Tag Archives: Corvus corone

Flight photography of the Red Kite

It takes no special effort to see a Red Kite (Milvus milvus) in Brandenburg. But to be successful with more than a photograph of proof takes more. It is of little interest to scan a Red Kite at a distance or high up in the sky. The straight-forward search flight can go seamlessly into a steep downward slide with slightly angled wings up to the bottom of the earth’s surface. This is the opportunity to be found for the right photographer. The uprise-flight following the pushing down with wide, elastic wing flaps is particularly impressing for shots. A freshly mown meadow attracts the Red Milan when the tractors are still mowing.

Once the correct location has been discovered, a whole series of conditions have to be fulfilled in order to be able to press the trigger with success. Good light conditions alone are not enough. In the spring or in the summer the light before 5:00 pm is much too steep, the contrasts too hard and the blue portion in the sky is much too high. The wind must coincide with the sun’s position, as the Red Kites stand against the wind in flight. Flying with the wind, their position changes so quickly that the kite is lost from the viewfinder.

Besides Red Kites, Black Kites (Milvus migrans) are also looking for food during the summer months. Commonly both species hunt together. If the above-mentioned conditions are fulfilled, the Continue reading Flight photography of the Red Kite

Wiesenweihen über Fläminghügeln

WiesenweiheErst seit ein paar Tagen schweben wieder weiß-graue schlanke Greifvögel über den Hügeln des Fläming. Zuerst wurden Männchen der Wiesenweihe (Circus pygargus) gesichtet. Über den gelb-blühenden Rapsfeldern ist nun der fantastische Flug der grazilen Weihen zu sehen. Mal hoch oben in Luft, dann wieder tief über den Feldern. Sofort nach Ankunft startete das Männchen mit seinen Tänzen in der Luft. Jetzt kommt es darauf an, daß das Paar eine enge Bindung bildet und sich auf das Geschäft des Nistplatzfindens, Nestbaus und der Brut stürzen kann. Dazwischen werden die Wiesenweihen gefordert sein, den ein oder anderen frechen Eindringling, wie eine Rabenkrähe (Corvus corone) oder einen Schwarzen Milan (Milvus migrans) zu verjagen.

Die Wiesenweihe legt eine Gelege mit zwischen 3 und 7 Eiern (in der Regel vier) über einen Zeitraum von einer Woche. Nur das Weibchen bebrütet die Eier über einen Zeitraum von 27 bis 40 Tagen. Derweil füttert das Männchen das Weibchen über diesen Zeitraum und im Anschluß während der Jungenaufzucht. Wenn die Umstände günstig sind und es sich um ein großes Gelege handelt, wird auch das Weibchen zu jagen beginnen. Ansonsten wird sie Continue reading Wiesenweihen über Fläminghügeln

Flug der Rotmilane über dem Fläming

Roter MilanSchon im zeitigen Frühjahr schweben rötliche-braune Greifvögel über den Hügeln des Fläming. Vor allem über Wiesen aber auch über den gelbblühenden Rapsfeldern ist der fantastische Flug der trotz ihrer Größe elegant wirkenden Roten Milane (Milvus milvus) zu bewundern. Mal hoch oben in Luft, dann wieder tief über den Feldern. Immer wieder bin ich beeindruckt von dem minutenlangen Segeln ohne einen Schwingenschlag, wobei der tief gegabelte Stoß durch sichtbare Bewegungen um die Längsachse die Funktion des Seitenruders übernimmt. Der geradeaus gerichtete Suchflug wird zwischendurch von einigen Kreisen unterbrochen. Es ist offensichtlich, daß Milane Spaß am Fliegen haben, denn auch ohne offensichtlichen Streitgrund beobachtet man gerade bei gutem Flugwetter immer wieder spielerische Scheinangriffe auf einen tiefer fliegenden Artgenossen. Dabei wirft sich dieser mit einer Seitenrolle blitzschnell auf den Rücken, um dem Angreifer die Fänge abwehrbereit entgegenzuhalten. Anschließend rasen beide in einer Spirale auf den Erdboden zu, steigen wieder auf und fliegen einen Looping. Sehr elegant und leicht wirkt der Flug der Gabelweihe, wie der Rote Milan auch genannt wird, obwohl er mit den Weihen nicht verwandt ist.

Es bedarf nun nicht mehr erheblicher Anstrengungen, einen Roten Milan überhaupt zu fotografieren. Über den Hügeln des Fläming ist der Vogel ein ständiger Gast. Vor die Kamera muß man ihn aber schon noch bekommen. Wenig interessant ist, ihn in weiter Entfernung oder hoch oben abzulichten. Der geradeaus gerichtete Suchflug in einer Suchflughöhe zwischen 10 und 40 m wird zwischendurch von einigem Kreisen in der Luft unterbrochen. Dann folgt ein schnelles, mehr oder weniger steiles Abwärtsgleiten mit leicht gewinkelten Flügeln bis dicht über die Erdoberfläche. Das ist Continue reading Flug der Rotmilane über dem Fläming

Flugfotografie der Rotmilane

Roter MilanEs bedarf keiner besonderen Anstrengung, einen Roten Milan zu sehen und ihn dann auch mal als Beleg zu fotografieren. Deutlich näher vor die Kamera muß man ihn schon bekommen, wenn es um aussagekräftige Flugaufnahmen geht. Wenig interessant ist, ihn in weiter Entfernung oder hoch oben am Himmel abzulichten.

Der geradeaus gerichtete Suchflug kann übergangslos in ein steiles Abwärtsgleiten mit leicht gewinkelten Flügeln bis dicht über die Erdoberfläche gehen. Das ist die Gelegenheit, die man finden muß. Der an das Herabstoßen folgende Abflug mit weit ausholenden, elastischen Flügelschlägen ist dabei fotografisch besonders eindrucksvoll. Eine frisch gemähte Wiese zieht den Roten Milan schon an, wenn die Traktoren noch beim Mähen sind.

Hat man die richtige Location entdeckt, müssen noch eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt sein, um mit Erfolgsaussichten den Auslöser betätigen zu können. Gute Lichtverhältnisse allein reichen nicht aus. Im Frühjahr oder im Sommer ist das Licht vor 17:00 h viel zu steil und zu hart und der Blauanteil ist auch viel zu hoch. Der Wind muß mit dem Sonnenstand weitgehend übereinstimmen, da sich die Milane im Flug gegen den Wind stellen. Mit dem Wind fliegend, ändert sich ihre Position so schnell, daß man sie aus dem Sucher verliert.

Neben den Roten Milanen sind auch Schwarze Milane (Milvus migrans) im Sommerhalbjahr auf Nahrungssuche. Häufig jagen beiden Arten gemeinsam. Sind die bisher genannten Bedingungen erfüllt, sehen die Chancen für Flugaufnahmen gut Continue reading Flugfotografie der Rotmilane

Uhus in Bad Soden

Uhu - JungesMomentan können bemerkenswerte Gäste in einem kleinen, beschaulichen Städtchen am Rand des Taunus gesehen werden. Es ist eine Familie des Uhus (Bubo bubo).  

Mitte April 2014 wurde ein Vertreter des NABU in Bad Soden, Herr Guenter Sieper, angerufen, dass sich ein Junguhu auf einer Terrasse des Hundertwasserhauses aufhalte. Der NABU ist natürlich sofort hin, um den Brutplatz zu finden. Tatsächlich saß auf dem höchsten Turm im Gebüsch ein Alt-Uhu. Wenig später war die Sensation perfekt, als Continue reading Uhus in Bad Soden

Common Black-headed Gull hunted by a Peregrine in the sewage farm near Muenster

WanderfalkeWhile searching for the Green-winged Teal which still can be seen on the pond E1 in the sewage farm Münster, I was also able to observe and photograph a successfully hunting Peregrine Falcon (Falco peregrinus) a young Common Black-headed Gull (Larus ridibundus).

With binoculars I watched from the hide at the entrance to the E1 and saw gulls, ducks and waders. There were a lot of Black-headed Gulls in the area, some already in courtship mood, some mating. Suddenly a tumult arose and the sky was filled with white Continue reading Common Black-headed Gull hunted by a Peregrine in the sewage farm near Muenster

Mäusebussarde im Schnee am Köder

Common Buzzard in FlightIst es möglich Mäusebussarde (Buteo buteo) im Winter, am besten noch im Schnee, in guter Anzahl zu beobachten und zu fotografieren. Ist das möglich mitten im bevölkerungsreichen, Deutschland? Ja, das ist es!

Das Tal des Flusses “Leine” und die umliegenden waldbedeckten Höhen namens “Leinebergland” sind nicht direkt bekannt als die Hot Spots der Vogelbeobachtung in Deutschland. Aber im Winter wird die reizvolle Landschaft zwischen den Städten Hildesheim im Osten und Hameln im Westen von Vogelbeobachter und Vogelfotografen aufgesucht, um Bilder von Mäusebussarden und anderen Vögel an Winterfutterstellen zu machen.

Nachdem ich schon die Jahre vorher im Winter in Salzhemmendorf war (s. Blog auf englisch) wollte ich diesmal auf Einladung von Wolf-Dieter Peest einen weiteren Tag bei Schnee in einem seiner neuen Ansitze verbringen. Das stellte sich als sehr produktiv heraus – wie man in der Galerie sehen kann. Wolf-Dieter Wildlife bietet Workshops für die digitale Fotografie und Continue reading Mäusebussarde im Schnee am Köder

Griffon vulture in the Wonnegau in the middle of Germany

Eurasian GriffonCurrently, an unusual visitor from the south of Europe can be seen in an area of Rheinhessen between the cities of Gruenstadt, Worms and Ludwigshafen. The distance to Frankfurt am Main is only 100km in south-western direction. The bird is a Eurasian Griffon – or Griffon Vulture – (Gyps fulvus). The Vulture has been detected in the area on 02nd of January 2014 . Most Birder observe with spotting scopes from the concrete field roads that run through this intensively used agriculture landscape. The last days, the vultures could be observed in a field between the suburbs Obersuelzen and Obrigheim. The area is intensively  used by wind farm deployments – as you see in the images.

After days with mild but rainy weather the forecast for Sunday afternoon was quite favorable and I took the chance to photograph in a sudden clearing of the skies some shots of the Eurasian Griffon sitting on the ground of a field, which later took flight. A few pictures can be seen here. The Vulture is not an particulary shy, but you should not startle the bird and additionally the rain has extremely softened the fields and the field roads not fixed with a hard surface. Photo distances are therefore to be bridged only with a long tele lens.

When I arrived on Sunday, 5th of Jan. 2014, it was very cloudy. The bird sat quietly in a field and was only occasionally harassed without haste by some Carrion Crows (Corvus corone) flying over the big bird. The Crows seemed to be quite friendly – at least compared to the behavior when a Common Buzzard (Buteo buteo) showed up. Fiercely this raptor was attacked. The griffon vulture was found not worried. Only now and then he scratched the bill with his legs. As the sun came out, he find Continue reading Griffon vulture in the Wonnegau in the middle of Germany

Gänsegeier im Wonnegau bei Worms

Eurasian GriffonMomentan kann ein ungewöhnlicher Gast aus dem Süden Europas in einem Gebiet Rheinhessens zwischen Grünstadt, Worms und Ludwigshafen gesehen werden. Es ist ein Gänsegeier (Gyps fulvus). Der Geier ist bereits seit dem 02.01.2014 im Gebiet festgestellt worden. Die meisten Birder beobachten mit Spektiven von den betonierten Feldstraßen aus, die diese intensiv ackerbaulich genutzte Landschaft durchziehen. Die letzten Tage konnte der Geier auf einem Acker zwischen Obersülzen und Obrigheim beobachtet werden. Heute konnte ich bei einem plötzlichen Aufklaren ein paar Bilder von dem auf dem Acker sitzenden und später abfliegenden Gänsegeier machen. Ein paar Bilder davon sind hier zu sehen. Der Geier ist nicht übertrieben scheu, aber man sollte den Vogel nicht aufscheuchen und außerdem hat der Regen die Ackerflächen extrem aufgeweicht. Die Entfernungen sind daher nur mit einem langen Tele zu überbrücken.

Als ich ankam, war es stark bewölkt. Der Vogel saß still auf einem Acker und wurde nur gelegentlich ohne Hast von den Rabenkrähen (Corvus corone) überflogen. Die Krähen schienen sich – im Vergleich z.B. zu einem Mäusebussard – sehr zurück zu halten. Der Gänsegeier zeigte sich nicht beunruhigt. Nur ab und zu kratzte er sich. Als die Sonne herauskam, find er an, deutlich aktiver zu werden, schüttelte sich, fächerte die Schwingen auf und nahm dann auf dem Acker deutlich Anlauf und hob schließlich ohne erkennbare Mühe ab, drehte eine Runde und landete auf einem Feld mit Wintersaat. Von dort flog er wieder zurück zu dem Acker meiner Erstbeobachtung. Als mit der Sonne immer mehr Spaziergänger – manche mit Hunden – an den Rändern des Gebiets auftauchten, Continue reading Gänsegeier im Wonnegau bei Worms

Northern Harrier (Circus cyaneus) on Norderney

Northern HarrierNorderney, the most densely populated island in the german Wadden Sea is with good reason called a bird paradise. Terns, Pied Avocet (Recurvirostra avosetta), Common Redshank (Tringa tetanus) , Brent Geese (Branta bernicla), Greylag Geese (Anser anser)and many other birds of water are to be found there, as well as the rare Eurasian Spoonbill (Platalea leucorodia), or raptors as Kestrels, Marsh Harriers (Circus aeruginosus) and Buzzards. The birds are back from their wintering grounds in southern Europe and Africa and have reached their breeding grounds on Norderney safe.

On the meadows at the airport breed Northern Lapwing (Vanellus vanellus), Eurasian Oystercatcher (Haematopus ostralegus) defend clamoring their turf against intrusive neighbors in the Grohdeheller, Common Redshank (Tringa tetanus) flutes from their perch on the fence posts along the salt marshes in the Grohdepolder and the dunes to the east of the island host again a large breeding colony of gulls. Breeding pairs of the rare Northern Harrier (Circus cyaneus) live on the island, too. The Northern Harrier, Circus cyaneus, also called the Hen Harrier was the main reason to arrange a trip to Norderney in early May this year. Finally the Northern Harriers have returned from their wintering areas. On a trip to China – on Happy Island – Northern Harrier could be photographed very successfully on migration  -interesting enough only females. The courtship and breeding period should now be photographed.

For shots of the beginning of courtship, it was too late. Beginning and mid of April you can observe Continue reading Northern Harrier (Circus cyaneus) on Norderney

Great Grey Shrike, Lanius excubitor in the Hochtaunus near Frankfurt

Northern ShrikeDuring a short trip to a hiking site near my hometown in the Hochtaunus just 25km from downtown Frankfurt I could observe a beautiful Great Grey Shrike, Lanius excubitor. This Northern Shrike could be seen in perfect light in the afternoon of the 20th of February in an area called Viehweide (cattle pasture) northwest of the small village Schloßborn near both to the highest peak of the Taunus, the Grosser Feldberg, and the fashionable town of Koenigstein im Taunus.

The bird was already observed by Eleonore Gothe on the 18th of February.

This was my first sighting for this winter in the Taunus. One of the last Great Grey Shrikes I could see was on Helgoland in the Suedhafen area last October.

In his „Handbuch der Vögel Mitteleuropas“, Band 13/II „Passeriformes, Sittidae – Laniidae“ Urs N. Glutz von Blotzheim mentioned that migration of the Great Grey Shrike, Lanius excubitor, (also called Northern Shrike), back to breeding grounds has been reported between mid of February until beginning of April with peaks in March. In so far the observation could still fit for a wintering ground observation or a sighting during migration.

Remarkably otherwise there were 8 Ravens (Corvus corax) and at least 5 Red Kites (Milvus milvus). Although Red Kites breed in the Taunus and these Kites seem to stay and feed in the area, they will probably go further north in the near future. The german Birdnet is full with migration counts of Red Kites – sometimes in good numbers (as 37 individuals migrating in north-eastern direction in the Landkreis Waldeck-Frankenberg in northern Hesse).
Moreover, 8 Eurasian Buzzards (Buteo buteo) could be seen. Very interesting to see 5 Common Buzzard with 2 Kites trying to Continue reading Great Grey Shrike, Lanius excubitor in the Hochtaunus near Frankfurt

Long-eared Owl chased by a Magpie

A rainy day in May at Romania´s Black Sea coast. Some good birds for a western birdwatcher like Reed, Corn and Black-headed Bunting, Great Reed-Warbler, Barred Warbler and a flying Lesser Spotted Eagle could be seen. A big surprise was what you see on the pictures: a Long-eared Owl, Asio otus, staying in a bush, eventually flying away. After a few seconds a Magpie showed up. Here you can see the Long Eared Owl chased by a Black-billed Magpie in flight. The images were photographed in the nice countryside of Romania north of the city of Constanta.
Basic habitat requirements for the Long-eared Owl are small forests or hedges with some trees. Preferred are open countrysides which nest-sites of Carrion Crow (Corvus corone) or Magpie (Pica pica). It is not clear, why the Black-billed Magpie (Pica pica) chased the owl. It is well reknown that magpies could be very aggressive in defending their nest and/or brood. Probably that has been the case Continue reading Long-eared Owl chased by a Magpie