Category Archives: Vögel der West Paläarktik

Kurzschnabelgans auf dem Oberland/ Helgoland

Daß Helgoland für Kleinvögel in der Zugsaison so etwas wie eine Oase in einer endlosen Wasserwüste ist, ist allgemein bekannt. Hier finden sie Süßwasser und können auf einer kurzen Rast Nahrung von den übervoll früchtetragenden Hecken aufnehmen.

Aber auch für Großvögel ist Helgoland ein Anziehungspunkt. So ist schon seit einigen Tagen – mindestens seit dem 7. September 2020 – eine bzw. zwei  Kurzschnabelgänse (Anser brachyrhynchus) zu beobachten. Zuerst wurden sie auf der Düne von Helgoland insbesondere um den Golfteich gesehen, dann tauchten sie einzeln oder zusammen vor allem auf dem Oberland auf der Hauptinsel Helgoland auf. Immer wieder waren sie auf der Kuhwiese ruhend anzutreffen. Die Kurzschnabelgans läßt sich immer wieder auch auf der Weide südlich des Fanggartens von Helgoland blicken. Sehr schön ist die rosa Binde vor der schwarzen Schnabelspitze, das blaugrau-überfrorene Continue reading Kurzschnabelgans auf dem Oberland/ Helgoland

Graureiher auf Helgoland

Für Kleinvögel ist Helgoland in der Zugsaison so etwas wie eine Oase in einer endlosen Wasserwüste. Hier finden sie Süßwasser und können auf einer kurzen Rast Nahrung aufnehmen. Vor allem Kurzstreckenzieher, wie die Singdrossel (Turdus philomelos), die Heckenbraunelle (Prunella modularis), die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla), die Rotdrossel (Turdus iliacus) oder auch der Wiesenpieper (Anthus pratensis) fallen an manchen Tagen zu Tausenden ein.

Aber auch für Großvögel ist Helgoland ein Anziehungspunkt. So ist schon seit einigen Tagen ein Graureiher (Ardea cinerea) auf der Düne zu beobachten. Der Graureiher hält sich meist schön versteckt am schilfigen Uferrand einer der beiden Teiche auf der Düne von Helgoland auf. Heute morgen in der Dämmerung stand er aber ganz frei zwischen den Seerosenblättern am Nordufer des Golfteichs. Mit einer 1/15 sec. konnte ich den Graureiher mit dem Continue reading Graureiher auf Helgoland

Grünschenkel fliegen den Priel entlang

GrünschenkelDas Morgenlicht wir durch dicke Wolken im Osten gefiltert. Die Lichtstimmung ist trotzdem ein Traum. Mehr und mehr entblößen sich die dicken Schlammpakete, die das Wattenmeer so fruchtbar und nahrhaft machen. Die Flut zieht sich zusehends zurück. Immer breiter werden Priele und diese werden von vielen einfliegenden Vögeln als Einflugschneise genutzt. So auch von 3 Grünschenkeln (Tringa nebularia) im Schlichtkleid, die ich gerade noch im schönsten Morgenlicht ablichten kann. Die ersten Bilder sind unscharf. Dann aber „frißt“ sich der Autofokus an der Canon EOS 1DX Mark III trotz des vormontierten Canon EF 600mm f/4L IS II USM Objektiv an den 3 vorbeifliegenden Motiven fest. Mal wird auf den hinteren Grünschenkel, mal auf den vorderen Vogel fokussiert. Die hellgrauen Vögel vor dem dunkelgrauen Schlick des Watts werden geradezu plastisch herausgearbeitet.

Am Hafen zum Wremertief direkt westlich von Wremen im sogenannten Wurster Land kann ich in der Morgendämmerung bei beginnender Ebbe und damit aktiv einfliegenden Vögeln nicht nur die obligatorischen Flussuferläufer (Actitis hypoleucos) sehen. Wenig später sind auch jede Menge Stockenten (Anas platyrhynchos) und Brandgänse (Tadorna tadorna) auf den noch leicht überfluteten Continue reading Grünschenkel fliegen den Priel entlang

Hochseevögel im Herbst auf Helgoland

Gestern ist ein Dunkler Sturmtaucher gesichtet worden und in den Tagen vorher gab es einen Balearensturmtaucher zu sehen. Während der Eissturmvogel (Fulmarus glacialis) in wenigen Paaren auf Helgoland brütet, kommen Gelbschnabel-Sturmtaucher (Calonectris diomedea) bzw. Sepiasturmtaucher, Kappen-Sturmtaucher (Puffinus gravis), Dunkler Sturmtaucher (Puffinus griseus), Schwarzschnabel-Sturmtaucher (Puffinus puffinus) bzw. Atlantiksturmtaucher, Balearensturmtaucher (Puffinus mauretanicus) und Sturmschwalben (Hydrobates pelagicus) und Wellenläufer (Oceanodroma leucorhoa) deutlicher seltener aber immer mal wieder im Herbst zur Sichtung. Alle diese Vogelarten sind auf Helgoland nachgewiesen worden. Davon müssen nur Wellenläufer, Dunkler Sturmtaucher und Eissturmvogel nicht der HAK gemeldet werden, die mit der Deutschen Avifaunistischen Kommission zusammenarbeitet. Das zeigt also, wie selten die meisten Arten der Hochseevögel auch von einer Insel mitten in der Nordsee gesehen werden. Dieses Jahr wurden vor allem Dunkle Sturmtaucher, 1 Balearensturmtaucher im Herbst und einer mitten im Sommer sowie ein Atlantiksturmtaucher ebenfalls im Sommer gesehen.

Gerade Balearensturmtaucher und Atlantiksturmtaucher sind von der Ferne gar nicht so einfach auseinander zu halten. Aber ich habe ja zum Glück mein neu-erstandenes Buch „Multimedia Identification Guide to North Atlantic Seabirds: Shearwaters: Jouanin’s & White-Chinned Petrels“ dabei. Continue reading Hochseevögel im Herbst auf Helgoland

Junger Kuckuck am Schwarzen Meer

Eigentlich wollen wir nur ein paar Dünenabschnitte, die mit Büschen bewachsen sind, und ein paar Ponds direkt hinter dem Strand abgrasen. Die Büsche stellen sich als sehr produktiv heraus. In dem dichten Gezweig hat sich ein junger Kuckuck (Cuculus canorus) in seinem jugendlichen Federkleid ganz still mitten in Weide (Salix sp.) sitzt. Er rührt sich nicht vom Fleck. Ja, es sieht aus, als würde er sich steif und unsichtbar machen wollen wie eine Dommel. Wir bleiben eine Weile vor der bewachsenen Düne stehen. Hinter der Düne hören wir die Dünung vom Schwarzen Meer. Erstaunlich, daß es so einsame Strände in Europa im September noch gibt. Wir beobachten den stummen Kuckuck weiter. Er vertraut ganz auf seine vorzügliche Tarnung. Nur der weiße Federschopf auf der Stirn ist etwas auffällig in dem Strauch. Plötzlich werden wir auch der vielen anderen Zugvögel gewahr, die sich hier die Küste des Schwarzen Meeres als Leitlinie vorgenommen haben. Neben vielen Fitissen (Phylloscopus trochilus), sind mindestens 2 Gartengrasmücken (Sylvia borin), etliche Dorngrasmücken (Sylvia communis), ziemlich viele Zwergschnäpper (Ficedula parva) und auch ein Männchen des Gartenrotschwanzes Continue reading Junger Kuckuck am Schwarzen Meer

Junger Nachtreiher an der Sieg

NachtreiherIn Ornitho.de wurde ein Nachtreiher (Nycticorax nycticorax) von der Siegaue bei Bonn gemeldet. Das wäre doch eine schöne Beobachtung. Schon am 11. August war die Sichtung eines Nachtreihers vom NSG “Dondorfer See“ einem Baggerloch ganz in der Nähe der Sieg gemeldet worden. In den folgenden Tagen wurde der junge Nachtreiher aber immer wieder an der gleichen Stelle siegabwärts gesichtet. Die Bemerkung einer der Beobachter war „..

Nomen est omen: kommt, nachdem er sich wohl tagsüber nicht hat sehen lassen, erst nach Anbruch der Dunkelheit, um 21.05 Uhr, am exakt gleichen Ort wie am frühen Morgen wieder aus dem Dickicht ins Freie, steht zunächst auf demselben Ast, fliegt dann etwas weiter ins Weidengebüsch und schließlich in die entgegengesetzte Richtung siegaufwärts davon.

Das wollte ich mir auch anschauen. Also fuhr ich eines Tages gegen 17:00 in das Naturschutzgebiet (NSG) Siegaue, das direkt an die Stadt Niederkassel grenzt. Ich erwanderte mir die nicht besonders Continue reading Junger Nachtreiher an der Sieg

Zaunammer am Rand des Schwarzwalds

ZaunammerDer schnarrende Gesang der Zaunammer (Emberiza cirlus), die Reihe von etwas heiser klingenden Pfeiftönen des Wendehalses (Jynx torquilla), das kurze, dreiteilige Liedchen mit seinen rauen gequetschten Tönen des Hausrotschwanzes (Phoenicurus ochruros), meist von Warte aus gesungen. Alle Brutvögel tragen eine Strophe zum Konzert der Vögel hier in den Offenlandflächen am Nordhang des Schönbergs, nur wenige Kilometer von Freiburg im Breisgau entfernt, bei. Die kleinräumig strukturierten und artenreichen Streuobstwiesen, Gehölzbestände und Übergänge zu den Weinbergen stellen wichtige Lebensräume auch für Neuntöter (Lanius collurio) und Baumpieper (Anthus trivialis) dar.

Der Schönberg ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Fotografen. Mit 645 Metern über NN ist der Berg im Vergleich zu den Gipfeln des Südschwarzwalds recht niedrig. Das macht der Schönberg aber mit seiner namensgebenden Schönheit wett. Besonders schön ist das Gebiet um die Berghauser Kapelle. Eine Besonderheit sind die mageren Flachlandmähwiesen in den Berghauser Matten, die von Hainsimsen-Buchenwälder an den Schwarzwaldhängen abgelöst werden. Verwilderte Kirschbäume Continue reading Zaunammer am Rand des Schwarzwalds

Chlidonias-Seeschwalben im immaturen Kleid unterscheiden

Die Weißbartsees-chwalbe (Chlidonias hybrida) kommt weit über die Welt verteilt in Europa, Asien, Afrika und Australien vor. In Deutschland ist sie selten und brütet nur in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Auch in Brandenburg wurden zuletzt Brutnachweise gemeldet. In anderen Gegenden der Erde ist diese Chlidonias-Seeschwalbe allerdings die häufigste der Gattung.

Schon im Brutkleid sind Chlidonias-Seeschwalben untereinander oder von Sterna-Seeschwalben nicht immer leicht zu unterscheiden. Das gilt umso mehr, wenn das Brutkleid noch nicht entwickelt wurde oder sich die Art in das Schlichtkleid gemausert hat. Besonders tricky empfinde ich die Chlidonias-Seeschwalben im ersten Kalenderjahr, wenn sie das auffällige Jungengefieder verloren, das Gefieder eine Mischung aus vermauserten (hellen) und alten (dunklen) Federn ist und die kontrastreiche Zeichnung des Prachtkleids bei weitem  noch nicht angelegt haben.

Ich habe daher versucht, soviel Informationen wie möglich für die bestmögliche Artbestimmung der jungen Chlidonias-Seeschwalben  zu bekommen. Viele Bestimmungsbücher betonen die Unterschiede im Körperbau. Das beste Buch ist sicher immer noch der (englische) Helm Identification Guides „Terns“ von Klaus Malling Olsen aus dem Dezember 1994. Er wird inzwischen als Antiquariat zu einem deutlich höheren Preis als damals im Laden verkauft und ist leider nicht wieder aufgelegt worden. Die Zeichnungen sind aber immer noch sehr hilfreich, wenn auch die Fotos eine Auffrischung vertragen könnten. Durch die technische Entwicklung sollten auch Flugaufnahmen, die viele Körpermerkmale viel besser darstellen Continue reading Chlidonias-Seeschwalben im immaturen Kleid unterscheiden

Seltene Schwarzstörche auf Durchreise

SchwarzstorchAn einem schönen Spätsommertag Ende August war ich fast den ganzen Tag damit beschäftigt, meinen Winteransitz an einen anderen Platz zu transportieren, um ihn dort wieder aufzubauen. Mir blieb nur wenig Zeit zu fotografieren. Etwas erschöpft machte ich mich am Abend auf den Heimweg. Plötzlich entdeckte ich einige hundert Meter vom Winteransitz entfernt einen Schwarzstorch (Ciconia nigra). Er stand direkt neben der Straße und schien noch etwas müde vom Vogelzug zu sein. Ich startete den Wagen. Glücklicherweise hatte ich mein Equipment auf dem Beifahrersitz liegen und der Schwarzstorch befand sich auf der richtigen Straßenseite. Da Schwarzstörche hierzulande meist sehr scheu sind hatte ich Bedenken, dass er wegfliegen würde, sobald das Auto auf gleicher Höhe stoppen würde. Aber dieser Schwarzstorch war sehr geduldig und schenkte dem Wagen und dem Fahrer kaum Beachtung, als ich am Straßenrand anhielt und vorsichtig ein paar mal abdrückte. Der Schwarzstorch führte in aller Ruhe seine Gefiederpflege durch und ließ sich auch durch das (inzwischen deutlich leisere) Auslösegeräusch an der Canon EOS 1DX Mark III nicht verunsichern. Nach einiger Zeit näherte sich von der Seite sehr vorsichtig ein Rotfuchs (Vulpes vulpes) und blieb immer wieder kurz stehen. Vermutlich war er durch Mäuserufe angelockt worden und nun durch meine Anwesenheit etwas irritiert. Er wollte wahrscheinlich herausfinden, ob es gefährlich für ihn ist, sich uns zu nähern. Ich hoffte, auf den Augenblick an dem der Fuchs gemeinsam mit dem Schwarzstorch im Sucher zu sehen wäre. Leider wurde dem Continue reading Seltene Schwarzstörche auf Durchreise

Haubenmeise an Höhle an Birke

HaubenmeiseVon der einst stolzen Polar-Birke (Betula nana) steht nur noch ein Stumpf seit dem letzten Sturm. Schon zuvor hatte Trockenheit die Birken im Umkreis absterben lassen. Nun stehen viele Birkenstümpfe neben einer, der Borke sich schon weit abgezogen hat. Kaum zu glauben, daß sich hier noch eine Wohnung bauen läßt. Schnell assoziiert man mit Höhlenbauen, die Spechte. Das ist es, was Spechte im Wald so besonders macht. Sie gehören somit zu einer der ganz wenigen Vogelgruppen überhaupt die dies können. Und dafür haben sie besondere Anpassungen auch in ihrem Schädel. Kleinere Spechte nutzen für den Höhlenbau oft abgestorbene Bäume, die schon ziemlich morsch sind. Der Kleinspecht (Dendrocopos minor) zum Beispiel benötigt weiches, leicht zu bearbeitendes Holz für seine Bruthöhle. Diese Höhlen in Leichtbauweise sind nicht dauerhaft und eignen sich meist nur für eine Brutsaison. Es gibt aber auch zwei kleine Meisenarten in unseren Wäldern, die Baumhöhlen anlegen: die Weidenmeise (Poecile montanus) und die Haubenmeise (Lophophanes cristatus). Wegen ihrer geringen Körpergröße und ihrer zierlichen Schnäbel können sie nur weiches, stark angemorschtes Holz von Weide, Continue reading Haubenmeise an Höhle an Birke

Schwarzhalstaucher füttert sein Küken

SchwarzhalstaucherSchwarzhalstaucher (Podiceps nigricollis) mit Küken sind gar nicht so häufig zu sehen geschweige denn zu beobachten. Während  Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis) oder auch Haubentaucher (Podiceps cristatus) zumindest in Europa überall zu finden sind und auf einem einigermaßen ruhiges Gewässer mindestens eine der beiden Arten zu bewundern ist, machen sich Schwarzhalstaucher deutlich rarer. Wenn man diese lustigen kleinen Tauchvögel aber mal gesehen oder die konzentrischen Ringe auf der Wasseroberfläche, wo der Vogel eine Sekunde zuvor war, bemerkt hat, wächst der Wunsch beim Naturfotografen die Schwarzhalstaucher auch zu fotografieren. Die Vögel sind aber im Allgemeinen recht scheu und schnell verschwunden, wenn ein Fahrzeug anhält, um ein paar schnelle (und häufig verschwommene) Bilder zu machen. So ist Geduld und/ oder ein Versteck gefragt, um einen Schwarzhalstaucher bei der Nahrungssuche oder zusammen mit einem Küken zu sehen. Schön ist, daß sich die Vögel immer mal wieder  – wie es auch bei anderen Tauchern üblich ist –  aus dem Wasser erheben und teilweise mit den Flügeln flattern, wobei der Schwarzhalstaucher dann den Schnabel aufreißt, ohne aber Pfiffe oder Rufe auszustoßen. Ich weiß nicht, warum die erwachsenen Schwarzhalstaucher das machen. Besonders schön ist, wie hier einen adulten Schwarzhalstaucher zu sehen, der sein Junges füttert oder gar ein frisch geschlüpftes Küken zu fotografieren, das in Mamas Federn steckt. Manchmal sind es Continue reading Schwarzhalstaucher füttert sein Küken

Anhänglicher junger Mäusebussard wird von Wiesenweihen vertrieben

Noch hängt Nebel über den abgeernteten Feldern und Wiesen. Im Windpark drehen sich die riesigen Rotoren bedächtig. An einem schönen Spätsommertag Anfang August war ich gerade an einem ehemaligen Wiesenweihen-Brutplatz angekommen und beobachtete einerseits ein Junges der Wiesenweihe (Circus pygargus) auf einem goldbraunen Stoppelfeld, zwei Jungen bei Flugübungen und die anderen, bräunlichen Jungen flatternd auf der Kante des Schutzgatters, da hörte ich die eindringliche Rufe eines männlichen Vogels. Wenig später war auch das Weibchen des dort ansässigen Brutpaares in der Luft zu sehen. Eigentlich meinte ich nur einige Großvögel, wohl ein Mäusebussard (Buteo buteo) und 2 Nebelkrähe (Corvus cornix) in der Luft zu sehen. Schnell erkannte ich aber einen weiteren, bräunlichen Greif, der sich dem Nest ungebührlich genähert hatte und recht neugierig Kontakt mit der Wiesenweihen-Familien aufzunehmen schien. Der langgezogene Kopf und die intensive Bänderung auf der Unterseite ließ mich zuerst an einen jungen Wespenbussard (Pernis apivorus) denken. Der Bussard war ausgesprochen hartnäckig und versuchte anhänglich mit den Jungweihen gemeinsam zu fliegen. Weder die Eltern noch die begehrten jungen Wiesenweihen wollten sich darauf einlassen und der junge Mäusebussard wurde von Wiesenweihen nach einigen akrobatischen Luftmanövern vor allem von dem weiterhin rufenden Männchen vertrieben. Auch ein Junges Continue reading Anhänglicher junger Mäusebussard wird von Wiesenweihen vertrieben