Basstölpel; eine Erfolgsgeschichte

BasstölpelVor dem ausnahmsweise mal stahlblauen Himmel schweben weiße Schneeflocken. Ebenfalls weiße Flecken leuchten in der Morgensonne beim Anblick auf die Brutkolonien der weißgefärbten Basstölpel (Morus bassanus) auf dem Felsen im Meer. Schemenhaft erhebt sich der längst erloschene Vulkan aus dem ansonsten Dauernebel in der Trichtermündung des Flusses Forth bei Edinburgh vor der schottischen Ostküste. „Bass Rock” heißt dieser nur ca. 20.000m² große Steilfelsen. Er hat einer Vogelart den Namen gegeben, die hier seit Urzeiten in großer Zahl zu Hause ist, dem Basstölpel. Knapp 50.000 der gut gänsegroßen Vögel teilen sich den immer knapper werdenden Platz auf dem steilen Felsen.

Das war nicht immer so. Noch vor wenigen Jahrzehnten lebten nicht einmal halb so viele Basstölpel auf dem Bass Rock, nur gut 20.000 Tiere. Auch an anderen Stellen seines Verbreitungsgebietes hat dieser Vogel ebenfalls stark zugelegt, überall sind die Brutkolonien dieser Vogelart im Wachsen begriffen. Auch an anderen Stellen seines Verbreitungsgebietes hat dieser Vogel stark zugelegt. Überall sind die Brutkolonien dieser Vogelart im Wachsen begriffen. Im 20. Jahrhundert kam es zu einer anhaltenden Bestandszunahme von im Mittel 3% pro Jahr. Im Zuge dieser Wiederzunahme erfolgte auch eine Ausweitung der Brutplätze, sodass sich die gegenwärtige Brutverbreitung von Ostkanada über Island bis nach Nordwestfrankreich erstreckt.

Weitere große Brutplätze sind die Hebrideninseln St. Kilda und Sula Sgeir. Auch auf der walisischen Insel Grassholm im Pembrokeshire-Coast-Nationalpark brüten knapp 40.000 Vogelpaare. Der einzige Brutplatz in Deutschland ist Helgoland, wo erst seit 1991 Basstölpel brüten. Die Kolonie wies im Jahre 2000 knapp 100 und drei Jahre später bereits 145 Brutpaare auf. Inzwischen ist die Zahl der Brutpaare auf 443 angestiegen. Die Art breitet sich also sich auch räumlich aus. Mitte der vierziger Jahre erschienen die ersten Brutpaare auf der südnorwegischen Insel Runde. Dort brüten schon über tausend Paare. Heute ist Nordnorwegen bereits erobert. Im Augenblick entwickeln sich neue Kolonien an der Nordküste Islands. Der Basstölpel ist also eine der gar nicht wenigen Tierarten, deren Zahl gegenwärtig wächst; auf inzwischen 530.000 Brutpaare. Dies ist der Weltbestand zurzeit. Der Basstölpel ist eine rein nordatlantische Art. Die relativ überschaubare Zahl der Brutkolonien befinden sich im Bereich der britischen Inseln, Skandinaviens, Islands und des St. Lorenz-Golfs vor der nordamerikanischen Ostküste.

Warum gerade der Basstölpel so stark zunimmt, kann niemand genau sagen. Einige Wissenschaftler glauben, daß die Tiere von den Abfällen der großen Fischfangflotten profitieren. Vermutlich ist der Hauptgrund jedoch der strenge Schutz, der dem Vogel heute überall zuteilwird. Die Verfolgung durch den Menschen hat fast völlig aufgehört. Früher wurden Basstölpel hingegen von Inselbewohnern als willkommene Ergänzung der spärlichen Nahrungsmittelvorräte angesehen und in großen Mengen gegessen, etwa im Bereich der Färöer oder der isländischen Inseln. Auch als Köderfleischlieferant waren Basstölpel beliebt

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