Weißkehlkarakara in Patagonien

WeißkehlkarakaraEin Weißkehlkarakara (Phalcoboenus albogularis) fliegt am spärlich bewachsenen Hang entlang durch das Schneetreiben. Endlich nimmt er Platz auf hellem steinigem Sand. Der Weißkehlkarakara scheint in die Weite Patagoniens zu schauen. Ein schönes Bild.

Patagonien ist ein Land der Gegensätze. Patagonien, das sturmgepeitschte Südende des Südamerikanischen Kontinents, zieht Reisende in seinen Bann. Je weiter man nach Süden kommt und je schmaler das Land wird, desto weiter und endloser scheint die Landschaft zu werden. Unvermittelt ragen schroffe Berge wie Fangzähne aus der Ebene. Wolkenfetzen jagen über den Himmel.

Die Betrachtungen der Fels- und Eislandschaften so berühmter Bergmassive wie Fitz Roy, Cerro Torre und die Torres del Paine sind atemberaubend. Die türkisblauen Gletscherseen darunter bilden einen perfekten Kontrast. Das oft wechselnde Wetter und der starke Wind sind ein ständiger Begleiter in Patagonien und verstärken noch die Rauheit dieses Landstrichs.

Blaue Gletscher schimmern im weichen Licht des Südens, ihr Eis knirscht, knackt und kracht. So in Argentiniens wohl schönsten Nationalpark “Los Glaciares” mit dem imposanten Gletscher “Perito Moreno” und seinen bis zu 70 m hohen Eistürmen.

Von diesen stürzen immer wieder mächtige Eisbrocken in den “Lago Argentino”. Dieses aussergewöhnliche Naturwunder ist ein echter Genuß. Karge Grasflächen ziehen sich bis zum Horizont, scheinbar Continue reading Weißkehlkarakara in Patagonien

Influx of Red-footed Falcons, Falco vespertinus, in Brandenburg

RotfußfalkeThe month of August already brought the first of Red-footed Falcon (Falco vespertinus) for Germany. Maybe 2020 is a good Falcon-year again. The year 2019 at least was a strong year for the occurrence of the Red-footed Falcon.

The Red-footed Falcon is still regarded as a vagrant from late April to early June and from August to September in Germany. However, every year some individuals are observed with a certain regularity on their fall and their spring migration.

in 2019, several Red-footed Falcons from northern Germany, especially from the northeast of the republic, were reported daily at the end of August and September.

It is well-known that the Red-footed Falcons now and then invade unusual areas. Thus in the last century mass-migration influxes through East Prussia were reported. Examples are the September 1881, May 1882, the fall of 1896 and September 1927 called.

Last year 2 Red-footed Falcons could be observed in the Niederer (Lower) Flaeming, 50km south of Berlin, too. The gentle hilly landscape of the Lower Flaming south of the medieval town of Jueterbog is agriculturally used heavily. Therefore irrigation systems and electricity pylons are already landmarks. A pumping station near Bochow is connected to the electric grid with power lines. One morning two pretty petite birds were sitting on the lines. They were already perceptible from afar. I wonder if it is small doves. A look through the spotting scope reveals that my second thought is confirmed: there are two first-year Red-footed Falcons. A quick photo was taken. However, the position of the sun drives me to do a lap so I have the sun in my back for better shots. I have to drive under the power line with the two red foot hawks. That scares them to a surprisingly short distance only. The Red-footed Falcons circle over me. A little later they land on the power lines again. One of the Red-footed Falcons flies off, sweeping over the harvested potato field at a remarkable speed, then rises and hovers. A little later the birds dives down to earth and comes up a little later with a big insect in the clutches.

Then the second bird flies over the wide plain. A little later, I suddenly see one of the red-footed hawks flying from the west about 20m above a potato field, pursued by a Eurasian Kestrel (Falco tinnunculus). The Eurasian Kestrel cannot be shaken off immediately. In any case, both birds disappear eastwards across the Meadows. Unfortunately, this way I lost track of both Red-footed Falcons.

It will be seen if more Red-footed Falcon will arrive and if a invasion will gradually end around mid-September, as in previous events

To cope with the growing demand for top shots of the rarer species of the Palearctic Bird-Lens is keen to enrich the range of pictures of birds you can find in the western Palearctic. Trips to remote places to capture images not only of rare birds of western Palearctic were very successful. The nice image of the blog is only a first impression, what you will find in the gallery in the “Picture Shop” very soon. Just give bird-lens.com a message, if bird-lens.com could serve you with an image needed before the new pictures are online.

Zaunammer am Rand des Schwarzwalds

ZaunammerDer schnarrende Gesang der Zaunammer (Emberiza cirlus), die Reihe von etwas heiser klingenden Pfeiftönen des Wendehalses (Jynx torquilla), das kurze, dreiteilige Liedchen mit seinen rauen gequetschten Tönen des Hausrotschwanzes (Phoenicurus ochruros), meist von Warte aus gesungen. Alle Brutvögel tragen eine Strophe zum Konzert der Vögel hier in den Offenlandflächen am Nordhang des Schönbergs, nur wenige Kilometer von Freiburg im Breisgau entfernt, bei. Die kleinräumig strukturierten und artenreichen Streuobstwiesen, Gehölzbestände und Übergänge zu den Weinbergen stellen wichtige Lebensräume auch für Neuntöter (Lanius collurio) und Baumpieper (Anthus trivialis) dar.

Der Schönberg ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Fotografen. Mit 645 Metern über NN ist der Berg im Vergleich zu den Gipfeln des Südschwarzwalds recht niedrig. Das macht der Schönberg aber mit seiner namensgebenden Schönheit wett. Besonders schön ist das Gebiet um die Berghauser Kapelle. Eine Besonderheit sind die mageren Flachlandmähwiesen in den Berghauser Matten, die von Hainsimsen-Buchenwälder an den Schwarzwaldhängen abgelöst werden. Verwilderte Kirschbäume Continue reading Zaunammer am Rand des Schwarzwalds

Chlidonias-Seeschwalben im immaturen Kleid unterscheiden

Die Weißbartsees-chwalbe (Chlidonias hybrida) kommt weit über die Welt verteilt in Europa, Asien, Afrika und Australien vor. In Deutschland ist sie selten und brütet nur in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Auch in Brandenburg wurden zuletzt Brutnachweise gemeldet. In anderen Gegenden der Erde ist diese Chlidonias-Seeschwalbe allerdings die häufigste der Gattung.

Schon im Brutkleid sind Chlidonias-Seeschwalben untereinander oder von Sterna-Seeschwalben nicht immer leicht zu unterscheiden. Das gilt umso mehr, wenn das Brutkleid noch nicht entwickelt wurde oder sich die Art in das Schlichtkleid gemausert hat. Besonders tricky empfinde ich die Chlidonias-Seeschwalben im ersten Kalenderjahr, wenn sie das auffällige Jungengefieder verloren, das Gefieder eine Mischung aus vermauserten (hellen) und alten (dunklen) Federn ist und die kontrastreiche Zeichnung des Prachtkleids bei weitem  noch nicht angelegt haben.

Ich habe daher versucht, soviel Informationen wie möglich für die bestmögliche Artbestimmung der jungen Chlidonias-Seeschwalben  zu bekommen. Viele Bestimmungsbücher betonen die Unterschiede im Körperbau. Das beste Buch ist sicher immer noch der (englische) Helm Identification Guides „Terns“ von Klaus Malling Olsen aus dem Dezember 1994. Er wird inzwischen als Antiquariat zu einem deutlich höheren Preis als damals im Laden verkauft und ist leider nicht wieder aufgelegt worden. Die Zeichnungen sind aber immer noch sehr hilfreich, wenn auch die Fotos eine Auffrischung vertragen könnten. Durch die technische Entwicklung sollten auch Flugaufnahmen, die viele Körpermerkmale viel besser darstellen Continue reading Chlidonias-Seeschwalben im immaturen Kleid unterscheiden

Seltene Schwarzstörche auf Durchreise

SchwarzstorchAn einem schönen Spätsommertag Ende August war ich fast den ganzen Tag damit beschäftigt, meinen Winteransitz an einen anderen Platz zu transportieren, um ihn dort wieder aufzubauen. Mir blieb nur wenig Zeit zu fotografieren. Etwas erschöpft machte ich mich am Abend auf den Heimweg. Plötzlich entdeckte ich einige hundert Meter vom Winteransitz entfernt einen Schwarzstorch (Ciconia nigra). Er stand direkt neben der Straße und schien noch etwas müde vom Vogelzug zu sein. Ich startete den Wagen. Glücklicherweise hatte ich mein Equipment auf dem Beifahrersitz liegen und der Schwarzstorch befand sich auf der richtigen Straßenseite. Da Schwarzstörche hierzulande meist sehr scheu sind hatte ich Bedenken, dass er wegfliegen würde, sobald das Auto auf gleicher Höhe stoppen würde. Aber dieser Schwarzstorch war sehr geduldig und schenkte dem Wagen und dem Fahrer kaum Beachtung, als ich am Straßenrand anhielt und vorsichtig ein paar mal abdrückte. Der Schwarzstorch führte in aller Ruhe seine Gefiederpflege durch und ließ sich auch durch das (inzwischen deutlich leisere) Auslösegeräusch an der Canon EOS 1DX Mark III nicht verunsichern. Nach einiger Zeit näherte sich von der Seite sehr vorsichtig ein Rotfuchs (Vulpes vulpes) und blieb immer wieder kurz stehen. Vermutlich war er durch Mäuserufe angelockt worden und nun durch meine Anwesenheit etwas irritiert. Er wollte wahrscheinlich herausfinden, ob es gefährlich für ihn ist, sich uns zu nähern. Ich hoffte, auf den Augenblick an dem der Fuchs gemeinsam mit dem Schwarzstorch im Sucher zu sehen wäre. Leider wurde dem Continue reading Seltene Schwarzstörche auf Durchreise

Haubenmeise an Höhle an Birke

HaubenmeiseVon der einst stolzen Polar-Birke (Betula nana) steht nur noch ein Stumpf seit dem letzten Sturm. Schon zuvor hatte Trockenheit die Birken im Umkreis absterben lassen. Nun stehen viele Birkenstümpfe neben einer, der Borke sich schon weit abgezogen hat. Kaum zu glauben, daß sich hier noch eine Wohnung bauen läßt. Schnell assoziiert man mit Höhlenbauen, die Spechte. Das ist es, was Spechte im Wald so besonders macht. Sie gehören somit zu einer der ganz wenigen Vogelgruppen überhaupt die dies können. Und dafür haben sie besondere Anpassungen auch in ihrem Schädel. Kleinere Spechte nutzen für den Höhlenbau oft abgestorbene Bäume, die schon ziemlich morsch sind. Der Kleinspecht (Dendrocopos minor) zum Beispiel benötigt weiches, leicht zu bearbeitendes Holz für seine Bruthöhle. Diese Höhlen in Leichtbauweise sind nicht dauerhaft und eignen sich meist nur für eine Brutsaison. Es gibt aber auch zwei kleine Meisenarten in unseren Wäldern, die Baumhöhlen anlegen: die Weidenmeise (Poecile montanus) und die Haubenmeise (Lophophanes cristatus). Wegen ihrer geringen Körpergröße und ihrer zierlichen Schnäbel können sie nur weiches, stark angemorschtes Holz von Weide, Continue reading Haubenmeise an Höhle an Birke

Schwarzhalstaucher füttert sein Küken

SchwarzhalstaucherSchwarzhalstaucher (Podiceps nigricollis) mit Küken sind gar nicht so häufig zu sehen geschweige denn zu beobachten. Während  Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis) oder auch Haubentaucher (Podiceps cristatus) zumindest in Europa überall zu finden sind und auf einem einigermaßen ruhiges Gewässer mindestens eine der beiden Arten zu bewundern ist, machen sich Schwarzhalstaucher deutlich rarer. Wenn man diese lustigen kleinen Tauchvögel aber mal gesehen oder die konzentrischen Ringe auf der Wasseroberfläche, wo der Vogel eine Sekunde zuvor war, bemerkt hat, wächst der Wunsch beim Naturfotografen die Schwarzhalstaucher auch zu fotografieren. Die Vögel sind aber im Allgemeinen recht scheu und schnell verschwunden, wenn ein Fahrzeug anhält, um ein paar schnelle (und häufig verschwommene) Bilder zu machen. So ist Geduld und/ oder ein Versteck gefragt, um einen Schwarzhalstaucher bei der Nahrungssuche oder zusammen mit einem Küken zu sehen. Schön ist, daß sich die Vögel immer mal wieder  – wie es auch bei anderen Tauchern üblich ist –  aus dem Wasser erheben und teilweise mit den Flügeln flattern, wobei der Schwarzhalstaucher dann den Schnabel aufreißt, ohne aber Pfiffe oder Rufe auszustoßen. Ich weiß nicht, warum die erwachsenen Schwarzhalstaucher das machen. Besonders schön ist, wie hier einen adulten Schwarzhalstaucher zu sehen, der sein Junges füttert oder gar ein frisch geschlüpftes Küken zu fotografieren, das in Mamas Federn steckt. Manchmal sind es Continue reading Schwarzhalstaucher füttert sein Küken

A memory of a Pterosaur

An image that could have come from a book about pterosaurs due to the monochrome background of a late afternoon sky. A larger winged animal is being chased by a tern against a pinkish-gray sky. The body posture or the cutout from a body turn seems almost artistic and unusual. Although, the background of the photo is just trivial. A Gray Heron (Ardea cinerea) had flown over a mixed colony of Black-headed Gulls (Larus ridibundus) and Common Terns (Sterna hirundo). As a large bird, the Gray Heron was immediately identified by the Common Tern as a potential breeding predator and approached. Since the Gray Heron flew steadfastly towards the breeding rafts of the gull colony and eventually crossed them, the attacks were intensified, mainly by the Common Terns. The aggressive attacks of the Common Terns were impressive, as they were on skin-better feather contact with the Gray Heron. When trying to escape the predicament, it was amazing to see what contortions a flying Gray Heron is capable of. How much the Gray Heron was afraid of the situation could also be seen from the high-pitched croaking calls that the Heron made loudly.

Of course, the comparison between the dislocating Gray Heron and a pterosaur is based on the fragments of science published with which we are familiar. Much of the way of life and flight abilities of the Pterosaurs are still completely unknown. It is generally assumed that especially the small species could actively fly very well. Until now, it was assumed that the large Pterosaurs – which also brought Continue reading A memory of a Pterosaur

Anhänglicher junger Mäusebussard wird von Wiesenweihen vertrieben

Noch hängt Nebel über den abgeernteten Feldern und Wiesen. Im Windpark drehen sich die riesigen Rotoren bedächtig. An einem schönen Spätsommertag Anfang August war ich gerade an einem ehemaligen Wiesenweihen-Brutplatz angekommen und beobachtete einerseits ein Junges der Wiesenweihe (Circus pygargus) auf einem goldbraunen Stoppelfeld, zwei Jungen bei Flugübungen und die anderen, bräunlichen Jungen flatternd auf der Kante des Schutzgatters, da hörte ich die eindringliche Rufe eines männlichen Vogels. Wenig später war auch das Weibchen des dort ansässigen Brutpaares in der Luft zu sehen. Eigentlich meinte ich nur einige Großvögel, wohl ein Mäusebussard (Buteo buteo) und 2 Nebelkrähe (Corvus cornix) in der Luft zu sehen. Schnell erkannte ich aber einen weiteren, bräunlichen Greif, der sich dem Nest ungebührlich genähert hatte und recht neugierig Kontakt mit der Wiesenweihen-Familien aufzunehmen schien. Der langgezogene Kopf und die intensive Bänderung auf der Unterseite ließ mich zuerst an einen jungen Wespenbussard (Pernis apivorus) denken. Der Bussard war ausgesprochen hartnäckig und versuchte anhänglich mit den Jungweihen gemeinsam zu fliegen. Weder die Eltern noch die begehrten jungen Wiesenweihen wollten sich darauf einlassen und der junge Mäusebussard wurde von Wiesenweihen nach einigen akrobatischen Luftmanövern vor allem von dem weiterhin rufenden Männchen vertrieben. Auch ein Junges Continue reading Anhänglicher junger Mäusebussard wird von Wiesenweihen vertrieben

Aufregung in Möwenkolonie

KormoranSchon seit einiger Zeit waren hin- und herfliegende Zwergdommeln (Ixobrychus minutus) an den Linumer Teichen nicht mehr gesichtet worden. Plötzlich gibt es Aufregung an einem der Brutflöße einer Möwenkolonie (eigentlich eine gemischte Kolonie aus Lachmöwe (Larus ridibundus) und Flußseeschwalbe (Sterna hirundo)). Einige Jungvögel hatten einen ersten Ausflug vom Brutfloß gewagt und schwammen nun im Umkreis wie ein Korken auf dem Wasser. Die Wasserfläche um das Floß hebt sich, bewegt sich. Dann stößt ein großer Kormoran (Phalacrocorax carbo) durch die Oberfläche des Teichs. Direkt vor ihm zetert schon eine kleine Flußseeschwalbe und reißt ihren Schnabel weit auf. Der Kormoran öffnet nun ebenfalls seinen Schnabel in einer beachtlichen Weite. Trotzdem scheint die kleine Flußseeschwalbe für einen schnellen Happen schon zu groß zu sein. Jedenfalls schnappt der Kormoran zwar nach der Seeschwalbe, bekommt sich aber nicht zu fassen. Die junge Flußseeschwalbe tut aber auch alles, um nicht im Magen des hungrigen Fischjägers zu verschwinden. Sie spreizt die Flügeln, hebt sich immer wieder mit großer Anstrengung aus dem Wasser – wohl um größer zu Continue reading Aufregung in Möwenkolonie

Spectacled Duck in Tierra del Fuego / Patagonia

Spectacled DuckI slept poorly in the cold. When the alarm clock rings I am still very sleepy. But the prospect of an extraordinary rafting experience makes me get up. By the time I have done everything, dawn has already begun. First I have to make myself really cold-proof. Fleece underwear, fleece shirt, a shirt, the blue navy sweater and the ski undersuit. In combination with the neoprene waders it may look a little over the top, but in retrospect I notice that it might be too warm around the top, but it could be a bit warmer on the feet. In the early morning light I climb the raft with the tripod set up and the camouflage tent stretched over it. I climb into the water of the Rio Paine, which is densely covered at the edges with surface vegetation – like our duckweed. The Spectacled Duck (Speculanas specularis) feels particularly comfortable here. At first I notice that the ducks are not so keen to be photographed in close-up with the Nikkor AF 4.0 / 600. Nevertheless, a few atmospheric photos succeed. The raft as a construction is really great, you can even sit down on the “beams” (made of aluminum sheets) to relax.

Yesterday evening I had passed Lago Pehoe with the expensive campsite and the even more expensive Hotel Explora. Finally I come to the information center at the mouth of the Rio Paine in the Lago del Toro. There are at least 3 buses in front of the center and 10 alternative hikers. But I get good tips inside from the Guardaparques where I can see something. The Austral Rail (Rallus antarcticus) is said to occur here as well. The statement about the Continue reading Spectacled Duck in Tierra del Fuego / Patagonia

Graureiher im Kampf mit Teichmolch

GraureiherElegant fliegt der Graureiher (Ardea cinerea) an dem sogenannten „Schlucker“, einem Feuchtgebiet mitten in der Agrarlandschaft des Niederen Fläming, ein.  Vorsichtig sichert er nach allen Seiten bevor er am schlammigen Ufer, der bis zum Oberrand gefüllten Senke mit der Nahrungssuche anfängt. Wobei er anfangs einfach nur still am Rand steht und die ganze Szenerie offensichtlich nur auf sich wirken läßt. Eine ganze Weile betrachte ich aus einem Ansitz heraus den Graureiher und seine Nahrungsstelle. Dann widme ich mich wieder dem einsamen Waldwasserläufer (Tringa ochropus), der sich vom Graureiher hat verscheuchen lassen und am gegenüberliegenden Ufer nach Nahrung sucht. Die Limikole bekommt dann auch noch Gesellschaft in Form einer Bekassine (Gallinago gallinago).

Der Graureiher hat sich nach einer Weile anscheinend von der Unergiebigkeit des Platzes überzeugen können. Nach einiger Eingewöhnung läuft er am Ufer entlang; die anderen Vögel (die Bekassine und der Waldwasserläufer) suchen das Weite. Die Nähe des ja gut 5-mal so großen Reihers ist ihnen offensichtlich suspekt. Plötzlich höre ich einen lauten Platscher im Wasser. Der Graureiher hat schwimmend einen Teichmolch (Lissotriton vulgaris) erbeutet. Er bringt ihn an Land und kaut ausgiebig auf dem Molch. Ich wundere Continue reading Graureiher im Kampf mit Teichmolch