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Der singende Feldschwirl

FeldschwirlDer Frühling kündigt sich spätestens dann mit Macht an, wenn man am frühen Morgen an taubehängten Wiesen einen schwirrenden Gesang vernimmt. Da ist der Feldschwirl (Locustella naevia) nicht weit. Der Gesang scheint aus der Unendlichkeit zu tönen, doch er scheint auch ganz nah. Auch Richtungseinschätzungen sind nur sehr schwer zu machen. Wenn man einen ausdauernden Sänger in den Wiesen aus den vielen Vogelstimmen wie Schilfrohrsänger (Acrocephalus schoenobaenus),  Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) und Rohrammer (Emberiza schoeniclus) herausgehört hat, heißt das aber nicht, daß der Schwirl nun auch bald zu beobachten ist.

Nur mit Glück bekommt man einen Feldschwirl zu Gesicht bzw. vor die Fotolinse. Gewöhnlich wird man den im dichten Weidenbusch versteckt lebenden Feldschwirl nur schwer zu Gesicht bekommen, obwohl er häufig aus der Verlandungszone singt. Sein manchmal ununterbrochenes Schwirren erinnert stark an das Zirpen einer Continue reading Der singende Feldschwirl