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Expedition zum Mount Kupé Bushshrike – Equipment & Logistik

Bei einer Expedition zu dem  – im englischen als Serle’s Bushshrike oder Mount Kupe Bushshrike bezeichneten – Halsbandwürger (Telophorus kupeensis)  war ich in den Bakossi Mountains sehr erfolgreich gewesen. Nach einem erfolglosen ersten Tag hatte ich zusammen mit den unverzichtbaren Guides am Ende des 2. Tages dann insgesamt 7 Individuen des Halsbandwürgers  „encountered“; davon 4 Sichtungen und 3 weitere Exemplare, die an anderer Stelle nur gehört wurden.

Die Bakossi Mountains sind  Teil der sogenannten Cameroon Mountain Arc im westlichen Landesbereich Kameruns. Hier herrscht eine Afrotropische Bergvegetation vor. Neben dem Halsbandwürger kommen als weitere endemische Arten u.a. das Kamerunfrankolin (Francolinus camerunensis) und Bannermanturako (Tauraco bannermani) vor

Insgesamt verbrachte ich an der im Blog zum Halsbandwürger-Paarungsritual beschriebenen Stelle an einem Bergkamm knapp 15 Minuten und schieße anfangs mit dem Canon EF 400mm 1:2.8 L IS II USM auf einem Gitzo-Stativ. Die häufigen Standortwechsel des Halsbandwürgers zusammen mit dem unerwartet niedrigen Standort des Vogels lassen mich dann zum Canon EF 200mm f/2L IS USM an der Canon EOS 5DS R wechseln. Trotz Belichtungszeiten mit 1/160 sec. später auch mit 1/80 sec. ermöglichte der vorzügliche Continue reading Expedition zum Mount Kupé Bushshrike – Equipment & Logistik

Mount Kupé Bushshrike – some aspects on equipment & logistics

I had been very successful in the Bakossi Mountains with the Mount Kupe Bushshrike (Telophorus kupeensis) – also known as Serle’s Bushshrike. After an unsuccessful first day on an expedition in these Afrotropic mountains, my indispensable guides and me encountered a total of 7 individuals of the Mount Kupe Bushshrike until the end of the second day; including 4 sightings and 3 only heard individuals elsewhere in the forest.

The Bakossi Mountains are part of the so-called Cameroon Mountain Arc in the western country of Cameroon. Here an Afrotropic mountain vegetation prevails. In addition to the Mount Kupe Bushshrike other endemic species like e.g. Mount Cameroon Francolin (Francolinus camerunensis) and Bannerman’s Turaco (Tauraco bannermani) contribute to the wealth in biodiversity.

Overall, I spent nearly 15 minutes at the site where a pair of the Mount Kupe Bushshrike displayed a mating ritual (as described in the blog). Initially I shot with the Canon EF 400mm 1: 2.8L IS II USM from a Gitzo tripod. The frequent relocation of the Mount Kupe Bushshrike along with the unexpectedly low-level location of the bird inside the forest let me switch to the Canon EF 200mm f / 2L IS USM on the Canon EOS 5DS R. Despite exposure times of 1/160 sec. – later also with 1/80 sec. – the excellent image stabilizer allowed shots from the hand. A total of 183 pictures were shot on the occasion, of which 26 pictures were reasonably acceptable and a few were good enough. The image of the Mount Kupe Bushshrike Continue reading Mount Kupé Bushshrike – some aspects on equipment & logistics

Mount Kupé Bushshrike – eine Erfolgsgeschichte

HalsbandwürgerEin frischer, sonniger Februarmorgen in den Bakossi Mountains. Nach einem erfolglosen ersten Tag auf Suche haben wir am Ende des 2. Tages dann insgesamt 7 Individuen des Halsbandwürgers (Telophorus kupeensis) „encountered“; davon 4 Sichtungen und 3 weitere Exemplare, die an anderer Stelle nur gehört wurden. Nach intensiver Suche am Morgen war endlich ein territoriales Paar des Halsbandwürgers (Telophorus kupeensis) – im englischen als Serle’s Bushshrike oder Mount Kupe Bushshrike bekannt – gefunden.

Die Vögel sind sogar recht niedrig im Waldinnern – schon fast im Unterholz –zu finden. Auf den (wenigen) Fotos, die in den Image-Datenbanken zu finden sind, wird dieser nur sehr lokal vorkommende Buschwürger nur im Kronendach im Gegenlicht wiedergegeben. Wir übersteigen Lianen und umgestürzte Baumstämme und stehen dann knapp unter der Oberkante eines Bergkamms.  Etwas weiter unterhalb am Abhang treibt sich das Paar des Serle’s Bushshrike (Mount Kupe Bushshrike) in nicht mehr als 1 Meter Höhe im nicht zu dichten, aber moos- und flechtenbewachsenen Unterholz herum.

Zuvor war aber harte Arbeit zu erledigen. Die erste für den Halsbandwürger bekannte Stelle erweist sich als unergiebig. Wir laufen den immer enger werdenden Pfad weiter. Es ist nun 8:00 und sehr angenehm im Wald. Die Sonne bestrahlt schon die ersten Hänge. Am 2. Spot halten wir, um die Stimme des Halsbandwürgers abzuspielen und ihn vielleicht hervor zu locken. Dort hatte ihn der lokale Guide auf jeden Fall schon einige Male gesehen. Zuerst sehen wir aber wieder „nur“ einen Bergtrogon (Apaloderma vittatum), im dichten Blätterdach. Plötzlich: In weiter Ferne antwortet der Halsbandwürger mit seinen typischen rauchig-kratzigen Continue reading Mount Kupé Bushshrike – eine Erfolgsgeschichte