Hartlaub’s Duck near Douala in southern Cameroon

HartlaubenteHigh on the list of a Rockjumper-trip in Cameroon was the Hartlaub’s Duck  (Pteronetta hartlaubii). We found four on the morning going to the Sanaga River, Cameroon in April 2017. Probably they were 2 pairs in the area.

On the road from Douala to Yaoundé lies the remnant of a lake that has grown to a small, shallow pond. Probably the construction of the road has cut off the access between the water source and the lake. The lake is already fairly grown but looks still quite close to a natural habitat despite the proximity to the city. Maybe this small pond was formed by former flooding by the nearby river. Just in the early morning some very nice birds are to be found here. And promptly I have my fist liver. And it is a megabird. A male of a Hartlaub’s Duck is floating in the shallow water. Its partner is also to be seen. Then one of the Hartlaub’s ducks flies up, revealing the beautiful wing badges, which are so typical of this species. A very inconspicuous African Pygmy-goose (Nettapus auritus) floats in the water as well. In the further course there are 2 more Hartlaub’s Duck, this time swimming together with – in total – 4 African Pygmy-goose to see. In the further course, the Hartlaub’s Ducks fly a few more times. Of the 30 flight shots, 3 are acceptable enough, to be Continue reading Hartlaub’s Duck near Douala in southern Cameroon

Tree Pipit: back from Africa

BaumpieperA remembrance of a song, beautiful and both familiar and strange. It took a while until I got the clue. It was a Tree Pipit (Anthus trivialis) singing in a woodland in the heath on sunday. Singing now south of Berlin, seen 20 days ago in Cameroon. There the subspecies trivialis was still fairly common near the Ngaoundaba Ranch on the Adamawa Plateau of middle Cameroon in the beginning of April. Other migrant WP-birds were Eurasian Hoopoe (Upupa epops), Great Reed-Warbler (Acrocephalus arundinaceus), Blackcap (Sylvia atricapilla) and many Whinchats (Saxicola rubetra).

The Tree Pipit is a small passerine bird which breeds across most of Europe. It is an nondescript species, similar to the Meadow Pipit (Anthus pratensis). The Tree Pipit is brown with streakings above and has black markings on a white belly and buff breast below. It can be distinguished from the slightly smaller Meadow Pipit by its heavier bill and greater contrast between its buff breast and white belly. Tree pipits more readily perch in trees in comparison Continue reading Tree Pipit: back from Africa

Keoladeo Ghana Nationalpark: Vogelparadies in Indien

DajaldrosselLange verweilt die dunkelblau-weiße Dajaldrossel (Copsychus saularis) auf ihrem Ast in der Morgensonne. Ausgiebig kann ich Porträtfotos schießen.  Winter, Sommer und Monsun, so teilen die Einwohner Bharatpurs das Jahr ein. Im Juli und August, nach den trockenen Zeiten der Vormonate, erweckt der Monsun den Kreislauf des Lebens im Park immer wieder aufs Neue. In dieser Zeit sind Lufttemperatur und vor allem die Luftfeuchtigkeit allerdings so hoch, dass die meisten Menschen den Keoladeo Ghana Nationalpark meiden. Für die Vögel aber bedeutet der erste Regen den Startschuss für die Brutsaison. Sie balzen, paaren sich, bauen Nester, brüten die Eier aus und füttern die Nachkommenschaft.

Die ausländischen gefiederten Besucher treffen in der Regel nicht vor Ende Oktober im indischen Vogelparadies ein. Zu diesem Zeitpunkt kommen auch die ersten Zugvögel in ihr indisches Überwinterungsgebiet und gesellen sich zur ebenfalls sehr reichhaltigen einheimischen Avifauna. Im November und Dezember fallen Enten und Gänse in den Park ein, Die Luft ist erfüllt vom Schnattern der Streifengänse (Anser indicus), Schnatterenten (Anas strepera), Pfeifenten (Anas penelope), Löffelenten (Anas clypeata), Spießenten (Anas acuta) und Knäkenten (Anas querquedula). Sind dann die Greife wie Rohrweihe (Circus aeruginosus), Steppenweihe (Circus macrourus), Schikra (Accipiter badius), Adlerbussard (Buteo rufinus), Schelladler (Aquila clanga), Steppenadler (Aquila nipalensis), Kaiseradler (Aquila heliaca) und Zwergadler (Hieraaetus pennatus) auch angekommen, kommt der Naturfotograf auch mit Actionaufnahmen Continue reading Keoladeo Ghana Nationalpark: Vogelparadies in Indien

Balz der Trappen in La Serena/ Estremadura

GrosstrappeIm Osten der spanischen Provinz Badajoz findet man eine weite, trockene Landschaft, deren besonderer Reiz in dem Wechsel zwischen steppenartigen Gebieten und locker bewaldeten Flächen liegt. La Serena ist ein Steppengebiet, das für Naturfotografen ein sehr lohnendes Fotoziel mit exzellenten Aufnahmemöglichkeiten darstellt. Die überwiegend baumlose Gegend wirkt auf den ersten Blick eintönig und leer. Doch wer in der weiten Landschaft steht und ganz in Ruhe über die sehr sanft gewundenen, niedrigen Hügel in die Ferne blickt, überkommt ein Gefühl der Unbegrenztheit. Zusätzlich sind die Steppen von La Serena berühmt für ihre Steppenvogelwelt. Spiessflughuhn (Pterocles alchata), Sandflughuhn (Pterocles orientalis), Steinkauz (Athene noctua), Blauracke (Coracias garrulus), Kalanderlerche (Melanocorypha calandra) und dann vor allem die Trappen. Zwergtrappe (Tetrax tetrax) und Großtrappe (Otis tarda) sind in der Steppenlandschaft das Highlight.

Das für Vogelfotografen beeindruckendes Motiv ist zweifelsohne die Balz der Männchen der Zwergtrappen und der Großtrappen. Die Balzzeit der Großtrappen beginnt in den Steppen der Serena Mitte März und endet etwa Mitte Mai. Einzelne balzende Hähne sieht man jedoch auch noch Ende Mai. In den gut besetzten Revieren tauchen die Trapphähne in den frühen Morgenstunden als große, weiße „Blumen” auf. Minutenlang scheinen sie in der Balzhaltung aufzublühen. Nach der Vollbalzstellung geht der Hahn zur nächsten Balzstelle, die oft mehrere 100 Meter entfernt ist. Dabei nimmt er zumeist eine unvollkommene Balzstellung mit halbgefülltem Kehlluftsack und vorgeklapptem Schwanz ein, so daß seine weißen Unterschwanzfedern zu sehen sind. Diese Balzstellung wird auch eingenommen, wenn keine Hennen zu sehen sind. Das Erscheinen einzelner Hennen jedoch löst bei balzbereiten Hähnen sofort die Vollbalzstellung aus, bei der man nur die Augen und die senkrecht nach oben stehenden Barthaare erkennen kann.

Während bei der Balz der Großtrappen nur optische Signale ausgesandt werden, sind bei den Zwergtrappen auch akustische Signale vorhanden. Selbst nachts sind die rätschenden „Brrrret”-Rufe der Zwergtrappenhähne regelmäßig zu hören. Kurz vor Sonnenaufgang beginnen die Hähne mit ihrer Balzphase, die als „Territoriales Flügelschlagen” bezeichnet wird. Zuerst kommt das trommelnde Fußstampfen, anschließend erklingt der „Brrrret “-Ruf, dann kommt es zu einigen Flügelschlägen, bei denen der Vogel aber nicht vom Boden abhebt. Nach Sonnenaufgang beginnt die Sprungbalz. Hier folgt nach Fußtrampeln und „Brrrret “-Rufen ein von zwei Flügelschlägen begleiteter Sprung. Während dieses Sprunges sind die weißen Unterflügel weit über die Steppe sichtbar.

Die Fluchtdistanz der Großtrappen ist insgesamt sehr groß. Auch vor einem sich nähernden Auto flüchten die Trappen. Deshalb ist u.a. ein Ansitzzelt unbedingt notwendig. Das in geringerem Maße gilt für die Zwergtrappenbalz. Die Balzhandlungen werden zwar anfangs eingestellt, sobald sich ein Auto nähert. Aber später macht der Zwergtrappenhahn unbeeindruckt weiter. Auf den ersten Fotos nach dem Verschwinden ist dann aber erstmal nur ein sichernder Zwergtrappenhahn zu sehen. Auch ein Ansitzzelt wird von den Trappen nicht sofort in Fotoentfernung akzeptiert, so daß einige Tage nötig sind, um die Tiere an das Zelt zu gewöhnen. Vielleicht ist es da besser, sich einem professionellen Anbieter anzuvertrauen.

Erfahrene Fotografen, die in Tarnzelten ihre Ansitzzeit verbringen wollen, sollten vorher wissen, was sie fotografieren wollen. Die Verwendung eines Tarnzelts, eines Hides, verlangt vor allem Sitzfleisch, viel Wasser und Geduld verlangt. Hat man sich für ein Tarnzelt für die Großtrappe entschieden, muß man dort von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang verbleiben. Die Tarnzelte für die Großtrappe  werden von Ende März bis Anfang Mai von diesem Anbieter verwendet. Die lange Aufenthaltsdauer ist notwendig, um eine Störung in ihren Balzgebieten zu verhindern. Diese Regelung wird strikt angewendet. Geduld ist als ein Muß, denn eine ununterbrochene Sitzung von 14 Stunden ist sehr anspruchsvoll und kann sehr langweilig werden. Dazu sollte man wissen, daß das Revier der Großtrappe sehr weitläufig ist und Balzhandlungen können eigentlich überall vorkommen können. Es gibt keinen festen Balzplatz, wie z. B. bei der Birkhahnbalz, weshalb eine lange Brennweite von Vorteil ist.

Sollte man sich für das private Aufstellen eines Ansitzzeltes ist in der Serena entscheiden, sollte man berücksichtigen, daß dazu eine offizielle Genehmigung nötig ist. Man erhält sie bei der Naturschutzbehörde der Estremadura in Merida.

An einführender Literatur bietet sich das DuMont Reise-Taschenbuch „Extremadura“ von 11/2014 an. Auf knapp 300 Seiten stellt das DuMont Reise-Taschenbuch alle sehenswerten Orte und Ausflugsziele in der Extremadura übersichtlich vor. Stadtspaziergänge, ungewöhnliche Entdeckungstouren und ausgewählte Wanderungen mit Lieblingsorten des Autors, Jürgen Strohmaier, erschließen die Highlights und Besonderheiten der Region. Es gibt auch noch einen Vorgänger des Dumont Reise-Taschenbuchs „Estremadura”, das von H.-P. Burmeister stammt. Eine Alternative für den passionierten Birder ist „Where to Watch Birds in Southern and Western Spain: Andalucaia, Extremadura and Gibraltar (Where to Watch Birds) vom März 2008 von Andrew Paterson und Ernest Garcia.

Um die wachsende Nachfrage nach Top- Aufnahmen der selteneren Arten der Paläarktis zu bewältigen, ist Bird-lens.com bestrebt, das Spektrum der Bilder von Vögeln der Westpaläarktis weiter auszubauen. Trips zu abgelegenen Orten, um Bilder von seltenen Vögeln der Westpaläarktis zu machen, waren sehr erfolgreich. Ebenso bringen Ausflüge in die nähere Umgebung immer wieder schöne Eindrücke und manch seltene Beobachtung, die – wenn es gut läuft – auch mit Fotos gekrönt werden kann. Dieses schöne Bild des Blogs ist nur ein erster Eindruck, was Sie in der Galerie im “Picture-Shop” sehr bald finden können. Hinterlassen Sie doch einfach eine Nachricht, wenn bird-lens.com mit einem Bild dienen kann.

Die Nilgans: zugereist aus Afrika

NilgansWer die Nilgans (Alopochen aegyptiacus) sucht, muss sich das arttypische Geschnatter einprägen, denn die ruffreudigen Ganter machen während der Brutzeit jetzt im März kein Geheimnis aus ihrem Aufenthaltsort. Die ursprünglich in Afrika beheimatete Nilgans ist inzwischen auch in Deutschland längst keine Ausnahmeerscheinung mehr.

Heute trifft man diese sogenannte Halbgans vielerorts häufig an. Ihre Verbreitung in Europa ging von Großbritannien aus, wo sie ausgewildert wurde und sich rasch vermehrte. Da der Ärmelkanal für Nilgänse keine ernst zu nehmende geografische Barriere darstellt, war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Tiere auf dem europäischen Festland auftauchten. Seit 1980 gilt die Nilgans in Deutsch-land als etabliert und ihr Bestand hat bereits eine stattliche Größe erreicht. Nilgänse gehören mittlerweile zum gewohnten Bild vieler Seen und Teiche.

Ein – auch fotografisch – sehr ergiebiger Ort ist der Palmengarten im Westen der Innenstadt von Frankfurt/ Main.  Hier kann man die Nilgans leicht finden. Die Behauptung, daß sie nicht scheu ist und man sehr nah an sie heran kommt, erweist sich im Frankfurter Umland schnell als Trugschluß. Im Palmengarten Continue reading Die Nilgans: zugereist aus Afrika

Black Jacobin in the Itatiaia NP/ Rio de Janeiro

TrauerkolibriWhite flashes on the tail of an almost completely black bird is hovering in the air. Not far from me, a hummingbird is feeding on a nectar stick. The ornitologist and German naturalist Helmut Sick described the Black Jacobin (Florisuga fusca) as abundant and the most frequent species of hummingbird in Macai de Cima (or Macaé de Cima), near Nova Friburgo in the state Rio de Janeiro.

After my 2nd visit to to the Itatiaia NP near the village of Penedo, district of Itatiaia (RJ), I would like to say that the abundance of this hummingbird species in the Rio de Janeiro summer can be observed here in “little Finlandia”, and it is also known that this is a  quiet and funny place – here where is located a Continue reading Black Jacobin in the Itatiaia NP/ Rio de Janeiro

Haubentaucher auf schwimmenden Nest fotografieren

HaubentaucherIch hatte gelesen, dass Haubentaucher (Podiceps cristatus) schwimmende Nester bauen, die aus der Ferne gut erkennbar sind. Wenn der See mit einer Schicht aus Eis am Ende des Jahres bedeckt ist, lassen sich die schwimmenden Haubentauchernester schon mal zu Fuß untersuchen. So lange – bis Mitte Februar – die Seen immer noch zugefroren sind, braucht man gar nicht weiter zu gucken. Es wurde Mitte März, als ich dann die im weiteren Umkreis gelegenen Seen so weit überprüft hatte, um zu wissen auf welchen See Haubentaucher zurückgekommen waren. Ich widmete mich der Stelle, wo die Vögel ausweislich der Winterkontrolle in dem Jahr zuvor gebrütet hatten. Ich bemerkte, dass die Haubentaucher bereits mit dem Bau einer flachen Brutplattform an der gleichen Stelle begonnen hatten. Aber, was die Haubentaucher bis zu diesem Zeitpunkt aufgebaut hatten, sah auf den ersten Blick nicht sehr vertrauenserweckend aus. Alles an Material war aus dem See gezogen: Teichrosenblätter, dünne Zweige, Tannenwedel und daumendicke Äste. Das Nistmaterial wurde einfach übereinander geschichtet und versank anschließend langsam wieder. Schließlich begann die Plattform aber doch zu tragen. Nun wurden nur noch frische Teichrosenblätter verwendet, die vom Boden des Sees abgeknipst wurden. Dies geschah, um die Konstruktion zu erhöhen. Das frische Grün der Blätter verführte auch einige Stockenten ( Anas platyrhynchos) an der Plattform ihren Hunger zu stillen. Aber solche Diebstähle wurden mit heftigen Haubentaucher-Angriffen unter Wasser bestraft.

Anfängliche Bedenken, dass die Haubentaucher meine Anwesenheit als lästig fühlen konnte, konnten nicht bestätigt werden. So war es mir möglich, ohne Tarnung zu beobachten und zu fotografieren. Die Haubentaucher hatten sich auf ihr ursprüngliches Nest konzentriert. Andere Nester, die in der Literatur sogenannte “Ritual-Plattformen”, konnte ich nicht erkennen. Die ganze Aufmerksamkeit der beiden Haubentaucher ist auf eine “Insel der Liebe” fokussiert. Die Konstruktion schien ziemlich robust und stabil zu sein.

Haubentaucher (Podiceps cristatus) verfügen ja über einen besonders spektakulären Balzablauf. Dies ist bereits ausführlich in einem Blog über Haubentaucher und ihre Balz beschrieben worden. Dabei sieht man Männchen und Weibchen zusammen mit aufgestellten Kopffedern schwimmen. Nach einer sogenannten “Brautgeschenk-Zeremonie” findet die Kopulation auf einer vorher zusammengetragenen Plattform aus Schilf, Zweigen und Unterwasservegetation statt. Das Weibchen schiebt seinen Oberkörper auf den Rand der Plattform und springt mit einem Satz auf die Insel auf. Das Weibchen lädt das Männchen flach liegend mit weichen “KoorrKoorr”-Rufen zur Begattung ein. Das Männchen umkreist die Insel der Liebe aufgeregt, und springt dann mit einem beeindruckenden Sprung von hinten auf den Rücken des Weibchens. Die Kopulation wird von noch mehr “Koorr-Koorr” begleitet bis das Männchen auf dem Rücken die richtige Position eingenommen hat. Die anschließende Begattung findet schnell statt. Anschließend verschwindet das Männchen wieder im Wasser.

Haubentaucher (Podiceps cristatus) sind recht häufige Vögel in Deutschland. Die Population ist dabei weitgehend konstant. Nach schwerer Verfolgung im 19. Jahrhundert wurde eine deutliche Erholung der Bestände seit der Mitte des 20. Jahrhunderts beobachtet. Die Taucher profitieren vor allem von der Steigerung der Nahrungsmittelversorgung von kleinen Fischen in nährstoffreichen Gewässern.

Um die wachsende Nachfrage nach Top- Aufnahmen der selteneren Arten der Paläarktis zu bewältigen, ist Bird-lens.com bestrebt, das Spektrum der Bilder von Vögeln der Westpaläarktis weiter auszubauen. Trips zu abgelegenen Orten, um Bilder von seltenen Vögeln der Westpaläarktis zu machen, waren sehr erfolgreich. Ebenso bringen Ausflüge in die nähere Umgebung immer wieder schöne Eindrücke und manch seltene Beobachtung, die – wenn es gut läuft – auch mit Fotos gekrönt werden kann. Dieses schöne Bild der Haubentaucher ist nur ein erster Eindruck, was Sie in der Galerie im “Picture-Shop” sehr bald finden können. Hinterlassen Sie doch einfach eine Nachricht, wenn bird-lens.com mit einem Bild dienen kann.

Habichtkauz in den Urwäldern von Kocevje/ Slowenien

HabichtskauzEin Habichtskauz (Strix uralensis) ist einer der meistgesuchten Eulen. Und das will was heißen. Die große Ausgabe des Waldkauz (Strix aluco) ist zwar inzwischen wieder Nationalpark Bayerischer Wald heimisch, nachdem nach seiner Wiedereinbürgerung 1989 die erste erfolgreiche Naturbrut stattfand. Doch die meisten Vogel-Fotografen versuchen den Habichtskauz auf einem Skandinavientrip in Schweden oder Finnland mit Hilfe eines einheimischen Guides zu finden. Weniger bekannt ist, daß der Habichtskauz nicht nur in Nordosteuropa sondern auch in den Gebirgen Südosteuropas (Slowenien, Rumänien, Ostslowakei) vorkommt. In den Urwäldern von Kocevje hat diese Eule ein Rückzugsgebiet gefunden, das von einer Unterart Südosteuropas besiedelt wird.

Zwischen den Flüssen Krka und Kolpa gelegen, ist der Landkreis Kocevje eine waldreiche Region im Herzen von Sloweniens Waldgebieten. Deutlich schöner als die Industriestadt Kocevje ist die sie umgebende Landschaft. Ihr Reichtum liegt in ihren Wäldern, ihrer unberührten Natur und ihrer Fülle an Wildtieren und -pflanzen. Es soll sich hier – hoch bis auf ca. 1.000m NN noch eine gut erhaltene natürliche Umwelt erhalten haben. Eine schöne Wildnis mit Bären und tollen Urwaldspezialisten. Je nach Höhenlage treten Buchen, Weisstannen oder Fichten als dominante Continue reading Habichtkauz in den Urwäldern von Kocevje/ Slowenien

Observation site for spring migration on the river Oder

SchwanzmeiseAfter having presented protected nature areas in the Havellaendisches Luch or the Guelper See, a recent blog was dealing with the Oder valley in general and The National Park Lower Oder especially. The National Park protects a flood plain, the last still intact in large parts of the estuary of Central Europe.

A rainy, cloudy Sunday led me to the river Oder. Having refueled with gasoline and a Breakfast from a gas station I decided going to Criewener polder south of Schwedt. Criewen is a small village only 3 km south of the industrial city of Schwedt and roughly 100km north-east of Berlin. The car I parked just in front the bridge on the western side channel of the Oder. I grabbed the tripod, spotting scope and the Canon 4.0 / 400 DO from the car. So I walked up to a bench not far from the crossing between the entry road from the village of Criewen and the dike. Here you really an impressive view over the whole polder with riparian woods and wide Continue reading Observation site for spring migration on the river Oder

Schafstelzen bei der Fütterung: Fotografie-Tipps

WiesenschafstelzeEin frischer, dunstiger Frühsommermorgen mit der aufgehenden Sonne im Osten. Ein hoher Zischlaut weist auf einen Vogel mitten in der Agrarsteppe hin. Es ist eine Schafstelze (Motacilla flava), die sich mit ihrem Gelb jetzt im Sommer – anders als im Frühjahr auf dem Raps – sehr schön von den Getreidehalmen abhebt. Die Schafstelze hat 2 nahe Verwandte, die Bachstelze (Motacilla alba) und die Gebirgsstelze (Motacilla cinerea). Alle Stelzen sind nicht so einfach zu fotografieren, denn sie sind munter und ständig – mit dem Schwanz wippend – in Bewegung.

Gegenüber ihren Verwandten, Bach- und Gebirgsstelze, ist die Schafstelze etwas kleiner und auch kurzschwänziger. Das kräftigere, klare, flächige Gelb der Kehle und der Unterseite, besonders beim Männchen, ist in der Leuchtkraft kaum zu überbieten. Als Lebensraum dienen der Schafstelze Viehweiden und Kulturland. Man sieht sie auf Wiesen und auf Brachflächen. In vielen Bundesländern ist sie aufgrund der immer intensiver betriebenen Landwirtschaft viel seltener geworden. Aus diesem Grund wird sie als gefährdete Vogelart eingestuft.

Ende März, sie waren anscheinend gerade erst aus dem Winterquartier gekommen, beobachtete ich einige Paare entlang der Dämme der Absetzbecken einer Zuckerfabrik. Auf vertrockneten, letztjährigen Wildstauden Continue reading Schafstelzen bei der Fütterung: Fotografie-Tipps

Tangaren am Hotel do Ype fotografieren

GrünorganistEtwa auf halbem Weg zwischen Brasiliens Sao Paulo und Rio de Janeiro liegt ein Bergtal, das im Rahmen des Itatiaia Nationalpark geschützt ist. Die Endemiten-reiche Mata Atlantica (der Atlantische Regenwald) ist ein ganz besonderer Lebensraumtyp ganz in der Nähe der Küste in den südöstlichen Staaten des riesigen Brasiliens.

Zum Frühstück sollte man sich einen Fensterplatz im wunderschön gelegenen Hotel do Ype mitten im Park nicht entgehen lassen. Hier kann man an einem Tisch mit direkten Blick auf die schaukelnde Obstschalen sitzen und den anfliegenden und kurz an den Schalen hängenden Vögeln ebenso zugucken, wie den Kolibris an den Feedern mit Zuckerwasser. Bemerkenswert ist, daß die meisten Gäste offensichtlich von der Explosion der Farbe, die man in der Galerie der  Tangaren des Itatiaia Nationalpark sehen kann, abgestumpft sind und sich von dem Treiben gar nicht groß beeindrucken lassen. Ein Wunder, wenn man sich die Bilder der Tangaren in der Galerie anschaut. Zuerst kommt ein Paar Dreifarbentangare (Tangara seledon) und macht sich über eine Papaya her. Ein Schwarzbrauenorganist (Chlorophonia pyrrhophrys) widmet derweil seine Aufmerksamkeit einer Banane. Der Schwarzbrauenorganist ist – genauso wie der abgebildete Grünorganist (Chlorophonia cyanea) – eigentlich keine Tangare, aber wunderschön anzusehen, ist er allemal.

Es ist nicht schwer, eine anständige Unterkunft in oder im Umfeld des Itatiaia NP zu finden und alle Hotels sind sich bewusst, dass viele der Besucher ausländische Vogelbeobachter sind, die natürlich versuchen, Vögel auch fotografisch „mitzunehmen“. Das Hotel do Ype jedoch ist berühmt für die Bereitstellung eines “all-you-can-eat” Buffet, das die Vögel aus dem umliegenden Wald hervorlockt. Verführerisch aussehende Obstteller werden an hungrigen Frühstücksgästen vorbei auf den hölzernen Gang gebracht und von den Balkonen außerhalb des Restaurants herabgehängt. Ein Teil des Obsts wird herunter geschleudert und im Garten werden Teile aus geschnittenen Orangen für die etwas vorsichtigeren Vögel gelegt. Zuckerwasser – nicht nur – für die Kolibris wird in regelmäßigen Abständen aufgefüllt.

Man ist noch ganz damit beschäftigt, sich die richtigen Arten zu den verwirrenden Farbpaletten auszusuchen. Dann fegt auch schon ein atemberaubender schöner Blaukappentangar (Tangara cyanocephala) heran. Schnell nacheinander folgen ihm Olivtangaren (Orthogonys chloricterus), ein Paar Haarschopftangare (Trichothraupis melanops) und auch Prälattangare (Thraupis sayaca).

Eine dezent gefärbte männliche Schmucktangare (Thraupis ornata) überfällt dann mal den Kolibri-Feeder. Er versucht mit seinem gar nicht so spitzen Schnabel in die Wasserventile hinein zu stochern. Dabei bringt er den Feeder heftig ins Schwanken.

Ein Paar Krontangare (Tachyphonus coronatus) ist als eher zögerlich zu bezeichnen. Sie lassen sich nicht so gerne nah an Publikum füttern. Trotzdem ist das Männchen eine Weile saß auf einem blanken Ast zu sehen. Es zeigt dabei – wohl in prahlerischer Absicht – immer wieder seinen roten Kamm.

Die Höhenunterschiede im Nationalpark Itatiaia sind durchaus beeindruckend. Einige Tangaren scheinen weiter unten häufiger vorzukommen. Andere Arten bevorzugen den Wald in den Bergen. Ein schöner Ort, um Tangaren und andere Vögel der unteren Höhenstufen zu sehen, ist der so genannte Mirante. Orangebrusttangare (Tangara desmaresti), Blaubrusttangare (Tangara cyanoventris) und Krontangare sind hier häufig und leicht zu fotografieren.

Um die wachsende Nachfrage nach Top- Aufnahmen seltener Vogelarten befriedigen zu können, hat Bird–Lens.com gezielt Reisen an entfernte Orte wie Alaska oder Südamerika unternommen. Dies alles um exzellente Fotos von Vögeln machen zu können. Die Ausbeute an Bildern nicht nur von seltenen westpaläarktischen Vögeln ist sehr gut. Die schönen Bilder, die Sie in der Tangaren-Galerie sehen, sind nur ein erster Eindruck, was Sie in hinter dem Reiter “Picture-Shop” sehr bald finden werden. Geben Sie mir einfach Bescheid, wenn wir Sie das Bild einer Vogelart benötigen, bevor die neuen Bilder online sind.

Black Grouse on leks in the snowy spring of Finland

BirkhuhnNature photographers, who visit the snow-capped central Finland in early April, might observe a very special natural event: the mating display of the Black Grouse (Tetrao tetrix).  If you want to take pictures of the mating display, you should go to Scandinavia for nature conservation reasons alone. For the last remnants of domestic populations the stress of photography is too high.

You have to get up early in order to get a good night’s sleep in the stable, well-insulated wooden cabinets with mattresses and old sleeping bags before daybreak. In the hiding place you have to be completely calm. Gradually, the cocks come closer to the snow-capped plain. A sound makes the presence of the cocks divine; It is a quiet cooing to hear.

In the morning dawn the first cocks of Black Grouse appear on the mating grounds . They announce their arrival with vigorous hissing. Then they begin to walk back and forth with little tripple steps. The wings grind deeply over the ground. They make rolling sounds. With sounds like this: “Kuluku -Lulluku -Kulluku”.

30 cocks run in front of the hiding places in quite a narrow area. If they come close to imaginary limits, they take an imposition. For two or three, they walk along the border parallel to the border. In such moments, they call particularly loudly. They try to force the opponent to turn back. Both cocks are hissing and spitting sounds when they try to persuade the opponent to repent. The images in the gallery show the vigorous fights of the Black Grouse cocks.

All this takes place according to a fixed “ritual”. If none of the Continue reading Black Grouse on leks in the snowy spring of Finland

Images of birds for science & public; Western Palaearctic & the World