Sabine’s Gull occurrence in California and Western Europe

Sabine´s Gull adultOne of the beauties in the Gull-family, Sabine’s Gulls (Xema sabini) is rarely seen in western Europe albeit on exposed seawatching spots or pelagic trips mainly in fall. Sabine’s Gull breed on coastal tundra around the shores of the Arctic Oceans. They migrate mainly at sea.
On Migration, Siberian and Alaskan birds winter off the coast of Columbia and Peru. They disburse east across the Pacific Ocean passing down the west coast of the US, where they are often seen on offshore trips. The best way to see this oceanic species is to take a boat trip out of Monterey, California, or some other Pacific Coast city. The wintering range is not fully known but obviously some birds winter off the Pacific coast of northern South America.
Canandian and Greenland birds disperse east passing along the coast of Europe to winter off the coast of Africa. After strong westerly winds they are seen on European seawatching spots – e.g. the western coast of Cornwall – usually in September and October. Only a few birds show up on coast making it a sought after pelagic in european waters.

Bird-lens.com is proud to show images of birds taken in California as well as taken in South-west England. The images in the gallery were taken in California in mid August and show adult birds as well as juveniles. The adult gulls are still showing its breeding plumages with a full-black hood. The images taken on pelagic trips off the Isles of Scilly in mid September showed adult birds only. These gulls were showing a transition plumage with breeding elements visible very well. It should be noted that Continue reading Sabine’s Gull occurrence in California and Western Europe

Keoladeo-Nationalpark, ein Paradies auch für westpaläarktische Vögel

Black Redstart maleKann man auch in Indien eine Geschäftsreise und Vogelbeobachtung verbinden? Das Land ist groß, die Entfernungen ebenfalls und das meiste an Business spielt sich in einem Ballungsraum – Neu Delhi – ab. Obwohl nach der indischen Volkszählung von 2011 angeblich in dem Gebiet Neu-Delhis nur knapp 250. 000 Menschen leben, sind es doch zumindest im Großraum Delhi mehrere Millionen. Natur muß da zurückstehen. In der Nähe befindet sich allerdings Keoladeo. Der ist laut wikipedia ein Nationalpark im indischen Bundesstaat Rajasthan. Er wird auch Bharatpur Bird Sanctuary oder Keoladeo Ghana Bird Sanctuary genannt. Der Nationalpark liegt etwa 50 km westlich von Agra bei der Stadt Bharatpur und kilometermäßig nicht allzu weit südlich der Stadt Neu Delhi, der Hauptstadt Indiens. Ein Geschäftstrip nach Neu Delhi gestattete noch ein paar Tage in einem Schutzgebiet. Ich entschied mich für das Keoladeo Ghana Bird Sanctuary.

Von Deutschland führte die Reise zuerst nach Neu Delhi. Ich übernachtete in der Stadt, hatte 4 anstrengende Tage in Geschäftsmeetings bei konstant laufender Klimaanlage in abgedunkelten Räumen und machte mich dann am Wochenende auf zu meinem wohlverdienten Relax-Ziel, dem Keoladeo-Nationalpark bei Bharatpur.

Doch vor dem Vogelgenuß wird es erst noch mal anstrengend. Es sind zwar nur gut 200 km bis zum Keoladeo Ghana Bird Sanctuary. Aber die haben es in sich. Mindestens 3 Stunden – eher 4 Stunden – ist man auf staubigen, vollgestopften Landstraßen unterwegs. Dann ist man aber auch in Keoladeo, Indiens Paradies für Wasservögel. Er ist für Indien, was der Okawango für Botswana und die Everglades für Amerika bedeuten. Die örtliche Bevölkerung kennt Keoladeo als “Ghana”. In ihrer Sprache bedeutet dieses Wort “Wald” oder “Dickicht”. Keoladeo war ursprünglich das private Entenjagdrevier des Maharajas von Bharatpur. In der Sumpflandschaft überwintern viele Wasservögel aus Afghanistan, Turkmenistan, China und Sibirien. Angeblich über 364 Vogelarten. Die Stadt Bharatpur wurde früher regelmäßig während der Monsunzeit überschwemmt. Bei Deichbauarbeiten am sogenannten Ajan-Damm entstand dann durch das Abtragen des für den Dammbau verwendeten Erdreichs eine Mulde, die sich mit Wasser füllte und zum Keoladeo-See wurde. Um 1900 wurde der Keoladeo-See als Jagdrevier hergerichtet. Der flache See wurde mit Dämmen unterteilt. Mittels Schleusen ließ sich der Wasserstand auf dem gewünschten Niveau einstellen. Schießplätze, Verstecke und Wege wurden geschaffen. Keoladeo wurde zu einem der besten Entenjagdgebiete der Welt. Mit einer geänderten Einstellung zu Tieren und Jagd wurde aus dem Revier für die Entenjagd ein Schutzgebiet, das auch 1956 als solches eingerichtet wurde. Zum Nationalpark wurde der Park 1982 per Gesetz erklärt.

In der Zeit des Monsuns von Juli bis September ist überall Brutzeit in diesem ausgedehnten Sumpfgebiet. Bald gibt es allerorten die verschiedensten Jungvögel von Ibis und Storch, Reiher, Kormoran und Purpurhuhn zu sehen. Aber der berühmteste und sehnlichst erwartete Besucher des Keoladeo kommt erst, wenn der Winter ihn aus den nördlichen Regionen in südlichere Gefilde zwingt. Es handelt sich um den seltenen Nonnenkranich (Grus leucogeranus), auch Schneekranich genannt. Dessen Vorkommen bis auf wenige EinzeIexemplare zusammengeschrumpft. Ich habe ihn leider nicht mehr zu Gesicht bekommen, denn nur wenige Tage vor Continue reading Keoladeo-Nationalpark, ein Paradies auch für westpaläarktische Vögel

Genetische Uhr der Mäusebussarde

Common BuzzardPolymorphe Gene, die an der molekularen Steuerung und Taktgebung innner Uhren beteiligt sind, spielen eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Zeitpunkts der Brut und der anschließenden Abwanderung/ Verteilung aus dem Brutgebiet und bestimmen damit die Lebenstauglichkeit bei Wirbeltieren.

Besonders interessant ist, herauszufinden, wie im Jahresablauf periodisch wiederkehrende Entwicklungserscheinungen in der Natur, wie also biologische Prozessen im Kontext des Verhaltens der Tiere mit bestimmten Genausprägungen korreliert sind. Allerdings hat es bisher nur relativ wenige Studien gegeben, die Zusammenhänge zwischen phänologischen Genen (sogenannten phenological candidate genes) und Verhalten genauer untersuchen. Diese waren bisher auf bestimmte taxonomische Gruppen wie Singvögeln und Salmoniden begrenzt. Daher testeten Forscher der Universität Bielefeld bestimmte Regionen regulatorischer Gene beim Mäusebussard (Buteo buteo). Es wurden insgesamt vier Gene analysiert, die eine Rolle bei der genetischen Uhr spielen könnten. Diese Gene kodieren neuronale Botenstoffe, die bei Singvögeln das Zugverhalten steuern. Wie bei Studien an Singvögeln, wurden bei 976 untersuchten Mäusebussard-Nestlingen sowie bei drei weiteren Arten der Gattung Buteo relevante Gene festgestellt. Im Gegensatz zu Studien bei Singvögeln konnte ermittelt werden, daß keine der candidate genes Continue reading Genetische Uhr der Mäusebussarde

Albino Austernfischer (Haematopus ostralegus) in Süd-England

AusternfischerBei einem Besuch des Hides im Dawlish Warren National Nature Reserve konnte ich an einem Nachmittag des 22.08.13 einen teil-albinotischen Austernfischer sehen. Wie die einschlägige Website des Reservats referiert, können Gefieder – Anomalien immer mal wieder auftreten und Teil-Albinos kommen sogar in den meisten Jahren  vor. Ein Voll-Albino wurde jedes Jahr von 1964 bis 1974 festgestellt und ein anderes Exemplar war am 11. September 1980 zu sehen. Ansonsten ist dieser Watvogel sehr häufig an der Südküste Englands anzutreffen. Dies trifft vor allem auf Überwinterer und die im Herbst migrierenden Vögel zu. Ich sah diesen ungewöhnlichen Austernfischer auf Anhieb in einem Trupp von gut 100 seiner Artgenossen. Er stand immer etwas abseits, wurde aber von den anderen, “normalen” Austernfischer nicht gemobbt oder angegriffen. Auf den Fotos ist zu sehen, dass dieser Vogel auch rote Augen hat. So ist er wohl ein Teil ” Albino “. In einem englischen Artikel von Charlie Fleming wird bereites ein albino Austernfischer aus dem Juli 2009 beschrieben. Das Gefieder sieht ziemlich ähnlich aus. So kann es sein, daß dieser Vogel nun bereits seit 4 Jahren in Dawlish Warren lebt. Mein Hauptgrund für den Besuch in Dawlish Warren war die Beobachtung einer Rosenseeschwalbe (Sterna dougallii) in den Tagen und Wochen vorher. Außerdem war ein Ohrentaucher, Podiceps auritus, gesehen worden. Leider konnte ich keine dieser beiden Seltenheiten sehen geschweige denn fotografieren. Dawlish Warren ist nicht nur  ein Reservat, das Dawlish Warren Nature Reserve, sondern auch ein kleiner Badeort an der Südküste von Devon in England. Dawlish Warren befindet sich an der Mündung des Flusses Exe. Das Reservat ist häufig ein Anziehungspunkt für Ornithologen, da dort immer mal wieder Seltenheiten gesichtet werden. Von einem weißen Austernfischer hatte ich bis dahin noch nicht gehört. Doch konnte Edgar  Schonart am 2. September 2012 im Continue reading Albino Austernfischer (Haematopus ostralegus) in Süd-England

Albino Eurasian Oystercatcher (Haematopus ostralegus) in Devon

Eurasian OystercatcherDuring a visit to the hides im Dawlish Warren National Nature Reserve I was lucky to observe a partly albinotic Eurasian Oystercatcher. This was on the afternoon of 22nd of August 2013. The website of the reserve refers to abnormalies in plumages with oystercatchers which occur with some regularity most years. Otherwise, this wader is very frequently found on the southern coast of Great Britain. This is especially true for overwintering birds and migrating birds in fall.

I saw this unusual Eurasian Oystercatcher in a flock of roughly 100 of his congeners. Standing a bit by side all the time, it was neither mobbed nor attacked by the other, “normal” Oystercatchers. I could see that this bird had red eyes. In deed it is a partial “albino”. In an article by Charlie Fleming, an albino Oystercatcher is mentioned already for July 2009. The plumage looks quite the same. So maybe this bird still survives at Dawlish Warren for at least 4 years.

My main reason for my visit to Dawlish Warren was, to check if I could catch up with the Roseate Tern (Sterna dougallii) seen a few weeks ago. Additionally a Slavonian Grebe (or Horned Grebe), Podiceps auritus, had been reported. Unfortunately I dipped with both rarities. But the leucistic Oystercatcher was an excellent photo opportunity, too.

Of a white Eurasian Oystercatcher I had not heard before. But from Germany Continue reading Albino Eurasian Oystercatcher (Haematopus ostralegus) in Devon

Der Habicht – Flugaufnahmen und mehr

HabichtBeim Durchforsten des Bildarchivs von bird-lens.com ist aufgefallen, daß der Habicht noch deutlich unterrepräsentiert ist. In der letzten Zeit wurden daher gezielt Örtlichkeiten aufgesucht, die von Habichten regelmäßiger frequentiert werden. Hierzu sucht man insbesondere im Spätsommer oder Herbst Feuchtgebiete auf, wo viele (größere) Vögel rasten und/oder mausern und daher als Beute auch für noch unerfahrene Junghabichte zur Verfügung stehen. Hierbei konnte ich mal ein junges Habichtweibchen (Accipiter gentilis) sehen. Dabei gelangen teilweise herrliche Flugbilder dieses Habichts. So kräftig und brustlastig wie auf den Bildern in der Gallerie lässt er sich allein schon proportional leicht vom Sperber (Accipiter nisus) unterscheiden.

Es ist ziemlich einfach von einem erhöhten Aussichtspunkt zu beobachten, daß Habicht-Brutpaare territorial sind. Es konnte in einschlägigen Untersuchungen gezeigt werden, daß die Horste weitgehend gleichmäßig in der Landschaft verteilt sind. Brutvögel verteidigen das Umfeld ihres Horstes in einem gewissen Radius, der aber 1km nicht überschreiten dürfte.

Auch außerhalb der Brutzeit ist Territorialverhalten festzustellen. Dabei werden auch artfremde Greife wie die gezeigten Mäusebussarde (Buteo buteo) vehement angegriffen. Insbesondere adulte Männchen zeigen ganzjährig eine Bindung an den Horstbereich.

Hingegen können eben selbständig werdende Jungvögel wie das im Bild gezeigte Continue reading Der Habicht – Flugaufnahmen und mehr

Silberreiher tanzen im Morgennebel

Great EgretSilberreiher im Nebel sind ein tolles Motiv. Durch die weisse Farbe haben die Reiher im Morgennebel immer etwas mysthisches. Weiße Kreaturen werden in Mythen und Legenden gerne dazu benutzt, als Führer in eine andere Welt zu dienen. Weiße Hirsche, weiße Pferde und weiße Hasen sind wahrscheinlich die häufigsten Assoziationen für Magie  und werden gerne in die Verbindung mit Feen und anderen Zaubergestalten gebracht. Einen Reiher aus dem Nebel im ersten, dämmrigen Licht des frühen Morgens fliegen zu sehen, ist ein magisches Erlebnis. Das Gefieder des Silberreihers (Casmerodius albus)  hat ein brillantes, unberührtes Weiß. Sie wirken wie  Boten aus einer anderen Welt. Das langsame Schlagen ihrer Flügel hat seine ganz eigene Schönheit. Wenn sie geduldig wartend im seichten Wasser stehen, wirken sie geradezu majestätisch.

In der Natur gibt sehr wenige Dinge des rein Weißen. Nun gut, es gibt Milch und Schnee, und natürlich weiße Vögel. Lange mußte der Mensch mit Erdtönen leben, bevor uns der Fortschritt Bleichmittel und weiße Farbe brachte. Weiß in der natürlichen Umgebung war ungewöhnlich und daher umso faszinierender.

Es gab keine weißen Reiher in Deutschland, als ich ein Kind war. Überhaupt gab es sehr wenig Reiher. Reiher wurden bis in die 80iger Jahre als Fischräuber verfolgt. Der Name „Fischreiher“ für den Graureiher (Ardea cinerea) ist auch heute noch Continue reading Silberreiher tanzen im Morgennebel

Birding rund um den Frankfurter Flughafen – Der Grosse Feldberg

RedwingFrankfurt Airport  (FRA ) ist das Tor zum europäischen Festland . Viele Fluggesellschaften nutzen den Airport als Drehscheibe für Anschlussflüge für die ganze Welt. Wenn Sie freie Zeit zwischen zwei Flügen haben und Sie ein Vogelbeobachter sind, haben Sie vielleicht Interesse zu wissen, wo man gute Orte für die Vogelbeobachtung findet und zudem noch die Beine etwas vertreten kann. Genießen Sie die frische Luft und genießen Sie dabei die typisch europäischen Vögel.

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben und ein Auto nutzen können, sollten Sie einen Ausflug in den Taunus nordwestlich von Frankfurt in Betracht ziehen. Der Große Feldberg ist nur einer, wenn auch der höchste der Gipfeln des Taunus ganz in der Nähe von Frankfurt. Über eine kurvige Straße ist er auch sehr einfach zu besuchen.

In dichtem Nebel und bei starkem nordwestliche Wind konnten am Morgen des 7. Oktober 2012 38 Ringdrosseln (Turdus torquatus) und am 9. Oktober 2013 mehr als 30 Ringdrosseln um den Großen Feldberg gesehen werden. Aber auch Amseln (Turdus merula), Wacholderdrosseln (Turdus pilaris), Rotdrosseln (Turdus iliacus) und Singdrosseln (Turdus philomelos) sind jetzt sehr häufig an den flechtenüberwucherten Vogelbeer-Sträuchern zu finden. Generell ist die Zeit im September und Oktober ausgezeichnet, um den aktiven Tageszug von vielen Vogelarten zu sehen.

März und April sind dagegen die besten Zeiten für Spechte, da die Vögel Continue reading Birding rund um den Frankfurter Flughafen – Der Grosse Feldberg

Canon EOS 1DX: ein Erfahrungsbericht

Canon EOS-1 D XNachdem ich ja vor nicht allzu langer Zeit einen Erfahrungsbericht zur Canon EOS 1 Mark IV geschrieben hatte, kommt der Testbericht zur auch nicht mehr so neuen Canon EOS 1DX vielleicht etwas früh. Ich schreibe trotzdem mal einen kurzen Erfahrungsbericht, da ich doch immer wieder bzgl. meiner Erfahrungen mit der 1DX gefragt werde. Gerade von Fotografen, die (noch) die Canon EOS 1 Mark IV nutzen.

Mit der EOS 1 Mark IV bin ich ja die ganze Zeit sehr zufrieden gewesen und hatte bis im Februar des Jahres 2013 gedacht, daß ich das nächste Profimodell abwarten würde und die Canon EOS 1 D X überspringen würde. Ich hätte also zu dem Zeitpunkt nicht gedacht, dass ich mir die Canon EOS 1DX kaufen würde. Die EOS 1 Mark IV ist eigentlich die perfekte Kamera für mich gewesen. Als ich jedoch in Norwegen den bekannten finnischen Naturfotograferen Marcus Varesvuo kennenlernte, stellte ich fest, daß dieser sogar 2 Bodies der Canon EOS 1DX sein eigen nannte und mir erzählte, daß er seine beiden „alten“ EOS 1 Mark IV verkauft hatte, da er seit dem Kauf der neuen Profimodelle gar nicht mehr zum Fotografieren mit der EOS 1 Mark IV komme. Die EOS 1 Mark IV hatte er ursprünglich behalten wollen, um den gegenüber dem aktuellen Profimodell “besseren” Crop-Faktor von 1,3 ausnutzen zu können. Wie er mir sagte, spiele das aber inzwischen keine Rolle mehr. Die höhere Auflösung von nun 18Mpix würde eine Beschneidung im fertigen Bild sehr gut ermöglichen und das deutlich verbesserte Rauschverhalten Aufnahmen mit den Konvertern erlauben, die mit der EOS 1 Mark IV so nicht möglich seien. Als ich selber das erste Mal mit der 1DX fotografiert habe, sind mir nicht nur die o.a. Verbesserungen aufgefallen. Die Autofokusgeschwindigkeit, eine Geschwindigkeit von 12 Bilder/ sec, und auch der Dynamikumfang waren deutlich besser. Jedenfalls hatte ich anschließend diesen Floh im Ohr. Als wieder eine kleine Expedition mit vielen zu erwartenden Flugaufnahmen anstand, konnte ich nicht wiederstehen und habe die 1DX kurzer Hand als Vorführmodell Continue reading Canon EOS 1DX: ein Erfahrungsbericht

Resultate 2013; Results of Euro BirdWatch in Switzerland

Migrating flock of Common Wood-PigeonOn the weekend of 5/6 October 2013 BirdLife International and its national partner institutions organized the pan-european Euro BirdWatch. Migratory birds on their way south were observed in 33 European and some countries in central Asia.

In total 2,509 visitors were inspired by the natural phenomenon of bird migration in spite of bad weather.  In Switzerland, a total of 49’304 birds were counted on euro Birdwatch weekend. The biggest numbers naturally show migrants like the Chaffinch, Fringilla coelebs (22,722 watching birds) or the Common Wood-Pigeon, Columba palumbus, (4,018) and the Common Coot, Fulica atra (2,431). However, rare species such as the Glossy Ibis, Plegadis falcinellus, and Greater White-fronted Goose, Anser albifrons, could be observed, too. All Swiss results can be viewed on the established by the Swiss Protection of Birds SVS / BirdLife Switzerland Homepage

The International Zugvogeltag is the biggest event of this BirdLife partner in Europe. Since 1993 bird watching people and conservationists from all over Europe join in autumn for a weekend to observe and count the passing birds. This year the events was attended by 20,000 people at the Euro Birdwatch. The observers counted in total some 2 million migratory birds on their way to their winter areas.

The Swiss Protection of Birds SVS / BirdLife Switzerland and its local sections , in cantonal and national associations are involved since the beginning.

Detailed results for different Locations can be seen online via Resultate 2013.

Vogelzug am Stockert in der Eifel

Haubenmeise in SchleheEin schöner Tag im Herbst. Indian Summer wie er im Buche steht. Diesmal soll es in die Eifel gehen, zu einem Berg, der Stockert genant wird und südlich von Euskirchen gelegen ist. Hier kann man den Vogelzug der am Tag ziehenden Vogelarten sehr gut beobachten. Es war noch dunkel, als ich ankam. Das erste Vogelgezwitscher konnte aber bereits gehört werden. Es waren vor allem Meisen, deren Rufe noch in den Bäumen zu hören waren. Dann ging es sehr schnell. Innerhalb weniger Minuten waren die Büsche voll. Natürlich waren vor allem Kohlmeisen (Parus major) und Blaumeisen (Cyanistes caeruleus) in den Schlehen und Hagebutten zu sehen. Ein wunderbarer Kontrast zu den blauen und roten Früchten, die übervoll an den Zweigen hingen. Die Zugunruhe hatte offensichtlich auch zwei Spezies von Meisen gepackt, die in der Regel nicht mit der offenen Landschaft, sondern eher mit Nadelbäumen in Wäldern in Verbindung gebracht werden. So waren gut 5 Tannenmeisen (Periparus ater) und auch mindestens 3 Haubenmeisen (Lophophanes cristatus) zu beobachten, die für eine Weile auf den Ästen einer Schlehe ausgeruhten. Nur kurz – ca. 2 Minuten – dann waren sie wieder weg.

Beim Beobachten und Fotografieren war klar zu erkennen, dass das Zuggeschehen in vollem Gange ist. Gesang und andere territoriale Verhaltensweisen waren selten zu sehen und beschränkten sich wenn auf den frühesten Morgen. Was für ein wunderschöner, früher Morgen an einem sonnigen Tag. Allerdings ziemlich kalt in den ersten Stunden. Dazu ein wahres Vergnügen – auch unter dem Gesichtspunkt der Ornithologie. Zusätzlich Continue reading Vogelzug am Stockert in der Eifel

Bird migration at the Stockert in the Eifel hills

Crested Tit, resting in sloe

A beautiful autumn day. Indian Summer, as written in the books. This time it is to go to the Eifel to hill Stockert south of Euskirchen where bird migration at day can be observed. It was still dark when I arrived. The first bird whispers were heard already . It was mainly chickadees whose calls were audible. Then it went very quick. Within minutes, the bushes were full. Of course, especially Great Tit (Parus major) and Blue Tit (Cyanistes caeruleus ) were seen in the sloe (or Blackthorn), Prunus spinosa, and rosehip, Rosa canina, bushes. A wonderful contrast to the blue and red fruits that hung plentiful on the branches everywhere. Migration unrest obviously hit two species of tits too that are usually not associated with the open countryside but with conifers in the forests. There were some Coal Tits (Periparus ater) and Crested Tit (Lophophanes cristatus), which rested for a while on the branches of a sloe . Only short – about 2 minutes – then they were gone again.

When photographing it was obvious to see that migration is in full swing. Singing and other territorial habits were rare and restricted to the earliest morning. This early morning on a sunny day (but quite cold in the first hours) was a real pleasure – also from the point of ornithology. In addition Continue reading Bird migration at the Stockert in the Eifel hills