Frühlingsankömmlinge: die ersten Lerchen

FeldlercheErst zaghaft, dann doch in den letzten Tagen immer stimmgewaltiger. Der Frühling hat Einzug gehalten. Die Luft ist erfüllt von einem melodischen Gesang. Die vielen Feldlerchen (Alauda arvensis) sind ein untrügliches Zeichen. Die ersten warmen Tage werden kommen und damit der Frühling die Regie übernehmen.

Fast jeder kennt wahrscheinlich das Trillern dieses unermüdlichen Meisters des Liedes am Himmel. Es ist ein solches willkommenes Zeichen für den Frühling, daß wir unwillkürlich nach dem Sänger hoch am Himmel schauen müssen. Das fällt gar nicht so einfach. Und wie vielen von uns ist es schon gelungen Lerchen (neben den häufigen Feldlerchen kommen ja auch Haubenlerchen (Galerida cristata) und vor allem Heidelerchen (Lullula arborea) in Deutschland vor) und ihr Tun aus der Nähe zu beobachten? Es lohnt sich trotzdem obwohl sich Lerchen eher durch ein bescheidenes Gefieder auszeichnen. Die grau-bräunliche Färbung erlaubt es dem Vogel sich vorwiegend auf dem Boden aufzuhalten und trotzdem fast unerkannt zu bleiben. Auf dem Boden verhält sich der Vogel ruhig. Erst mit dem Fluggesang zeigt sich, daß auch Lerchen auf sich aufmerksam machen. Dies dann allerdings in einem Lebensumfeld, in dem sie nicht so angreifbar sind.

Auf dem Boden dagegen bewegen sich Lerchen meist laufend oder rennend. Um die Umgebung zu überprüfen stoppen sie auf einem höheren Rasenstück oder einem Stein. Heidelerchen sieht man auch schon mal auf Büschen oder Leitungen sitzend.

Feldlerchen gehen auf dem Boden auf Nahrungssuche. Sie ernähren sich von Insekten und dem Rest an Samen, der jetzt noch vom Vorjahr übrig geblieben ist. Ornithologen vermuten, dass es vor allem die Männchen sind, mit der ersten Zugwelle ankommen und versuchen die besten Brutplätze zu besetzen. Die Weibchen folgen dann einige Wochen später. Das ist auch bei vielen anderen Zugvögeln der Fall.

Wie schon gesagt, weisen alle hier vorkommenden Lerchen eine grau-bräunliche Färbung auf. Rückengefieder ist hellbraun und weist Streifen auf; das Bauchgefieder ist weißlich, die Brust mit hellbraunen Streifen bedeckt. Beide Geschlechter haben Federn auf ihrem Kopf, die gesträubt werden können; vor allem wenn der Vogel aufgeregt ist. Augen und der obere Teil des Schnabels sind braun wie die Beine. Die Länge der kräftig gebauten Feldlerche beträgt bis zu 20 cm. Ein charakteristisches Merkmal der Feldlerche sind die weißen Ränder auf den ziemlich breiten Flügeln und die weißen Kanten der Schwanzfedern.

Im östlichen Europa sind Feldlerchen noch verbreitet zu finden. In der Kulturlandschaft des westlichen Europa sind sie nach Jahrzehnten intensiver Landwirtschaft mit Insektiziden und chemischer Unkrautbekämpfung eine Seltenheit geworden

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