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Papageitaucher im Flug

PapageitaucherEin strammer Wind aus Ost treibt die Schaumkronen über das Meer. Auch im Frühjahr läßt der Wind den Fotografen frieren bis auf die Knochen. Der Himmel ist bedeckt und der andauernde starke Wind wirbelt den Sand bis zum Rand der Klippen hinauf. Zuerst heißt es eine steile, schmale Stiege hoch zum Leuchtturm zu erklimmen, der auf einem Felssporn steht. Als ich oben bin, muss ich feststellen, dass sich viele Papageitaucher (Fratercula arctica) zum Schutz vor dem Wind in ihre Nisthöhlen ducken. Dies scheint kein vielversprechender Start für eine Foto-Session zu sein. Ich kauere mich in eine grasbedeckte Mulde im Windschatten des Leuchtturms und werfe mir schon selber vor, dass es eine dumme Idee war, auf die kleine Insel zu fahren und letztes Ende wohl eine reine Zeitverschwendung wäre. Später beobachte ich jedoch erstaunt, wie ein Papageitaucher vor mir aufsteht und sich von einer besonders kräftige Windböe in die Lüfte heben läßt. Dann sehe ich noch mehr Vögel teils unter, teils aber auch über der Felskante in der Luft schweben. Wie in einem Windkanal stehen Sie im Wind.

Als der erste von mir beobachtete Papageitaucher versucht, wieder zu landen, werden seine Beine und sein Schwanz zur Seite geweht. Trotzdem kann er nach einer kurzen Weile sicher landen.

Am nächsten Tag hat der Wind nachgelassen und die Sonne kommt wieder zum Vorschein. Früh fliegen nun die Papageitaucher früh Continue reading Papageitaucher im Flug

Papageitaucher auf Skomer

PapageitaucherEin Riesenkrach herrscht besonders in der Brutzeit auf einem typischen Vogelfelsen. Mitten drin kann sieht man immer wieder einen farbenfrohen, untersetzten Gesellen mit leuchtend orangenfarbenen Füßen und Schnäbeln. Häufig steht dieser Vogel still am Rand der Klippen steht, als würde ihn der ganze Trubel nichts angehen. Dies ist der Papageitaucher (Fratercula arctica).

Bei einem England-Aufenthalt ging es dann auch mal nach Süd Wales und ich hatte Gelegenheit, die Insel Skomer zu besuchen. Dort habe ich erlebt, daß die Papageitaucher immer wieder unter die Naheinstellgrenze meines Objektivs (Canon 4,0/ 400 DO) kamen. Dabei näherten sich die Papageitaucher; nicht ich mich ihnen. Auf Skomer war das Brutgeschäft schon im Gange, aber die Küken waren noch nicht geschlüpft. Somit hatte ich nur einen einzigen Papageitaucher gesehen der mal mit dem Schnabel voller Sandale anflog.

Auf der Insel stellen die Papageitaucher einen besonderen Höhepunkt dar. Die am besten zu beobachtende Kolonie auf Skomer heißt „The Wick“. Egal, wo man auf die drolligen Gesellen trefft: man sollte viel Zeit und Geduld mitbringen. Auch zu Essen und zu Trinken sollte vorhanden sein. Denn haben sich die Vögel Continue reading Papageitaucher auf Skomer

Tordalken in der Seevögelkolonie auf Helgoland

TordalkEin waghalsig positionierter Tordalk (Alca torda) ist doch eine extra Fotosession wert. Er sitzt auf einem ganz schmalen, vollgekoteten Sims vor den schmalen Felsbändern der Seevögelkolonie und muß sich immer wieder der anfliegenden Trottellummen (Uria aalge) erwehren und den An- und Abflügen, der im oberen „Geschoß“ wohnenden Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla) ausweichen. Man kann schön sehen, daß das ein oder andere Nest schon eine junge Dreizehenmöwe oder eine junge Trottellumme beherbergt. Auch die Tordalken – zwar deutlich seltener als die Trottellummen – scheinen auffälliger als die Tage zuvor. Sie sitzen jetzt viel häufiger frei. Ein sehr wagemutiger Tordalk ist ja schon angesprochen worden. Wenig später sehe ich auch den Partner des Tordalken, der etwas verdeckt in der Klippe auf einem Nest sitzt. Auf Anhieb sieht es so aus, daß die Tordalken die Trottellummen dominieren. Aber wie es gehen kann, sehen wir Continue reading Tordalken in der Seevögelkolonie auf Helgoland

Basstölpel am Vogelfelsen auf Helgoland

BasstölpelSchwere weiß Vögel mit orange-gelben Köpfen stehen in der Luft vor einer steilen Klippe. Manche tragen grünes “Gemüse” im Schnabel. Direkt vom Weg aus, sind die Vögel dicht an dicht auf ihren Nestern zu sehen. Ohrenbetäubendes Gekreische, beißender Fischgeruch und gelegentlich ein Tropfen von Vogelkot aus der Luft. Es ist kein reines Vergnügen, an den Helgoländer Vogelklippen zu fotografieren.

Dafür kann man sich auf eine – zumindest in Deutschland – einmalige Art bei Flugaufnahmen austoben. Am beeindruckensten sind die Basstölpel (Morus bassanus). Formatfüllende Aufnahmen gelingen bereits mit einer Zoom 80-200. Diese Brennweite ist für Flugaufnahmen sogar perfekt geeignet. Eine 300 mm Brennweite ist schon fast zu viel. Man kann sogar darüber nachdenken, die direkt an den Aussichtspunkten stehenden Nester der Basstölpel mit einem Weitwinkel abzulichten. Anders als zu vielen anderen Gelegeheiten sind längere Brennweiten hier eher nicht angeraten. Während der Brutsaison von April bis August hat man die besten Möglichkeiten, um zu lohnenden Aufnahmen zu kommen. Silbermöwen (Larus argentatus) und Trottellummen (Uria aalge) brüten bevorzugt  ebenfalls in den steilen, unzugänglichen Continue reading Basstölpel am Vogelfelsen auf Helgoland

Heligoland and its Northern Gannets

BasstölpelA spectacular whitish bird almost effortless standing in the windy air on close distance. But also deafening screeching, biting fishy smell and occasionally a drop of bird droppings from the air. It is not a pure pleasure to photograph at the Heligoland bird cliffs.

But you can exploit a unique approach in aerial photography – at least for Germany. The most impressive birds are the Northern Gannets (Morus bassanus). Full-frame images are already possible with a 300 mm focal length lens. This focal length is even perfect for aerial photography. Only for shots of the nests with the seabirds, sometimes longer focal lengths are advised. During the breeding season from April to August, you have the best opportunities to get worthwhile shots. Herring gulls (Larus argentatus) and Common Murre (Uria aalge) also prefer to breed in the steep, inaccessible cliffs at this time.

In the breeding colonies of the bird cliffs of Heligoland there is a constant coming and going. To my surprise, however, the birds Continue reading Heligoland and its Northern Gannets

British Yellow Wagtail on Heligoland

Gelbkopf-SchafstelzeAlthough the distribution area of Motacilla flava flavissima is not far from Germany, records of this (sub-)species are quite rare. As to be expected, there are some records from the islands in the wadden sea (Amrum, Sylt-Ost, Norderney, Wangerooge, Neuwerk, Baltrum) or near the coast as e.g. Horumersiel  but the best location for a german twitcher is Heligoland for sure. Thus, we were alerted when we saw a record in Ornitho.de at the end of May 2019.

Something yellow flashes in the green grass. Could this be the Yellow-headed Wagtail (Motacilla flava flavissima) reported this morning? On the circular route over the upper plateau of the tiny off-shore island Heligoland we actually pass a cow pasture. 6 Galloways  and a goat can be seen on a pasture fenced with electric wire. Here at the so-called Oberland of Heligoland the Yellow Wagtail of the subspecies flavissima was spotted this morning. That was at 10:15 am, much earlier than now at 4:00 pm. But the cattle meadow seems to be still worth a look. Not least because of a pale Continue reading British Yellow Wagtail on Heligoland

Gelbkopf-Schafstelze auf dem Helgoländer Oberland

Gelbkopf-SchafstelzeEtwas Gelbes blitzt auf dem grünen Gras auf. Kann das die von heute früh gemeldete Gelbkopf-Schafstelze (Motacilla flava flavissima) sein? Auf dem Rundweg passieren wir dann auch tatsächlich eine Kuhweide. 6 Galloways und ein Widder sind auf einer mit Elektrodraht eingezäunte Weide zu sehen. Hier am Oberland von Helgoland war die Schafstelze der Unterart flavissima, die Gelbkopf-Schafstelze heute morgen gesichtet worden. Zuerst wohl im Helgoländer Fanggarten und dann auch noch an der Kuhwiese, westlich vom Fangarten. Das war um 10:15; also deutlich früher als jetzt um 16:00.

Die Kuhwiese ist uns trotzdem einen Blick wert. Nicht zuletzt wegen eines blassen aufrechtstehenden Singvogels auf der kurzrasigen Weide. Ich denke an einen Brachpieper (Anthus campestris). Der Blick durch das Fernglas zeigt aber dann doch einen weiblichen Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe). Habe ich da nicht den Ruf einer Continue reading Gelbkopf-Schafstelze auf dem Helgoländer Oberland

Wo fotografiert man Meeresvögel im Flug

EissturmvogelIm Zeitalter digitaler Vollformatkameras mit einem sehr schnellen Autofokus sind Flugaufnahmen möglich, die früher (fast) undenkbar waren. Startende Enten sind ja noch relativ einfach möglich. Aber, wer hat es damals schon geschafft, einen fliegenden Sperber zu fotografieren? Auch andere Landvögel wurden meistens nur beim Start abgelichtet: Sie sind oft zu scheu, zu weit entfernt und ihr Flug ist zu weiträumig und schnell. Bei Kleinvögeln kommt die große Wendigkeit und der schnelle Flügelschlag erschwerend hinzu. Seevögel liefern die besten Voraussetzungen, um relativ einfach gute Flugaufnahmen zu machen. Sie kommen zahlreich vor, sie sind groß und bewegen sich deshalb nicht zu schnell. Zur Brutzeit erscheinen sie an Land – wenn auch häufig an ziemlich unzugänglichen Küsten. Außerdem sind sie im Flug überhaupt nicht scheu. Mit diesen Eigenschaften sind die relativ großen Seevögel auch heute noch nicht nur für den Einsteiger- Vogelfotografen geeignete Motive, um Flugaufnahmen in ihrer ganzen Bandbreite zu machen. Mit einem sehr schnellen Autofokus wie dem an der Canon EOS 1DX oder einer  Canon EOS 5DsR sind Aufnahmen mit möglichst geringer Bewegungsunschärfe oder – ganz im Gegenteil – Mitziehaufnahmen mit langen Belichtungszeiten und trotzdem Continue reading Wo fotografiert man Meeresvögel im Flug

Helgoland, die Vogelinsel

Basstölpel

Die Abendsonne intensiviert das Rot der Helgoländer Klippen. Basstölpel (Morus bassanus) sind vom Klippenrand oder auf einer der angebotenen Führungen gut zu beobachten und zu fotografieren. Formatfüllende Aufnahmen gelingen bereits mit einer 300 mm Brennweite. Diese Brennweite ist für Flugaufnahmen sogar perfekt geeignet. Nur um die Nester mit den Seevögeln groß genug abzubilden, sind manchmal längere Brennweiten angeraten. Während der Brutsaison von April bis August hat man die besten Möglichkeiten, um zu lohnenden Aufnahmen zu kommen. Silbermöwen (Larus argentatus) und Trottellummen (Uria aalge) brüten bevorzugt in den steilen, unzugänglichen Felswänden. Flugaufnahmen sind mit ein bisschen Glück direkt vom Weg oberhalb der Seevogelkolonie möglich.

Die beste Aussicht hat man am „Lummenfelsen“. Der ist mit ca. 1,1 Hektar das kleinste Naturschutzgebiet Deutschlands und außerdem der einzige deutsche Vogelfelsen.

Es ist schon ein besonderes Erlebnis, das Geschrei der vielen tausend Seevögel zu hören. Jedes Jahr im Frühjahr vollzieht sich die Wandlung vom einsamen Felsklotz in der Nordsee zur quirligen Großstadt der Seevögel. Im vergangenen Jahr zählte man rund viele tauschend Paare Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla), fast 100 Eissturmvögel (Fulmarus glacialis) und einige wenige Tordalken (Alca torda) neben den bereits genannten Basstölpeln. Besonders bemerkenswert ist die innerhalb der letzten zwölf Jahre Continue reading Helgoland, die Vogelinsel

Atlantic Puffin on Hornöya in Norway

PapageitaucherA strong wind from the east drives the whitecaps over the sea. Even in spring, the wind lets the photographer freeze to the bone. The sky is overcast and the persistent strong wind whirls the sand up to the edge of the cliffs. First, it is a steep, narrow stairs to climb up to the lighthouse, which stands on a rock spur. When I get to the top, I find that many Atlantic Puffin (Fratercula arctica) duck into their nesting holes for protection from the wind. Atlantic Puffins are relatively small birds which stand its ground in a crowded bird colony by settling in self-dug burrows. These burrows are dug usually up to 4 feet below the surface. Like most other seabirds they are colonial breeders. Underground Puffins rear their offspring. With feet and beak a comfortable housing is created that is safe from attacks by larger birds as sea gulls. This does not seem to be a promising start for a photo session. I am crouching in a grassy hollow in the lee of the lighthouse and I already reproach myself that it was a stupid idea to drive to the small island and in the very end this trip would be a waste of time. Later, however, I am astonished to see an Atlantic Puffin rising in front of me and being lifted into the air by a Continue reading Atlantic Puffin on Hornöya in Norway

Dreizehenmöwen im Fowlsheugh RSPB

DreizehenmöweDer Lärm ist durchdringend. In den Felsen nisten offensichtlich viele Seevögel. Wir stehen erst kurze Zeit direkt am Absturz des Kliffs. Da kommt auch schon die erste Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla) praktisch im Wind stehend, angeflogen.

Ohne die Beschreibung in den einschlägigen Feldführern wäre ich total aufgeschmissen gewesen. Das Fowlsheugh RSPB ist zwar gar nicht weit südlich von Stonehaven, aber die Gegend hier ist schon sehr einsam. Nur ein paar Häuschen stehen direkt am Kliff. Außer uns ist offensichtlich keiner im Gebiet. Nur 2 Angler haben sich unten am Felsenstrand eingenistet. Leider gibt es kein B&B weit und breit. Das Reservat ist nur ein paar Meilen die Küste südlich von Stonehaven entfernt. Eigentlich könnte man einen schönen Küstentrail entlang der Klippen nehmen. Wir laufen nur die ersten 200m die Klippen entlang. Die ganze Szenerie ist nicht so spektakulär wie Handa. Aber immerhin! Und man ist viel näher dran. Continue reading Dreizehenmöwen im Fowlsheugh RSPB

Where to photograph seabirds in flight in the UK

EissturmvogelIn the age of digital full-frame cameras with a very fast autofocus, flight-shot photography is possible that used to be (almost) unthinkable only some years ago. Ducks starting trembling over the water were (and are) still quite easy. But who managed to photograph a flying Eurasian Sparrowhawk (Accipiter nisus)? Other land birds were usually only photographed at take-off. Seabirds, on the other hand, provide the best conditions to make shoot excellent aerial images quite easy. These birds are numerous, they are tall and therefore do not move too fast. At hatching, they appear on land – albeit often on fairly inaccessible shores. Besides, they are not shy at all in flight and approach sometimes on short distances.

These are a lot of reasons why seabirds are still favored by bird photographers today. They are the Continue reading Where to photograph seabirds in flight in the UK

Fotografie von Seevögeln: Wann und wo

BasstölpelSeevögel sind generell sehr dankbare Fotoobjekte. Die Möglichkeiten die Kombination aus Brutgeschäft und Luftkämpfen vor steilen Klippen fotografisch zu nutzen, ist außergewöhnlich. Manchmal führt an den besten Gebieten ein schmaler Pfad dicht am Brutfelsen entlang. Wenn dann morgens die Sonne scheint, herrschen ideale Bedingungen für Aufnahmen von brütenden und anfliegenden Seevögeln wie Gryllteisten (Cepphus grylle), Trottellummen (Uria aalge), Tordalken (Alca torda), Papageitaucher (Fratercula arctica), Sturmmöwen (Larus canus), Mantelmöwen (Larus marinus), Dreizehenmöwen (Rissa tridactyla), und Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis). Der Vorteil ist, daß die Vögel im Flug überhaupt nicht scheu sind.

Der Futterneid ist groß. Mit Kampfszenen ist immer zu rechnen. Möwen packen sich manchmal an den Schnäbeln und fallen kreisend 20 bis 30 Meter abwärts. Aufnahmen von wie Pfeile ins Wasser stoßender Basstölpel (Morus bassanus) sind vom Boot aus möglich. Von St. Abb’s an der Ostküste Englands kann man beim Continue reading Fotografie von Seevögeln: Wann und wo

Papageitaucher: Die Clowns der Vogelkolonie

PapageitaucherEin Riesenkrach herrscht besonders in der Brutzeit auf einem typischen Vogelfelsen. Mitten drin kann der aufmerksame Beobachter manchmal einen farbenfrohen, untersetzten Burschen mit leuchtend orangenfarbenen Füßen und Schnäbeln entdecken, der still am Rand der Klippen steht, als würde ihn die ganze Sache nichts angehen. Dies ist der Papageitaucher (Fratercula arctica). Man sieht Papageitaucher oft in mehr oder weniger großen Gruppen auf Felsvorsprüngen stehen. Widmet man sich diesem Vogel eine Weile, sieht man, wie ein Papageitaucher nach dem anderen in hummelartigem Schwirrflug angeflogen kommt und sich dann gerne zu seinen Artgenossen gesellt. Nicht nur bei den Touristen ist er eine besonders beliebte Vogelart. So elegant und geschickt  Papageitaucher unter Wasser sind, so tolpatschig wirken sie bei der Landung und beim Herumtapsen auf den Klippen. Deswegen ist dem Papageitaucher wohl auch das besondere Wohlwollen der Touristen sicher. Er wirkt wie der hilfsbedürftige Komiker Continue reading Papageitaucher: Die Clowns der Vogelkolonie

Handa, eine Vogelinsel Schottlands

SchmarotzerraubmoeweGischt schäumt meterhoch, die Luft ist bis zur Sättigungsgrenze in Salzschwaden getränkt. Vehement donnern die von Stürmen über Tausende von Kilometern getriebenen und aufgewühlten Brecher des Nordatlantiks an die wildzerklüfteten Gestade, die unbezwingbar und majestätisch senkrecht in die Höhe ragen. Eben noch hatte man bei stiller See den kleinen Fischerhafen von Tarbet im County Lairg, Highland verlassen. Die Überfahrt auf die Vogelinsel ist von kurzer Dauer. Der Landeplatz ist ein unberührt wirkender, einsamer Sandstrand. Dies ist aber die meerabgewandte Ostseite. Auf der Westseite sieht die Welt ganz anders aus. Sonnenstrahlen brechen durch die dichte Wolkendecke und geben der wilden Szenerie einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz. Die Luft ist erfüllt von den durchdringenden Rufe einer unzählbaren Schar Kälte, Sturm und Wasser trotzender Meeresvögel, die hier an Schottlands Westküste ihre Brutkolonie eingerichtet haben.

Der Besucher ist zuerst einfach nur überwältigt, wenn die ersten Sonnenstrahlen der wilden Szenerie aus Moosen und Felsen einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz abgeben. In der Ferne sind die anrollenden Brecher des Atlantiks zu hören. Übertönt Continue reading Handa, eine Vogelinsel Schottlands

Stejneger’s Scoter at Alicante, Valencia

Höckerschnabelente ssp. An adult male Stejneger’s Scoter (Melanitta deglandi stejnegeri) could be photographed at Pinet beach, La Marina Coast, Alicante.  This Asian White-winged Scoter (Melanitta deglandi stejnegeri) is the second record for Spain and is a real MEGA .

The bird was seen at least from the 6th of December at La Marina together with Common Scoter (Melanitta nigra), Yelkouan Shearwater (Puffinus yelkouan), Northern Gannets (Sula bassana), Shags (Phalacrocorax aristotelis) and Razorbills (Alca torda).

The last Stejneger´s Scoter in Europe I heard from, was detected in Norway in Fauske, Nordland, where an adult drake was observerd at Røvika in July 2016 and a individual (maybe the same?) in June near Berlevåg, Finnmark.

The Stejneger´s Scoter is a relative to the White-winged Scoter of North America (Melanitta deglandi). This species is one of three species/subspecies of the Melanitta fusca – group. Theses Scoters are found throughout the Holarctic waters. The assemblage includes Melanitta deglandi stejnegeri of Eastern Asia, White-winged Scoter Continue reading Stejneger’s Scoter at Alicante, Valencia

Schmarotzerraubmöwen auf der Vogelinsel Handa/ Schottland

Schmarotzerraubmöwe

Erste Sonnenstrahlen geben der wilden nördlichen Szenerie einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz. Das dumpfe Donnern der Wellenbrecher wird übertönt von durchdringenden Lauten, den Rufen einer unzählbaren Menge hier brütender Meeresvögel. Das ist Natur pur! Der Ort? Handa!

Handa Island bietet hier an ihren unwegsamsten und bedrohlichsten Klippen eine sichere Kinderstube für viele Arten von Alken, Möwen und auch für den Eissturmvogel (Fulmarus glacialis).  Die Insel an der Nord-Westküste ist ca. 50 Kilometer vom sturmumbrausten schottischen Nordkap entfernt gelegen. Ein wild zerklüftetes, vier Quadratkilometer großes und bis auf 150 Meter ansteigendes Eiland.

An einer Ansammlung von Häusern, die sich um einen kleinen Hafen gruppieren haben ortsansässige Fischer einen Fährverkehr eingerichtet. Es lassen sich vornehmlich interessierte Naturtouristen und passionierte Vogelkundler auf dieser Insel absetzen. Als wir eines schönen Morgens im Juli ankommen, stehen schon einige Autos und auch die dazu gehörigen Menschen drum herum. Sie sind offensichtlich aus einem eindeutigen Grund hier. Die Spektive, Ferngläser und dicken Objektive sprechen eine eindeutige Sprache. Wir habe Glück und kommen mit dem ersten Boot mit. Traumhaftes Licht am frühen Morgen. Einige dicke Wolken, ansonsten Continue reading Schmarotzerraubmöwen auf der Vogelinsel Handa/ Schottland

Slettnes – Gambell-Seawatching: a photographers point of view

EiderenteA Common Eider (Somateria mollissima) with a yellow bill might be not the only difference what you realize, if you are seabirding on different locations. Well, Somateria mollissima v-nigrum is breeding along the arctic coasts of north-east Siberia to Alaska and shows a yellow bill unlike its relatives from the northern part of Europe. But is this the only difference when seawatching? Along island or peninsula edges seabirds are living and migrating not only in the Palearctic but also in the Nearctic. Bird-lens.com managed trips now to 2 hotspot destinations in the high arctic. One location, Slettnes is on the northern tip of Norway, on the Nordkyn peninsula. This is the best location to spot the migration out to the Barents Sea.

On contrast, Gambell, a small village on the north-western tip of the remote St. Lawrence Island of Alaska, is an outstanding outpost not only for North American Birders to observe impressive bird migration along the shore of the island to the Bering Sea further north.

After having performed these trips, it is time to compare the chances and challenges in observation and photography of migrating pelagic Continue reading Slettnes – Gambell-Seawatching: a photographers point of view

Durchzug von Sterntauchern vor der Halbinsel Nordkyn/ Norwegen

SterntaucherEben noch hatte es geregnet. Nun herrscht wieder schönster Sonnenschein. Gut, daß man im Windschatten des Leuchtturms steht, denn der Ostwind pfeift ganz schön. Mühsam kämpfen sich am Horizont Zugvögel gegen den Wind in Richtung Barentssee voran.

In der Ferne sind ziehende Sterntaucher (Gavia stellata) zu entdecken. Zwar sind auch Prachteiderenten (Somateria spectabilis), Eisenten (Clangula hyemalis), Trauerenten (Melanitta nigra) und Basstölpel (Morus bassanus) auf hoher See zu sehen. Doch jetzt – Anfang Mai – hat der Durchzug von Sterntauchern seinen Höhenpunkt erreicht und Sterntaucher stellen mit die individuenreichste Gruppe der Zugvögel. Immer wieder ist ein seltsames Gackern zu hören. Nach einer Weile ist dann auch meist ein Sterntaucher (Gavia stellata) ganz nah am oder über dem Leuchtturm zu sehen. Die Masse der Sterntauchern zieht aber über die offene See. Bis zum Horizont sind Sterntaucher zu entdecken. Allein vom Flugbild kann man sie gut erkennen. Die Füße Continue reading Durchzug von Sterntauchern vor der Halbinsel Nordkyn/ Norwegen

Red-throated Diver: Migration in May in front of Nordkyn/ Norway

SterntaucherA moment ago it had rained. Now again, you are standing in the most beautiful sunshine. Well, that one is on the lee side of the lighthouse, because the east wind whistles pretty much. In a distance on the horizon you see migratory birds flying ahead against the heavy wind towards the Barents Sea.

In the distance, migrating Red-throated Diver (Gavia stellata) can be discovered. They are not the only migratory birds. Other seabirds are on the trip as well. There are King Eider (Somateria spectabilis), Long-tailed Ducks (Clangula hyemalis), Black Scoter (Melanitta nigra) and Northern Gannet (Morus bassanus), all can be seen on off-shore over the rough sea. Now – in early May – the passage of Red-throated Divers has reached its peak and Red-throated Divers make with the largest group of migrating birds. Again and again you can hear a strange cackle. After a while, normally you observe a Red-throated Loon (Gavia stellata) close to see at or above the lighthouse. But the main part of Red-throated Divers pulls over the open sea. Even from a long distance you can recognize them well due to their characteristic flight pattern. The feet Continue reading Red-throated Diver: Migration in May in front of Nordkyn/ Norway

Sterntaucher im Tiefflug über den Wellen vor Slettnes/ Norwegen

SterntaucherGut, daß man im Windschatten des Leuchtturms steht. Draußen auf dem Meer stürmt es. Weiße Gischt modelliert die Wellenberge vor Slettnes dem nördlichsten Festlandpunkt Norwegens. In der Ferne sind ziehende Basstölpel (Morus bassanus), Prachteiderenten (Somateria spectabilis), Eisenten (Clangula hyemalis), Trauerenten (Melanitta nigra), Schmarotzerraubmöwen (Stercorarius parasiticus) und Eismöwen (Larus hyperboreus) zu sehen. Da ertönt ein seltsames Gackern direkt über mir. Nichts ist zu sehen. Nach einer Weile ist ein Sterntaucher (Gavia stellata) zu sehen, der eine rasant schnell Runde um den Leuchtturm dreht. Es dauert eine Weile bis ich den Vogel als Verursacher der vorher gehörten Laute identifiziert habe. Im Flug, beim Passieren von Artgenossen oder im gemeinsamen Kreisen in der Nähe geeigneter Bruthabitate gibt der Sterntaucher eine Reihe von schnellen, rhythmische kaa-kaa-kaa –Rufen ab. Auch er ist auf seinem Zug entlang der Nordküste auf dem Weg in die Barentssee. Hört man die Rufe heißt es für den Vogelfotografen schußbereit zu sein. Die Sterntaucher sind schneller an dem unvorbereiteten Beobachter vorbei gezogen als man sich vorstellen kann. Manchmal fliegen sie sogar mehrere Male um den Leuchtturm herum, der ihnen wohl als Orientierungsmarke dient. Gerade im Abendlicht sind dann sehr schön illuminierte Flugbilder Continue reading Sterntaucher im Tiefflug über den Wellen vor Slettnes/ Norwegen

Handa, a Scottish bird island

SkuaSpray foam feet high. The air is impregnated to the saturation limit in puccinellia. Metre-high waves crash against the craggy, rocky shores that extend indomitable and majestic into the air. Just having left the small fishing port of Tarbet in County Lairg, Highland in a calm sea, a beautiful sound between a rocky coast and a rocky island enchants the visitor. The crossing to the bird island is short-lived. The landing site is an unaffected looking, lonely sandy beach. But this is the east side facing away from the Atlantic sea. On the west side, the world looks very different. Sun rays breaking through the cloud cover giving the wild scenery wrapped in warm colors a melancholy charm. The air is filled with the piercing cries of a countless multitude of seabirds. Despite cold, wind and water they have set their breeding colony on Scotland’s west coast.

The visitor is first simply overwhelmed when the first rays of the wild scenery of moss and rocks give off warm colors wrapped in melancholy charm. In the distance the Continue reading Handa, a Scottish bird island

Gelbschnabeltaucher vor Slettnes/ Norwegen

GelbschnabeltaucherDas Motorboot dümpelt in der Dünung vor dem Leuchtturm von Slettnes im äußersten Norden von Norwegen. Die Ausbeute an Seevögeln, die auf Augenhöhe am Boot vorbeiflogen – teilweise auf 5 Meter Entfernung – war schon sehr gut gewesen. Vor allem Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis), Papageitaucher (Fratercula arctica), Tordalken (Alca torda), Grylteisten (Cepphus grylle) und Basstölpel (Morus bassanus) konnten bereits auf der Foto-Liste verbucht werden. Nun war es schon fast Mittag und die Sonne stand recht steil am Himmel. Kein besonders gutes Fotolicht. Es wurde an der Zeit, das Gebiet wieder zu verlassen und in den Hafen von Mehamn Norwegen, dem nördlichsten Fischerdorf der Welt, zurück zu fahren.

Da tauchte von Zeit zu Zeit ein spitzer Schnabel aus den Wellen auf. Die Entfernung war beträchtlich. Trotzdem konnte man mit dem Fernglas einen gelben, dolchartigen Schnabel sehen, der einem recht großen, tief im Wasser liegenden Vogel gehörte. Wir beschlossen umgehend, uns dem Vogel zu nähern. Nun hieß es, nicht zu schnell zu fahren und damit den Vogel zu verscheuchen. Nach kurzer Zeit war ein markanter weißer Halsring in einem ansonsten dunkelgrünen Hals-/Kopfbereich zu erkennen. Nun stand fest: Das war wirklich der erhoffte erwachsene Gelbschnabeltaucher (Gavia adamsii) im Continue reading Gelbschnabeltaucher vor Slettnes/ Norwegen

Vogelreichtum auf schottischer Inselwelt

KrähenscharbeFelsnadeln, die aus dem schäumenden Meer emporsteigen. Abweisend auf den ersten Blick, doch voller Leben, wenn man in den Sommermonaten in die Nähe kommt. Wenn von Schottland die Rede ist, muß man unbedingt auch auf den Vogelreichtum der Inselwelt vor der Küste hinweisen. Orkney, Shetland oder St. Kilda sind weltbekannt, aber nicht so einfach und schnell zu erreichen, wie die kleinen Inseln nur einige Meilen vor der schottischen Ostküste nahe Edinburgh. Am bekanntesten ist sicher der berühmte Boss Rock oder die Isle of May. Kurz hinter der schottischen Grenze in England, sind die Farne Islands ein perfektes Ziel für Naturfotografen. Jede dieser Inseln kann für einige Stunden pro Tag betreten werden und bietet hervorragende Fotomöglichkeiten. Der Bass Rock ist der namensgebende Vogelfelsen für den Basstölpel (Morus bassanus). Außer auf Helgoland kenne ich nirgends bessere Fotomöglichkeiten für diese Art. Die Isle of May einige Meilen vor Anstruther beherbergt vor allem Tordalken (Alca torda), Papageitaucher (Fratercula arctica), Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis) und Trottellummen (Uria aalge).  Ein vergleichbares Artenspekturm gilt für die Farne Islands. Hier kommen zusätzlich noch Continue reading Vogelreichtum auf schottischer Inselwelt

Lummen in der Steilwand

TrottellummeDas Leben in der abschüssigen Steilwand einer Vogelinsel wie Helgoland, Handa (Schottland) oder Hornöya (bzw. Hornøya in Nord-Norwegen) ist durch Alkenvögel geprägt. Viele Hundert kleine, dunkle, pinguinartige Vögel leben auf den steilen Abschnitten. Auf minimalem Grund und Boden nisten Dickschnabellummen (Uria lomvia) und Trottellummen (Uria aalge) in Felsnischen. Beide nah verwandten Arten legen nur ein einziges Ei auf den nackten Fels, an dem sie sich selber oft auch nur mit Mühe halten können. Eng aneinander geschmiegt geben sich die Tiere gegenseitig Windschutz. Jeder Neuankömmling wird mit Kopfnicken und Verbeugungen höflich begrüßt. Dieses Verhalten ist wohl eine Geste vieler Koloniebrüter, um die Aggression gegenüber dem Nachbarn zu senken. Das einzige Ei hat eine spezielle Anpassung an das Nistbiotop: einseitig ungewöhnlich spitz zulaufend, rollt das Ei auf der Bahn eines Kreisbogens und fällt deswegen nicht so ohne weiteres die Klippe hinunter. Zwanzig Tage werden die Küken mit Mini-Fischen gefüttert, bis die noch nicht flugtüchtigen Federknäuel sich todesmutig in die Tiefe stürzen. Das ist der berühmte Lummensprung.

Mit flatternden Flügeln trudeln die Jungen in die Tiefe und stürzen ins Meer, nur durch ihr geringes Gewicht und das Continue reading Lummen in der Steilwand

Puffins, the black-red-white clowns of bird rocks

PapageitaucherA high level of  noise prevails especially in the breeding season on a typical bird cliff. Right in the middle an attentive observer might discover a colorful, stocky fellow with bright orange feet and beaks. Resting on the edge of the cliff, as if it is not concerned of all the fuss. This is the Atlantic Puffin (Fratercula arctica). You can see Puffins often in more or less large groups standing on rocky outcrops. Observing this bird for a while, you might see how a puffin after another flying – in a bumblebee-like flight and then gladly land to join its peers. Not only for the tourists this is a very popular species. So elegant and skillfully Puffins act underwater, so clumsy they act on landing and when staggering on the cliffs. That is why Puffin gain this special benevolence of many tourists of bird colonies. He acts as the needy comedians among seabirds, which you simply must give his sympathy.

Often you can see Continue reading Puffins, the black-red-white clowns of bird rocks

Hornöya: Bastion der Alken auf Varanger

TordalkKaum hat das Boot den kleinen Fischerhafen von Vardö verlassen, ist die Vogelinsel auch schon zu sehen. Sonnenstrahlen brechen durch die dichte Wolkendecke und geben der wilden Szenerie einen in warme Farben gehüllten melancholischen Reiz. Das Tuckern des Bootsmotors und das Rauschen der Wellen wird übertönt durch die durchdringenden Rufe einer unzählbaren Schar Wind, Wasser und Kälte trotzender Meeresvögel, die hier am Ende Europas ihre Brutkolonie eingerichtet haben.

Dem Varangerreisenden ist nicht nur das Halbinselinnere sondern ein Besuch des Vogelfelsens Hornöya (Hornøya) östlich von Vardö unbedingt anzuraten. Gut erreichbar mit einem durch ortsansässige Fischer betriebenen Fährverkehr, lassen sich vornehmlich interessierte Naturtouristen und passionierte Vogelkundler auf Hornöya aber auch auf den Vogelfelsen Ekkeröy bei Vadsö und Reinöya bei Vardö absetzen. Die Vermittlung des Bootes für die kurze Überfahrt ist einerseits beim Verkehrsamt Vardö möglich. Andererseits kann man für den Vogelfelsen Ekkeröy bei Vadsö wohl auch direkt im Hafen nachfragen. Die Abfahrtszeiten sind teils ungewöhnlich und die Überfahrt an Sonn- und Feiertagen kann sehr teuer sein.

Schnell legt das Boot an einer Treppe im Fels an. Ein gutes Gleichgewichtsgefühl sollte man mitbringen, wenn man Continue reading Hornöya: Bastion der Alken auf Varanger

Seabird migration from a boat in Nordkyn/ Norway

PapageitaucherIt is hard to believe, but also on the northern edge of the WP (Western Palearctic) seabirds are living and migrating. To see them, bird-lens.com managed a trip in the beginning of May to the northern tip of Norway, to the Nordkyn peninsula. This is the best location to spot the migration out to the Barents Sea. The Nordkyn is the next peninsula west of Varanger, which might be more known.

After trips to the western edge of the WP to see and photograph migrating pelagic birds, now migrating seabirds with a strictly northern circle of migration could be observed from the land but also on an off-shore boat trip with Vidar Karlstad.

I went out on his boat to the excellent migrating grounds north of Continue reading Seabird migration from a boat in Nordkyn/ Norway

Varanger: Vogelarten auf dem Hochfjell und an der Küste in Nordnorwegen

Papageitaucherwie in dem Blog über das quirlige Odinshühnchen bereits beschrieben, gibt es insgesamt auf Varanger mehr als 300 Vogelarten. Das Hochfjell bietet andere Arten als die Küste rund um den Fjord. Der Fjell ist ein Gebirgszug, der im Inneren zu durchaus beeindruckender Höhe – bis ca. 500 Meter – ansteigt und ein wahrhaftes Tundragesicht zeigt. Bekassine (Gallinago gallinago), Zwergstrandläufer (Calidris minuta), Meerstrandläufer (Calidris maritima) und Mornellregenpfeifer (Charadrius morinellus) sollten für den Continue reading Varanger: Vogelarten auf dem Hochfjell und an der Küste in Nordnorwegen