Meeresbuchten im Wattenmeer

SäbelschnäblerDas Besondere des niedersächsischen Wattenmeeres sind vor allem die Ostfriesischen Inseln und die drei großen Meeresbuchten Dollart, Leybucht und Jadebusen. Jede Insel, jede Bucht und jeder Küstenabschnitt ist für sich eine Reise wert. Wer Naturfotografie im Wattenmeer betreiben will, hat also die Qual der Wahl.

Ein sehr interessantes Gebiet um Vögel zu sehen und zu fotografieren befindet sich in der Leybucht. Die Leybucht bei Greetsiel ist wohl sogar eines der interessantesten Gebiete Ostfrieslands. Sie zeigt auch, daß Watt nicht gleich Watt ist. Je nach Lage zum Meer kann man verschiedene Watttypen unterscheiden. Die sogenannten Buchtenwatten sind im Dollart, der Leybucht und im Jadebusen zu finden,

Eine Reihe von künstlichen Biotopen auf der Straße von Hauen zum berühmten Pilsumer Leuchtturm bietet die Möglichkeit, in den frühen Morgenstunden gute Vogelaufnahmen zu machen. Säbelschnäbler und Lachmöwen brüten dort. Mit etwas Glück sieht man auch Löffler auf der Nahrungssuche Zur Zugzeit sammeln sich Ringelgänse (Branta bernicla), Graugänse (Anser anser), Nonnengänse oder Weißwangengänse (Branta leucopsis) und Bläßgänse, auch Blessgans genannt, (Anser albifrons). Nordöstlich von Greetsiel liegen seewärts die Gebiete „Buscher Heller“ und „Mittelplate“. Dort brüten in den Salzwiesen insgesamt 1.000 Paare Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta). Das dürfte das größte Brutvorkommen dieser Vogelart im weiten Umkreis sein. Betreten darf man die Flächen natürlich nicht. Manchmal hat der ein oder andere Fotograf jedoch Glück in den angrenzenden Bereichen.

Am Dollart gibt es große, unzugängliche Schilfwälder und Schlickwatten. Zur Zugzeit versammeln sich hier ebenso wie am Jadebusen zahlreiche Gänse, Enten und Watvögel. Viele der Vögel brüten aber auch in den Salz wiesen. Grundsätzlich sind die Vögel im Wattenmeer weit entfernt, und zum Fotografieren kann die Brennweite gar nicht lang genug sein: 600 mm und mehr sind zu empfehlen. Das schwimmende Moor bei Sehestedt am Jadebusen ist einmalig in ganz Europa. Auf dem Torfballen im Quellerwatt wachsen verschiedene salztolerante Pflanzen. Bei Orkanfluten hebt das Moor vom Untergrund ab und große Torfballen werden aus dem Moorkörper herausgerissen. Die großen Torfballen ruhen jahrelang im Schlick, umgeben von Wasser und Queller. Das Betreten des Hochmoores ist verboten. Es lohnt sich aber, vom Deich aus einen Blick in das schwimmende Moor zu werfen.

Der Takt der Gezeiten ist auch für die Meeresbuchten von immenser Bedeutung. Dem ewigen Zusammenspiel der Kräfte von Sonne und Mond, Ebbe und Flut, Wind und Wellen verdanken auch sie ihre Existenz. Zahllose Brut- und Zugvögel finden in der weiten Wattlandschaft einen geeigneten Lebensraum. Säbelschnäbler, Rotschenkel (Tringa tetanus), Ringelgänse, Graugänse und viele andere Wasservögel haben dort ihre Heimat gefunden. Auch der seltene Löffler (Platalea leucorodia) oder Rohrweihen (Circus aeruginosus) kommen hier vor. Auf den Wiesen brüten Kiebitze (Vanellus vanellus) und Austernfischer (Haematopus ostralegus).

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