Tag Archives: Gebirgsstelze

Endemische Gebirgsstelze auf Flores/ Azoren

GebirgsstelzeWeite hügelige Landschaft Hortensienhecken (Hydrangea macrophylla) und dicken Moospolstern. Dazwischen ein Bach, der zu Tal strömt. Immer wieder sind hier gelbe, langschwänzige Vögel zu sehen. Das typische Habitat der endemischen Gebirgsstelze (Motacilla cinerea patriciae), die hier Lavandeira heißt. Sie ist auch sonst in erstaunlich vielen Habitaten – auch in solchen in denen sie in Mitteleuropa sonst gar nicht vorkommt – zu finden. Eine Gebirgsstelze scheint sich einen Schutthaufen direkt neben der Straße mit dem Bach im Hintergrund als Revierwarte ausgesucht zu haben. Ich beschließe, den Wagen abzustellen und einfach zu warten, bis sie wieder Ausschau hält.

Vom Leuchtturm bei Ponta do Albernaz und Ponta Delgada kommend, beschließe ich den betonierten Weg vom Leuchtturm hoch zu fahren. Spontan entscheide ich mich dann einen Schotterweg in der Mitte des langgezogenen Hangs zu benutzen. Man fährt doch erstaunlich weit über Land bis man endlich wieder auf der Hauptstraße nach Santa Cruz ist.  Tiefe Wolken hängen über der Insel. Das Licht ist damit recht düster. Der Westwind ist weiterhin sehr stramm. Teils kommt er aus Nord. Das Tal ist aber Continue reading Endemische Gebirgsstelze auf Flores/ Azoren

Common Moorhen at Ribeira do Ferreiro/ Fajã Grande

TeichhuhnThe general area of Fajã Grande has a great potential for Birdwatching. Die different habitats include lagoons, streams, woods, coastal areas, small pastures, agricultural fields and 1 little lake. This is a place of magnificent beauty. Take the parking spot on the road between 2 bridges and walk from the main road up to the lake.

By a pedestrian, partly steep path in good condition of less than 1 km you will come to the center of Ribeira do Ferreiro. Here is located a lake also called Lagoa dos Patos or Alagoinha. Numerous waterfalls are feeding a pond, used by ducks. This is also the place where you can observe the resident Common Moorhen (Gallinula chloropus) which is called the Galinha-d’água in portugues. Considered a subspecies endemic by some authors, it has been Continue reading Common Moorhen at Ribeira do Ferreiro/ Fajã Grande

Schafstelzen bei der Fütterung: Fotografie-Tipps

WiesenschafstelzeEin frischer, dunstiger Frühsommermorgen mit der aufgehenden Sonne im Osten. Ein hoher Zischlaut weist auf einen Vogel mitten in der Agrarsteppe hin. Es ist eine Schafstelze (Motacilla flava), die sich mit ihrem Gelb jetzt im Sommer – anders als im Frühjahr auf dem Raps – sehr schön von den Getreidehalmen abhebt. Die Schafstelze hat 2 nahe Verwandte, die Bachstelze (Motacilla alba) und die Gebirgsstelze (Motacilla cinerea). Alle Stelzen sind nicht so einfach zu fotografieren, denn sie sind munter und ständig – mit dem Schwanz wippend – in Bewegung.

Gegenüber ihren Verwandten, Bach- und Gebirgsstelze, ist die Schafstelze etwas kleiner und auch kurzschwänziger. Das kräftigere, klare, flächige Gelb der Kehle und der Unterseite, besonders beim Männchen, ist in der Leuchtkraft kaum zu überbieten. Als Lebensraum dienen der Schafstelze Viehweiden und Kulturland. Man sieht sie auf Wiesen und auf Brachflächen. In vielen Bundesländern ist sie aufgrund der immer intensiver betriebenen Landwirtschaft viel seltener geworden. Aus diesem Grund wird sie als gefährdete Vogelart eingestuft.

Ende März, sie waren anscheinend gerade erst aus dem Winterquartier gekommen, beobachtete ich einige Paare entlang der Dämme der Absetzbecken einer Zuckerfabrik. Auf vertrockneten, letztjährigen Wildstauden Continue reading Schafstelzen bei der Fütterung: Fotografie-Tipps

Vogelfotografie um den Picos de Europa

OrpheusspötterWährend einer Pause an einem der zahlreichen klaren Bäche höre ich einen wundervollen melodischen Vogelgesang. Rasch richte ich mein „fahrbares Tarnzelt” ein, einen umgebauten Camping-Landcruiser und nähere mich langsam fahrend dem Gesang. Plötzlich fliegt ein gelblich-grüner Vogel rastlos hin und her. Mal singt er von der Spitze einer weiter entfernt stehenden Kiefer herab, dann wieder aus einem nahen Brombeergebüsch heraus. Ich muß meine Gesangserinnerungen ein wenig sortieren. Schnell gelange ich zu dem Schluß, daß es sich um einen männlichen Orpheusspötter (Hippolais polyglotta) bei dem kleinen Sänger handelt. Leider wechselt der Vogel derart hektisch seine Sitzwarten, daß es anfangs unmöglich ist, ihn zu fotografieren. Um den Orpheusspötter möglichst für einen längeren Zeitraum in meine Nähe zu locken, spiele ich mein Tape mit Vogelstimmen ab. Der Gesang eines vermeintlichen Konkurrenten läßt den Vogel in einem nur wenige Meter entfernten Busch landen. Er singt aus voller Kehle, um den Konkurrenten zu vertreiben.

Während die südlichen Landschaften in Spanien – wie die Estremadura – zu den beliebtesten Fotozielen auf der iberischen Halbinsel gehören, sind die Gebirge im Norden, wie die Picos De Europa vielen Continue reading Vogelfotografie um den Picos de Europa

Wasseramseln: eine fotografische Herausforderung

Über schnellfließenden, klaren, sauberen Flüssen und BächenWasseramsel ist mitunter der Flug eine dunklen Vogels zu erkennen. Im Tiefflug schießt er über das Wasser, umgeht dabei meisterhaft evtl. aus dem Wasser ragende Felsen und umgestürzte Bäume und ist auch schon um die nächste Biegung des Baches verschwunden. Für eine an Gefiederdetails orientierte genaue Artbestimmung dauert der Vorfall viel zu kurz. Zum Glück ist die Auswahl gering. Das Artenspektrum in dem Habitat ist überschau. Viel mehr als den Eisvogel (Alcedo atthis), die Gebirgsstelze (Motacilla cinerea) und die Wasseramsel (Cinclus cinclus) gibt es dort nicht.

Manchmal findet man Wasseramseln an den schönsten naturnahen Bächen, manchmal aber auch mitten in deutschen Innenstädten oder auch an Ausflugslokalen – gerade wenn es sich – wie bei dem Bild des Blogs – um alte Mühlen oder Wanderwege wie z.B. im Neandertal handelt. An letzteren Stellen sind Wasseramseln an menschliche Anwesenheit und Annäherung gewöhnt und reagieren nicht so scheu.

Die Hauptnahrung der ganzjährig bei uns verweilenden Wasseramseln stellen Wasserinsekten und Würmer dar, welche die Wasseramseln am Grund eines flachen Flusses oder Baches suchen. Um an diese Nahrungsquelle heranzukommen, schwimmen bzw. tauchen Wasseramseln unter Wasser oder laufen auf dem Grund eines Gewässers entlang. Kiesreiche Flachwasserbereiche mit Continue reading Wasseramseln: eine fotografische Herausforderung

Gebirgsstelzen: Fotografie-Tipps

GebirgsstelzeEin leise dahin plätschernder Bach oder Fluß. Ein rhythmischer Ruf und schon ist der langschwänzige Vogel vorbei geflogen. Der flotte Flieger war eine Gebirgsstelze (Motacilla cinerea). Gegenüber ihren Verwandten, Bachstelze (Motacilla alba) und Schafstelze (Motacilla flava), ist die Gebirgsstelze etwas größer und auch langschwänziger. Das kräftigere, klare, flächige Gelb besonders beim Männchen, ist kaum zu überbieten. Als Lebensraum dienen der Art, die stärker an Wasser gebunden ist, als andere europäische Stelzenarten bewaldete, schattenreiche, schnell fließende Bäche und Flüsse mit Geröllufern und Nistmöglichkeiten bietenden Steilufern. Die Art kommt aber auch mitten in Siedlungen und im Gegensatz zur Wasseramsel auch an sehr kleinen, wenig Wasser führenden Bächen vor, solange sie rasch fließen und geeignete Nistplätze, schattige Stellen sowie Singwarten wie einzeln stehende Pfähle vorhanden sind. Ein guter Platz, um auf Gebirgsstelzen zu sehen und ggf. auf sie anzusitzen, ist mitten in Luckenwalde. Praktisch das ganze Jahr kann man mehrere Brutpaare an der Nuthe beobachten. Eines der Paare ist an einem ehemaligen Stauwehr zu Hause, an dem vor wenigen Jahren eine Fischtreppe eingebaut wurde. Dieser kleine Flußabschnitt liegt mitten im angrenzenden Stadtwald.

Durch die zahlreichen Stadtwaldbesucher sind die Gebirgsstelzen an „Publikumsverkehr” gewöhnt und lassen sich auch bei Continue reading Gebirgsstelzen: Fotografie-Tipps

Fotografieren von Wasseramseln im natürlichen Habitat

WasseramselWasseramsel (Cinclus cinclus) mit Nistmaterial für den Nestbau. Das sind die klassischen Fotos, die man von Wasseramseln sieht. Sie fliegen dabei bevorzugt exponierte Stellen wie z.B. aus dem Wasser herausragende Steine an. Schnellfließende, klare und saubere Flüsse und Bäche sind aufgrund der zunehmenden Landschaftsveränderungen und der Umweltverschmutzungen in unseren Breiten rar geworden. Dort, wo es jedoch noch solche Flüsse und Bäche gibt, kann man mitunter einen Vogel beobachten, welcher von der Erscheinung und der Gefiederfärbung her zwar nicht zu den auffälligen Vögeln gehört, dessen Lebensweise aber so einzigartig ist, daß der Vogel eine Sonderstellung unter den bei uns heimischen Singvögeln einnimmt. Es ist die Wasseramsel (Cinclus cinclus). Kennzeichnend für die etwa starengroße Wasseramsel ist ein kurzschwänziger, plumper, dunkelbrauner Körper mit weißem Kehl- und Brustlatz.

Die Hauptnahrung der ganzjährig bei uns verweilenden Wasseramseln stellen Wasserinsekten, insbesondere Eintagsfliegen und und Köcherfliegen (Trichoptera) Continue reading Fotografieren von Wasseramseln im natürlichen Habitat

Wasservögel auf dem Oberrhein

Black KiteMit befreundeten Ornithologen organisierte ich vor einigen Wochen eine weitere Vogelbeobachtung zu Fuß entlang des Ufers des Rheins am Kühkopfs. Das Ziel war es, verschiedene Wasservogelarten, die ersten Zugvögel des Frühjahrs und die letzten Wintergäste zu sehen. Wir hofften, vor Ort einige der ersten Rauchschwalben (Hirundo rustica) zu beobachten. Wie in den vorangegangenen Tagen und Wochen war es angenehm und meist sonnig. Letztes Jahr war es zu der gleichen Zeit noch sehr kalt gewesen. Das Frühjahr hatte sich verzögert. Der Spaziergang begann mit einer schönen Beobachtung eines Schwarzer Milan (Milvus migrans) , der direkt über Continue reading Wasservögel auf dem Oberrhein

Mauerläufer in der Sierra de Guara in Aragon

MauerläuferMeine ersten Versuche waren nicht erfolgreich. Stattdessen brachte mir die sehr zuverlässige Mauerläuferwand in der Stadt Alquezar „nur“ einen männlichen Sperber im Gegenlicht. Auf der Suche nach dem Mauerläufer (Tichodroma muraria), diesem schwer fassbaren Hochgebirgsbewohner fand ein Artikel von Dave Gosney vom 19. find März 2008 zum Thema ” Birding abroad” meine Aufmerksamkeit. Der Artikel trägt den Titel: “Finding Wallcreepers in the Sierra de Guara”. Die Sierra de Guara ist ein Gebirgszug südlich des berühmten Nationalparks Ordesa im Norden Spaniens. Die Gipfel erreichen bis zu 2000 Meter und werden durch Flüsse in teilweise tiefen Schluchten geteilt. Das macht die Gegend perfekt für Mauerläufer, die von den höchsten Gipfeln der Pyrenäen herunter ins Tal wandern, um den Winter auf senkrechten Felswänden in tieferen Lagen zu verbringen. Dave Gosney erwähnt, dass diese überwinternde Vögel bis Anfang April zu sehen sind. Gosney empfiehlt die Sierra de Guara in Aragon. Hier vor allem die Orte “El Huevo de Morrano”, den “Embalse de Calcon” den Vadiello Damm, den Canyon de Mascun beim Klettererort Rodellar und schließlich die Felswände in und um Continue reading Mauerläufer in der Sierra de Guara in Aragon

Keoladeo-Nationalpark, ein Paradies auch für westpaläarktische Vögel

Black Redstart maleKann man auch in Indien eine Geschäftsreise und Vogelbeobachtung verbinden? Das Land ist groß, die Entfernungen ebenfalls und das meiste an Business spielt sich in einem Ballungsraum – Neu Delhi – ab. Obwohl nach der indischen Volkszählung von 2011 angeblich in dem Gebiet Neu-Delhis nur knapp 250. 000 Menschen leben, sind es doch zumindest im Großraum Delhi mehrere Millionen. Natur muß da zurückstehen. In der Nähe befindet sich allerdings Keoladeo. Der ist laut wikipedia ein Nationalpark im indischen Bundesstaat Rajasthan. Er wird auch Bharatpur Bird Sanctuary oder Keoladeo Ghana Bird Sanctuary genannt. Der Nationalpark liegt etwa 50 km westlich von Agra bei der Stadt Bharatpur und kilometermäßig nicht allzu weit südlich der Stadt Neu Delhi, der Hauptstadt Indiens. Ein Geschäftstrip nach Neu Delhi gestattete noch ein paar Tage in einem Schutzgebiet. Ich entschied mich für das Keoladeo Ghana Bird Sanctuary.

Von Deutschland führte die Reise zuerst nach Neu Delhi. Ich übernachtete in der Stadt, hatte 4 anstrengende Tage in Geschäftsmeetings bei konstant laufender Klimaanlage in abgedunkelten Räumen und machte mich dann am Wochenende auf zu meinem wohlverdienten Relax-Ziel, dem Keoladeo-Nationalpark bei Bharatpur.

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Doch vor dem Vogelgenuß wird es erst noch mal anstrengend. Es sind zwar nur gut 200 km bis zum Keoladeo Ghana Bird Sanctuary. Aber die haben es in sich. Mindestens 3 Stunden – eher 4 Stunden – ist man auf staubigen, vollgestopften Landstraßen unterwegs. Dann ist man aber auch in Keoladeo, Indiens Paradies für Wasservögel. Er ist für Indien, was der Okawango für Botswana und die Everglades für Amerika bedeuten. Die örtliche Bevölkerung kennt Keoladeo als “Ghana”. In ihrer Sprache bedeutet dieses Wort “Wald” oder “Dickicht”. Keoladeo war ursprünglich das private Entenjagdrevier des Maharajas von Bharatpur. In der Sumpflandschaft überwintern viele Wasservögel aus Afghanistan, Turkmenistan, China und Sibirien. Angeblich über 364 Vogelarten. Die Stadt Bharatpur wurde früher regelmäßig während der Monsunzeit überschwemmt. Bei Deichbauarbeiten am sogenannten Ajan-Damm entstand dann durch das Abtragen des für den Dammbau verwendeten Erdreichs eine Mulde, die sich mit Wasser füllte und zum Keoladeo-See wurde. Um 1900 wurde der Keoladeo-See als Jagdrevier hergerichtet. Der flache See wurde mit Dämmen unterteilt. Mittels Schleusen ließ sich der Wasserstand auf dem gewünschten Niveau einstellen. Schießplätze, Verstecke und Wege wurden geschaffen. Keoladeo wurde zu einem der besten Entenjagdgebiete der Welt. Mit einer geänderten Einstellung zu Tieren und Jagd wurde aus dem Revier für die Entenjagd ein Schutzgebiet, das auch 1956 als solches eingerichtet wurde. Zum Nationalpark wurde der Park 1982 per Gesetz erklärt.

In der Zeit des Monsuns von Juli bis September ist überall Brutzeit in diesem ausgedehnten Sumpfgebiet. Bald gibt es allerorten die verschiedensten Jungvögel von Ibis und Storch, Reiher, Kormoran und Purpurhuhn zu sehen. Aber der berühmteste und sehnlichst erwartete Besucher des Keoladeo kommt erst, wenn der Winter ihn aus den nördlichen Regionen in südlichere Gefilde zwingt. Es handelt sich um den seltenen Nonnenkranich (Grus leucogeranus), auch Schneekranich genannt. Dessen Vorkommen bis auf wenige EinzeIexemplare zusammengeschrumpft. Ich habe ihn leider nicht mehr zu Gesicht bekommen, denn nur wenige Tage vor Continue reading Keoladeo-Nationalpark, ein Paradies auch für westpaläarktische Vögel

Early fall images from the Leinetal/ Hannover

The valley of the river „Leine“ and the surrounding hills called “Leinebergland” is not famous of being one of Germany´s birding hot spots. But a excursion to that charming countryside between the cities of Hildesheim to the east and Hameln to the west has to offer surprisingly good locations to shoot images of excellent birds.
Having been spend one day on invitation of Wolf-Dieter Peest has been very productive – as you can see in the gallery. Wolf-Dieter offers Wildlife Workshops but also the chance to sit in one (or more) of his hides located on ponds, small streams or at the border of agricultural fields. The Leinebergland 30 km south of the city of Hannover, with its many gravel pits, is a paradise for nature photographers. In the early 70s many gravel mining pits were built along the line between Hanover and Göttingen. Having exploited these areas, the remaining ponds and lakes are now on the way back to nature again and offer a new habitat to a huge number of animal and plant species. Many of these ponds are real paradises for nature lovers and the nature- of course. A description of the locations written in german, you will find here!
Wolf-Dieter managed to lease a good number of attractive properties over the last 15 years. There are ideal conditions for a photographic passion to shoot images of wild birds on close distance.
Wolf-Dieter´s favorite bird is the Common Kingfisher (Alcedo atthis). Here in that countryside the kingfisher finds the habitat they need. Steep walls of mud or broken steep edges on disused gravel pits. It is said, that nowhere in Germany you will find a better location Continue reading Early fall images from the Leinetal/ Hannover