HEIF, das neue Bildformat und die Canon EOS 1DX Mark III

Das CR3 RAW-Dateiformat findet nun auch Einzug in die EOS-1D Serie. Die Aufnahme im RAW kann unkomprimiert erfolgen mit 16.384 Abstufungen per Farbkanal und damit einem hohen Dynamikumfang wird die Bildqualität gegenüber den Vorgänger-Modellen verbessert. Mit der EOS-1D X Mark III muss man aber nicht zwingend in RAW aufzeichnen, um Bilddateien mit einem größeren Dynamikumfang zu erhalten.

Canon betont selber die Schnelligkeit des Workflows bei der Dateienübertragung mit JPEG und – ab jetzt – HEIF Dateien.

Canon bietet bei ihrem Top-Modell erstmals HEIF als Option an. Zuerst wird man aber vergeblich nach dem HEIF-Format suchen. Wie bei den Vorgängermodellen erscheint in der 2. Registerkarte „Aufnahme“ allein die Möglichkeit zwischen RAW und JPEG zu wählen.  Das HEIF-Format kann erst angegeben werden, wenn [HDR-Aufnahme Einstellungen] auf [Aktivieren] gesetzt ist. Dann ist aber auch nur die Größe L möglich.

Auf Anhieb denkt man, daß das neue Bildformat HEIF (High Efficiency Image File Format), was im Deutschen so viel wie „Bilddateiformat mit hoher Effizienz“ bedeutet,  näher verwandt mit JPEG ist. Das ist es nicht, es ist eine eigene Entwicklung. HEIF-Dateien speichert die Canon EOS 1 DX Mark III mit einer Bandbreite von 10 Bit Farbe (statt 8 Bit bei JPEG). Farbtiefen Continue reading HEIF, das neue Bildformat und die Canon EOS 1DX Mark III

Forbes’s Plover in Mole National Park

ForbesregenpfeiferIt is incredibly hot. If you would leave the air-conditioned bus, you will be attacked by extremely annoying bees. But: we are looking for the Forbes’s Plover (Charadrius forbesi).

The Forbes’s Plover has to be found now. We drive to a flat area in the middle of the dry savannah of northern Ghana, which is probably flooded during the rainy season. As the guide explains, these places are not overgrown in the dry season. We are lucky. Just when we appear in the area we recognize a Forbes’s Plover. The excitement is great.

Two black breastbands and a red eyering are the key features of the Forbes’s Plover. On first sight it only slightly resembles a Three -banded Plover or Three-banded Sandplover (Charadrius tricollaris). The habit is definitely different. Additionally the Forbes’s Plover is larger, with darker upperparts; darker, browner head and a dark brown bill with red at base of lower mandible.

Our guides mention that we should take pictures from the bus. The Plovers would otherwise disappear. So everyone gets up and tears open the windows or pull them aside with force. With some it remains with the attempt. Since the windows overlap, an open window for one is a double-closed window for the other. So, after a while, all travelers have to see that they can shoot their photos from just a few windows. The Forbes’s Plovers, however, prove to be quite frugal. We see at least 4 specimens, although it is not clear whether they are pairs or individuals defending their territories. As sexes are alike, you do not see the gender. In any case, it is interesting that we had already visited the area the day before, and Continue reading Forbes’s Plover in Mole National Park

Heidelerche singt den Frühling ein

Zuerst hört man nur einen zarten Gesang im Tal. Dann wird die Melodie immer klarer. Jemand begrüßt trotz strammen Westwind den Frühling an diesem sonnigen Spätwinter-Nachmittag. Es ist eine Heidelerche (Lullula arborea), die im weiteren Verlauf der Wanderung aus einem lichten Kiefernwald schön zu hören ist. Als wir den Waldrand passiert haben, wird der Gesang immer stärker und klarer. Da ist sie dann auch in ca. 40 m Höhe vor dem stahlblauen Himmel des Hohen Fläming auch zu sehen. Immer wieder schwirrt der Flügel, dann aber schwebt sie – teils mit angezogenen Flügeln – im Wind und hält dabei den Kopf gegen die Windrichtung. Sie fliegt auf dem Punkt; direkt über uns. Dabei wird fleißig gesungen. Trotz der Höhe in der sich der kleinen Vogel herumtreibt, muß ich ihn dabei mal mit meiner neuen Canon EOS 1DX Mark III am Canon EF 400mm f/4 DO IS II USM fotografieren. Ich will dabei auch feststellen, wie gut der Autofokus sich an dem unscheinbaren „Punkt“ am kontrastarmen blauen Himmel abarbeitet.

Der Versuch, mit der Imitation des Fluggesangs die Heidelerche zum Singen in tieferen Sphären zu veranlassen, scheitert. Die Heidelerche läßt sich durch den künstlichen Gesang gar nicht groß beeindrucken.

Die Canon EOS 1DX Mark III hat sich bei diesem – sicher nicht besonders anspruchsvollen – Test gut bewährt. Dazu muß man allerdings wissen, daß ich bei dem Vorvorgängermodell, der EOS 1 DX, das Verhalten des Autofokus als besonders störend Continue reading Heidelerche singt den Frühling ein

Birding around Frankfurt Airport – finding Eurasian Eagle-Owls in Taunus hills

Uhu - MännchenIt has been thanks to reintroduction campaigns in recent decades that the Taunus today belongs to one of the most densely populated regions of Eurasian Eagle-Owl (Bubo bubo) in Germany. Often the quarries inhabited by the great night-hunters are only a few kilometers apart. The owls do not only colonize the large abandoned mining areas, but also small, long-overgrown quarries and even active mining areas, where they work directly on the breeding wall. A hatchery is usually not much more than a hollow under an overhang, which at least protects something from rain. The trough is practically not padded and barely cleared of stones. As soon as the young owls hatch, the trough visibly gets dirty through food and dung residues. In quarries you can see the traces of the Eurasian Eagle-Owl not infrequently on the remains of plucking. Remnants of plucking can range from hedgehog blankets, half pigeons, pigeon feathers, crow feathers to washed out casts.

After a few weeks, the place is covered with dirt, plucking remnants and vermin, so that one smells the nest from a few meters away rather than sees. If the young birds are still constantly warmed by their parents in the first few weeks, the old Eurasian Eagle-Owls come later only to deliver the prey and then retire somewhere in the rock face or on a nearby tree. At the age of about six weeks, the offspring leaves the eyrie and begins to climb around in the quarry. Although the young birds still stay together for the time being, they Continue reading Birding around Frankfurt Airport – finding Eurasian Eagle-Owls in Taunus hills

Canon 1DX Mark III: erste Erfahrungen, u.a. mit dem Autofokus

Als DHL das Paket geliefert hatte, mußte ich mir direkt einen ersten Eindruck verschaffen. Daß die Canon 1DX Mark III in der Autofokus-Performance und dem Rauschverhalten deutlich zugelegt hat, habe ich bereits in einem Blog über die Canon EOS 1DX Mark III und den Sperber geschrieben. Im Vergleich zur EOS 1DX hat die Mark III insgesamt beeindruckend zugelegt. Die nächsten Tage sollten zeigen, wie sich die Canon 1DX Mark III ansonsten schlägt.

Meine Canon EOS 1D X ist nun etwas in die Jahre gekommen. Ich hatte irgendwann auch die nächste Generation dieses Profimodells, die Canon EOS 1D X Mark II, ausprobieren und testen wollen, dann aber doch vom Kauf Abstand genommen. Über die Jahre hatte ich festgestellt, daß mich sowohl die D1 X (als auch die Canon EOS 1D Mark IV davor) fast immer voll überzeugte, aber eben auch nur fast immer. Nun war ich davon überzeugt, daß es inzwischen doch technische Verbesserungen in der AF-Verfolgung geben müsste. Trotz iTR AF in der Canon EOS 1D X waren die Ergebnisse gerade vor strukturierten Hintergrund nicht wirklich überzeugend. Fliegende Vögel stellen die Technik eben nicht nur aufgrund ihrer Geschwindigkeit sondern auch aufgrund der vielfältigen, unklaren Strukturen vor einige Herausforderungen. Im Praxistest erschien mir der Fortschritt Canon EOS 1D X Mark II im Vergleich zu der Canon EOS 1D X aber nicht so überwältigend, daß ich unbedingt hätte wechseln müssen. Nun ist die Canon EOS 1D X sieben Jahre alt und hat einige 100.000 Aufnahmen „auf dem Buckel“. Ich Continue reading Canon 1DX Mark III: erste Erfahrungen, u.a. mit dem Autofokus

Sandbrachschwalbe im Süden Sri Lankas

Winzige Sandkörner wirbeln hoch. An der Südküste Sri Lankas windet es schon wieder sehr anständig. Sand und Salz liegt in der Luft. Die Kombination aus Wind, Sandverwehungen und praller Sonne läßt nicht viele Besucher den schönen Strand nur 100 Meter vom Hotel in den Dünen entfernt, genießen. Zuerst geht es an ein paar glattgeschliffenen Felsen vorbei nach Süden, Zwischen dicken Felsblöcken, halb im Meer stehend, sind einige Limikolen zu sehen. Direkt ins Auge fällt ein schmaler, grauer geduckt neben einem Felsen im Sand stehender Vogel auf. Der Vogel ist mit seinem blassen, sandigen Grau und dem schwarzen Hinterteil nur wenig von seinem Hintergrund aus Steinen, Felsen und Sand zu unterscheiden. Einzig der schwarze Schnabel mit dem Anflug von Rot an der Basis und der weiße Augenring fallen aus näherer Distanz auf.

Es ist eine einzelne Sandbrachschwalbe (Glareola lactea), die wirklich wunderschön zu sehen und auch auf gleicher Höhe zu fotografieren ist. Um sie auf gleicher Höhe zu fotografieren hocke ich mich in den Sand. Sie hat sich einen Platz auf dem Trockenen ausgesucht. Was sie in der heißen Ödnis macht, ist nicht klar. Daneben steht auch ein Flußuferläufer (Actitis hypoleucos). Auf einer Kante sind einige Wüstenregenpfeifer (Charadrius leschenaultii) zu sehen. Zuerst hatte ich mindestens 5 Steinwälzer (Arenaria interpres) auf einem der Felsen, die von Zeit zu Zeit von Wellenbrechern benetzt werden, gesehen. Für so eine – auf den ersten Blick – karge Küstenlandschaft sind das doch erstaunlich viele Vögel. Schließlich fliegt die Sandbrachschwalbe auf, doch nach wenigen Metern nimmt sie Platz – diesmal auf einem rundrückigen Felsen. Ich laufe noch weiter nach Continue reading Sandbrachschwalbe im Süden Sri Lankas

Eurasian Pygmy-Owls in Brandenburg

SperlingskauzWintertime is the best time to detect owls. And the Eurasian Pygmy-Owl (Glaucidium passerinum) is no exception to that pattern. The Rochauer Heide, an area of dense oak and pine forest some 60 km south of Berlin, lies in a monotonous peace in the wintry twilight. The oaks are bare and the pines and spruces give with their green the only change in the gray-brown of the forest. Then – about 5:30 p.m. – on this February evening, the monotonous, high-pitched call of the Eurasian Pygmy-Owl can be heard from a dense forest patch; not far from the well-developed dirt road. The slight east wind of the day has subsided; it is getting colder now at dusk. It should be around 0 ° C. Then even a second calling owl comes in. A second male feels addressed and also calls, but in a different, different pitch. First, the second caller is heard at a distance. But this Eurasian Pygmy-Owl feels provoked, flies along the forest path and finally sits right next to its rival. My location seems to be near the territorial border of the two male Eurasian Pygmy-Owls. Their encounter seems so shocking that both Eurasian Pygmy-Owls are now silent. The rival flies away again. Its silhouette is beautiful to be seen in front of the cloudless sky. Now the first – probably the territory owner – begins to sing in a higher pitch while the second Eurasian Pygmy-Owl male responds with a Continue reading Eurasian Pygmy-Owls in Brandenburg

Der Sperber und die Canon 1DX Mark III: allererste Erfahrungen

SperberIn der dusteren Dämmerung eines Winterabends sitzt plötzlich ein Sperbermännchen (Accipiter nisus) auf einem rostigen Brückengeländer. Eigentlich wollte ich vorbei fliegende Kraniche (Grus grus), Silberreiher (Ardea alba) oder Seeadler (Haliaeetus albicilla) von einem Beobachtungsturm an den Teichen bei Stangenhagen im südlichen Brandenburg mit der neuen Canon 1DX Mark III fotografieren. Die letzte halbe Stunde des Tages ist häufig besonders ergiebig. Außerdem kann man damit die Performance bei LowLight, das Rauschverhalten der Canon 1DX Mark III ausprobieren.

Als der Sperber regungslos auf dem Brückengeländer sitzt, versuche ich sofort auf ihn zu fokussieren. Das gelingt mir nicht auf Anhieb. Vielleicht, weil ich als AF-Messfeldauswahl die in einer großen Zone ausgewählt hatte. Als ich Einzelfeld AF stelle, stellt die Kamera scharf und läßt den ruhig sitzenden Sperber auch nicht mehr los. Der Vogel scheint konzentriert auf ein Blickfeld, das sich auf gleicher Höhe befindet. Vielleicht ist er aber auch durch die geringe Lichtintensität beeinträchtigt. Jedenfalls bekommt er meine Aktivitäten aus dem Turm – Höhenunterschied so 4 – 5 Meter – herunter nicht mit und läßt sich so gut in mehreren Schritten fotografieren. Ich starte – noch von den Flugaufnahmen – von einer 1/ 500sec und gehe in Stufen herunter auf 1/30 sec. Beim Silent Continue reading Der Sperber und die Canon 1DX Mark III: allererste Erfahrungen

Goldregenpfeifer in Kiebitztrupp

GoldregenpfeiferEin Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) im Trupp der Kiebitze (Vanellus vanellus) ist auch in den Niederungen der Nieplitz und Nuthe nicht alltäglich. Im zeitigen Frühjahr oder zu Herbstbeginn sieht man auf den überschwemmten Wiesen große Kiebitzschwärme, die hin und wieder mit einigen Goldregenpfeifern vermischt sind.

Nun sind die Wiesen leicht überschwemmt. Es war auffällig, wie der Goldregenpfeifer auf synchrones Verhalten mit den Kiebitzen im Trupp achtete. Wenn die ebenfalls locker assoziierten Stare (Sturnus vulgaris) auffliegen, rührt er sich gar nicht wenn auch die Kiebitze bei der Nahrungssuche bleiben. Einmal konnte ein vorbei schnürender Rotfuchs (Vulpes vulpes) den ganzen Trupp in den Aufmerksamkeit-Modus bringen. Da zwischen dem Limikolen-Trupp und dem Weg des Fuchses aber eine große Wasserfläche war, blieben alle Watvögel auf ihrer Wiese.

Goldregenpfeifer erspäht man zwischen den großen Kiebitztrupps am besten mit dem Spektiv. Der weiter interessierte Beobachter sollte sich die Unterscheidungsmerkmale zwischen dem Pazifischen Goldregenpfeifer (Pluvialis fulva) und dem amerikanischen Goldregenpfeifer, dem Wanderregenpfeifer (Pluvialis dominica), einprägen die dem hiesigen Goldregenpfeifer sehr ähnlich sehen. Diese beiden Irrgäste im Binnenland zu beobachten dürfte sich aber als extrem schwer herausstellen.

Der Goldregenpfeifer ist im Binnenland fast nie aus der Nähe zu fotografieren. Auf dem Zug in Deutschland kann man sich da jahrelang erfolglos abquälen. Begegnungen mit Goldregenpfeifern sind bei uns (vielleicht abgesehen vom Zug auf Helgoland) recht Continue reading Goldregenpfeifer in Kiebitztrupp

Oriental Skylark versus Eurasian Skylark

Kleine FeldlercheThe Oriental Skylark (Alauda gulgula) is basically an “eastern” species.  Nonetheless, the species is a local migrant and winter visitor in Israel. The best places to observe them are the are alfalfa and lucerne fields in the valleys. During migration periods, these larks are regularly seen along the Mediterranean coast. The Lesser Skylark is often seen in small groups of about 3-5 birds, but sometimes in larger concentrations in winter. It is therefore quite possible that the Oriental Skylark will be encountered at some point in Western Europe. Therefore it is good to have the most important characteristics for species identification ready – especially in differentiation to the Eurasian Skylark.

Many observers familiar with the Lesser Skylark explain how strikingly different the structure of the Lesser Skylark is from its close relative, the Eurasian Skylark (Alauda arvensis). Of course, the species is most likely to be confused with the Eurasian Skylark, especially with the smaller subspecies. However, when visibility is good, the attentive observer should not perceive the separation of the species as a serious problem.

A trip to Sri Lanka gave the chance to observe and photograph several individuials of the nominate subspecies gulgula in Bundala Nationalpark in southern Sri Lanka. Alauda gulgula gulgula is spread as a breeding bird over almost the whole India subcontinent, from Continue reading Oriental Skylark versus Eurasian Skylark

Schillereisvogel vor Beutestoss im Mole NP

SchillereisvogelEin blaues Zucken im Schatten eines überhängenden Busches direkt am Wasser. Das ist das erste, was wir wahrnehmen. Der im englischen Shining Blue Kingfisher genannte Schillereisvogel (Alcedo quadribrachys) hat sich eine Warte direkt am Wegesrand auf einem überhängenden Ast, ca. 1m – also in Augenhöhe – über dem Wasser vor uns eingerichtet. Still sitzt der wunderschöne Vogel keine 8 Meter vor uns. Von Zeit zu Zeit macht der Kopf eine ruckartig nach oben gerichtete Bewegung. Der Hals wird länger. Manchmal wird der Winkel des nach unten gerichteten Schnabels geringfügig geändert. Unregelmäßig zuckt der ebenfalls oberseits blaue Schwanz des Vogels. Wir bewundern den Eisvogel eine Weile. Schließlich fängt der Shining Blue Kingfisher an aufgeregt mit den Flügeln zu zucken und diese hoch über seinen Körperschwerpunkt zu heben. Der Zeitpunkt des Beutestoßes steht offensichtlich unmittelbar bevor. Vielleicht hat der er seine potentielle Beute schon erspäht. In der Perspektive, in der wir uns auf dem schmalen Pfad an diesem umfangreichen Wasserloch befinden, können wir keine Fische im Wasser erkennen. Dafür ist das Waser auch zu trübe. Der Shining Blue Kingfisher ist so Continue reading Schillereisvogel vor Beutestoss im Mole NP

Neotropic Cormorants along the Transpantaneira/ Brazil

BrasilscharbeA few kilometers the Transpantaneira officially begins, a bridge give views to a very open countryside. There is busy fighting in the low water beside the bridge. It is fascinating to observe the fish-catching Neotropic Cormorants (Phalacrocorax brasilianus). A feast for the eyes are the Cormorants, who playfully fetch the fish out of the water, hold them with their beak tips, do throw fish at 20m before my eyes and devour them. Again and again one appears, sometimes it has even impaled a fish with his lower beak. The fish are not big; it could be a small catfish species. Nevertheless, the Neotropic Cormorants obviously take an extensive play with the prey. It seems that a mutual fish hunt is also carried out in the group, with several individuals swimming in a row on the water. This is all associated with a lot of excitement in the group and mutual assertiveness gives nice action packed pictures.

The Neotropic Cormorants inhabits the Americas from the southern USA to Tierra del Fuego. The species is quite easy to determine. Features indicative of an Neotropic Cormorant are a pointed rear surface of the featherless skin connecting the lower jaw of the beak with the bird’s neck, a long, wedge-shaped tail and a rather small beak with little pronounced thickening at the top. Like all cormorants, the Neotropic Cormorants prefers to prey trailing fish under water and then catching it. The hunt is often done in groups, Continue reading Neotropic Cormorants along the Transpantaneira/ Brazil

Images of birds for science & public; Western Palaearctic & the World