Tag Archives: Basstölpel

Basstölpel; das Brutgeschäft

BasstölpelBrutkolonien der weißgefärbten Basstölpel (Morus bassanus) werden immer häufiger. Noch vor 30 Jahren lebten nicht einmal halb so viele Basstölpel auf dem Bass Rock, dem Inbegriff des Brutfelsen vor Schottlands Küste. Auch an anderen Stellen seines Verbreitungsgebietes hat dieser Vogel stark zugelegt. Überall sind die Brutkolonien dieser Vogelart im Wachsen begriffen. Im 20. Jahrhundert kam es zu einer anhaltenden Bestandszunahme von im Mittel 3% pro Jahr.

Im Zuge dieser Wiederzunahme erfolgte auch eine Ausweitung der Brutplätze, sodass sich die gegenwärtige Brutverbreitung von Ostkanada über Island bis nach Nordwestfrankreich erstreckt. Schon als es noch viel weniger von ihnen gab, haben Basstölpel immer dicht gedrängt in Kolonien gebrütet. Auf flachen Brutinseln befinden sich bis zu zweieinhalb Nester pro Quadratmeter. Und das, obwohl die Tiere zu den am Brutplatz aggressivsten Arten überhaupt gehören. Auf dem Nest sitzende Vögel sind pausenlos in Streitigkeiten mit ihren Brutnachbarn verwickelt. Wenn der spitze, kräftige Schnabel richtig trifft, kann sogar Blut fließen. Eierdiebstahl, Raub von Nistmaterial und Massenprügeleien sind an der Tagesordnung. Damit das Brutgeschäft in den oft riesigen Kolonien überhaupt erfolgreich verlaufen kann, haben die Tiere Continue reading Basstölpel; das Brutgeschäft

Stejneger’s Scoter at Alicante, Valencia

Höckerschnabelente ssp. An adult male Stejneger’s Scoter (Melanitta deglandi stejnegeri) could be photographed at Pinet beach, La Marina Coast, Alicante.  This Asian White-winged Scoter (Melanitta deglandi stejnegeri) is the second record for Spain and is a real MEGA .

The bird was seen at least from the 6th of December at La Marina together with Common Scoter (Melanitta nigra), Yelkouan Shearwater (Puffinus yelkouan), Northern Gannets (Sula bassana), Shags (Phalacrocorax aristotelis) and Razorbills (Alca torda).

The last Stejneger´s Scoter in Europe I heard from, was detected in Norway in Fauske, Nordland, where an adult drake was observerd at Røvika in July 2016 and a individual (maybe the same?) in June near Berlevåg, Finnmark.

The Stejneger´s Scoter is a relative to the White-winged Scoter of North America (Melanitta deglandi). This species is one of three species/subspecies of the Melanitta fusca – group. Theses Scoters are found throughout the Holarctic waters. The assemblage includes Melanitta deglandi stejnegeri of Eastern Asia, White-winged Scoter Continue reading Stejneger’s Scoter at Alicante, Valencia

Basstölpel; eine Erfolgsgeschichte

BasstölpelVor dem ausnahmsweise mal stahlblauen Himmel schweben weiße Schneeflocken. Ebenfalls weiße Flecken leuchten in der Morgensonne beim Anblick auf die Brutkolonien der weißgefärbten Basstölpel (Morus bassanus) auf dem Felsen im Meer. Schemenhaft erhebt sich der längst erloschene Vulkan aus dem ansonsten Dauernebel in der Trichtermündung des Flusses Forth bei Edinburgh vor der schottischen Ostküste. „Bass Rock” heißt dieser nur ca. 20.000m² große Steilfelsen. Er hat einer Vogelart den Namen gegeben, die hier seit Urzeiten in großer Zahl zu Hause ist, dem Basstölpel. Knapp 50.000 der gut gänsegroßen Vögel teilen sich den immer knapper werdenden Platz auf dem steilen Felsen.

Das war nicht immer so. Noch vor wenigen Jahrzehnten lebten nicht einmal halb so viele Basstölpel auf dem Bass Rock, nur gut 20.000 Tiere. Auch an anderen Stellen seines Verbreitungsgebietes hat dieser Vogel ebenfalls stark zugelegt, überall sind die Brutkolonien dieser Vogelart im Wachsen begriffen. Auch an anderen Stellen seines Verbreitungsgebietes hat dieser Vogel stark zugelegt. Continue reading Basstölpel; eine Erfolgsgeschichte

Schmarotzerraubmöwen auf der Vogelinsel Handa/ Schottland

Schmarotzerraubmöwe

Erste Sonnenstrahlen geben der wilden nördlichen Szenerie einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz. Das dumpfe Donnern der Wellenbrecher wird übertönt von durchdringenden Lauten, den Rufen einer unzählbaren Menge hier brütender Meeresvögel. Das ist Natur pur! Der Ort? Handa!

Handa Island bietet hier an ihren unwegsamsten und bedrohlichsten Klippen eine sichere Kinderstube für viele Arten von Alken, Möwen und auch für den Eissturmvogel (Fulmarus glacialis).  Die Insel an der Nord-Westküste ist ca. 50 Kilometer vom sturmumbrausten schottischen Nordkap entfernt gelegen. Ein wild zerklüftetes, vier Quadratkilometer großes und bis auf 150 Meter ansteigendes Eiland.

An einer Ansammlung von Häusern, die sich um einen kleinen Hafen gruppieren haben ortsansässige Fischer einen Fährverkehr eingerichtet. Es lassen sich vornehmlich interessierte Naturtouristen und passionierte Vogelkundler auf dieser Insel absetzen. Als wir eines schönen Morgens im Juli ankommen, stehen schon einige Autos und auch die dazu gehörigen Menschen drum herum. Sie sind offensichtlich aus einem eindeutigen Grund hier. Die Spektive, Ferngläser und dicken Objektive sprechen eine eindeutige Sprache. Wir habe Glück und kommen mit dem ersten Boot mit. Traumhaftes Licht am frühen Morgen. Einige dicke Wolken, ansonsten Continue reading Schmarotzerraubmöwen auf der Vogelinsel Handa/ Schottland

Durchzug von Sterntauchern vor der Halbinsel Nordkyn/ Norwegen

SterntaucherEben noch hatte es geregnet. Nun herrscht wieder schönster Sonnenschein. Gut, daß man im Windschatten des Leuchtturms steht, denn der Ostwind pfeift ganz schön. Mühsam kämpfen sich am Horizont Zugvögel gegen den Wind in Richtung Barentssee voran.

In der Ferne sind ziehende Sterntaucher (Gavia stellata) zu entdecken. Zwar sind auch Prachteiderenten (Somateria spectabilis), Eisenten (Clangula hyemalis), Trauerenten (Melanitta nigra) und Basstölpel (Morus bassanus) auf hoher See zu sehen. Doch jetzt – Anfang Mai – hat der Durchzug von Sterntauchern seinen Höhenpunkt erreicht und Sterntaucher stellen mit die individuenreichste Gruppe der Zugvögel. Immer wieder ist ein seltsames Gackern zu hören. Nach einer Weile ist dann auch meist ein Sterntaucher (Gavia stellata) ganz nah am oder über dem Leuchtturm zu sehen. Die Masse der Sterntauchern zieht aber über die offene See. Bis zum Horizont sind Sterntaucher zu entdecken. Allein vom Flugbild kann man sie gut erkennen. Die Füße Continue reading Durchzug von Sterntauchern vor der Halbinsel Nordkyn/ Norwegen

Sterntaucher im Tiefflug über den Wellen vor Slettnes/ Norwegen

SterntaucherGut, daß man im Windschatten des Leuchtturms steht. Draußen auf dem Meer stürmt es. Weiße Gischt modelliert die Wellenberge vor Slettnes dem nördlichsten Festlandpunkt Norwegens. In der Ferne sind ziehende Basstölpel (Morus bassanus), Prachteiderenten (Somateria spectabilis), Eisenten (Clangula hyemalis), Trauerenten (Melanitta nigra), Schmarotzerraubmöwen (Stercorarius parasiticus) und Eismöwen (Larus hyperboreus) zu sehen. Da ertönt ein seltsames Gackern direkt über mir. Nichts ist zu sehen. Nach einer Weile ist ein Sterntaucher (Gavia stellata) zu sehen, der eine rasant schnell Runde um den Leuchtturm dreht. Es dauert eine Weile bis ich den Vogel als Verursacher der vorher gehörten Laute identifiziert habe. Im Flug, beim Passieren von Artgenossen oder im gemeinsamen Kreisen in der Nähe geeigneter Bruthabitate gibt der Sterntaucher eine Reihe von schnellen, rhythmische kaa-kaa-kaa –Rufen ab. Auch er ist auf seinem Zug entlang der Nordküste auf dem Weg in die Barentssee. Hört man die Rufe heißt es für den Vogelfotografen schußbereit zu sein. Die Sterntaucher sind schneller an dem unvorbereiteten Beobachter vorbei gezogen als man sich vorstellen kann. Manchmal fliegen sie sogar mehrere Male um den Leuchtturm herum, der ihnen wohl als Orientierungsmarke dient. Gerade im Abendlicht sind dann sehr schön illuminierte Flugbilder Continue reading Sterntaucher im Tiefflug über den Wellen vor Slettnes/ Norwegen

Gelbschnabeltaucher vor Slettnes/ Norwegen

GelbschnabeltaucherDas Motorboot dümpelt in der Dünung vor dem Leuchtturm von Slettnes im äußersten Norden von Norwegen. Die Ausbeute an Seevögeln, die auf Augenhöhe am Boot vorbeiflogen – teilweise auf 5 Meter Entfernung – war schon sehr gut gewesen. Vor allem Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis), Papageitaucher (Fratercula arctica), Tordalken (Alca torda), Grylteisten (Cepphus grylle) und Basstölpel (Morus bassanus) konnten bereits auf der Foto-Liste verbucht werden. Nun war es schon fast Mittag und die Sonne stand recht steil am Himmel. Kein besonders gutes Fotolicht. Es wurde an der Zeit, das Gebiet wieder zu verlassen und in den Hafen von Mehamn Norwegen, dem nördlichsten Fischerdorf der Welt, zurück zu fahren.

Da tauchte von Zeit zu Zeit ein spitzer Schnabel aus den Wellen auf. Die Entfernung war beträchtlich. Trotzdem konnte man mit dem Fernglas einen gelben, dolchartigen Schnabel sehen, der einem recht großen, tief im Wasser liegenden Vogel gehörte. Wir beschlossen umgehend, uns dem Vogel zu nähern. Nun hieß es, nicht zu schnell zu fahren und damit den Vogel zu verscheuchen. Nach kurzer Zeit war ein markanter weißer Halsring in einem ansonsten dunkelgrünen Hals-/Kopfbereich zu erkennen. Nun stand fest: Das war wirklich der erhoffte erwachsene Gelbschnabeltaucher (Gavia adamsii) im Continue reading Gelbschnabeltaucher vor Slettnes/ Norwegen

Vogelreichtum auf schottischer Inselwelt

KrähenscharbeFelsnadeln, die aus dem schäumenden Meer emporsteigen. Abweisend auf den ersten Blick, doch voller Leben, wenn man in den Sommermonaten in die Nähe kommt. Wenn von Schottland die Rede ist, muß man unbedingt auch auf den Vogelreichtum der Inselwelt vor der Küste hinweisen. Orkney, Shetland oder St. Kilda sind weltbekannt, aber nicht so einfach und schnell zu erreichen, wie die kleinen Inseln nur einige Meilen vor der schottischen Ostküste nahe Edinburgh. Am bekanntesten ist sicher der berühmte Boss Rock oder die Isle of May. Kurz hinter der schottischen Grenze in England, sind die Farne Islands ein perfektes Ziel für Naturfotografen. Jede dieser Inseln kann für einige Stunden pro Tag betreten werden und bietet hervorragende Fotomöglichkeiten. Der Bass Rock ist der namensgebende Vogelfelsen für den Basstölpel (Morus bassanus). Außer auf Helgoland kenne ich nirgends bessere Fotomöglichkeiten für diese Art. Die Isle of May einige Meilen vor Anstruther beherbergt vor allem Tordalken (Alca torda), Papageitaucher (Fratercula arctica), Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis) und Trottellummen (Uria aalge).  Ein vergleichbares Artenspekturm gilt für die Farne Islands. Hier kommen zusätzlich noch Continue reading Vogelreichtum auf schottischer Inselwelt

Lummen in der Steilwand

TrottellummeDas Leben in der abschüssigen Steilwand einer Vogelinsel wie Helgoland, Handa (Schottland) oder Hornöya (bzw. Hornøya in Nord-Norwegen) ist durch Alkenvögel geprägt. Viele Hundert kleine, dunkle, pinguinartige Vögel leben auf den steilen Abschnitten. Auf minimalem Grund und Boden nisten Dickschnabellummen (Uria lomvia) und Trottellummen (Uria aalge) in Felsnischen. Beide nah verwandten Arten legen nur ein einziges Ei auf den nackten Fels, an dem sie sich selber oft auch nur mit Mühe halten können. Eng aneinander geschmiegt geben sich die Tiere gegenseitig Windschutz. Jeder Neuankömmling wird mit Kopfnicken und Verbeugungen höflich begrüßt. Dieses Verhalten ist wohl eine Geste vieler Koloniebrüter, um die Aggression gegenüber dem Nachbarn zu senken. Das einzige Ei hat eine spezielle Anpassung an das Nistbiotop: einseitig ungewöhnlich spitz zulaufend, rollt das Ei auf der Bahn eines Kreisbogens und fällt deswegen nicht so ohne weiteres die Klippe hinunter. Zwanzig Tage werden die Küken mit Mini-Fischen gefüttert, bis die noch nicht flugtüchtigen Federknäuel sich todesmutig in die Tiefe stürzen. Das ist der berühmte Lummensprung.

Mit flatternden Flügeln trudeln die Jungen in die Tiefe und stürzen ins Meer, nur durch ihr geringes Gewicht und das Continue reading Lummen in der Steilwand

Hornöya: Bastion der Alken auf Varanger

TordalkKaum hat das Boot den kleinen Fischerhafen von Vardö verlassen, ist die Vogelinsel auch schon zu sehen. Sonnenstrahlen brechen durch die dichte Wolkendecke und geben der wilden Szenerie einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz. Das Tuckern des Bootsmotors und das Rauschen der Wellen wird übertönt durch die durchdringenden Rufe einer unzählbaren Schar Wind, Wasser und Kälte trotzender Meeresvögel, die hier am Ende Europas ihre Brutkolonie eingerichtet haben.

Dem Varangerreisenden ist nicht nur das Halbinselinnere sondern ein Besuch des Vogelfelsens Hornöya (Hornøya) östlich von Vardö unbedingt anzuraten. Gut erreichbar mit einem durch ortsansässige Fischer betriebenen Fährverkehr, lassen sich vornehmlich interessierte Naturtouristen und passionierte Vogelkundler auf Hornöya aber auch auf den Vogelfelsen Ekkeröy bei Vadsö und Reinöya bei Vardö absetzen. Die Vermittlung des Bootes für die kurze Überfahrt ist einerseits beim Verkehrsamt Vardö möglich. Andererseits kann man für den Vogelfelsen Ekkeröy bei Vadsö wohl auch direkt im Hafen nachfragen. Die Abfahrtszeiten sind teils ungewöhnlich und die Überfahrt an Sonn- und Feiertagen kann sehr teuer sein.

Schnell legt das Boot an einer Treppe im Fels an. Ein gutes Gleichgewichtsgefühl sollte man mitbringen, wenn man Continue reading Hornöya: Bastion der Alken auf Varanger

Varanger: Vogelarten auf dem Hochfjell und an der Küste in Nordnorwegen

Papageitaucherwie in dem Blog über das quirlige Odinshühnchen bereits beschrieben, gibt es insgesamt auf Varanger mehr als 300 Vogelarten. Das Hochfjell bietet andere Arten als die Küste rund um den Fjord. Der Fjell ist ein Gebirgszug, der im Inneren zu durchaus beeindruckender Höhe – bis ca. 500 Meter – ansteigt und ein wahrhaftes Tundragesicht zeigt. Bekassine (Gallinago gallinago), Zwergstrandläufer (Calidris minuta), Meerstrandläufer (Calidris maritima) und Mornellregenpfeifer (Charadrius morinellus) sollten für den Continue reading Varanger: Vogelarten auf dem Hochfjell und an der Küste in Nordnorwegen

Pelagic specialities on Bird-Lens

Great ShearwaterOn the western edge of the western palearctic pelagic birds are living and migrating. To see them, Bird-lens.com managed several trips already to Portugal and the Canary Islands. Now migrating seabirds with a more northern circle of migration could be observed on several pelagic trips with Joe Pender on his boat “Sapphire” off-shore the Isles of Scilly. A great experience. Thus for the keen birdwatcher of western palearctic birds these pelagic species do not need to stay on status “highly though-after mega birds”, but you can see them, too.

To see birds like Northern Fulmar (Fulmarus glacialis), Cory’s Shearwater (Calonectris borealis), Great Shearwater (Puffinus gravis), Sooty Shearwater (Puffinus griseus), Manx Shearwater (Puffinus puffinus), Balearic Shearwater (Puffinus mauretanicus), Wilson’s Storm-Petrel (Oceanites oceanicus), European Storm-Petrel (Hydrobates pelagicus), Northern Gannet (Morus bassanus ), Great Skua (Catharacta skua), Pomarine Jaeger (Stercorarius pomarinus), Parasitic Jaeger (Stercorarius parasiticus), Long-tailed Jaeger (Stercorarius longicaudus ) and maybe even a Fea´s or Cape Verde Petrel or a Little Shearwater (Puffinus assimilis) in their element, a pelagic trip is a must!. A nice selection of the Images shot during the recent season you will find here or here!

It is advisable to go for locations on the western edge of the United Kingdom and book one of the pelagic trips – preferable with a reliable skipper like Joe is.
To cope with the growing demand for top shots of the rarer birds of the western palearctic from science & public customers Bird-Lens is proud to present a wide range of pictures shot in the UK. Are you interested? A first impression you will find in the gallery here. Just give me a message, if Bird-lens could serve you with additional requests.
Other successful shootings you can see under: http://www.bird-lens.com/2012/09/09/pelagic-birds-in-the-western-palearctic/

Pelagic Birds in the Western Palearctic

Pelagic or oceanic birds, seabirds or marine birds all describe bird which spend a significant portion of its life on the open ocean, rarely venturing to land except to breed. Their flight is often described as elegant and beautiful. This is particulary true for the Black-browed Albatross (Thalassarche melanophris), as you can see on the image on the right. Pelagic Birds are powerful fliers that can remain for hours while gliding or soaring over the waves. When the birds rest, they do so by swimming quite high (floating) on the water. Pelagic birds may be found hundreds or thousands of miles offshore. Pelagic birds typically feed on fish, squid and crustaceans as well as offal from fishing ships or trash dumped into the ocean. Although “Pelagic Birds” does not have a scientific meaning in it´s strict sense, normally you mean albatrosses, shearwaters and petrels are described as being pelagic. The right taxonomic description for these birds are “Procellariformes”. There are lots of pelagic bird species with a great range of sizes and ranges. In the Gallery you will find different types Continue reading Pelagic Birds in the Western Palearctic