Patience for a G(h)ost-Hawk

Habicht….no birds and no squirrels to hear around. Snow is falling. The table for the Goshawk (Accipiter gentilis) finally is beautifully covered with snow. This gives great pictures from the Northern Goshawk – if he is coming. After a while, the first Chicadees are to be seen. First Blue Tits (Cyanistes caeruleus) and Great Tits (Parus major) and finally the rest of the bunch: Willow Tits (Poecile montanus), Coal Tits (Periparus ater) and Crested Tit (Lophophanes cristatus). All can be observed around the feeders filled to the top with grain. A little later, the first Eurasian Jay (Garrulus glandarius) arrives. At some time in the morning, there a intensively calling Eurasian Jays is to be heard. Is there about the Goshawk? Maybe just sitting in the neighborhood on a branch? Waiting for a secure situation to feed? Nothing to see. It’s almost midday and I’m already a bit discouraged. I am sitting here for more than 6 hours and I still have not triggered a single shot. Continue reading Patience for a G(h)ost-Hawk

Birding Berlin: Charlottenburg Palace

BuntspechtBirding parks in big cities are often a stopgap in between two family arrangements. But parks are often good for excellent surprises. Berlin should result in a great place to combine a city trip with a birding excursion. I started from the flat of a friend at  Prenzlauer Berg. Soon we arrived at a subway (U-Bahn) station at street level. We bought a U-bahn ticket for the westbound trip to Sophie-Charlotte Platz from where it is a short walk along Schlossstrasse to the Charlottenburg Palace. We had been told that the extensive gardens here are home to a pair of Middle-spotted Woodpeckers (Dendrocopos medius), a species that we had seen only once previously. The huge park is said to be full of gorgeous flowers and birds. It must be very nice to walk along the streams in the shade of huge trees. Unfortunately it rained and we decided to wait a while. After some hours, the weather Continue reading Birding Berlin: Charlottenburg Palace

Singvögel am Habicht-Luderplatz

EichelhäherWintereinbruch in Deutschland. Aber für die Habichtfotografie muß man doch nach Norwegen fahren. Früh geht es los. Der Luderplatz liegt mitten in einem schönen, urtümlichen Kiefernwäldchen. Jetzt – so gegen um 6:45 – ist es in dem recht geschlossenen Kiefernwald natürlich noch sehr dunkel. So gegen 08:00 Uhr scheinen sich die Lichtverhältnisse zu verbessern. Nun beim ersten Licht sind auch die ersten Eichhörnchen zu sehen. Immer wieder wippen sie aufgeregt mit dem Schwanz. Später sind auch mal die ersten Vögel zu hören. Ich tippe mal auf Häher im Hintergrund, aber es sind auch Meisen dabei. Und dann tatsächlich: Die Kohlmeisen (Parus major) und schließlich auch einige, wenige Blaumeisen (Cyanistes caeruleus) sind die ersten. Noch im ersten Büchsenlicht sind sie zu sehen. Dann sind wenig später aber auch andere Meisenarten zu sehen. Zuerst Weidenmeise (Poecile montanus), Tannenmeise (Periparus ater) und Haubenmeise (Lophophanes cristatus). Wenig später dann auch der erste Eichelhäher (Garrulus glandarius). Insgesamt 3 Exemplare zähle ich. Die Meisen und dann auch die Eichhörnchen liefern sich mit den Eichelhähern ein Wettrennen und die Körner und das Fett. Sie scheinen recht hungrig. So richtig klar ist mir die doch sehr aufwändige Fütterung der Singvögel direkt am Habicht-Luderplatz nicht. Da der Habicht (Accipiter gentilis) sehr vorsichtig Continue reading Singvögel am Habicht-Luderplatz

Sumpfrohrsänger als Spötter der afrikanischen Vogelwelt

SumpfrohrsängerDer Sumpfrohrsänger (Acrocephalus palustris), ist einer der besten Spötter der Vogelwelt. Viele andere Vögel imitieren Geräusche ihrer Umgebung, aber Sumpfrohrsänger waren die ersten, bei denen herausgefunden wurde, daß sie sowohl Vogelstimmen aus ihrem Sommer- als auch aus dem Winterquartier imitieren. Ein sehr schöner Artikel von Ulf Elman „Marsh warbler mimicking identified African and European bird sounds in recording“ beschreibt auf Englisch, wie jetzt die Arten gefunden wurden, die der Sumpfrohrsänger aus seinem Winterquartier imitiert.

Gemäß seiner Einschätzung wird die Imitationsleistung des Sumpfrohrsänger von keiner anderen Vogelart übertroffen. Sein Nachsingen der Gesänge anderer Vögel ist wirklich bemerkenswert. So wurde von Françoise Dowsett-Lemaire untersucht welche, der in der Literatur über 100 europäischen Vogelarten und mehr als 100 afrikanischen Vogelarten durch das Sumpfrohrsänger nachgeahmt werden. Eine Ausarbeitung Continue reading Sumpfrohrsänger als Spötter der afrikanischen Vogelwelt

Halsbanddohlen in Ostdeutschland

Dohle
copyright: A. Stoehr

Das Thema der Identifikation der Dohle der Subspezies soemmerringii, die im Deutschen auch Halsbanddohle genannt wird, ist weiterhin heiß diskutiert. Die Dohle (Corvus monedula soemmerringii) wird nur vereinzelt in den einschlägigen Foren gemeldet. So gab es in 2014 in ornitho.de zwar einige Meldungen aus dem Norden und Osten des Landes. Diese wurden aber häufig bezweifelt.

Während eines Besuchs des Havellands bei der Ortschaft Mötzow in der sogenannten Beetzseeheide im Landkreis Potsdam-Mittelmark waren damals Beobachtungen von Halsbanddohle in Trupps mit Saatkrähen (Corvus frugilegus) und einigen Nebelkrähen (Corvus cornix) gemacht worden, die dem Administrator von bird-lens.com einen eigenen Blog wert war. Hierzu nun eine ausführliche Kommentierung von A. Stöhr.

Wie auch Alessandro Kormannshaus bin auch ich der Meinung, dass es sich nicht um eine Halsbanddohle handelt. Ich wohne seit August 2014 in der Uckermark und habe bereits mehrere solcher Vögel gesehen.

Dort sehe ich auch immer wieder Dohlen, deren Kontrast zwischen hellem Nacken und Unterseite mich auf den ersten Blick an eine Nebelkrähe erinnert. Das war mir so extrem aus Süddeutschland und Schleswig-Holstein nicht bekannt. Dieser “Nebelkrähenvergleich” steht auch so im Artikel von Offereins, allerdings als Kennzeichen der Unterart monedula gegenüber unserer Unterart spermologus. Wobei der Nacken bei soemeringii noch heller sein soll.

Was bedeutet das jetzt? Ich weiß es nicht: habe ich bisher noch keine “echten” monedulas gesehen, oder ist ein deutlicher Kontrast zwischen schwärzlichem Gefieder und Continue reading Halsbanddohlen in Ostdeutschland

Tips für die Gänsefotografie auf Texel

Nonnengans/ WeisswangengansNeben Ringelgänsen und Zwergschwänen bieten die westfriesischen Inseln und die angrenzenden Küstenregionen im Winter hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten auch für andere Vogelarten. Auch in den Niederlande ist das Wattenmeer für viele nordische Vogelarten Rast-, Ruhe- und Winterquartier. Gänse und Schwäne bevölkern zu Tausenden das Watt, die Salzwiesen und die küstennahen Feuchtgebiete. Die südlichste der westfriesischen Inseln ist die Insel Texel. Sie liegt am südwestlichen Rand des Wattenmeeres.
Texel ist leicht zu erreichen, da die Autofähren fast stündlich von Den Helder nach De Horntje auf Texel herüberfahren. Auf Texel herrscht ein allgemein recht mildes Klima, welches sich durch die Auswirkungen des Golfstromes erklärt.

Im letzten Jahr fuhr ich über Sylvester nach Texel. Ich wollte dort die Wintergäste beobachten und fotografieren. Als Übernachtungs- und Zielort auf der Insel wählte ich Oost, da sich die meisten Vögel im Nordosten der Insel aufhalten. Hier gibt es auch einige Seen und Gräben, an denen sich die Vögel vom Auto gut beobachten lassen. Direkt in der Nähe von Oost in Richtung Qudeschild (direkt östlich von Den Burg) gibt es mehrere kleinere Binnenseen, die für Continue reading Tips für die Gänsefotografie auf Texel

Bestimmungsbuch zu den Vögeln Mitteleuropas “Die Vögel Mitteleuropas sicher bestimmen” nun erhältlich

von W. FiedlerBereits Ende Mai 2014 hat www.bird-lens.com das vom Quelle & Meyer Verlag herausgegebene neue Bestimmungsbuch zu den Vögeln Mitteleuropas angekündigt. Es stammt von Dr. W. Fiedler, der auch am Kompendium der Vögel Mitteleuropas mitgearbeitet hatte. Dieses aus zwei unabhängig voneinander benutzbaren Bänden bestehende Bestimmungswerk  mit dem Namen: “Die Vögel Mitteleuropas sicher bestimmen, Schlüssel zur Art-, Alters- und Geschlechtsbestimmung” setzt neue Maßstäbe, da für das exakte Bestimmen drei unterschiedliche Wege zur Verfügung stehen! Der Schlüsselband ermöglicht die systematische und unmittelbare Bestimmung aller 658 Arten, und zwar nach Alter und Geschlecht! Der Atlasband stellt sämtliche 658 Arten auf über 2.000 brillanten Fotos vor. Bird-lens.com ist stolz aus seinem Portfolio an Arten der Westpaläarktis zu Continue reading Bestimmungsbuch zu den Vögeln Mitteleuropas “Die Vögel Mitteleuropas sicher bestimmen” nun erhältlich

Empidonax – Fliegenschnäpper in der Westpaläarktis

BirkentyrannAnders als Limikolen und Lariden aus Nordamerika wie die Ringschnabelmöwe (Larus delawarensis), die in den nördlichen Nearktis heimischen Empidonax – Fliegenschnäpper nur selten in der Westpläarktis beobachtet.

Wenn, dann machen sich Hunderte von sogenannten Twitcher auf den Weg. So konnte man eine regelrechte Pilgerfahrt nach Blakeney Point, einer Landzunge an der Küste des nördlichen Norfolk am 27. September 2010 beobachten. Kurz vorher war die Botschaft über das lokale die Rare Bird Alert-Netzwerk gegangen, daß ein Birkentyrann (Empidonax flaviventris) dort gelandet war. Damit war dies die erste Meldung für Europa. Eine ähnliche Meldung 22. September 2015 von Dungeness/ Kent (ebenfalls Großbritannien), als dort der erste Buchentyrann (Empidonax virescens) für die Westpaläarktis gesichtet wurde. Das sind dann die besonderen Momente für die hartgesottenen britischen Continue reading Empidonax – Fliegenschnäpper in der Westpaläarktis