Tag Archives: Blackcap

Young Warbler as an ID-challenge in southern Brandenburg in Germany

SumpfrohrsängerIn the beginning of August I shot the image of a drab warbler near a pond in southern Brandenburg. I did not realize the bird at that moment, as the whole willow bush in a otherwise highly agricultural land was quite busy with migrating birds, e.g. Sedge Warbler (Acrocephalus schoenobaenus) well. I think, I remember that “Marsh Warbler” was my first thinking? The slender appearance on one of the images would be a hint. But he greyish tinged legs, the shape and colour of the bill and especially the head pattern made me think of a Sylvia-Warbler. The brownish cap could be some pollution/ pollen, yes. But I thought this not very useful in August.  What really irritated me were the colour and the contrast in the tertial fringes, which was the reason I had the impression that the bird looks a hybrid between a Blackcap (Sylvia atricapilla) and a Common Whitethroat (Sylvia communis). Looking at the images with 2 month in between, I was more in the direction of thinking of a young Blackcap due to the whitish eyering and the shape of the bill. Continue reading Young Warbler as an ID-challenge in southern Brandenburg in Germany

Zwergschnäpper an der „Grossen Treppe“ auf Helgoland

ZwergschnäpperZunächst verrät nichts die Anwesenheit eines Zwergschnäppers (Ficedula parva). Aber heute früh ist er von der „Großen Treppe“, der Verbindung von Ober- zu Unterlang auf Helgoland gemeldet worden. Zuerst sind nur die Zilpzalpe (Phylloscopus collybita) und der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) im Hang zu hören. Von der Empore auf mittlerer Höhe der Großen Treppe lausche ich den Vogelstimmen. Ich versuche den Gesang nachzupfeifen. Zuerst geschieht gar nichts. Dann ernte ich einen knarrenden Laut mitten aus dem Dickicht.

Während der Gesang als recht melodiös bezeichnet werden kann, der durch seine pfeifenden Bestandteile in absteigender Tonhöhe charakterisiert ist, ist der Ruf deutlich weniger auffällig. Der Ruf ist nur kurz. Auch dem Gesang gehen häufig „zit“ -Silben voraus. Ähnlich ist der Ruf: ein dünnes, hohes, kurzes “dzik” oder “zit”, das manchmal in lose tickende “tk tk tk …” – Reihen übergeht. Der knarrende Laut, den ich höre, könnte mit dem in der Literatur beschriebenen “zrrrt” als Alarm-Ruf zu tun haben.

Das könnte der Zwergschnäpper also doch sein. Eigentlich ist die letzte Beobachtung schon was länger – einige Stunden – her. Plötzlich ist da Bewegung im Schatten der nahe stehenden Ahorn- Continue reading Zwergschnäpper an der „Grossen Treppe“ auf Helgoland

Helgoland, die Vogelinsel

Basstölpel

Die Abendsonne intensiviert das Rot der Helgoländer Klippen. Basstölpel (Morus bassanus) sind vom Klippenrand oder auf einer der angebotenen Führungen gut zu beobachten und zu fotografieren. Formatfüllende Aufnahmen gelingen bereits mit einer 300 mm Brennweite. Diese Brennweite ist für Flugaufnahmen sogar perfekt geeignet. Nur um die Nester mit den Seevögeln groß genug abzubilden, sind manchmal längere Brennweiten angeraten. Während der Brutsaison von April bis August hat man die besten Möglichkeiten, um zu lohnenden Aufnahmen zu kommen. Silbermöwen (Larus argentatus) und Trottellummen (Uria aalge) brüten bevorzugt in den steilen, unzugänglichen Felswänden. Flugaufnahmen sind mit ein bisschen Glück direkt vom Weg oberhalb der Seevogelkolonie möglich.

Die beste Aussicht hat man am „Lummenfelsen“. Der ist mit ca. 1,1 Hektar das kleinste Naturschutzgebiet Deutschlands und außerdem der einzige deutsche Vogelfelsen.

Es ist schon ein besonderes Erlebnis, das Geschrei der vielen tausend Seevögel zu hören. Jedes Jahr im Frühjahr vollzieht sich die Wandlung vom einsamen Felsklotz in der Nordsee zur quirligen Großstadt der Seevögel. Im vergangenen Jahr zählte man rund viele tauschend Paare Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla), fast 100 Eissturmvögel (Fulmarus glacialis) und einige wenige Tordalken (Alca torda) neben den bereits genannten Basstölpeln. Besonders bemerkenswert ist die innerhalb der letzten zwölf Jahre Continue reading Helgoland, die Vogelinsel

Ausflug nach Corvo/ Azoren

SanderlingUm 9:00 sind wir auf dem Parkplatz oberhalb des Walfang-Museums in Santa Cruz, der alten Fabrica da Baleia do Boqueirao. Die Fahrt startet am Porto do Boqueirao. Unten wartet schon Carlos auf uns, der – trotz Nebensaison – sogar das ganze Boot für diesen Trip voll bekommt. Ok, ein Samstag bei schönem Wetter. Bei nicht zu rauer See geht es rüber gen Corvo. Es wird der direkte Weg genommen. Der Trip dauert doch eine gute Stunde, was für Menschen mit Seekrankheit ein echter Alptraum sein kann.

Ich halte Ausschau nach pelagischen Vögeln. Aber den Dunklen Sturmtaucher (Puffinus griseus), oder einen Wellenläufer (Oceanodroma leucorhoa), die jemand Mitte Oktober mal zwischen Corvo und Flores gesichtet habe, sehe ich nicht. Nur Gelbschnabel-Sturmtaucher (Calonectris borealis). Endlich kommen wir am Hafen von Corvo an. Es ist leicht bewölkt und angenehm mild. Am Hafen warten schon Vans, die jetzt die Insassen der Boote hochfahren.

Es stellt sich heraus, daß die meisten Touristen sich hochfahren lassen und dann gleich wieder für den gleichen Preis (5,- €/ Person) wieder herunter bringen lassen. Wir aber wollen die schöne Caldeira über der dicke Nebelwolken sehen, richtig genießen und Continue reading Ausflug nach Corvo/ Azoren

Common Moorhen at Ribeira do Ferreiro/ Fajã Grande

TeichhuhnThe general area of Fajã Grande has a great potential for Birdwatching. Die different habitats include lagoons, streams, woods, coastal areas, small pastures, agricultural fields and 1 little lake. This is a place of magnificent beauty. Take the parking spot on the road between 2 bridges and walk from the main road up to the lake.

By a pedestrian, partly steep path in good condition of less than 1 km you will come to the center of Ribeira do Ferreiro. Here is located a lake also called Lagoa dos Patos or Alagoinha. Numerous waterfalls are feeding a pond, used by ducks. This is also the place where you can observe the resident Common Moorhen (Gallinula chloropus) which is called the Galinha-d’água in portugues. Considered a subspecies endemic by some authors, it has been Continue reading Common Moorhen at Ribeira do Ferreiro/ Fajã Grande

Tree Pipit: back from Africa

BaumpieperA remembrance of a song, beautiful and both familiar and strange. It took a while until I got the clue. It was a Tree Pipit (Anthus trivialis) singing in a woodland in the heath on sunday. Singing now south of Berlin, seen 20 days ago in Cameroon. There the subspecies trivialis was still fairly common near the Ngaoundaba Ranch on the Adamawa Plateau of middle Cameroon in the beginning of April. Other migrant WP-birds were Eurasian Hoopoe (Upupa epops), Great Reed-Warbler (Acrocephalus arundinaceus), Blackcap (Sylvia atricapilla) and many Whinchats (Saxicola rubetra).

The Tree Pipit is a small passerine bird which breeds across most of Europe. It is an nondescript species, similar to the Meadow Pipit (Anthus pratensis). The Tree Pipit is brown with streakings above and has black markings on a white belly and buff breast below. It can be distinguished from the slightly smaller Meadow Pipit by its heavier bill and greater contrast between its buff breast and white belly. Tree pipits more readily perch in trees in comparison Continue reading Tree Pipit: back from Africa

Observation site for spring migration on the river Oder

SchwanzmeiseAfter having presented protected nature areas in the Havellaendisches Luch or the Guelper See, a recent blog was dealing with the Oder valley in general and The National Park Lower Oder especially. The National Park protects a flood plain, the last still intact in large parts of the estuary of Central Europe.

A rainy, cloudy Sunday led me to the river Oder. Having refueled with gasoline and a Breakfast from a gas station I decided going to Criewener polder south of Schwedt. Criewen is a small village only 3 km south of the industrial city of Schwedt and roughly 100km north-east of Berlin. The car I parked just in front the bridge on the western side channel of the Oder. I grabbed the tripod, spotting scope and the Canon 4.0 / 400 DO from the car. So I walked up to a bench not far from the crossing between the entry road from the village of Criewen and the dike. Here you really an impressive view over the whole polder with riparian woods and wide Continue reading Observation site for spring migration on the river Oder

Vögel im Holunder im Garten

MönchsgrasmückeDer Holunderstrauch der Art Schwarzer Holunder  (Sambucus nigra) in meinem Garten direkt vor meinem Arbeitszimmerfenster ist ein ganz besonderer Anziehungspunkt. Nicht nur für Vögel sondern auch für Insekten und kleine Säugetiere wie Mäuse. In dem Holunder habe ich schon Vögel von der Größe einer Ringeltaube (Columba palumbus) bis hin zu den kleinsten Singvogelarten wie dem Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus) gesehen. Insgesamt sind es 25 Arten, die bis dahin beobachtet werden konnten. Darunter Eichelhäher (Garrulus glandarius), Sumpfmeise (Poecile palustris), Schwanzmeise (Aegithalos caudatus), Kleiber (Sitta europaea), Fitis (Phylloscopus trochilus), Zilpzalp (Phylloscopus collybita), 4 Arten von Sylvia – Grasmücken, Grauschnäpper (Muscicapa striata), Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros), Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), Heckenbraunelle (Prunella modularis), Girlitz (Serinus serinus), Stieglitz (Carduelis carduelis), Bluthänfling (Carduelis cannabina) und beide Spatzenarten.

Zwei interessante Sachverhalte, die zeitlich aufeinander fallen, lassen den Holunder zum Vogelparadies werden. Zum einen Continue reading Vögel im Holunder im Garten

Sperbergrasmücke mit Zecke am Fertő-tó (Neusiedler See) – Ungarn

SperbergrasmueckeDas Weibchen der Sperbergrasmücke (Sylvia nisoria) ist jetzt endlich aus dem dichten Holunderbusch hervor gekommen. Die ganze Zeit schon hatte ich auf der Suche nach der Sperbergrasmücke aufmerksam die Gegend abgehört. Es ist aber ziemlich heiß und allein der Warnruf der Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) ist zu hören. Dann ist auch mal ein Männchen vom Neuntöter (Lanius collurio) zu sehen. Das Revier verteidigt er von einer erhöhten Warte an einer Feldeinfahrt aus. Es ist schon 8:00 als ich dann doch eindeutig den Alarmruf Continue reading Sperbergrasmücke mit Zecke am Fertő-tó (Neusiedler See) – Ungarn

Irish Bird Trip to the Frankfurt area in Germany; 16thMay-19th May 2014

Black KiteWe flew in from Kerry airport Ireland and landed at Hahn to met by Johannes Ferdinand from Bird-Lens our bird guide.  During our stay we had no rain, some cloud in the mornings and plenty of sunshine all day. We saw a total of 113 birds including lifers Marsh Warbler (Acrocephalus palustris), Wood Warbler (Phylloscopus sibilatrix), Middle Spotted Woodpecker (Dendrocopos medius), Eurasian Eagle-Owl (Bubo bubo), and adult Black-necked or Eared Grebe (Podiceps nigricollis), European Pied Flycatcher (Ficedula hypoleuca) and Bluethroat (Luscinia svecica). Johannes had organised our trip to Continue reading Irish Bird Trip to the Frankfurt area in Germany; 16thMay-19th May 2014

A gravel pit: home for Sand Martins

UferschwalbeOccasionally, I drive a lonely country road along. Right beside the road a gravel pit, excavated only in the back part, can be found. The mine is located in a flat agricultural area. Scenic beauty is only revealed to the connoisseur . Many walkers or joggers therefore do not pass by. Once, I passed by with the car and parked next to an embankment. Flying Bank Swallows or Sand Martins (Riparia riparia) could be seen on and near their breeding tubes only a few meters away. They did not felt bothered Continue reading A gravel pit: home for Sand Martins

Sparrowhawk at Wallcreeper cliff in Alquezar in Northern Spain

Sperber-MännchenFor long I have been looking for Wallcreepers (Tichodroma muraria). Observations – or even photos – from the Wallcreeper are my dream. I’ve been days hiking in the Alps in the Karwendel mountains, in the Tien Shan in Kyrgyzstan, in the Carpathian Mountains. I was hiking at high altitudes and took a lot of efforts, but up to now I missed these high mountain dwellers. Since I am not alone. The Wallcreeper is actually one of the most sought-after birds in Europe. The Internet although is a help. One problem is that there are many places where Wallcreeper supposedly live. The catch is to find a reliable site. The trip and the spending should be worth it. This is true not only for breeding areas but particularly for wintering grounds. So I was glad to find an article by Dave Gosney from 19th of find March 2008  on “Birding abroad”. The article Continue reading Sparrowhawk at Wallcreeper cliff in Alquezar in Northern Spain