Warum der Mittelsäger Säger heisst

MittelsägerMittelsäger (Mergus serrator) sind wie die anderen Säger-Arten faszinierende Wasservögel. Das Männchen kommt sehr bunt daher und im zeitigen Frühjahr ist die beeindruckende Balz mit ausgeprägtem Tauch- und Imponierverhalten zu bewundern. Dabei wird auch immer wieder der Schnabel in Szene gesetzt. Dabei lassen sich sehr gut die markanten und namensgebenden „Zähne“ erkennen.

Auf dem Foto des Blogs sind sie sehr gut zu erkennen. Seitlich tauchen die mit kleinen, nach hinten gerichteten Hornzähnen aus dem schmalen Schnabel auf. Sie sind nach hinten gerichtet und abwärts gekrümmt. Das wirkt tatsächlich wie eine Säge. Der Schnabel wird daher auch Sägeschnabel genannt. Der Sägeschnabel ist ideal zum Fangen und Festhalten von Fischen und anderen Wassertieren. Säger sind Fische jagende Entenvögel, die wirklich am besten an ihrem Schnabel mit der scharfer Hakenspitze taxonomisch abgrenzbar sind. Alle Säger weisen eine mehr oder weniger auffällige Haube auf. Die Färbung der Geschlechter unterschiedlich, die Weibchen der 3 Säger-Arten sind weniger auffällig gefärbt und sehen sich in der Färbung durchaus ähnlich. Es gibt 3 Arten in Europa; die größte heimische Art ist der Gänsesäger (Mergus merganser).

Den überzeugten Nordsee-Urlauber verschlägt es nur sehr selten an die andere deutsche Küste. Aber auch die Ostsee kann den Urlauber faszinieren. Es fehlt zwar das weiträumige Eindruck des Watts und die salzige Luft. Aber auch hier gibt es manchmal ein rauhes Wetter und großräumige Schutzgebiete für die Natur. Ein Trip im Winter stellt sicher, daß man nicht geradewegs von Touristenscharen überrollt wird. Morgens früh kann man es im Winter auch am neuen Bootshafen Heiligenhafen aushalten. Kurz nach Anbruch der Dämmerung ist man sogar ganz allein und kann den Artenreichtum, der in den geschützten Bereichen überwinternden Entenvögel genießen. Vor einem liegt das große NABU-Vogelschutzgebiet, der Graswarder. Die Fehmarnsund-Brücke ist auch zu erahnen. Die Artenzahl an Vögeln war doch recht gut. Auffallend war vor allem ein sehr aktives Paar des Mittelsägers (Mergus serrator). Weiterhin waren Haubentaucher (Podiceps cristatus), Kormorane (Phalacrocorax carbo) im schönsten Prachtkleid, Kanadagänse (Branta canadensis), Nonnengänse (Branta leucopsis), Stockenten (Anas platyrhynchos), Tafelenten (Aythya ferina) und Reiherenten (Aythya fuligula) auf dem Binnenwasser zugegen. Außerdem waren erstmals aus nächster Nähe Bergenten (Aythya marila) und Schellenten (Bucephala clangula) zu sehen und zu fotografieren.

Die Mittelsäger sind stärker als ihre Artgenossen an Meeresküsten gebunden. Vor allem außerhalb der Brutzeit halten sie sich in Küstennähe auf. Dieser Säger kommt vor allem in Nordeuropa vor, das Hauptüberwinterungsgebiet ist allerdings die westliche Ostsee und auch die Nordsee.

Um die wachsende Nachfrage nach Top- Aufnahmen der selteneren Arten der Paläarktis befriedigen zu können, hat Bird-lens.com gezielt Reisen an Gebiete wie die Seen Brandenburgs, den Neusiedler See, die deutschen Meeresküsten aber auch an entfernte Orte unternommen. Dies alles um exzellente Fotos der Vögel der Westpaläarktis machen zu können. Die Ausbeute an Bildern auch von seltenen westpaläarktischen Vögeln ist sehr gut. Die schönen Bilder, die Sie in der Galerie sehen, sind nur ein erster Eindruck, was Sie hinter dem Reiter “Picture- Shop” sehr bald finden werden. Geben Sie bird-lens.com einfach Bescheid, wenn wir Sie das Bild einer Vogelart benötigen, bevor die neuen Bilder online sind.

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