihn vor einer Kiefer nicht zu stark in Erscheinung treten zu lassen. Man mußte die Stelle des Nests kennen, um den Jungvogel entdecken zu können. Allerdings: er – bzw. wahrscheinlich ist es eine Sie – saß ganz frei. Der junge Habicht verhielt sich sehr vorbildlich; sehr ruhig und anfangs meist regungslos.

Als ich ankam, rief im Hintergrund des nebligen Waldes ein Greif. Sicher, die Mutter, die auch heute irgendwo in der Nähe daß und mit den Rufen vielleicht die Kleinen weg vom Nest locken wollte, um die Eigenständigkeit zu fordern. Mit dem Fernglas suchte ich die höheren Äste der Umgebung ab und konnte schnell den weiblichen Habicht offen auf einem Kiefernast in gut 200 Meter Entfernung vom Nest aufgebaumt sehen. Wachsam hielt das Weibchen die Umgebung im Blick und fliegt dann auch plötzlich elegant zwischen den eng stehenden Kiefern ab.

Von den Geschwistern ist nichts zu sehen. Sie sind noch nicht so weit und haben sich wohl auf den Nestboden gedrückt. Kein Wunder: Das Wetter ist feucht und eher ungemütlich.

Der Jungvogel wird nun langsam aktiv. Eine vorwitzig abstehende Feder des Nestlingskleid (weiß!) wird hervorgezogen und – mit Abscheu wie es aussieht – abgeschüttelt. Dann breitet der Junghabicht seine Schwingen aus, die schon beeindruckend in der Breite und Länge aussehen, jedoch noch einige Lücken aufzuweisen scheinen. Der Habicht balanciert auf dem Ast, dann schlägt sie die Schwingen schon wie eine Große. Und dann – siehe da – gibt es mehr ein  flatterndes Gleiten als ein Fliegen. Continue reading Junger Habicht im Nebel

Ästling: junger Habicht macht ersten Ausflug

HabichtHeute Morgen waren die Jungen im Nest des Habichts (Accipiter gentilis) noch ganz still. Inzwischen ist das Nest eindeutig als Greifvogel-Nest zu identifizieren. Überall hängen weiße Federn, die Äste sind weiß vom Kot. Allzu lange kann nun das Ausfliegen nicht mehr dauern.

Sie treten nun in die Phase des Ästlings ein. Ästling ist die Bezeichnung für noch nicht flügge gewordene Jungvögel, die das Nest zwar verlassen haben, jedoch auf Ästen sitzend von den Altvögeln weiterversorgt werden müssen. Ist ein Nestling alt genug, um außerhalb des Nestes seine Flugfähigkeit und die eigenständige Nahrungsaufnahme zu trainieren, tritt er in diese neue Phase seines Lebens ein. Zwar können die meisten Ästlinge bereits kurze Strecken fliegen oder stehen kurz davor, ihre Flugkünste zu erlernen. Aber sie sind noch nicht dazu in der Lage, sich selbst zu ernähren. Unter Anleitung ihrer Eltern erkunden sie die Umgebung und werden noch einige Tage bis Wochen von ihnen mit Futter versorgt. Der junge Habicht saß ca. 5 Meter neben dem Nest hoch in einer Kiefer und kann wohl nicht mit Klettern sondern nur mit Hilfe der Schwingen flatternd dorthin gelangt sein.

Die Zeit zwischen dem Verlassen des Nestes und dem Erlangen gänzlicher Selbstständigkeit ist auch für junge Habichte eine sehr gefährliche Phase ihres Lebens. Die Eltern sind unterwegs um nach Futter zu suchen. Während dessen hüpfen die Ästlinge mehr oder weniger schutzlos umher. Da kann es auch mal zu einem Absturz kommen. Dann sind sie Fuchs und Marder schutzlos ausgeliefert. Der junge Habicht verhielt sich aber vorbildlich; sehr ruhig und Continue reading Ästling: junger Habicht macht ersten Ausflug

Ist das schon eine junge Habichtdame im Nest?

HabichtEin morgendlicher Ausflug zum Nest des Habichts (Accipiter gentilis) zeigte die Jungen am frühen Morgen schon recht agil. So unbeholfen, wie noch vor gut 10 Tagen sind die zwei drei jungen Habichte nicht mehr. Auch der junge Habicht – vielleicht ein Weibchen, wenn man die Größe und die Färbung des Bauchgefieders heranzieht – hat sich noch weiter ausgefärbt. Er schien ja damals schon etwas weiter in der Entwicklung zu sein. Aber auch beide anderen Geschwister haben ihr damals noch rein weißes Gefieder gegen eines mit dunklen Federkielen getauscht. Die lange Linse auf dem Stativ dort unten auf dem Waldboden scheint das Junge an etwas zu erinnern. Wieder schaut es neugierig. Eine ganze Weile stellt sich der Vogel aufrecht und schaut herunter. Die beiden anderen Geschwister mit den dunklen Federkielen ruckeln im Nest und heben von Zeit zu Zeit die Flügelansätze.

Die Mutter sitzt derweil sicher irgendwo in der Nähe und läßt die Kleinen gewähren.  Lautlos – und nicht mit den keckernden Rufen der letzten Beobachtung – fliegt plötzlich elegant der weibliche Continue reading Ist das schon eine junge Habichtdame im Nest?

Habichtmutter wacht am Nest

HabichtAn einem schönen, etwas kühlen Junimorgen habe ich das Nest mit den Habicht-Jungen (Accipiter gentilis) noch einmal aufgesucht. Schon bei der Näherung sah ich im ersten Morgenlicht die Habichtmutter in voller Größe offen auf einem trockenen Kiefernast ganz in der Nähe des Horstbaums sitzen. Der weibliche Habicht ist ein wirklich beeindruckender, kräftiger Vogel.

Wenn er sitzt, kann man natürlich seine langen, breiten Flügeln und den langen, abgerundetem Schwanz nur erahnen. Schön ist aber der braungrau-schiefergraue Mantel, der Kopf mit der schwarzen Kappe und dem ausgeprägten, weißen Überaugenstreif zu erkennen. Langsam drehte sich das Habichtweibchen zum Beobachter. Nun ist auch die auffällige hellgraue Unterseite mit ihren feinen horizontalen Streifen zu sehen. Die breiten, dunklen Bänder auf dem Schwanz sind unauffällig, aber trotzdem im Morgenlicht schön zu erkennen. Wachsam hält das Weibchen den Beobachter mit seiner dunkelgelb-orange Iris im Blick.

Ein Buntspecht (Dendrocopos major) kommt angeflogen und passiert den Habicht hoch in den Kiefernspitze und ruft dabei ganz aufgeregt. Warum er den Weg in Seitweite des Habichts nehmen muß, ist nicht klar. Ein Nest scheint er jedenfalls auf dieser Strecke nicht ansteuern zu wollen. Die hohen kicksenden Rufe des Spechts ziehen jedenfalls die Aufmerksamkeit der Habichtmutter auf sich. Continue reading Habichtmutter wacht am Nest

Junge Habichte erkunden das Nest

HabichtUnsicher wackelt ein molliges, weißes Knäuel über das unordentlich zusammengebaute Nest. Eben noch schien die Aufeinanderhäufung von Zweigen und Ästen verwaist. Nur die ein oder andere weiße Feder ließ Bewohner erahnen.

Mit keckernden Rufen fliegt der weibliche Habicht (Accipiter gentilis) seinem Partner irgendwo im Kiefernwald entgegen. Ein kurzer Ruf verrät das Männchen. Mit einer Beute im Fang kommt das Weibchen zum Nest geflogen. Als ich nun mit dem Fernglas zum Nest hochschaue, sitzt der weibliche Habicht im hinteren Nestbereich und davor tummeln sich unbeholfen ein, zwei, ja sogar drei junge Habichte. Leider konnte ich die Beuteübergabe nicht beobachten. Das Futter scheint schon verputzt zu sein.

Einer der jungen Habichte scheint schon was weiter zu sein. Während die beiden anderen noch rein weißes Gefieder aufweisen, hat er schon die ersten dunklen Federkiele. Das Junge mit den dunklen Federkielen ruckelt ein wenig auf dem Nest und hebt die Flügelansätze. Da fehlt noch was, denke ich. Die Flügelfedern müssen sich erst noch ausbilden.

Die lange Linse auf dem Stativ dort unten auf dem Waldboden scheint das Junge doch näher zu interessieren. Eine ganze Weile schaut das Junge herunter und stellt sich schon fast aufrecht auf dem Nestrand auf. Auch die Geschwister haben sich nun erhoben und scheinen die nähere Nestumgebung untersuchen zu wollen. Die Mutter sitzt derweil stoisch hinter ihren Kleinen und scheint am Continue reading Junge Habichte erkunden das Nest

Kernbeißer beobachten

KernbeißerIch verbrachte einige Zeit in der Sächsischen Schweiz am Großen Winterberg. Dort befindet sich in idyllischer Lage eine Jugendherberge, die mit großen Rotbuchen (Fagus sylvatica) und Ulmen (Ulmus glabra) umstanden ist. Die Herberge ist ziemlich alt und die Bäume standen ganz in der Nähe. Nah genug, um von einem Balkon direkt in das Kronendach der umstehenden Bäume zu fotografieren. Große Buchen und Ulmen laden Finken mit ihren frischen grünen Blättern Anfang Mai geradezu ein. Schnell war ein Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) in einem Trupp Finken zu beobachten. Im Frühjahr mit dem Laubaustrieb fressen Kernbeißer frische Blätter genauso wie Buchfinken (Fringilla coelebs), Grünfinken (Chloris chloris) und Eurasische Gimpel (Pyrrhula pyrrhula).

Auch ein Blick aus dem Dachfenster einer Pension im ungarischen Bükk-Gebirge zeigte eines frühen Morgens einen Kernbeißer, der auf einer Dachrinne direkt am Fenster steht. Es war erstaunlich wie viele Kernbeißer sich bei einem Stadtrundgang an den Winterfutterplätzen in dem verschneiten Städtchen herumtrieben. Das ist man von Deutschland so nicht gewohnt. in Großbritannien Continue reading Kernbeißer beobachten

Interessantes zur Brutbiologie des Kernbeissers

KernbeißerEin Blick aus dem Dachfenster einer Pension im ungarischen Bükk-Gebirge: ein Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) steht auf einer Dachrinne direkt am Fenster.

Es ist erstaunlich wie viele Kernbeißer sich im weiteren Verlauf an den Winterfutterplätzen in dem verschneiten Städtchen herumtreiben. Das ist man von Deutschland so nicht gewohnt. in Großbritannien sind sogar die Bestände des Kernbeißers so stark rückläufig, daß seit Ende der 1970er-Jahre der Brutbestand um mehr als 75% eingebrochen ist.

Die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) hatte im Jahr 2012 ein umfangreiches Forschungsprojekt gestartet, das sich mit den Habitatpräferenzen, dem Verhalten während der Nahrungssuche, der Brutbiologie sowie der Überlebensrate des Kernbeißers beschäftigt. Der Grund war der Einbruch der Bestände des Kernbeißers. Bei der letzten Schätzung im Jahr 2013 ging man von nur noch 500-1000 verbliebenen Brutpaaren aus. Im Vergleich: In Deutschland wird der auf 210.000-370.000 Reviere geschätzte Bestand als gleichbleibend eingestuft.

Wie nicht anders zu erwarten ergab die Studie, daß die Kernbeißer gerne ältere Laubwaldbestände aufsuchen. Dabei werden von den Continue reading Interessantes zur Brutbiologie des Kernbeissers

Rotmilane und ihre Beute

Rote Milane (Milvus milvus) und ihre Gewohnheiten sind durch ihre Beute und die Art des Beuteerwerbs bestimmt. Rote Milane sind vor allem auch Aasfresser, die auf ihren langgestreckten Flügeln im eleganten Flug die Landschaft auf der Suche nach Nahrung auf dem Boden erkunden. Sie haben nicht die Kraft oder Schnelligkeit anderer Greifvögel, wie dem Habicht (Accipiter gentilis), die in erster Linie mit ihrer Verfolgungsjagd für Beute sorgen. Obwohl sie in der Lage sind, kleine Lebewesen wie Mäuse und Wühlmäuse zu erbeuten, versuchen Rote Milane vor allem Aas als ihre Grundnahrungsmittelversorgung anzunehmen. Ziemlich oft zögern sie zu landen und schnappen den Nahrungsbrocken lieber vom Boden um ihn dann im Flug oder auf einem Baum in sicherer Höhe zu fressen. Wenn die Beute zu groß ist, um sie fort zu tragen, können sie auch auf dem Boden landen. Sie sind aber sehr vorsichtig und werden in der Regel warten, bis die Krähen (Corvus sp.) zuerst gefressen haben.

Wissenschaftlichen Untersuchungen haben gezeigt, dass Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) und Feldhasen (Lepus europaeus), wie man erwarten könnte, einen bedeutenden Teil ihrer Ernährung bilden. Wenn Aas nicht vorhanden ist, suchen sie nach anderen Nahrungsquellen. Landwirtschaftliche Bewirtschaftungsformen wie das Pflügen, die Mahd und die Ernte von verschiedenen Kulturen können eine bereite Spannbreite Continue reading Rotmilane und ihre Beute

Streitende Erpel im Schlosspark Charlottenburg

StockenteHoch aufspritzende Wassertropfen, ein wildes Getümmel. Eben noch hatten die beiden Stockerpel (Anas platyrhynchos) einträchtig nebeneinander auf der Eisplatte gestanden. Nun zanken sie sich wie die Kesselflicker. Tauchend, schwimmend, flatternd und schließlich flüchtend lassen sie offensichtlich ihren Aggressionen freien Lauf. Meist enden die kurzen aber intensiven Auseinandersetzungen damit, daß sich eines der Männchen durchsetzt und seinen Rivalen mit Schnabelzwicken in den Schwanz in die Flucht treibt. Dieser fliegt dann eine kurze Distanz; und nach wenigen Minuten stehen sie wieder gemeinsam auf dem Eis – so als wäre nichts gewesen. Da sich die Wintertemperaturen nun auch mitten in Berlin bemerkbar machen, sind weite Flächen des großen Zierteichs – des Karpfenteiches – im westlichen Teil der Parkanlagen im Schlosspark Charlottenburg von Eis bedeckt. Nur ein kleiner Teil, der in unmittelbarer Nähe zum Zufluß der Spree gelegen ist, ist eine offene Wasserfläche verblieben, die der Anziehungspunkt für viele Wasservögel wie Bläßrallen (Fulica atra), Reiherenten (Aythya fuligula) ist. Auch Gänsesäger (Mergus merganser) gut vertreten. Sogar eine männliche Spießente (Anas acuta) tauchte auf, die allerdings recht blaß wirkte, was auf einen entflogenen Ziervogel oder einen Hybrid hinweisen könnte. Graureiher (Ardea cinerea) stehen wenig scheu am Uferrand. Der Schloßpark mitten in der Stadt Berlin gelegen, ist ein ganz besonderes Vogelparadies. Teils recht naturnahe Wasserflächen bilden eine schöne Kombination mit den teils mehr als 100 Jahre alten dicken Buchen und Eichen. Für bewirtschaftete Parkanlagen verfügt der Park über erstaunlich viel Altholz. Der Schlosspark Charlottenburg ist auch bekannt dafür, daß hier recht zuverlässig die die Suche nach dem Habicht (Accipiter gentilis) erfolgreich ist.  Der ehemals vor im Wald und aus dem Wald heraus über das Feld jagende Vogel zieht mehr und mehr in die Stadt. Berlin ist weltweit die Stadt mit der höchsten Habicht-Dichte pro Hektar. Continue reading Streitende Erpel im Schlosspark Charlottenburg

Habichte in Berlin

HabichtAm Vortag hatten sich teilweise dicke Wolken breit gemacht. Nun sind aber Sterne am Himmel zu sehen. Die Wolkenlücken sind deutlich größer. Ein schöner Morgen kündigt sich an. Gegen 4:00 habe ich mich auf den Weg gemacht. Das Ziel sind die Gärten / Parkanlagen im Schlosspark Charlottenburg, der Görlitzer Park, der Große Tiergarten und die Botanische Anlage Blankenfelde in Pankow, alle in der Stadt Berlin gelegen. Ein besonderes Vogelparadies bilden hier die teils mehr als 100 Jahre alten dicken Buchen und Eichen. Für bewirtschaftete Parkanlagen verfügen die mitten in der Stadt gelegenen Parks und Gärten über teils erstaunlich viel Altholz. Der Aufenthalt am frühen Morgen ist nicht dem Landschaftseindruck geschuldet. Es gilt vielmehr, hier die Suche nach dem Habicht (Accipiter gentilis) aufzunehmen.

Der ehemals vor im Wald und aus dem Wald heraus über das Feld jagende Vogel zieht mehr und mehr in die Stadt. Berlin ist weltweit die Stadt mit der höchsten Habicht-Dichte pro Hektar. Dort Continue reading Habichte in Berlin

Wie findet man Kleinspechte

KleinspechtDer Kleinspecht darf eigentlich in keiner fotografischen Sammlung westpaläarktischer Vögel fehlen. Leider treibt er häufig in den Baumwipfeln herum und ist auch deutlich weniger gesprächig = lautstark als sein größerer Gattungsgenosse, der Buntspecht (Dendrocopos major). Als der kleinste Specht – nicht größer als ein Singvogel – ist er auch vielfältigen Bedrohungen und Verfolgungen ausgesetzt; nicht zuletzt von anderen Spechtarten.

Trotzdem gibt es einige Taktiken, die der versierte Naturliebhaber verfolgen kann, um zu schönen Beobachtungen dieses schwarz-weißen Spechts mit der beim Männchen roten Kappe zu gelangen. Eine der besten Zeiten – so habe ich zumindest nach Auswertung meines Kleinspechts-Fotoarchivs herausgefunden – gelangen mir im Winter wenn der Kleinspecht bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten ist.

Das leise Klopfen bei der Nahrungssuche ist sicher eine Hilfe. Nur muß man dazu schon recht nah dran sein. So lautstark wie die beiden anderen schwarz-weißen Spechte, vor allem der Continue reading Wie findet man Kleinspechte

Amseln im Schnee

AmselIn der Nacht hat es geschneit. Nun ist die Luft kalt und das Land liegt still wie in Watte gepackt unter einer 10 cm dicken Schneedecke. Richtiger Winter, dazu Schnee und auch noch Sonnenschein. Ideale Bedingungen für einen Spaziergang auf einem Parkfriedhof. Von den Singvögeln hört man nur vereinzelt ein verhaltenes Zwitschern. Bei aufmerksamer Betrachtung offenbart ein solcher Schneespaziergang Erstaunliches. Eine mit frischem Schnee überzogene Landschaft hat immer etwas Unberührtes. Die Wege sind nicht zu erkennen. Ich laufe auf purem Weiß. Dies in der Überzeugung, heute morgen der Erste zu sein, der hier seine Fußspuren hinterlässt – doch weit gefehlt! Vor mir waren schon andere unterwegs: Feldhasen hoppelten querfeldein von den Wiesen herüber und ein Fuchs (Vulpes vulpes) schnürte über die ausladende Allee des Hauptweges.

Auf dem Friedhof sind über den Winter ständig mehrere Amseln anzutreffen. Die Amsel (Turdus merula) gehört zu über das Jahr zu den Frühaufstehern und abends ist sie einer der letzten. Aber jetzt sind die Tage kurz Continue reading Amseln im Schnee

Singvögel am Habicht-Luderplatz

EichelhäherWintereinbruch in Deutschland. Aber für die Habichtfotografie muß man doch nach Norwegen fahren. Früh geht es los. Der Luderplatz liegt mitten in einem schönen, urtümlichen Kiefernwäldchen. Jetzt – so gegen um 6:45 – ist es in dem recht geschlossenen Kiefernwald natürlich noch sehr dunkel. So gegen 08:00 Uhr scheinen sich die Lichtverhältnisse zu verbessern. Nun beim ersten Licht sind auch die ersten Eichhörnchen zu sehen. Immer wieder wippen sie aufgeregt mit dem Schwanz. Später sind auch mal die ersten Vögel zu hören. Ich tippe mal auf Häher im Hintergrund, aber es sind auch Meisen dabei. Und dann tatsächlich: Die Kohlmeisen (Parus major) und schließlich auch einige, wenige Blaumeisen (Cyanistes caeruleus) sind die ersten. Noch im ersten Büchsenlicht sind sie zu sehen. Dann sind wenig später aber auch andere Meisenarten zu sehen. Zuerst Weidenmeise (Poecile montanus), Tannenmeise (Periparus ater) und Haubenmeise (Lophophanes cristatus). Wenig später dann auch der erste Eichelhäher (Garrulus glandarius). Insgesamt 3 Exemplare zähle ich. Die Meisen und dann auch die Eichhörnchen liefern sich mit den Eichelhähern ein Wettrennen und die Körner und das Fett. Sie scheinen recht hungrig. So richtig klar ist mir die doch sehr aufwändige Fütterung der Singvögel direkt am Habicht-Luderplatz nicht. Da der Habicht (Accipiter gentilis) sehr vorsichtig Continue reading Singvögel am Habicht-Luderplatz

Female Northern Goshawk at nestsite near Tegel airport

HabichtweibchenSun rays are breaking through the foliage and the twigs of an inner-city park in Northern Berlin. Just 3 km distant to Berlin-Tegel airport, some of the most reliable sites for Northern Goshawk (Accipter gentilis) can be found. A hint in the birding community, “…. look for trail behind the hill, then 100m to the east and scan the bigger pine trees for the impressive nest..” made me birding the parks around Tegel in mid June. Big city parks may be often just a stopgap in between two family arrangements, but parks are often excellent habitat to get an first and fast impression for the woodland species of a foreign country. Berlin with is many park is no exception. Some of the parks are small, but others are huge parks. All are full of gorgeous plants, trees and flowers – and birds as well. It is very nice to walk along the trails, some near the streams in the shade of huge trees.

After some searching at that morning I decided that a big bird in the canopy of a tall pine Continue reading Female Northern Goshawk at nestsite near Tegel airport

Ein Habichtweibchen am Nest in Berlin

HabichtweibchenBerlin scheint sich ja zur absoluten Habicht-Hochburg in Deutschland zu entwickeln. Wie die Meldungen in Ornitho.de ausweisen, sind auch in diesem Frühjahr/ Sommer etliche Beobachtungen von Brutpaaren aus den Berliner Stadtbezirken zu vermelden. Meldungen vom Habicht (Accipiter gentilis), kamen allein für die letzten 3 Wochen vom Volkspark Rehberge, dem Volkspark Hasenheide in Neukölln bzw. Kreuzberg, dem Bäkepark, dem Tiergarten bzw. auch dem Großen Tiergarten in Charlottenburg, aus Tempelhof, dem Flughafensee Tegel sowie dem Steinbergpark am Waidmannsluster Damm in Tegel. Grund genug sich die Parks in Berlin mal näher anzugucken.

Ein wunderschöner Morgen macht sowieso Lust auf ein Birding-Erlebnis. Die Sonnenstrahlen kommen gerade durch die Blätter und die Zweige dieses recht natürlich wirkenden und doch innerstädtischen Parks im Norden von Berlin. In nur 3 km befindet Continue reading Ein Habichtweibchen am Nest in Berlin

Habicht am winterlichen Luderplatz

HabichtIn den Tiefen des norwegischen winterlichen Küstenwaldes bin ich schon vor 6:00 morgens unterwegs. Es ist stockdunkel. Früh war ich mit Ole Martin Dahle aufgebrochen, um noch im Dunkeln in einem Hide zur Habichtfotografie zu sein. Bei einer sehr erfolgreichen Adlerfotografie in Nord-Trondelag hatte es nur erfolglose Versuche mit dem Habichtansitz im Jahr 2013 gegeben. Diesmal war ich etwa 90 Minuten früher auf dem Weg, um möglichst weit vor der Aktivitätszeit des Habichts in meinem Versteck zu sein. In der Nacht zuvor hat es geschneit. Nun ist die Luft kalt und das Land liegt still unter einer dünnen, vereisten Schneedecke. Fast ein richtiger Winter, dazu Schnee. Ideale Bedingungen für die Habichtfotografie. Wir fahren eine schmale Straße aus dem Ort heraus und schon wenig später stellt Ole den Wagen Continue reading Habicht am winterlichen Luderplatz

Kleinspecht im Winter bei Nahrungsaufnahme

KleinspechtDie Havelaue nördlich von Rathenow liegt bei Temperaturen um 0° unter einer dicken Hochnebeldecke. Die Luft ist feucht-kalt und das Land liegt still wie in Watte gepackt. Die von den ergiebigen und häufigen Regenfällen der vergangenen Tage überschwemmten Wiesen liegen unter einer brüchigen Eisdecke. Träge fließt die Havel zuerst gen Westen, dann ab Parey gen Norden. Das ist kein einladendes Wetter. Kein Schnee und auch kein Sonnenschein. Ideale Bedingungen für einen Naturfotografen. Ein Damm zu einer Schleuse scheint einladend. Ein paar Singvögeln hört man vereinzelt mit ihrem verhaltenen Zwitschern. Eine Trupp Meisen – Meisenschule hätte man früher gesagt – mit Sumpfmeisen (Poecile palustris), Kohlmeisen (Parus major) und Blaumeisen (Cyanistes caeruleus) fliegt am Deich entlang und sucht die dünnen und dicken Stämme der hier stehenden Pappeln, Weiden und auch die vielen Weißdörner (Crataegus monogyna) am Deichfuß nach Nahrung ab. Auch ein Continue reading Kleinspecht im Winter bei Nahrungsaufnahme

Friedhofs-Amseln im Schnee

AmselWintereinbruch in Deutschland. In den letzten Nächten hatte es geschneit. Nun taut es aber schon wieder. Die Luft ist kalt und klar. Die meisten Flächen auf einem ausgedehnten Parkfriedhof liegen noch still wie in Watte gepackt unter einer 5 cm dicken Schneedecke. Nur die Wege werden von einem Schneepflug provisorisch geräumt. Das ist zwar noch kein richtiger Winter, aber es liegt Schnee und zwischendurch kommt sogar die Sonne heraus. Ideale Bedingungen für einen Spaziergang auf einem Parkfriedhof. Von den Singvögeln hört man nur vereinzelt ein verhaltenes Zwitschern. Bei aufmerksamer Betrachtung sind auf dem Friedhof über den Winter ständig viele Amseln anzutreffen. Nun bei Schnee scheinen sich die Bestände der Amsel (Turdus merula) noch mal vermehrt zu haben. Überall sieht man sie von einer Wegseite zur nächsten huschen. Unter jedem zweiten (Nadel-)Baum ist der Boden intensiv aufgekratzt. Eine Regelmäßigkeit ist nicht wirklich zu erkennen. Jedoch scheint es eine Präferenz für Koniferen Continue reading Friedhofs-Amseln im Schnee

Habicht, Vogel des Jahres

HabichtHeimlichkeit ist für den Habicht oberstes Gebot. Das mit braunem Tropfenmuster versehene Brust- und Bauchgefieder der Jungvögel löst die Konturen seines Körpers visuell auf, ebenso die im Altersgefieder quer verlaufenden dunklen Streifen, die Sperberung. Häufig sucht der Habicht (Accipiter gentilis) sichere Deckung zwischen Ästen und Blättern auf.

Zum Zweck des Vogelschutzes soll er nun aus seiner Anonymität hervorgeholt werden. Der Habicht ist der „Vogel des Jahres 2015“, wie in Berlin zuletzt von 2 Naturschutzverbänden bekanntgegeben wurde. Warum haben der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) den Habicht nun zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt?

Laut Erklärung des NABU und LBV soll die Benennung eines „Vogel des Jahres“ ein aktuelles Continue reading Habicht, Vogel des Jahres

Gänsegeier im Wonnegau bei Worms

Eurasian GriffonMomentan kann ein ungewöhnlicher Gast aus dem Süden Europas in einem Gebiet Rheinhessens zwischen Grünstadt, Worms und Ludwigshafen gesehen werden. Es ist ein Gänsegeier (Gyps fulvus). Der Geier ist bereits seit dem 02.01.2014 im Gebiet festgestellt worden. Die meisten Birder beobachten mit Spektiven von den betonierten Feldstraßen aus, die diese intensiv ackerbaulich genutzte Landschaft durchziehen. Die letzten Tage konnte der Geier auf einem Acker zwischen Obersülzen und Obrigheim beobachtet werden. Heute konnte ich bei einem plötzlichen Aufklaren ein paar Bilder von dem auf dem Acker sitzenden und später abfliegenden Gänsegeier machen. Ein paar Bilder davon sind hier zu sehen. Der Geier ist nicht übertrieben scheu, aber man sollte den Vogel nicht aufscheuchen und außerdem hat der Regen die Ackerflächen extrem aufgeweicht. Die Entfernungen sind daher nur mit einem langen Tele zu überbrücken.

Als ich ankam, war es stark bewölkt. Der Vogel saß still auf einem Acker und wurde nur gelegentlich ohne Hast von den Rabenkrähen (Corvus corone) überflogen. Die Krähen schienen sich – im Vergleich z.B. zu einem Mäusebussard – sehr zurück zu halten. Der Gänsegeier zeigte sich nicht beunruhigt. Nur ab und zu kratzte er sich. Als die Sonne herauskam, find er an, deutlich aktiver zu werden, schüttelte sich, fächerte die Schwingen auf und nahm dann auf dem Acker deutlich Anlauf und hob schließlich ohne erkennbare Mühe ab, drehte eine Runde und landete auf einem Feld mit Wintersaat. Von dort flog er wieder zurück zu dem Acker meiner Erstbeobachtung. Als mit der Sonne immer mehr Spaziergänger – manche mit Hunden – an den Rändern des Gebiets auftauchten, Continue reading Gänsegeier im Wonnegau bei Worms

Baffin Shackleton Snow Boot, customer review

Baffin Men's Shackleton Snow BootAfter some reviews-blogs had been written in bird-lens.com about photo equipment as the Canon EOS 1 Mark IV or the Canon EOS 1DX and the Canon 400mm f4 DO I think, I write also a short experience review of the Baffin Men’s Shackleton Snow Boot, because I ‘m often asked about my experiences not only with camera staff but also personal equipment which in many cases are as important for successful photo shootings as the photo gear is.

With my Meindl Hiking boots (Meindl Ortler) I have been very satisfied all the time until the beginning of April this year when I spend 4 days photographing Great Grey Owl (Strix nebulosa) in the vicinity of Oulu in Finland. Finding the Great Grey Owl (Strix nebulosa) can be hard stuff, but even harder to prevent loosing her. To walk/ run behind the owl means walking in 1,5 meters of harsh snowcover, sometimes breaking through the icy cover, sometimes not. This in temperatures between -20° and -5°. It did not take a long time and my feet were deeply frozen whatever socks you wrap around them.
Maybe I should clarify, that I am a bird photographer, who is specialized on photographing as many species of birds for scientific purposes as possible. The subjects to shoot brought me to Varanger in Northern Norway in February or to Finland in early April. Now I trip to Norway was scheduled again. End of November for Golden Eagle (Aquila chrysaetos) s. The experience of Finland should not repeat. So I bought a pair at the german Outdoor Shop “Globetrotter” for roughly 300,- €.

After 7 days in use I can Continue reading Baffin Shackleton Snow Boot, customer review

Der Habicht – Flugaufnahmen und mehr

HabichtBeim Durchforsten des Bildarchivs von bird-lens.com ist aufgefallen, daß der Habicht noch deutlich unterrepräsentiert ist. In der letzten Zeit wurden daher gezielt Örtlichkeiten aufgesucht, die von Habichten regelmäßiger frequentiert werden. Hierzu sucht man insbesondere im Spätsommer oder Herbst Feuchtgebiete auf, wo viele (größere) Vögel rasten und/oder mausern und daher als Beute auch für noch unerfahrene Junghabichte zur Verfügung stehen. Hierbei konnte ich mal ein junges Habichtweibchen (Accipiter gentilis) sehen. Dabei gelangen teilweise herrliche Flugbilder dieses Habichts. So kräftig und brustlastig wie auf den Bildern in der Gallerie lässt er sich allein schon proportional leicht vom Sperber (Accipiter nisus) unterscheiden.

Es ist ziemlich einfach von einem erhöhten Aussichtspunkt zu beobachten, daß Habicht-Brutpaare territorial sind. Es konnte in einschlägigen Untersuchungen gezeigt werden, daß die Horste weitgehend gleichmäßig in der Landschaft verteilt sind. Brutvögel verteidigen das Umfeld ihres Horstes in einem gewissen Radius, der aber 1km nicht überschreiten dürfte.

Auch außerhalb der Brutzeit ist Territorialverhalten festzustellen. Dabei werden auch artfremde Greife wie die gezeigten Mäusebussarde (Buteo buteo) vehement angegriffen. Insbesondere adulte Männchen zeigen ganzjährig eine Bindung an den Horstbereich.

Hingegen können eben selbständig werdende Jungvögel wie das im Bild gezeigte Continue reading Der Habicht – Flugaufnahmen und mehr

The Northern Goshawk – aerial shots and more

Northern GoshawkWhen scanning images of the portfolio of bird-lens.com it was noticed that the Northern Goshawk is still significantly under-represented . Therefore locations were actively scanned which are known to be frequented regularly by Goshawks. For this purpose sites near wetlands were visited especially in late summer or fall, where many (larger) birds rest and / or moult and are therefore available as prey for inexperienced, young Goshawks. Here, I could see and even photograph a young female Goshawk (Accipiter gentilis) approaching me within a few dozen meters. As a result you can see some pictures of this wonderful Northern Goshawk in flight. So strong and breast -heavy like the bird on the pictures in the gallery, the female Goshawk can be differentiated easily from the Sparrowhawk (Accipiter nisus) by size alone.

Other images were shot from an elevated vantage point in the forest. You need time and patience. But then you see pretty easy that Northern Goshawk breeding pairs are territorial. It was also shown that the nests are evenly distributed in the suitable breeding area. Breeding birds defend the environment of their nest within a certain radius, which should not exceed 1km.
Outside the breeding season, territorial behavior is observed, too. Other raptors as the Common Buzzards (Buteo buteo) shown on the images are vehemently attacked. Especially adult males show a year-round commitment to the nest area and defend their territory. On the other hand young female Goshawks, independently roaming in others territory as shown in the picture apparently penetrate easily into foreign territories.

The Northern Goshawk is about 45 to 67 cm in length and has a wingspan of about 130 cm. The female is larger than the male. The adult plumage is brownish gray on the back and consists of a white chest which is finely barred black. Young birds are brownish until the first moult on the upper side. The barring on the breast is replaced in young birds by a streaking or a line drawing. The stripes can be found Continue reading The Northern Goshawk – aerial shots and more

Early fall images from the Leinetal/ Hannover

The valley of the river „Leine“ and the surrounding hills called “Leinebergland” is not famous of being one of Germany´s birding hot spots. But a excursion to that charming countryside between the cities of Hildesheim to the east and Hameln to the west has to offer surprisingly good locations to shoot images of excellent birds.
Having been spend one day on invitation of Wolf-Dieter Peest has been very productive – as you can see in the gallery. Wolf-Dieter offers Wildlife Workshops but also the chance to sit in one (or more) of his hides located on ponds, small streams or at the border of agricultural fields. The Leinebergland 30 km south of the city of Hannover, with its many gravel pits, is a paradise for nature photographers. In the early 70s many gravel mining pits were built along the line between Hanover and Göttingen. Having exploited these areas, the remaining ponds and lakes are now on the way back to nature again and offer a new habitat to a huge number of animal and plant species. Many of these ponds are real paradises for nature lovers and the nature- of course. A description of the locations written in german, you will find here!
Wolf-Dieter managed to lease a good number of attractive properties over the last 15 years. There are ideal conditions for a photographic passion to shoot images of wild birds on close distance.
Wolf-Dieter´s favorite bird is the Common Kingfisher (Alcedo atthis). Here in that countryside the kingfisher finds the habitat they need. Steep walls of mud or broken steep edges on disused gravel pits. It is said, that nowhere in Germany you will find a better location Continue reading Early fall images from the Leinetal/ Hannover