Tag Archives: Dendrocopos major

Nationalpark Bayerischer Wald: Waldlandschaft in grosser Diversität

TannenhäherEingebettet in eine schneereiche, hügelige Kulturlandschaft bietet der Nationalpark Bayerischer Wald an der Grenze nach Tschechien Raum für Wildnis. Für Wälder, die noch – oder schon wieder – wie Urwälder wachsen können. Diese Wälder unterliegen einem ständigen Wandel. Alte und geschwächte Bäume werden nicht gefällt und aus dem Wald entfernt, sondern bleiben stehen, bis sie vom Wind umgeworfen oder vom Schnee niedergedrückt werden. Dieses Mittelgebirge am nord-östlichen Rand Bayerns ist einem ständigen Wandel unterworfen. Alte und geschwächte Bäume werden nicht gefällt und aus dem Wald entfernt, sondern bleiben stehen, bis sie vom Wind umgeworfen oder vom Schnee niedergedrückt werden. Insekten, wie der Borkenkäfer, die im Wirtschaftswald als Schädlinge angesehen werden, dürfen hier ungehindert ihren natürlichen Beitrag zur Waldentwicklung leisten. Mit einer ungeheuren Dynamik verändern sich die Wälder, werden wilder, vielseitiger und für den Naturfreund auch immer attraktiver.

Der Nationalpark Bayerischer Wald grenzt unmittelbar an den Nationalpark Sumava in Tschechien. Zusammen ergeben sie eine Fläche von nahezu 1.000 km². Das ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas. Der Nationalpark Bayerischer Wald bietet somit ein beachtenswertes Potenzial für den Schutz von Wildnis und eine riesige Spielwiese für Naturfotografen. Neben mehreren Arten von Raufußhühnern wie Auerhuhn (Tetrao urogallus) oder Haselhuhn (Bonasa bonasia), die Continue reading Nationalpark Bayerischer Wald: Waldlandschaft in grosser Diversität

Die Tatra in der Slowakei: Kleines Gebirge mit großer Vielfalt

RauhfusskauzMitten in Europa, wo wir daran gewöhnt sind, dass jeder Quadratzentimeter Natur vom Menschen genutzt oder zumindest gepflegt wird, kann sich die Natur in einem kleinen Gebirge im Norden der Slowakei weitgehend frei entfalten. Die Tatra ist ein Gebirgszug, der Länge nach von Ost nach West rund 6o km und an seiner breitesten Stelle gerade einmal knapp 77 km misst. Inmitten des nördlichen Karpatenbogens, im slowakisch-polnischen Grenzraum der Westkarpaten, ragt die Tatra als ein Hochgebirgsmassiv aus der Ebene empor. Um dieses Hochgebirge vor schädlichen menschlichen Zugriffen zu schützen, wurde es bereits vor über 60 Jahren zum Nationalpark erklärt. Eingebettet in eine wilde und unwirtliche Landschaft bietet der Nationalpark Raum für Wildnis, für Wälder, die noch wie Urwälder wachsen können. Und das mitten in Mitteleuropa. Diese Wälder unterliegen einem ständigen Wandel. Alte und geschwächte Bäume werden nicht gefällt und aus dem Wald entfernt, sondern bleiben stehen, bis sie vom Wind umgeworfen oder vom Schnee niedergedrückt werden. Die Tatra hat so ein großen Potenzial für den Schutz von Wildnis und stellt ein riesiges Betätigungsfeld für den Naturliebhaber dar. Die naturnahen Wälder verschaffen auch Insekten einen Lebensraum. Sie profitieren von den Totholzmassen, die es im Wirtschaftswald nicht gibt. Damit erklärt sich auch das Vorkommen von sieben verschiedenen Spechtarten, die im Continue reading Die Tatra in der Slowakei: Kleines Gebirge mit großer Vielfalt

Buntspecht plündert Waldameisen-Nest

Ein Morgen im Mai. Es nieselt und die Temperaturen bewegen sich so um die 8°C. Ein Männchen des Buntspechts (Dendrocopos major) steht zusammen mit einem Weibchen an einem umgestürzten, morschen Birkenstamm. Vom Fotografen lassen sich die beiden Spechte verscheuchen. Dann aber kommt das Männchen in halbstündigen Abständen an das Waldameisennest und sichert die Lage.

Buntspecht

Es plündert anschließend ausgiebig die schon morschen Stammbestandteile. Es läßt sich Zeit, wenn es auch teils hastig hüpfend den Standort wechselt. Der Buntspecht scheint auf die ausschwärmenden Tiere (wohl meist Männchen) spezialisiert. Wahrscheinlich handelt es sich um geflügelte Männchen der Roten Waldameise (Formica rufa) wobei auch eine Artbestimmung als Kahlrückige Waldameise ( Formica polyctena) nicht auszuschließen ist.

BuntspechtDie Arbeiterinnen der Roten Waldameise scheinen nicht begeistert von der mit massiven Schnabelhieben begleiteten Plünderung. 3 Arbeiterinnen drohen dem viel größeren Eindringling

BuntspechtErfolgreich hat der Buntspecht bei den Roten Waldameisen geplündert. Die Beute ist im Zehnerpack quer im Schnabel verpreßt.

Leider mußte die Beobachtung gegen Mittag abgebrochen werden. In einem Zeitraum von 8:00 bis 11:00 kommt das Männchen in halbstündigen Abständen an das Waldameisennest und plündert es ausgiebig. Meist wird der Anflug vom arttypischen „Kixen“ angekündigt. Die Näherung ist nur selten mitzubeoachten. Manchmal sitzt der Buntsprecht aber auch plötlich auf dem querliegenden Holzstamm. Dann muß der Fokus sitzen.

Buntspecht

Bei der Wiederkehr am Abend hat der Buntspecht offensichtlich kein Interesse mehr. Über einen Zeitraum von 1 Stunde wird nur kurz ein vorbeifliegender Specht gesehen; die schwärmenden Ameisen scheinen aber auch weg zu sein. Das Wetter ist aber auch deutlich besser – d.h. wärmer und trockener – geworden.

Um die wachsende Nachfrage nach Top- Aufnahmen der selteneren Arten der Paläarktis zu bewältigen ist Bird-lens.com bestrebt, das Spektrum der Bilder von Vögeln der Westpaläarktis weiter auszubauen. Trips zu abgelegenen Orten, um Bilder von seltenen Vögeln der Westpaläarktis zu machen, waren sehr erfolgreich. Dieses nette Belebbild eines Gleitaars ist nur ein erster Eindruck, was Sie in der Galerie in der “Picture Shop” sehr bald finden können. Hinterlassen Sie bird-lens.com einfach eine Nachricht, wenn wir mit einem Bild dienen können.

Die Nilgans: zugereist aus Afrika

NilgansWer die Nilgans (Alopochen aegyptiacus) sucht, muss sich das arttypische Geschnatter einprägen, denn die ruffreudigen Ganter machen während der Brutzeit jetzt im März kein Geheimnis aus ihrem Aufenthaltsort. Die ursprünglich in Afrika beheimatete Nilgans ist inzwischen auch in Deutschland längst keine Ausnahmeerscheinung mehr.

Heute trifft man diese sogenannte Halbgans vielerorts häufig an. Ihre Verbreitung in Europa ging von Großbritannien aus, wo sie ausgewildert wurde und sich rasch vermehrte. Da der Ärmelkanal für Nilgänse keine ernst zu nehmende geografische Barriere darstellt, war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Tiere auf dem europäischen Festland auftauchten. Seit 1980 gilt die Nilgans in Deutsch-land als etabliert und ihr Bestand hat bereits eine stattliche Größe erreicht. Nilgänse gehören mittlerweile zum gewohnten Bild vieler Seen und Teiche.

Ein – auch fotografisch – sehr ergiebiger Ort ist der Palmengarten im Westen der Innenstadt von Frankfurt/ Main.  Hier kann man die Nilgans leicht finden. Die Behauptung, daß sie nicht scheu ist und man sehr nah an sie heran kommt, erweist sich im Frankfurter Umland schnell als Trugschluß. Im Palmengarten Continue reading Die Nilgans: zugereist aus Afrika

Buchenwälder und der Weissrückenspecht in Bulgarien

WeißrückenspechtBuchenwälder assoziiert man nicht unmittelbar mit Bulgarien. Jedoch kann man im Naturschutzgebiet Silkosia – dem 1933 gegründeten, ältesten NSG Bulgariens – sehr schöne, alte Buchen bewundern. Silkosia ist das richtige Naturreservat mit einem naturnahen Laubmischwald mit – in dem Fall – Orient-Buche (Fagus orientalis).

Auch die Spechte scheinen den Park sehr zu schätzen. So kommen Kleinspecht (Dendrocopos minor), Mittelspecht (Dendrocopos medius), Weißrückenspecht (Dendrocopos leucotos), Buntspecht (Dendrocopos major), Schwarzspecht (Dryocopus martius), Grünspecht (Picus viridis) und Grauspecht (Picus canus) im Gebiet vor.

Der Park liegt in der Strandzha Region zwischen dem Tiefland um Burgas, dem Schwarzen Meer und Ost-Thrakien. Die Hügel von Bosna und Hasekiyata bilden den bulgarischen Teil des Strandzha-Gebirges. Auch Ahtopol nördlich der türkischen Grenze ist nicht weit. Das Gebiet ist daher Grenzregion. Es hat ein hügeliges Continue reading Buchenwälder und der Weissrückenspecht in Bulgarien

Wie findet man Kleinspechte

KleinspechtDer Kleinspecht darf eigentlich in keiner fotografischen Sammlung westpaläarktischer Vögel fehlen. Leider treibt er häufig in den Baumwipfeln herum und ist auch deutlich weniger gesprächig = lautstark als sein größerer Gattungsgenosse, der Buntspecht (Dendrocopos major). Als der kleinste Specht – nicht größer als ein Singvogel – ist er auch vielfältigen Bedrohungen und Verfolgungen ausgesetzt; nicht zuletzt von anderen Spechtarten.

Trotzdem gibt es einige Taktiken, die der versierte Naturliebhaber verfolgen kann, um zu schönen Beobachtungen dieses schwarz-weißen Spechts mit der beim Männchen roten Kappe zu gelangen. Eine der besten Zeiten – so habe ich zumindest nach Auswertung meines Kleinspechts-Fotoarchivs herausgefunden – gelangen mir im Winter wenn der Kleinspecht bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten ist.

Das leise Klopfen bei der Nahrungssuche ist sicher eine Hilfe. Nur muß man dazu schon recht nah dran sein. So lautstark wie die beiden anderen schwarz-weißen Spechte, vor allem der Continue reading Wie findet man Kleinspechte

Seltenheit: Blutspecht in Franken

BlutspechtBerichten in Ornitho.de vom 27. Januar 2016 zufolge gibt es eine gute Chance, dass Vogelbeobachter auch in diesem Winter mit einer Seltenheit Bekanntschaft machen können. So wurde im nord-östlichen Bayern ein Blutspecht (Dendrocopos syriacus) beobachtet. Der aktuelle Standort des Blutspecht ist in Kronach im Ortsteil Neuses. Hier treibt er sich vorwiegend in den Gärten herum. Der Specht sei recht mobil aber auch sehr ruffreudig. Am besten könnte man ihn anhand des Rufes finden.

Bei der Bewertung der Fotos gab es einige Irritationen, da ein Merkmal aus Bestimmungsbüchern wie dem Kosmos Vogelführer nicht erkennbar war. Auf der Zeichnung ist eine kleine schwarze „Brücke“ nahe Schulter zu erkennen. Diese fehlt im Foto des Spechtes. Das ist wohl inzwischen geklärt. In dem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, daß sonst noch die Schwanzzeichnung wichtig ist, da Hybriden mit Buntspechten (Dendrocopos major) vorkommen. Der Blutspecht wurde in der Nähe von Kronach, einer Kreisstadt in Oberfranken gesichtet. Die Stadt liegt am Fuße Continue reading Seltenheit: Blutspecht in Franken

Nilgans im Palmengarten/ Frankfurt

Egyptian GooseHeftige Revierkämpfe mit Wasserspritzern im Gegenlicht. Das ist es, was der ambitionierte Naturfotograf gerne findet, um sich einer Vogelart auch mit Aktionaufnahmen zu nähern. Da kann es auch nicht schaden, eine farbenprächtige, ja geradezu bunte Gans zu fotografieren. Eine solche Gans ist die Nilgans (Alopochen aegyptiacus) un der dazu gehörige Ort der Palmengarten im Westen der Innenstadt von Frankfurt/ Main.  Man kann die Nilgans leicht identifizieren. Sie ist ein exotischer Gast, der sich von seiner ursprünglichen Heimat Afrika aus zunehmend nach Europa verbreitet. Die Art ist im Niltal und südlich der Sahara zuhause.

Dort ist sie weit verbreitet in Sümpfen, an Seen und Flüssen. Die Behauptung, daß sie nicht scheu ist und man sehr nah an sie heran kommt, erweist sich im Frankfurter Umland schnell als Trugschluß. Im Palmengarten, einem botanischen Continue reading Nilgans im Palmengarten/ Frankfurt

Irish Bird Trip to the Frankfurt area in Germany; 16thMay-19th May 2014

Black KiteWe flew in from Kerry airport Ireland and landed at Hahn to met by Johannes Ferdinand from Bird-Lens our bird guide.  During our stay we had no rain, some cloud in the mornings and plenty of sunshine all day. We saw a total of 113 birds including lifers Marsh Warbler (Acrocephalus palustris), Wood Warbler (Phylloscopus sibilatrix), Middle Spotted Woodpecker (Dendrocopos medius), Eurasian Eagle-Owl (Bubo bubo), and adult Black-necked or Eared Grebe (Podiceps nigricollis), European Pied Flycatcher (Ficedula hypoleuca) and Bluethroat (Luscinia svecica). Johannes had organised our trip to Continue reading Irish Bird Trip to the Frankfurt area in Germany; 16thMay-19th May 2014

Mäusebussarde im Schnee am Köder

Common Buzzard in FlightIst es möglich Mäusebussarde (Buteo buteo) im Winter, am besten noch im Schnee, in guter Anzahl zu beobachten und zu fotografieren. Ist das möglich mitten im bevölkerungsreichen, Deutschland? Ja, das ist es!

Das Tal des Flusses “Leine” und die umliegenden waldbedeckten Höhen namens “Leinebergland” sind nicht direkt bekannt als die Hot Spots der Vogelbeobachtung in Deutschland. Aber im Winter wird die reizvolle Landschaft zwischen den Städten Hildesheim im Osten und Hameln im Westen von Vogelbeobachter und Vogelfotografen aufgesucht, um Bilder von Mäusebussarden und anderen Vögel an Winterfutterstellen zu machen.

Nachdem ich schon die Jahre vorher im Winter in Salzhemmendorf war (s. Blog auf englisch) wollte ich diesmal auf Einladung von Wolf-Dieter Peest einen weiteren Tag bei Schnee in einem seiner neuen Ansitze verbringen. Das stellte sich als sehr produktiv heraus – wie man in der Galerie sehen kann. Wolf-Dieter Wildlife bietet Workshops für die digitale Fotografie und Continue reading Mäusebussarde im Schnee am Köder

Spechte an der Winterfütterung

Great Spotted WoodpeckerVor ein paar Jahren schon war ich Gast bei einem professionellen Betreiber einer Winterfütterung für Greife. Tolle Aufnahmebedingungen, schöne Landschaft, super Vögel. Nur leider eine ganz Ecke von meinem Zuhause in der Eifel entfernt. „Das kann ich auch“, dachte ich. Es stellte sich dann doch als nicht so einfach heraus. Da gab es dann Probleme mit dem Landwirt, dem das Grundstück gehörte, dann mit dem Jagdpächter. Aber schließlich war es so weit. Ein großer Vorteil meines aus Holz und Teppichresten gezimmerten Ansitzes besteht darin, daß er sich zwar unmittelbar am Waldrand, andererseits aber nur etwa 200 m von meiner Wohnung entfernt befindet. Natürlich macht man sich beim Bau des Ansitzes und der Anlage des Futterplatzes so seine Gedanken über die zu erwartenden Gäste. Neben Meisen, verschiedenen Finken und Amseln war auch der Buntspecht (Picoides major) fest eingeplant. Diese bei uns häufigste Spechtart lebt ja nicht nur in Wäldern aller Art, sondern auch in städtischen Parkanlagen und in größeren Gärten. Schon nach kurzer Zeit zählte der Buntspecht zu den regelmäßigen Gästen vor der Winterhütte, aus der heraus ich in einem Abstand von 3,5 bis 7 m meine Aufnahmen machte. Meist kündigte er sich mit einem lauten „Kikk“ an, bevor er dann im wellenförmigen Flug angesaust kam. Das Lieblingsfutter meiner in den letzten Wintern beobachteten und fotografierten Buntspechte ist ein aus Rindertalg und Haferflocken hergestelltes Fettgemisch, das landläufig als Meisenknödel bekannt ist. Haselnüsse werden recht wenig beachtet, Walnüsse geliebt und Continue reading Spechte an der Winterfütterung

Woodpeckers at the winter feeder

Great Spotted Woodpecker

A few years ago, I was a guest at a commercial winter feeding site for raptors. Great shooting conditions, beautiful scenery, great birds. Unfortunatelly not quite around the corner of my home located in the Eifel. ” …this I can do that, too” ,I thought. But then it turned out to be not so easy. Since there had been problems with the farmer who owned the land, then the tenant hunter. But finally I succeeded. A great advantage of my hide, built from wood and carpet remnants is that although it is right along the edge of a forest, it is only about 200 meters from my house. Of course you are thinking about the expected guests already when you plan the construction of the hide and the feeding site in front of it. Besides chickadees, finches and blackbirds, the Great Spotted Woodpecker (Dendrocopos major) was “booked” in my plans. This is the most common woodpecker species in our landscape, not only in forests of all types, but also in urban parks and bigger gardens. And the plans turned right. After a short time this woodpecker counted to the regular guests in front of the winter hide, from which I made my shots in all distances, sometimes only 3.5 to 7 meters away. Most times he announced himself with a loud ” KiKiKiK ” before he came rushing in his undulating flight. The favorite food of the woodpeckers observed and photographed in recent winters is a product made from beef tallow and fat oatmeal mixture that is commonly known as bird seed. Hazelnuts cause very little attention, walnuts are beloved and Continue reading Woodpeckers at the winter feeder

Hide Photography in Bulgaria in July; Images from the Dobruja

Eurasian Golden-Oriole, maleThe north-eastern countryside of Bulgaria called Dobruja or in Bulgarian Dobrudzha or in romanian Dobrogea was not famous of being one of Bulgaria´s birding hot spots for bird-lens before. But a trip to the Romanian Dobrogea in may 2012 was already very productive. Thus maybe an excursion to that thinly populated area south of the city of Silistra might be good as well.

No disappointment!

The area is a charming countryside which has to offer surprisingly good locations to shoot images of excellent birds.

Having been spent 4 days at the place aiming to photograph Golden Oriole, Ortolan Bunting, Bee-eaters, Middle Spotted Woodpecker, Barred Warbler, Tawny Pipit, etc. on invitation of Iordan Hristov one of the two owners of Nature Travel has been very productive – as you can see in the gallery. The other owner, Sergey Panayotov, and his friend Iordan Hristov offer Wildlife Workshops, trips with bicycles and canoes but also the chance to sit in one (or more) of their hides located in the superb gently rolling countryside of that part of Bulgaria. The center of these activities is an ancient farmhouse with an orchard meadow behind. The area in General is dry and can be – at least in that aspect – best compared to the Macin Mountains in Romania.

One of the main targets was the Golden Oriole photography. For this the tower hide was used. This brand-new photohide is in the yard of a small farmland. The tower overlooks the branches of a walnut-tree where birds often perch. Several bird species have their territories around the yard and they often perch on the highest branches for their displays in spring. When bird-lens was shooting the images you see in the gallery the breeding season was almost over. I felt, that the birds use the exposed position of this tallest tree to orientate between a open field and a forest behind and the cherry trees in the orchards of that nice village. An excellent chance to photograph Continue reading Hide Photography in Bulgaria in July; Images from the Dobruja

Birds of heath in Brandenburg

Northern ShrikeBrandenburg, one of the new federal states is much more influenced by continental climate than the western parts of the country like e.g. Frankfurt am Main. Moreover, this state is not very densely populated at the Polish border. A good reason to call some parts of the country a birds and birders paradise. Breeding pairs of the rare Great Grey Shrike (Lanius excubitor) live here in the East in a good number The Shrike – also called the Northern Shrike – was the main reason for a trip to the east at the end of June. Now the Great Grey Shrikes have largely reared their brood and now take care of the (almost) fledglings. A disturbance of breeding is thus excluded. The feeding phase for the young should therefore be photographed.

Especially in summer I often used go and photograph to the military training areas near Cologne, in particular at the Wahner Heide. The military training areas Reicherskreuzer Heide (Heath) and Lieberose Heide were unknown to me until then and should now be visited intensively for the first time. Actually what I was looking for were the Great Grey Shrikes and the Eurasian Nightjar (Caprimulgus europaeus). Besides the birds which could be seen in roughly one week,  it was delighting to see the multitude of butterflies. In addition to large quantities of moths and butterflies like the Marbled White (Melanargia galathea) were tons of Calliptamus italic, a species of short-horned grasshoppers and Small Gold Grasshoppers (Euthystira brachyptera) that you can rarely see anywhere else like this.

The weather forecast was perfect and everywhere there were numerous motives. So I took advantage of every free minute in the morning to be outside. The Lieberoser Heath showed up Continue reading Birds of heath in Brandenburg

Birding around Frankfurt Airport – Schwanheimer Duene

Eurasian Golden-OrioleThere are not too many foreign birdwatchers coming to the middle of Germany for just birding. But Frankfurt Airport (FRA) is the gateway to continental Europe. Many airlines use the Airport as a hub for connecting flights all over the world. If you have spare time between two flight and you are a birdwatcher, you might be interested to know, where you can find good places to stretch your legs, enjoy fresh air and enjoy birding for typical european birds. One of these places is only 15 minutes away from the Frankfurt Airport. This is the Schwanheimer Duene (Dunes of Schwanheim) located in a southern outskirt of Frankfurt. In so far, the area is more or less the same distance than the Langener Waldseen. But whereas these lakes, situated just 2 km east of the runway of Frankfurt AP, are a highly frequented recreation area in summertime, the Schwanheimer Duene is especially good in spring and summer. Thus an excellent alternative to the Langener Waldseen which are very productive in wintertime.

The Schwanheimer Duene is one of the few inland dunes in Europe. It was established after the last ice age of sands that have been blown out of the riverbed of the River Main. Then, a forest grew on it. In the last century farmers cleared the forest and put on cherry meadows. Several dry periods ended these attempts in the second half of the 19th Century. The dune devasted and started to wander. Between 1882 and 1890 the dune moved aground to its present location.

Following the desolation a  typical plant community of inland dune developed, which can be encountered up to nowadays. This plant community is called Continue reading Birding around Frankfurt Airport – Schwanheimer Duene

Birding in & around Frankfurt: The Palmengarten

Frankfurt is the financial capital of Germany. It is well known although the city limits inhabit only roughly 600,000 people. But the greater Frankfurt area of course is much more populated. If you are on business in Frankfurt and have some spare time between two meetings and you are a birdwatcher, you might be interested to know, where you can find good places to walk a bit and enjoy birding for typical european birds.

One of these sites is the Palmengarten. On an area of approx. 22 hectares near the old american embassy and just north-west of the towers of the banks, the Palmengarten botanical gardens display a range of interesting and beautiful plants. Almost every kind of exotic flora growing around the world can be found here, right in the middle of Frankfurt. The Tropicarium, an ensemble Continue reading Birding in & around Frankfurt: The Palmengarten

New Bird Images in Picture Shop

Bird Lens is proud to show some excellent images of the birds shot from a hide in Hungary in December in the gallery of the pictures shop. The hide is located in the eastern part of Hungary in a superb old oak forest. The hide has a drinking pool in front of the window of the hide and a feeder attracted woodpeckers and some passerine birds, mainly tits. That year, it was a winter poor in snow. The temperatures and the colors of the fallen leaves created a feeling of fall or even late indian summer. Excellent conditions to photograph on 2 days from inside the hide. Besides the birds who showed up were Continue reading New Bird Images in Picture Shop