Buntspecht- Gradation nach Waldbrand

BuntspechtZuerst kamen die Trockenheit und dann der Waldbrand. Nun fürchtet der Förster den Borkenkäfer. In Teltow-Fläming sind im Sommer 2019 massenhaft Kiefern an- und abgebrannt. Manche sind auch entwurzelt und umgestürzt. Doch was aussieht wie ein apokalyptisches Chaos, könnte den Beginn eines gesunden Mischwaldes markieren. Doch schon die frühe Phase des Räumens findet großen Anklang bei dem Buntspecht (Dendrocopus major). Ein Großteil der hektaweise abgebrannten Fläche war schon beräumt. Anderswo stapelte sich das angekohlte Holz. Nur vereinzelt lagen noch Baumstubben, dürre, verbrannte Stämmchen oder Äste. Trotzdem konnte der Buntspecht in einer beeindruckenden Dichte in dem Gebiet festgestellt werden. Praktisch alle 20 Meter fand sich ein Buntspecht ein; anders als im natürlichen Wald nur wenige Zentimeter über dem verkohlten Waldboden. Immer wieder waren die hohen Kicks-Rufe des Buntspechts zu vernehmen. Ab dem kommenden Frühjahr soll nachgepflanzt werden.

In den USA wird das dort “Salvage logging” genannte Verfahren der Waldberäumung durchaus kontrovers diskutiert. Beim Abholzen von Restholz werden Bäume gefällt, die durch Waldbrände, Überschwemmungen, starken Wind, Krankheiten, Insektenbefall oder andere natürliche Störungen beschädigt wurden, um die wirtschaftlichen Einbußen für die Waldeigentümer zu reduzieren. Hier wie dort ist sicher die primäre Motivation für das Abholzen von angebranntem Holz die wirtschaftlichen Schäden zu reduzieren. Als weitere Gründe für den Kahlschlag wird das Motiv Erosion zu Continue reading Buntspecht- Gradation nach Waldbrand

White-browed Fantail flying over a fountain

Weißstirn-FächerschwanzThe White-browed Fantail (Rhipidura aureola) is aiming for its future “bathtub” in low flight. A little later, the drops will splash for several meters. The White-browed Fantail had already bathed extensively in the shallow fountain a few minutes before. The feathers are soaked with water. The White-browed Fantail is obviously not afraid of water. Proper cooling is also important in the south of Sri Lanka. Birds should also try to keep a cool head and, on the occasion, get-riff of roommates living on their feathers. First the White-browed Fantail comes on the ceramic rim, secures and sips from the water in the bowl. The cool water feels good. Then the bird stands in the middle of the flat pool area. The water goes up to the belly of the standing bird. Then it’s time to plunge ist head, fling the water in a rotary motion and wait until the water drops come down again. Then fly up again with your wet feathers on ist stomach and spread the water drops in the area. Done!

For birds, cleaning and maintaining the plumage is an important hygiene measure and necessary preventive health care. The white-browed fantail, for example, uses extensive water and dust baths to rid its more than 1000 feathers of parasites such as ticks, mites and fleas. He whirls the water around. With a little luck, you might even Continue reading White-browed Fantail flying over a fountain

Interessantes zur Brutbiologie des Kernbeissers

KernbeißerEin Blick aus dem Dachfenster einer Pension im ungarischen Bükk-Gebirge: ein Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) steht auf einer Dachrinne direkt am Fenster.

Es ist erstaunlich wie viele Kernbeißer sich im weiteren Verlauf an den Winterfutterplätzen in dem verschneiten Städtchen herumtreiben. Das ist man von Deutschland so nicht gewohnt. in Großbritannien sind sogar die Bestände des Kernbeißers so stark rückläufig, daß seit Ende der 1970er-Jahre der Brutbestand um mehr als 75% eingebrochen ist.

Die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) hatte im Jahr 2012 ein umfangreiches Forschungsprojekt gestartet, das sich mit den Habitatpräferenzen, dem Verhalten während der Nahrungssuche, der Brutbiologie sowie der Überlebensrate des Kernbeißers beschäftigt. Der Grund war der Einbruch der Bestände des Kernbeißers. Bei der letzten Schätzung im Jahr 2013 ging man von nur noch 500-1000 verbliebenen Brutpaaren aus. Im Vergleich: In Deutschland wird der auf 210.000-370.000 Reviere geschätzte Bestand als gleichbleibend eingestuft.

Wie nicht anders zu erwarten ergab die Studie, daß die Kernbeißer gerne ältere Laubwaldbestände aufsuchen. Dabei werden von den Continue reading Interessantes zur Brutbiologie des Kernbeissers

Photographing Rock Ptarmigans in winter

AlpenschneehuhnRock Ptarmigans (Lagopus muta) are always high on the wish lists of birders and photographers visiting Scandinavia in winter. Finding Ptarmigan is one thing, but knowing where to photograph them is another challenge. It took me several trips between March and May to see and photograph Ptarmigan. Definitely  are my favourite bird.

You have to go out to the north or up to the Alps to see a Ptarmigan in Europe. Rock Ptarmigans rarely venture down from the highest mountains, they do not come to feeding stations and there are no comfortable hides with flushing toilets to sit in and wait. You have to go and experience their habitat and their conditions in order to spend time with these fabulous birds. You must enter their domain. What is striking is how uncomfortable this can still be even on the best days in some winters.

Only rarely you might be lucky on a Ski parking lot in the Alps. After high winds and heavy snow in winter, Ptarmigan can be seen from the car park. They are very much hit and miss, however, and a good scope is normally required. Not to get bored, there are normally some White-winged Snowfinch (Montifringilla nivalis) hanging Continue reading Photographing Rock Ptarmigans in winter

Ist der Mittelreiher nur eine Art unter Dreien?

MittelreiherDer Mittelreiher (Ardea intermedia) ist bereits lange in mehrere Unterarten unterteilt: den Pazifikmittelreiher (Ardea intermedia plumifera), den Afrikamittelreiher (Ardea intermedia brachyrhyncha) und den Mittelreiher der Nominatform. Der Mittelreiher wird während der Brutzeit einerseits durch seine üppigen Federn, insbesondere die sehr langen Rückenfedern, andererseits durch einen Mangel an Kopffedern artlich bestimmt. Es ist ein geschmeidiger Vogel, dessen Schnabel für einen mittelschweren im und am Wasser vorkommenden Reiher relativ kurz ist. Es hat einen langen Kopf und Hals, der im Stehen oder Fliegen häufig in S-Form gehalten wird. Die Kopf-Hals-Kombination wirkt (und ist) aber relativ kürzer als die des Silberreihers (Ardea alba). Im Flug ähnelt der Mittelreiher dem Silberreiher mit seinen schwungvollen und eher langsamen Flügelschlägen. In der Nichtbrutzeit kann es leicht mit anderen weißen Reihern verwechselt werden. Ein Unterscheidungsmerkmal zu dem Silberreiher in Afrika ist seine kleinere Größe, die allerdings nur im direkten Vergleich auffällt. Auch der relativ kürzere Schnabel, der kürzere Hals fällt nur im direkten Vergleich zu den außergewöhnlich langhalsigen Silberreiher auf. Schon eher auffällig sind die zweifarbigen (nicht komplett schwarzen) Beine und – auf Fotos am besten erkennbar – die dünne Linie des Schnabelspalts (analog zu einem Mundwinkel) die unterhalb des Auges endet und nicht – wie  beim Silberreiher – noch darunter entlang führt.

Afrikanische, asiatische und australische Mittelreiher scheinen sich in der Größe und in der Färbung zu unterscheiden. Die Färbungsdifferenzen betreffen sowohl die Färbung währen der Brut als auch während der (kurzen) Balzzeit. Es gibt Anhaltspunkte, daß auch die Balz selber also die dabei vorgebrachten Darbietungen je nach Unterart unterschiedlich sind. Dies legt nahe, dass die Muster der geografischen Variation und die taxonomischen Beziehungen untereinander überprüft werden sollten. Die disjunkte, kontinentale Verteilung der anerkannten Unterarten und die verwirrende individuelle und geografische Variabilität der Federfarbe legen nahe, dass das taxonomische Verhältnis zwischen afrikanischen, australischen und asiatischen Formen überprüft werden sollte. Es kann durchaus mehr als eine einzige Art in dieser Gruppe von mittelweißen Gefiederreihern geben und daß die ohne geographische Überlappung vorkommenden Populationen verschiedene Arten repräsentieren. Die Art kommt jedenfalls in anscheinend isolierten Populationen in Afrika, Südost- und Ostasien und Australien vor.

Die generische Position des Mittelreihers, der als Art immer wieder Irrgast in der West-Paläarktis ist, ist seit langem ein Rätsel. Oftmals als Gattung zwischen Ardea und Egretta (Casmerodius, Mesophoyx) oder aufgrund seiner extravaganten Federn Egretta zugeordnet, wurde in der Zwischenzeit durch DNA-Untersuchungen gezeigt, daß die Art genetisch näher an Ardea steht.

In Afrika kommt der Afrikamittelreiher (A. brachyrhyncha) südlich der Sahara vor, wobei Wüsten und Dschungel gemieden werden. In Ostafrika kommt sie im Nordsudan, im Nordwesten Äthiopiens, in Uganda, Kenia, Botswana, Tansania, Simbabwe und Sambia vor. In Westafrika ist der Vogel in Senegal, Guinea-Bissau, Nigeria und im Tschad ein Brutvogel, fehlt jedoch in der Wüste und im äquatorialen Regenwald. Im südlichen Afrika kommt die Art ebenfalls vor.

In Asien brütet der Asienmittelreiher in Nepal, Sri Lanka, Pakistan, Indien, China, Korea, Japan und Indonesien. In Australien kommt der Pazifikmittelreiher (A. plumifera) im Nordosten Westaustraliens, westlich von Queensland und südlich von Victoria vor. Große Brutkolonien gibt es im Binnenflusssystem von Murray-Darling in Südaustralien.

Der Mittelreiher erscheint nicht nur in der Größe zwischen großen und kleinen Reihern als Zwischenform zu stehen, sondern scheint auch in seiner Ökologie zwischen aquatischen Reihern und terrestrischen Reiher als Zwischenform seine Nahrung und sein Terrain zu suchen. Es gibt zwei verschiedene Hauptnahrungsgebiete (Flachwasser und Weideland), zwei Hauptnahrungsmittel (Fische und Insekten) und zwei saisonale Bereiche (Brutplätze in der Regenzeit und Aufenthaltsplätze in der Trockenzeit). Während der Brutzeit ernährt es sich in der Regel von Fischen in Feuchtgebieten und während der restlichen Zeit von Insekten und Eidechsen in feuchtem und trockenem Grasland. Er scheint auch vom Körperbau auf sein dichotomes Leben abgestimmt zu sein. Dabei ist sein Schnabel relativ kürzer und dicker ist als der des Silberreihers, jedoch relativ größer und dünner als die eines Kuhreihers (Bubulcus ibis). In ähnlicher Weise scheinen seine Bein- und Halsproportionen irgendwo in der Mittel zu liegen. Insofern ist vor allem sein englischer Name Intermediate Egret als auch der deutsche Name, Mittelreiher, trotz ihrer Trivialität sehr passend zu sein.

Außerdem zeigt der Mittelreiher eine erstaunliche Flexibilität im Verhalten. In den beiden Lebensräumen, Flachwasser und Weideland, werden die gleichen primären Stand- und Pirsch-Beutetechniken angewandt. Der Mittelreiher ist aber auch flexibel, wenn es darum geht, den Kopf wie ein Kuhreiher hin und her zu winden und zu schwingen. Er verfügt aber auch über die Fähigkeiten anderer typischer mittelgroßer Reihers, eine Reihe aktiver Beutesuch-Verhaltensweisen wie die Nahrungssuche im Flug oder in tiefem Wasser zu nutzen. Bemerkenswert ist die Tendenz zum saisonalem Zug, die es den Populationen ermöglicht, sich den jahreszeitlich und jährlich wechselnden Wasserbedingungen anzupassen, und die Fähigkeit, die Brutzeit geografisch und jährlich zu ändern, um dann und dort zu nisten, wo und wann aquatische Beutetiere in besonderer Anzahl vorkommt.

Es ist interessant, daß bird-lens.com bisher zwar alle 3 Arten bzw. Unterarten fotografieren konnte, der Afrikamittelreiher (Ardea intermedia brachyrhyncha) als am ehesten in der Westpaläarktis zu erwartende Mittelreiher jedoch nur einmal südlich von Ngaoundéré

in Kamerun angetroffen wurde. Der Pazifikmittelreiher (Ardea intermedia plumifera) ist ein recht häufiger Vogel um die Hauptstadt von Papua-Neuguinea, Port Moresby, und der Mittelreiher der Nominatform konnte sowohl im Bharatpur Bird Sanctuary (Keoladeo-Nationalpark) als auch in Sri Lanka angetroffen und fotografiert werden.

Bird-lens ist vor allem eine Website, die die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Aufnahmen der Vögel der Westpaläarktis befriedigen soll. Um die Nachfrage nach Top- Aufnahmen seltener Vogelarten befriedigen zu können, hat Bird–Lens.com auch gezielt Reisen an entfernte Orte in Asien, Afrika oder Südamerika unternommen. Dies alles um exzellente Fotos von Vögeln machen zu können. Die Ausbeute an Bildern, nicht nur von seltenen westpaläarktischen Vögeln, ist sehr gut. Das schöne Bild des Blogs ist nur ein erster Eindruck, was Sie in hinter dem Reiter “Picture-Shop” sehr bald finden können. Hinterlassen Sie doch einfach eine Nachricht, wenn bird-lens.com mit einem Bild dienen kann.

Buntspecht am Futterplatz mit der Canon EOS 1DX Mark III

Ein schöner frischer Morgen, in der Früh um 0°, später bei Sonnenschein dann so 6°C. Ein Holzhackplatz wird immer wieder von einem Buntspecht (Dendrocopos major) angesteuert, weil er dort Sonnenblumenkörner zu finden meint. Eine gute Gelegenheit, erste Erfahrungen mit der automatisierten Nachverfolgung durch den neuen Autofokus in der Canon EOS 1DX Mark III zu machen.

Ich stelle im AF-Bereich-Auswahlmodus auf das letzte Register, die sogenannte „Automatische AF-Wahl“ bei der der gesamte AF-Bereich, durch einen Rahmen eingegrenzt, für die Fokussierung verwendet wird. Das scheint bei dem Buntspecht ganz gut zu funktionieren. Voraussetzung ist eine Voreinstellung im Register Servo-AF-Ausgangsfeld. Dort hatte ich auf das manuell ausgewählte AF-Messfeld (in dem Fall mittig-zentriert) als Ausgangs-Fokuspunkt gestellt.

Wenn man mit diesem Ausgangs-Fokuspunkt auf den Kopf des Buntspecht (insbesondere die Augen) scharf gestellt hat, führt die Canon EOS 1DX Mark III sehr schön die Schärfe auch unter Verwendung auch mehrerer AF-Punkte (s. Bild) auch wenn sich der Specht über den gesamten Holzblock bewegt und unter normalen Umständen schnell aus der Schärfenebene herausbewegen würde.

Später kommen noch Singvögel. Die guten Ergebnisse beim Continue reading Buntspecht am Futterplatz mit der Canon EOS 1DX Mark III

Erstes Schwarzkehlchen des Frühling

Schwarzkehlchen (europ.)Heute konnte das erste Schwarzkehlchen (europ.) (Saxicola rubicola)  des Jahres gesichtet werden. Trotz gemessenen 12° C läßt der strammen Süd-Westwind den Frühling an diesem teils sonnigen Nachmittag kühl erscheinen. Ein kontrastreich gezeichneter Vogel „fällt“ von einem Pfosten einer Pfahlreihe entlang eines Entwässerungskanals herunter. Er verschwindet im vorjährigen Gras und steigt dann wieder auf. Trotz der Entfernung ist die typischen Zeichnung gut zu erkennen. Es ist ein Männchen, das sich schon sehr früh dieses Jahr in einem möglichen Brutrevier aufhält.

Es scheint zurück vom Zug in die Winterquartiere. Die letzte Sichtung für die Umgebung nördlich von Luckenwalde – damals ein Weibchen – datiert von Mitte Oktober. Diese Meldung scheint aber die erste für das Jahr 2020 hier in Nuthe-Urstromtal respektive für ganz Brandenburgs zu sein.

In dem Gebiet – einem weitem Wiesen- und Schilfgebiet mit hoch-stehendem Wasserstand rasten Schwarzkehlchen immer wieder und sie brüten hier auch. Ansonsten wird deren Lebensraum ist in der heutigen Zeit immer mehr zurückgedrängt. Das Schwarzkehlchen besiedelt Continue reading Erstes Schwarzkehlchen des Frühling

Die Kleine Feldlerche, ein Irrgast-Kandidat für die West-Paläarktis

Kleine FeldlercheDie Kleine Feldlerche oder Orientfeldlerche (Alauda gulgula) ist – obwohl sie im Grunde eine deutlich “östliche” Art ist – gar kein Irrgast-Kandidat für die West-Paläarktis. Denn die Art ist ein recht regelmäßig vorkommender Zugvogel und Wintergast in Israel. Die besten Beobachtungsplätze sind die Luzernefelder in den Tälern. Während der Zugzeiten werden diese Lerchen regelmäßig entlang der Mittelmeerküste gesehen. Die Kleine Feldlerche wird oft in kleinen Trupps von ca. 3-5 Vögeln gesehen; manchmal aber auch in größeren Konzentrationen im Winter. Es ist daher gut möglich, dass die Orientalische Feldlerche irgendwann in Westeuropa angetroffen wird. Daher ist es gut, die wichtigsten Merkmale zur Artbestimmung – gerade auch in Abgrenzung zu anderen Lerchen – parat zu haben.

Viele, mit der Kleinen Feldlerche vertraute, Beobachter erklären, wie auffallend anders die Kleine Feldlerche in ihrer Struktur ist als ihr naher Verwandter, die Feldlerche (Alauda arvensis). Natürlich kann die Art am ehesten mit der Feldlerche verwechselt werden, insbesondere mit den kleineren Rassen. Bei guter Sicht sollte der aufmerksame Beobachter jedoch das Auseinanderhalten der Arten Continue reading Die Kleine Feldlerche, ein Irrgast-Kandidat für die West-Paläarktis

Common Barn-owl in Sri Lanka

The buoyant, slow, wavering flight of the Common Barn-owl (Tyto alba) with its legs dangling makes the owl appear ghost-like. Sometimes it can be seen as a fast, dark shadow in the evening sky. The nocturnal birds are a special challenge for bird photographers. They can only be photographed with a lot of knowledge of the right location, some time and normally a considerable use of technology. This individual to photograph on a perch just after sunset near a lake (they call it tank) in Tissamaharama, southern Sri Lanka, was only possible due to the intense knowledge of the local guide.

The Common Barn-owl owes its name to the pronounced heart-shaped face veil. The shape and bright color of the veil make it easy to distinguish it from other owls. The owl’s silent flight is famous. Because the body plumage is very soft and the outer wing feathers are serrated the barn owl can glide silently through the night. In contrast to one or the other domestic owl species, the barn owl is Continue reading Common Barn-owl in Sri Lanka

HEIF, das neue Bildformat und die Canon EOS 1DX Mark III

Das CR3 RAW-Dateiformat findet nun auch Einzug in die EOS-1D Serie. Die Aufnahme im RAW kann unkomprimiert erfolgen mit 16.384 Abstufungen per Farbkanal und damit einem hohen Dynamikumfang wird die Bildqualität gegenüber den Vorgänger-Modellen verbessert. Mit der EOS-1D X Mark III muss man aber nicht zwingend in RAW aufzeichnen, um Bilddateien mit einem größeren Dynamikumfang zu erhalten.

Canon betont selber die Schnelligkeit des Workflows bei der Dateienübertragung mit JPEG und – ab jetzt – HEIF Dateien.

Canon bietet bei ihrem Top-Modell erstmals HEIF als Option an. Zuerst wird man aber vergeblich nach dem HEIF-Format suchen. Wie bei den Vorgängermodellen erscheint in der 2. Registerkarte „Aufnahme“ allein die Möglichkeit zwischen RAW und JPEG zu wählen.  Das HEIF-Format kann erst angegeben werden, wenn [HDR-Aufnahme Einstellungen] auf [Aktivieren] gesetzt ist. Dann ist aber auch nur die Größe L möglich.

Auf Anhieb denkt man, daß das neue Bildformat HEIF (High Efficiency Image File Format), was im Deutschen so viel wie „Bilddateiformat mit hoher Effizienz“ bedeutet,  näher verwandt mit JPEG ist. Das ist es nicht, es ist eine eigene Entwicklung. HEIF-Dateien speichert die Canon EOS 1 DX Mark III mit einer Bandbreite von 10 Bit Farbe (statt 8 Bit bei JPEG). Farbtiefen Continue reading HEIF, das neue Bildformat und die Canon EOS 1DX Mark III

Forbes’s Plover in Mole National Park

ForbesregenpfeiferIt is incredibly hot. If you would leave the air-conditioned bus, you will be attacked by extremely annoying bees. But: we are looking for the Forbes’s Plover (Charadrius forbesi).

The Forbes’s Plover has to be found now. We drive to a flat area in the middle of the dry savannah of northern Ghana, which is probably flooded during the rainy season. As the guide explains, these places are not overgrown in the dry season. We are lucky. Just when we appear in the area we recognize a Forbes’s Plover. The excitement is great.

Two black breastbands and a red eyering are the key features of the Forbes’s Plover. On first sight it only slightly resembles a Three -banded Plover or Three-banded Sandplover (Charadrius tricollaris). The habit is definitely different. Additionally the Forbes’s Plover is larger, with darker upperparts; darker, browner head and a dark brown bill with red at base of lower mandible.

Our guides mention that we should take pictures from the bus. The Plovers would otherwise disappear. So everyone gets up and tears open the windows or pull them aside with force. With some it remains with the attempt. Since the windows overlap, an open window for one is a double-closed window for the other. So, after a while, all travelers have to see that they can shoot their photos from just a few windows. The Forbes’s Plovers, however, prove to be quite frugal. We see at least 4 specimens, although it is not clear whether they are pairs or individuals defending their territories. As sexes are alike, you do not see the gender. In any case, it is interesting that we had already visited the area the day before, and Continue reading Forbes’s Plover in Mole National Park

Heidelerche singt den Frühling ein

Zuerst hört man nur einen zarten Gesang im Tal. Dann wird die Melodie immer klarer. Jemand begrüßt trotz strammen Westwind den Frühling an diesem sonnigen Spätwinter-Nachmittag. Es ist eine Heidelerche (Lullula arborea), die im weiteren Verlauf der Wanderung aus einem lichten Kiefernwald schön zu hören ist. Als wir den Waldrand passiert haben, wird der Gesang immer stärker und klarer. Da ist sie dann auch in ca. 40 m Höhe vor dem stahlblauen Himmel des Hohen Fläming auch zu sehen. Immer wieder schwirrt der Flügel, dann aber schwebt sie – teils mit angezogenen Flügeln – im Wind und hält dabei den Kopf gegen die Windrichtung. Sie fliegt auf dem Punkt; direkt über uns. Dabei wird fleißig gesungen. Trotz der Höhe in der sich der kleinen Vogel herumtreibt, muß ich ihn dabei mal mit meiner neuen Canon EOS 1DX Mark III am Canon EF 400mm f/4 DO IS II USM fotografieren. Ich will dabei auch feststellen, wie gut der Autofokus sich an dem unscheinbaren „Punkt“ am kontrastarmen blauen Himmel abarbeitet.

Der Versuch, mit der Imitation des Fluggesangs die Heidelerche zum Singen in tieferen Sphären zu veranlassen, scheitert. Die Heidelerche läßt sich durch den künstlichen Gesang gar nicht groß beeindrucken.

Die Canon EOS 1DX Mark III hat sich bei diesem – sicher nicht besonders anspruchsvollen – Test gut bewährt. Dazu muß man allerdings wissen, daß ich bei dem Vorvorgängermodell, der EOS 1 DX, das Verhalten des Autofokus als besonders störend Continue reading Heidelerche singt den Frühling ein