Pelagic birding on the Azores

The isle group of the Azores is particularly important for seabirds, which sometimes breed in large numbers or are found here during off-shore migration. Best in summer, but also in September and October, boat trips can give an impression of the importance of the sea area around the Azores with its unique marine ecosystem.

From the island of Graciosa boat trips start, each lasting a half to a whole day. The most dominant bird species in the waters around the Azores is the Cory’s Shearwater (Calonectris borealis), which is by far the largest of its breed species. But to expect more bird species that follow the ship. They are attracted by the smell-intensive mixture of sardines, fish oil and other delicious ingredients, the so-called chum. This is to lure some of the pelagic bird species. In September, for example, Great Shearwater (Puffinus gravis), a Cape Verde Petrel (Pterodroma feae), and a few Monteiro’s Storm Petrel (Oceanodroma monteiroi) near the boat could be observed in the waters around Graciosa. Particularly great is the pleasure when the sighting of Sooty Tern (Sterna fuscata), a Band-rumped Storm-Petrel (Oceanodroma castro), a Brown Booby (Sula leucogaster) or of Continue reading Pelagic birding on the Azores

Vögel im Hôtel Transcam in Ngaoundéré / Kamerun

WeisshaubenturakoAuf dem Weg von Garoua zur Ngaoundaba Ranch kehren wir im Hotel Transcam ein. Am interessantesten ist das Nest des Baglafechtweber (Ploceus baglafecht) direkt über dem Autoparkplatz vor dem Hotel. An dem Nest wird eifrig gebaut. Wenn man nach oder durch N’gaoundere muss, ist das Hôtel Transcam das erste Haus am Platz. Für überschaubares Geld kann man eine gute Unterkunft bekommen. Auch das Frühstück soll mit guten Kaffee, Croissant etc. akzeptabel sein. Über funktionierendes WIFI in der Lobby und freundliches Personal verfügt das Hotel ebenfalls. Allerdings, das Hotel ist vermutlich aus dem 1970iger Jahren und daher recht alt. Das merkt man auch. Wir konnten uns dort dem Mittagsbuffet widmen. Das Essen war reichlich mit Reis, verschiedenen Salaten und etlichen Fleischsorten. Außerdem hatten wir auf der Fahrt richtig Hunger bekommen. Viele Alternativen hätten wir uns in der lebhaften Stadt auch nicht überlegen können. Das Bier war kalt und schmeckt auch.

Nach dem Essen widmen wir uns dem üppigen Grün des Hotels. Der Hotelgarten stellt sich als sehr produktiv heraus. Schon vor dem Continue reading Vögel im Hôtel Transcam in Ngaoundéré / Kamerun

Limikolen am Neusiedler See

KiebitzDie Landschaft im östlichsten Zipfel Österreichs ist eine typische Pusztalandschaft mit zahlreichen, kleinen, flachen Salzseen, den so genannten Lacken, und dem nur etwas über einen Meter tiefen Neusiedler See. Sie wird daher der Seewinkel genannt. Mit einer Fläche von zirka 320 km2, die fast zur Hälfte mit hohem Schilf bewachsen ist, gilt er als der größte Steppensee Europas und beeinflusst das Klima in diesem Gebiet maßgeblich. Das ist in dieser Region sehr mild – bereits im Mai herrschen manchmal schon Temperaturen von über 30°C. Zum Glück weht fast immer ein leichter Wind, denn wenn dieser mal ausbleibt, wird die Hitze unerträglich.

Fast das ganze Jahr über ist Saison. Wir besuchten den Neusiedler See sowohl im Frühjahr und Sommer, als auch im Herbst und stellten fest, dass für die Tierfotografie die Monate April bis Mitte Juli die Continue reading Limikolen am Neusiedler See

Flugfotografie der Rotmilane

Roter MilanEs bedarf keiner besonderen Anstrengung, einen Roten Milan zu sehen und ihn dann auch mal als Beleg zu fotografieren. Deutlich näher vor die Kamera muß man ihn schon bekommen, wenn es um aussagekräftige Flugaufnahmen geht. Wenig interessant ist, ihn in weiter Entfernung oder hoch oben am Himmel abzulichten.

Der geradeaus gerichtete Suchflug kann übergangslos in ein steiles Abwärtsgleiten mit leicht gewinkelten Flügeln bis dicht über die Erdoberfläche gehen. Das ist die Gelegenheit, die man finden muß. Der an das Herabstoßen folgende Abflug mit weit ausholenden, elastischen Flügelschlägen ist dabei fotografisch besonders eindrucksvoll. Eine frisch gemähte Wiese zieht den Roten Milan schon an, wenn die Traktoren noch beim Mähen sind.

Hat man die richtige Location entdeckt, müssen noch eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt sein, um mit Erfolgsaussichten den Auslöser betätigen zu können. Gute Lichtverhältnisse allein reichen nicht aus. Im Frühjahr oder im Sommer ist das Licht vor 17:00 h viel zu steil und zu hart und der Blauanteil ist auch viel zu hoch. Der Wind muß mit dem Sonnenstand weitgehend übereinstimmen, da sich die Milane im Flug gegen den Wind stellen. Mit dem Wind fliegend, ändert sich ihre Position so schnell, daß man sie aus dem Sucher verliert.

Neben den Roten Milanen sind auch Schwarze Milane (Milvus migrans) im Sommerhalbjahr auf Nahrungssuche. Häufig jagen beiden Arten gemeinsam. Sind die bisher genannten Bedingungen erfüllt, sehen die Chancen für Flugaufnahmen gut Continue reading Flugfotografie der Rotmilane

Steppenweihe wieder am Schröcker Feld bei Marburg

SteppenweiheWie im Juli 2014 ist nun auch Anfang September eine Steppenweihe (Circus macrourus) über dem Schröcker Feld bei Marburg gesichtet worden. Gegen Abend (19:15 Uhr) war die männliche Steppenweihe im 2. Kalenderjahr auf dem Schröcker Feld kurz gesichtet worden. bevor der Vogel hinter einer Anhöhe verschwandt. Leider war eine kurzzeitige Nachsuche erfolglos, doch das war bei den bisherigen Sichtungen auf den Höhen oberhalb des Lahntals auch nicht anders gewesen.

Bei den Beobachtungen des im Blog Steppenweihe – Weihentreff auf dem Schröcker Feld bei Marburg beschriebene Greif im Juli 2014 dürfte es sich um eine Einzelbeobachtung gehandelt haben. Ab dem 19. Juli 2014, hielt sich auf dem Plateau östlich von Marburg, das Schröcker Feld genannt wird, eine männliche Steppenweihe (auf. Die Weihe wirkte sehr hell, fast weiß, hatte aber – wie auf dem Foto des fliegenden Männchens der Steppenweihe erkennbar – einen schmutzigen Anflug auf der Oberseite und wurde daher Continue reading Steppenweihe wieder am Schröcker Feld bei Marburg

Eurasian Thick-knee (Burhinus oedicnemus) in Croatia´s karstic landscape

TrielOn the southern edge of the island Pag you can enjoy the ample stony lowlands of the island´s disorientating karstic landscape. With large, sideways eyes, the Eurasian Thick-knee peers into the twilight. It is still almost dark; only the first glimmer of the morning over the mountains on the coast of Croatia is visible. A family group of Eurasian Thick-knees stands quietly on the edge of a gravel road. It is the two parents and a young one. The feathers of the young Eurasian Thick-knee are still standing on and off on the head. As the car slowly approaches and then stops, the Eurasian Thick-kneee runs without too much haste into the wide landscape of the karstic steppe. A little later they are swallowed by darkness.

It is just a coincidence that on the way back, a revival is possible. A former farmyard is covered with higher grasses. Suddenly, one Eurasian Thick-knee appears. Before, the bird was so well hidden in the grass-stone mosaic that one of the Eurasian Thick-knee parents’ now stands only 10 meters from the car. The bird remains motionless. The reason is obvious a little later. A young bird with its up and down standing feathers on its head stands between the grasses. If the Eurasian Thick-knee parents were alone, they would Continue reading Eurasian Thick-knee (Burhinus oedicnemus) in Croatia´s karstic landscape

Kappengeier in Kamerun

KappengeierDer Kappengeier (Necrosyrtes monachus) ist aufgrund des Bestandrückgangs in vielen Teilen Afrikas eine Critically Endangered Species seit den 1990er Jahren.

Interessant ist, daß es offensichtlich unterschiedliche Strategien des Kappengeier in Bezug auf die Habitatwahl gibt. Im Gegensatz zu den Kappengeiern in Westafrika, die oft die Nähe des Menschen – wohl aufgrund der Nahrungsverfügbarkeit – suchen und entsprechen leicht beobachtet werden können, ist der Kapuzengeier im südlichen Afrika deutlich schwerer zu finden. In erster Linie kommt er in geschützte Gebieten vor, die eine niedrige menschliche Bevölkerungsdicht aufweisen. Diese Unterschiede in der Habitatwahl haben dazu geführt, dass er dort, wo wissenschaftlichen Forschung am besten möglich ist, relativ schlecht untersucht wurde. Dieser Mangel an Wissen verhindert jetzt ein Verständnis der besonderen Gefahrensituation dieses Continue reading Kappengeier in Kamerun

TARNZELT von Stealth Gear

Stealth Gear 2-Personen- TarnzeltDer ein oder andere hat vielleicht meine Erfahrungsberichte u.a. zum Canon EF 400mm f/4.0 DO IS USM oder zu den EOS 1– Profikameras (Canon EOS 1DX, Canon EOS 1DX Mark II und Canon EOS 1D IV) schon gelesen. Nun möchte ich meine Erfahrungen mit einem Tarnzelt mitteilen. Seit kurzem bin ich Besitzer eines Stealth Gear 2-Personen- Tarnzelt Extreme Professional Wildlife Square Hide. Dazu habe ich mir noch einen Walkstool Comfort in der Höhe 45 cm zugelegt. Wichtig ist die Walkstool Steady Bodenspinne, die ein Einsinken des Stuhls in weniger festem Untergrund, so u.a. an Seen und Flüssen, gut verhindert. Tarnzelte sind für den Vogelfotografen ein unentbehrliches Hilfsmittel. Auch in Mitteleuropa sind die Fluchtdistanzen der Tiere groß und häufig ermöglicht erst eine gute Tarnung Aufnahmen von Arten an bestimmten, fest vorgegebenen Plätzen wie Nahrungsgründen, Sitzwarten und im Nestumfeld. Es ist selbstverständlich, daß auf besonders störungsempfindliche Arten nur sehr zurückhaltend mit dem Tarnzelt angesessen werden darf.  Auch bei der Singvogel-Fotografie kann ein Tarnzelt erhebliche Vorteile bringen. Denn nur wenn sich die Tiere unbeobachtet fühlen, zeigen sie ihr natürliches Verhalten.

Bisher besaß ich – schon seit Jahren – ein BIRDLAND Tarnzelt Camouflage, das mit den Maßen 100×120 und einer Höhe von 140 cm punkten konnte. Es war damals der Klassiker, der bei Isarfoto als sehr leichtes (1,7 kg mit Zubehör) Kuppelzelt mit geringem Continue reading TARNZELT von Stealth Gear

White-rumped Sandpiper in Brandenburg at Gülper lake

WeißbürzelstrandläuferThe White-rumped Sandpiper (Calidris fuscicollis) – initially recorded as Baird’s Sandpiper (Calidris bairdii) – from Lake Gülper was intended to be observed on Saturday, July 22nd. Already at 7:00 am I arrived after 2 hours’ drive at the southeast corner of the small village Prietzen at the south end of Lake Gülper. Some birders had already placed their cars along the road. But on Saturday morning nobody had seen the bird in the Havelaue already.

Since Wednesday, July 19, the White-rumped Sandpiper had been seen loosely associated with river Little Ringed Plover (Charadrius dubius), Common Sandpiper (Actitis hypoleucos) and a Little Stint (Calidris minuta) on the sands on the banks of the southern shore. The White-rumped Sandpiper was busily searching for food with little resting phases. The bird was steadily to be seen until evening.

The southern shore of Lake Gülper is, however, crowded in summer by thousands of resting geese, predominantly Greylag Goose (Anser anser). For longer periods of time, White-rumped Sandpiper could not be found between the Greylag Geese. Thus, e.g. on Friday, July 21, 2017 between 7:45 and 8:00 pm, the bird could only be discovered after a White-tailed Eagle (Haliaeetus albicilla) had flushed all the Greylag Geese. Before that, he had not been seen Continue reading White-rumped Sandpiper in Brandenburg at Gülper lake

Vorkommen der Steppenweihe in Deutschland im Jahr 2014

SteppenweiheDie im Blog vom 29. Juli 2014 beschriebene männliche Steppenweihe (Circus macrourus) vom Schröcker Feld bei Marburg ist nun im Journal „Seltene Vögel in Deutschland 2014“ (s. S 11) zusammen mit anderen Vorkommen gewürdigt worden. Dabei wurde zusammengestellt, daß dieser schöne Greif auch an vielen anderen Orten in Deutschland gemeldet wurde.

Vom Wesselburenerkoog (Kreis Dithmarschen) in Schleswig-Holstein über den Tagebau Welzow-Süd in Brandenburg bis zum Loisach-Kochelsee-Moor (Kreis Garmisch-Partenkirchen) in Bayern reicht die Liste.

Bei den Beobachtungen des im Blog Steppenweihe – Weihentreff auf dem Schröcker Feld bei Marburg  beschriebene Greif im Juli 2014 dürfte es sich um eine Einzelbeobachtung gehandelt haben. Ab dem 19. Juli 2014, hielt sich auf dem Plateau östlich von Marburg, das Schröcker Feld genannt wird, eine männliche Steppenweihe auf. Die Weihe wirkte sehr hell, fast weiß, hatte aber – wie auf dem Foto Continue reading Vorkommen der Steppenweihe in Deutschland im Jahr 2014

Schwarzstörche an der Elbe/ Wittenberg

SchwarzstorchDie Meldung in ornitho.de machte hellhörig. Mitte August  waren 19 Schwarzstörche (Ciconia nigra) zusammen abends gegen 19:00 Uhr in der Nähe eines Klödener Riß genannten Altelbearms gesichtet worden. 13 Schwarzstörche wurden als überwiegend Familienverbänden angehörig auf einem Feld identifiziert und 6 Schwarzstörche rasteten auf einem Baum. Klöden in Sachsen-Anhalt ist auch vom südlichen Brandenburg gut zu erreichen. Es liegt gut 25 km süd-östlich von Wittenberg.

Und tatsächlich konnten bei einer Kontrolle der Umgebung beim Klödener Riß 2 einfliegende Schwarzstörche beobachtet werden. Ich erwartete sie im weiteren Verlauf an dem Altarm entdecken zu können. Leider ist der an vielen Stellen sehr zugewachsen. Umso größer war das Erstaunen, insgesamt 6 Schwarzstörche zusammen mit etlichen Graureihern (Ardea cinerea) und 1 Silberreiher (Ardea alba) auf Continue reading Schwarzstörche an der Elbe/ Wittenberg

Triel in Karstlandschaft

TrielMit großen, seitwärts stehenden Augen guckt der Triel (Burhinus oedicnemus) in die Dämmerung. Gerade erst ist der erste Morgenschimmer über den Bergen an Kroatiens Küste zu erkennen gewesen. Ein Familientrupp steht still am Rand der Schotterpiste. Es sind die beiden Eltern und ein Junges, das noch auf- und abseits stehenden Federn auf dem Kopf aufweist. Als der Wagen langsam heranfährt und dann hält, laufen die Triele ohne allzu große Hast in die Weite der Karststeppe. Wenig später hat sie die Dunkelheit verschluckt.

Es ist purer Zufall, daß auf dem Rückweg noch ein mit höheren Gräsern bewachsenes ehemaliges Bauernhofgelände abgefahren wird. Plötzlich steht ein Triel auf. Vorher war er in dem Gras-Stein-Mosaik so gut verborgen, daß eines der Elterntiere nun nur gut 10 Meter neben dem Wagen steht. Regungslos bleibt der Vogel stehen. Der Grund ist wenig später zu sehen. Ein Jungvogel mit seinen auf- und abseits stehenden Federn auf dem Kopf steht zwischen den Gräsern. Wären die Triel-Eltern allein, wären sie wohl einfach nur Continue reading Triel in Karstlandschaft

Images of birds for science & public; Western Palaearctic & the World